Top 5 Nachrichten der Woche
COVID-19
Montag, 29. Juni 2020 09:40 Uhr
Kreis Höxter: Nur vier neue Fälle in sieben Tagen
Mittwoch, 24. Juni 2020 14:25 Uhr

Kreis Höxter (red). Zum Schutz der Bevölkerung des Kreises Höxter vor der Verbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 hat der Kreis Höxter eine Allgemeinverfügung erlassen gegenüber allen im Betrieb der Firma Tönnies am Standort in Rheda-Wiedenbrück tätigen Personen und mit ihnen in häuslicher Gemeinschaft oder Gemeinschaftsunterkünften oder sonstigen Wohnstätten lebenden Personen.

Eine genaue, zeitnahe und zweifelsfreie Identifizierung der Betroffenen ist auf Grund der Beschäftigung von diversen Subunternehmern und bisher unvollständigen Übermittlung der Daten der im Kreis Höxter wohnhaften Mitarbeiter beziehungsweise der Mitarbeiter, die im Kreis Höxter ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben, nicht möglich. „Dies lässt die erforderliche schnelle Bekämpfung des Infektionsgeschehens nicht zu“, erläutert Kreisdirektor Klaus Schumacher . Daher sei das Mittel der Allgemeinverfügung zur unverzüglichen Verhinderung der weiteren Ausbreitung des Virus das einzig geeignete Mittel.

„Die angeordneten Maßnahmen dienen dem Ziel, die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen und damit den Schutz der Bevölkerung sicherzustellen“, ergänzt Dr. Ronald Woltering, Leiter des Gesundheitsamtes des Kreises Höxter. Sie seien geeignet, der Verbreitung des Coronavirus entgegenzuwirken. „Durch die Absonderung wird das Risiko verringert, dass andere Personen infiziert werden.“

ZUR ALLGEMEINVERFÜGUNG HIER

Montag, 22. Juni 2020 10:09 Uhr

Kreis Höxter (red). Nur eine Neu-Infektion vermeldet der Kreis Höxter am Montagmorgenim Vergleich mit Freitagmorgen der vergangenen Woche. Die Neumeldungen stammt nach Informationen des Kreises Höxter aus Bad Driburg. Zugleich wird berichtet, dass es keine neuen Genesenen über das Wochenende hinweg gegeben hat. Insgesamt wurden 367 Infektionen, neun aktive Infektionen und 340 Genesungen gemeldet.

Neben Beverungen und Borgentreich gelten Höxter, Nieheim, Marienmünster und Steinheim als corona-frei. Insgesamt wird zurzeit von neun aktiven Infektionen im Kreis Höxter ausgegangen. Die gesamten Infektionen liegt bei 367.

Freitag, 19. Juni 2020 10:28 Uhr

Kreis Höxter (red). Keine neue Corona-Infektion seit zwei Tagen vermeldet der Kreis Höxter am Freitagmorgen. Jedoch muss die Kreisverwaltung berichten, dass es in Bad Driburg einen Todesfall nach einer Coronainfektion gegeben hat. Verstorben ist eine 86 Jahre alte Person aus dem Stadtgebiet Bad Driburg.

Zugleich ist die Zahl der Genesenen in den vergangenen zwei Tagen um drei Personen auf nun 340 angestiegen. Neben Bad Driburg, Beverungen, Borgentreich, gelten Höxter, Marienmünster und Steinheim als corona-frei. Insgesamt wird zurzeit von acht aktiven Infektionen im Kreis Höxter ausgegangen. Die gesamten Infektionen liegt bei 366.

Mittwoch, 17. Juni 2020 12:57 Uhr

Kreis Höxter (red). Nur eine Neu-Infektion, dafür jedoch drei Genesene mehr, vermeldet der Kreis Höxter am Mittwochmorgen im Vergleich zum Montag. Die Neu-Infektion wurde nach Angaben des Kreises Höxter in Bad Driburg gemeldet, während zugleich eine Genesung in Bad Driburg, Höxter und Brakel vermeldet worden ist. Insgesamt wurden 366 Infektionen, 12 aktive Infektionen und 337 Genesungen gemeldet.

Region Aktiv
Freitag, 03. Juli 2020 10:36 Uhr
Lost Place: Die alte verlassene Brakeler Luftabwehrstellung mitten im Wald zwischen Bosseborn und Brakel
Freitag, 03. Juli 2020 10:05 Uhr

Lippe-Höxter (red). Nach fast drei Monaten Corona-Pause darf die Rettungshundestaffel der Johanniter Lippe-Höxter unter Leitung von Jutta Sprenger unter speziellen Auflagen zu Sicherheitsabstand und Hygiene wieder trainieren. Die Vorfreude war groß, daher startete das Training zur Einstimmung direkt mit zwei Tagen Flächentraining am Stück, an denen sich Hund und Halter bei der „Vermisstensuche“ so richtig austoben konnten.

Und es gab noch einen weiteren Grund zur Freude: Ab sofort können sich die Profi-Spürnasen über motivierte Verstärkung freuen. Neu im Team sind Jutta Sprengers Tochter Antonia Sprenger und Rosi Winkler mit ihrem Malinois-Rüden Qayo. „Schön, dass ihr dabei seid und willkommen bei den Johannitern Lippe-Höxter“, begrüßt die Rettungshundestaffel ihre neuen Mitglieder und blickt dem nächsten Training schon mit Spannung entgegen.

Foto: Johanniter

Donnerstag, 02. Juli 2020 11:20 Uhr

Höxter/Brakel (red). Insgesamt 31 Schülerinnen und Schüler konnten am Mittwoch, 24.06.2020 stolz ihr Fachhochschulreife-Zeugnis am Berufskollegs Kreis Höxter entgegennehmen.

In einer kleinen Feierstunde hat Schulleiter Michael Urhahne den Schülerinnen und Schülern der beiden Abschlussklassen der Höheren Berufsfachschule für Wirtschaft und Verwaltung herzlich zum schulischen Teil der Fachhochschulreife gratuliert und ihnen alle guten Wünsche für die Zukunft mit auf den Weg gegeben: „Nutzen Sie diese Zeit des Umbruchs und gestalten Sie die Gesellschaft, Sie sind die Zukunft!“ Dass dieser Ratschlag heute nicht das erste Mal an die Schülerinnen und Schüler herangetragen wurde, zeigt die hohe Zahl an abgeschlossenen Ausbildungsverträgen in diesem Jahrgang.

Ursula Simon, verantwortlich für den Bildungsgang, verband ihre Abschiedsworte mit dem Zitat: Wege entstehen beim Gehen und wünschte den Schülerinnen und Schülern privates Glück, Erfolg, begleitet von Glück in Hülle und Fülle – und in erster Linie natürlich Gesundheit!

Die beiden Klassenleitungen – Frau Sprock und Frau Kohlbrock – griffen in ihren sehr persönlichen Abschlussworten die aktuelle Situation auf, nahmen die Schülerinnen und Schüler aber auch mit auf eine Zeitreise durch die letzten zwei Jahre. Jeder Prüfling bekam eine kleine Aufmerksamkeit und mit guten Wünschen für die Zukunft und dem Wunsch nach einem Wiedersehen, wurden die Schülerinnen und Schüler etwas wehmütig entlassen.

Folgende Schülerinnen und Schüler haben ihr Fachabi-Zeugnis erhalten:

HBWO1

Marlena Bieling, Ennur Göktas, Felix Grahl, Lukas Grothe, Julia Grützke, Joana Janzen, Ina Knieper, Luca Kramer, Dominik Maier, Jannik Petri, Dominic Prinz, Lennart Sprock, Thomas Susewind, Hendrik Weskamp, Saskia Wulf

HBWO2

Ian Beckmann, Can Demir, Gina-Maria Drewes, Raphael Grothe, Nico Huneke, Philipp Koch, Jennifer Kombeiz, Jan Matusch, Lara Müller, Sina Müller, Nadine Otto, Jan Pieper, Joshua Scheideler, Ciana-Melina Spatz, Louis Sprock, Jeremy Wolf

Foto: BKHX

 

Donnerstag, 02. Juli 2020 11:09 Uhr

Höxter-Lütmarsen (red). Die Trauer um ein Tot- oder fehlgeborenes Kind kann innerhalb der Familie sehr unterschiedlich sein. Elternpaare werden sehr belastet und die Trauer sucht sich ganz unterschiedliche Wege nach außen. Bleiben die Gefühle verschlossen, kann das negative Folgen für die Gesundheit, das Zusammenleben und die Zukunft haben. Darf es jedoch zum Ausdruck kommen, kann das entlasten und es wird eher möglich einen Weg in das Leben danach zu finden.

Der Gesprächskreis bietet die Möglichkeit mit anderen Paaren zusammen zu kommen. Von anderen gehört und verstanden zu werden und sich nach der Erstarrung wieder in Bewegung zu setzen. Wir weisen darauf hin, dass die Teilnahme aufgrund der aktuellen Situation nur nach Anmeldung möglich ist. Nur so kann gewährleistet werden, dass Hygiene- und Abstandsregeln eingehalten werden können. Kontakt und Anmeldung per Mail mit Frau Birgit Konermann: birgittko@gmx.de

 

Mittwoch, 01. Juli 2020 15:15 Uhr

Brakel (red). Bereits seit Jahren hat die Stadt Brakel die Entwicklung der Innenstadt besonders im Auge. „Der demografische Wandel, die zunehmende Digitalisierung und der damit verbundene Onlinehandel stellen eine Kommune vor große Herausforderungen“, berichtet Bürgermeister Hermann Temme. „Eine positive Stadtentwicklung stellt eine vielschichtige Gemeinschaftsaufgabe dar und ist von verschiedenen Akteuren abhängig. Daher bin ich sehr froh, dass wir durch die professionelle Unterstützung des Büros Junker + Kruse (Stadtforschung und Planung) aus Dortmund viele innovative Denkanstöße und Ideen für unsere Stadt erhalten“, so der Bürgermeister.

Die Hauptaufgabe des Quartiersmanagements liegt darin, alle vorhandenen Kräfte für die Brakeler Innenstadtentwicklung zu aktivieren, in den laufenden Prozess einzubinden und so letztendlich die Aufenthaltsqualität in der Innenstadt zu optimieren. Die Einrichtung eines Quartiersmanagements durch ein externes Büro wurde Anfang Dezember 2019 durch den Rat der Stadt Brakel beschlossen und wird auf Basis des „Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzeptes“ mit 60 Prozent aus der Städtebauförderung (Bund / Land) bezuschusst.

Das Büro Junker + Kruse arbeitet dabei gemeinsam mit Einzelhändlern, Gastronomen, Politik und Eigentümern an dem Ziel der Stärkung des „Besuchserlebnisses Brakel“. Die Experten des Planungsbüros wissen, „Handel ist Wandel“ und auf diese Veränderungen muss man reagieren. „Die wunderschöne Brakeler Altstadt bietet mit den historischen Bauwerken viel Aufenthaltsqualität“, so Rolf Junker vom Büro Junker + Kruse. In Brakel sei durch die Oberflächengestaltung bereits viel passiert, Ziel sei es nun, die schöne Fußgängerzone wieder mit mehr Leben zu füllen. Durch leichte Eingriffe können enorme Verbesserungen erreicht werden, ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf einer Attraktivitätssteigerung für Familien, ein weiterer Schwerpunkt in dem Umgang und der Reaktivierung von Leerständen. 

Innenstadt ist mehr als Einzelhandel, sondern bedeutet auch die Stärkung von Wohnflächen, Handwerk und Lebensort. Ziel des Managements ist es, den Abwärtstrend zu stoppen und die Innenstadt durch neue Impulse mit mehr Leben zu füllen.

Ein Lenkungskreis, bestehend aus Vertretern der einzelnen Ratsfraktionen, des Werberings und der Stadtverwaltung, arbeitet stetig an einer ergebnisorientierten Weiterentwicklung und fungiert während des Prozesses als „Sprachrohr“, so können die vorgebrachten Ideen gemeinsam diskutiert und (weiter-)entwickelt werden.

Das Quartiersmanagement steht auch den Immobilieneigentümern zur Seite und unterstützt sie beispielsweise bei der Aktivierung von Förderprogrammen, Investitionen, Nutzungsperspektiven sowie dem Abbau von Leerständen. Aber auch die Gewerbetreibenden werden durch Maßnahmen, Konzeption und Umsetzung weiterführender Projekte in die Stadtentwicklung mit einbezogen. Mit den Bürgern erfolgt ein reger Informationsaustausch über mögliche Entwicklungsperspektiven.

„Die Meinung unserer Bürger spielt eine große Rolle in diesem Prozess, sie sollen ihre eigenen Ideen und Projekte in den aktiven Prozess unbedingt mit einbringen und so zur Belebung „ihrer“ Innenstadt beitragen, erklärt Bürgermeister Hermann Temme.

Die Initiatoren sind sich einig, seit jeher stellen Innenstädte und Marktplätze einen Ort der Begegnung für die Menschen dar. Auch wenn ein Wandel stattfindet, sollte dieses Zukunftsbild positiv gestaltet und ein qualitativer Aufenthaltsort geschaffen werden, der die Menschen zusammenbringt.

Foto: Stadt Brakel

Blaulicht
Donnerstag, 02. Juli 2020 15:00 Uhr
Bökendorf: Bronzener "Flötenspieler" verschwunden
Donnerstag, 02. Juli 2020 10:03 Uhr

Beverungen (red). Am Montagmorgen, dem 29. Juni ist die Stute ‚Ragazza‘ von einer Wiese bei Drenke-Beverungen gestohlen worden, lediglich ihr bester Kumpel wurde allein und total aufgeregt vorgefunden, dem sie normalerweise nie von der Seite weicht.

Der Zaun ist noch komplett intakt, jedoch gäbe es Hinweise, dass jemand Fremdes das Tor geöffnet und wieder geschlossen haben muss. "Dazu ist Ragazza gesundheitlich nicht in der Lage gewesen, über den Zaun zu springen. Eine Suche am Montagabend mit Drohne inkl. Wärmekamera hat nichts ergeben können, sie schien wie vom Erdboden verschluckt", so Annika Heiser gegenüber der Redaktion.

Am Dienstagmorgen wurde die Stute dann in direkter Hofnähe, vermutlich auf dem Weg nach Hause, in einem Straßengraben tot aufgefunden. Sie wurde am Abend/Nacht angefahren und ist leider ihren Verletzungen erlegen. Der Unfall selbst wurde bis heute nicht gemeldet.

"Nun bitten wir dringend um Hinweise, die zur Aufklärung dieser dubiosen Vorfälle führen können. Das bezieht sich einerseits auf Ragazza's Verlassen der Wiese, auf ihren Aufenthalt in den Stunden bis zu dem Autounfall sowie zu dem besagten Unfall selbst. Da die Wiese sowie die Straße gut einsehbar sind, hoffen wir nun zutiefst, dass doch jemand etwas Auffälliges gesehen hat. Dazu ist es wichtig, dass alle Werkstätten/Lackierereien etc. in der Umgebung darüber informiert werden, dass das Auto bei der Kollision einen Schaden davongetragen haben muss und wir diese bitten sich bei möglichen Hinweisen bei der Polizei Höxter zu melden. Bis die genauen Umstände nicht geklärt sind, sollten auch andere Pferdebesitzer nach wie vor darauf hingewiesen werden, ein besonderes Auge auf ihre Pferde zu haben", so Heiser weiter.

Wer Hinweise geben kann, um diesen traurigen und schlimmen Fall lösen zu können, kann sich unter 05271/9620 (Polizei Höxter) melden. Möglicherweise fällt ein Pkw durch einen Schaden auf oder Werkstätten werden mit einem Pkw konfrontiert, das zu dem Vorfall passen könnte.

Update:

"Wir suchen nun zusätzlich speziell Zeugen, die Montagmorgen gegen 7:30Uhr einen weißen LKW/Sattelschlepper bei einem verkehrs-behindernden Wendemanöver am Drenker Kreuz und später gegen 9:40 Uhr unterhalb des Drenker Kreuzes direkt vor dem Aussiedlerhof/der Pferdewiese Richtung Bruchhausen parkend gesehen haben. Die Polizei Höxter nimmt diesbezüglich jegliche Hinweise entgegen", so Heiser ergänzend.

Foto: Privat

Mittwoch, 01. Juli 2020 16:16 Uhr

Bad Driburg (red). Aus einem Unterstand an der Straße "Hinter dem Rosenberge" in Bad Driburg ist ein hochwertiges E-Bike gestohlen worden. Es handelt sich um ein schwarzes E-Bike des Herstellers Cube, Modell Touring Hybrid One 500. Das Fahrrad wurde dort am Samstag, 27. Juni, gegen 15.30 Uhr abgestellt und mit einem Faltschloss angeschlossen. Am Montag, 29. Juni, wurde gegen 18.15 Uhr der Diebstahl festgestellt. An gleicher Stelle war im Laufe des Wochenendes bereits ein anderes E-Bike gestohlen worden. Um Hinweise bittet die Polizei in Höxter, Telefon 05271/962-0.

Dienstag, 30. Juni 2020 19:34 Uhr

Bad Driburg (red). In Bad Driburg ist ein hochwertiges E-Bike gestohlen worden, das an der Straße "Hinter dem Rosenberge" mit einem Schloss an einem Fahrradständer angekettet war. Es handelt sich um ein schwarzes e-Mountainbike der Marke Giant. Der Zeitraum der Tat liegt zwischen Samstag, 27. Juni, 15 Uhr und Montag, 29. Juni, 19 Uhr. Um Hinweise bittet die Polizei in Höxter, Telefon 05271/962-0.

Sonntag, 28. Juni 2020 12:06 Uhr

Bad Driburg (red). In Bad Driburg haben unbekannte Täter am späten Samstagnachmittag zwischen 17:35 und 18:55 Uhr versucht ein mit einem Fahrradschloss gesichertes graues E-Bike der Marke Conway zu entwenden. Das Fahrrad war in der Brunnenstraße vor dem Haus Nr. 32 mit einem Faltschloss an einer Straßenlaterne gesichert worden. Es wurde versucht das Faltschloss aufzubiegen, was aber nicht gelang. Das Schloss wurde hierdurch stark und das Fahrrad leicht an der Frontgabel beschädigt. Wer kann Hinweise zu einem möglichen Tatverdächtigen geben? Hinweise bitte an die Polizei Höxter unter der Telefonnummer: 05271-962-0

Politik
Montag, 29. Juni 2020 06:44 Uhr
GRÜNE wählen Kandidaturen für die Kreistagswahl - Martina Denkner und Ricardo Blaszczyk führen Liste an
Freitag, 26. Juni 2020 12:18 Uhr

Brakel (red). Es war wohl leider die letzte politische Veranstaltung im Gasthaus Tegetmeier an jenem Märzabend vor der Corona-Pandemie. Die Brakeler Sozialdemokratie spürte noch einmal die heimelige Atmosphäre des ehrwürdigen Hauses im Rahmen einer Stadtverbandsvollversammlung. Die SPD Stadtverbandsvorsitzende Jutta Robrecht konnte zahlreiche Parteimitglieder begrüßen, die über die Besetzung der Wahlkreise und die SPD-Reserveliste zu entscheiden hatten. Mit überwältigender Mehrheit wurde Jutta Robrecht als Spitzenkandidatin vorgeschlagen und gewählt. Sie führt somit auch die Reserveliste an.

Im Laufe des Abends beglückwünschte sie ebenso ihre 15 Genossinnen und Genossen, die motiviert in den Kommunalwahlkampf ziehen. Somit können die Brakeler Bürgerinnen und Bürger in sämtlichen Wahlkreisen „sozial, demokratisch und zukunftsweisend“ wählen. Auch wird derzeit parteiintern noch über eine mögliche Bürgermeisterkandidatur sondiert.

„Die SPD zeichnet sich eben durch eine gute Mischung zwischen jungen und junggebliebenen, neuen und erfahrenen Bewerbern aus. Schon lange vor „Corona“ konnten wir durch intensive Gespräche mit Brakeler Bürgerinnen und Bürgern sowie durch volle Transparenz in der Aufstellung der Kandidaten und der Reserveliste in den Gremien für die breite Zustimmung werben. Ich bin dankbar, dass wir nahezu geräuschlos und in Eintracht unser Team aufgestellt haben“, resümiert Sebastian Siebrecht (Vorsitzender des größten SPD-Ortsvereins in Brakel).

Die Wählerinnen und Wähler können somit am 13. September folgende Brakeler Mitbürgerinnen und Mitbürger in den Rat der Stadt Brakel wählen:

Wahlkreis 1: Oliver Verhoeven

Wahlkreis 2: Dirk Multhaupt

Wahlkreis 3: Jutta Robrecht

Wahlkreis 4: Manfred Heller

Wahlkreis 5: Susana Siebrecht

Wahlkreis 6: Manfred Tölle

Wahlkreis 7: Sebastian Siebrecht

Wahlkreis 8: Hans-Jörg Koch

Wahlkreis 9 (Bellersen): Mirko Löffelbein

Wahlkreis 10 (Bökendorf): Nikolai Nolte

Wahlkreis 11 (Hembsen): Markus Wiedemeier

Wahlkreis 12 (Beller/Erkeln): Hans-Peter Nadler

Wahlkreis 13 (Siddessen/Hegge): Willi Hoblitz

Wahlkreis 14 (Gehrden): Elisabeth Beineke

Wahlkreis 15 (Istrup/Schmechten): Dirk Robrecht

Wahlkreis 16 (Riesel/Rheder): Joachim Holtemeyer

Darüber hinaus freuen wir uns mit unseren Parteimitgliedern Nikolai Nolte und Willi Hoblitz, die auf der Kreisdelegiertenkonferenz ebenfalls als Kreistagskandidaten gewählt wurden. 

„Wir sind uns bewusst, dass ein klassischer Wahlkampf aufgrund der derzeitigen Kontaktbeschränkungen nicht darstellbar ist. Originelle Ideen sind nun gefragt, die die Ziele und Vorstellungen der SPD für eine liebens- und lebenswerte Stadt Brakel untermalen sollen.“

 

Mittwoch, 24. Juni 2020 13:51 Uhr

Ministerpräsident Armin Laschet hat am Mittwoch im Landtag in Düsseldorf das Nordrhein-Westfalen-Programm in Höhe von insgesamt 8,9 Milliarden Euro vorgestellt. Die Mittel werden zur Bewältigung der Folgen der Corona-Pandemie und zur Stärkung der Zukunftsfähigkeit des Landes eingesetzt. Die Maßnahmen aus dem Konjunkturpaket des Bundes wirken sich unmittelbar mit 3,2 Milliarden Euro für Nordrhein-Westfalen aus. Nordrhein-Westfalen ergänzt die Hilfe nun um weitere 3,6 Milliarden Euro aus dem Landeshaushalt und setzt damit eigene Schwerpunkte. Zusätzlich stellt die Landesregierung 1,7 Milliarden Euro aus Landesmittel zur Kofinanzierung für Maßnahmen des Bundes bereit. Insbesondere für Arbeitsschutz und Hygienemaßnahmen in öffentlichen Einrichtungen werden weitere 300 Millionen Euro bereitgestellt.
 
Ministerpräsident Armin Laschet: „Die Pandemie und ihre Bekämpfung haben Nordrhein-Westfalen in die größte Wirtschaftskrise seit Bestehen unseres Landes geführt. Mit unserem maßgeschneiderten und in seinem Umfang beispiellosen Investitionspaket für Nordrhein-Westfalen setzen wir jetzt ein wichtiges Zeichen für die Menschen und die Wirtschaft: Wir fangen die geschwächten Branchen auf, wir stärken gezielt und langfristig die Zukunftsfähigkeit unseres Landes und wir sorgen für wichtige Wachstumsimpulse.“
 
Schwerpunkte des Nordrhein-Westfalen-Programms sind die Entlastung und Stärkung der Investitionsfähigkeit der Kommunen, die Digitalisierung im Bereich Bildung, Investitionen in die Krankenhäuser, Unterstützung für Solo-Selbstständige und Kultureinrichtungen sowie der Klimaschutz.
 
„Nach dem Regierungswechsel 2017 ist die Haushaltswende gelungen. Wir können die Herausforderungen der Pandemie stemmen. Dafür benötigen wir auch maßgeschneiderte Investitionen: Diese machen wir jetzt in einem unvergleichlichen Kraftakt möglich“, sagt Lutz Lienenkämper, Minister der Finanzen.
 
Das Geld fließt vor allem in diese Schwerpunktbereiche:

  1. Krankenhäuser, Pflegeschulen und Unikliniken (2,9 Milliarden Euro)
    Krankenhäuser und Universitätskliniken leisten in der Krise Herausragendes. Gleichzeitig sind Investitionen besonders notwendig, um die Binnenkonjunktur zu stimulieren: Daher ist erster Schwerpunkt ein Investitionsprogramm für Krankenhäuser und Pflegeschulen sowie Universitätskliniken. Vorgesehen sind dafür Investitionen in Höhe von 1 Milliarde Euro für die Krankenhäuser und Pflegeschulen sowie eine weitere Milliarde Euro für die Universitätskliniken. Weitere 900 Millionen Euro, davon 270 Millionen aus Landesmitteln, kommen an Investitionen aus dem „Zukunftsprogramm Krankenhäuser“ des Bundes hinzu. Alle diese Mittel werden maßgeblich zur bestmöglichen Versorgung der Patienten beitragen sowie Krankenhäuser und Universitätskliniken erheblich stärken.

  2. Ergänzung des Konjunkturprogramms des Bundes (1,3 Milliarden Euro)
    In einem weiteren Schwerpunkt wird die Landesregierung einzelne Impulse des Bundeskonjunkturprogramms deutlich verstärken. Hierfür stellt das Land rund 755 Millionen Euro bereit. Dazu gehört das nordrhein-westfälische Stärkungspaket „Kunst und Kultur“, das die Mittel des Bundes für Künstler und Kultureinrichtungen passgenau verstärkt und ergänzt – um insgesamt 185 Millionen Euro.
    Für Solo-Selbständige und Freiberufler setzt das Land mit 300 Millionen Euro auf die Überbrückungshilfen des Bundes auf. Fast 180 Millionen Euro stehen für Klimaschutz und Energie, Investitionen in die Umweltwirtschaft, Ressourceneffizienz und die Waldwirtschaft bereit.
    Zudem werden Auszubildende und Ausbildungsbetriebe sowie überbetriebliche Ausbildungsstätten unterstützt. Darüber hinaus beteiligt sich das Land – als eine Lehre aus der Krise – an der Errichtung von Scale-up-Zentren für die Rückverlagerung von Wertschöpfungsketten bei Arzneimitteln und Medizinprodukten mit einem zweistelligen Millionenbetrag.
    Insgesamt stehen dafür mit den Bundesmitteln mehr als 1,3 Milliarden Euro zur Verfügung.

  3. Investitionspaket Kommunen (3,9 Milliarden Euro)
    Investitionen finden im Land und in den Kommunen statt. Daher ist in Zeiten der Krise die Aufrechterhaltung kommunaler Investitionen ein wichtiger Beitrag zur Stärkung der Strukturen in Nordrhein-Westfalen. Dazu werden Land und Bund jeweils hälftig die Gewerbesteuerausfälle der Kommunen für 2020 in Höhe von 2,8 Milliarden Euro kompensieren.Hinzu kommt die Erstattung coronabedingter Kostenunterdeckungen im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) von 700 Millionen Euro, davon trägt der Bund 500 Millionen Euro, das Land beteiligt sich in einer ersten Tranche mit 200 Millionen Euro. Weitere Hilfen sind im Herbst nach Prüfung der dann gegebenen Finanzierungslage vorgesehen.Förderprogramme für kommunale Investitionen setzen Eigenanteile voraus. In Zeiten der Krise kann es dadurch zu Verschiebungen oder Streckungen kommen, die konjunkturell schädlich sind. Um die Durchführung dieser Investitionen zu sichern, sollen in vielen Bereichen – wie Städtebauförderung, kommunaler Straßenbau, Förderprogramme für nationale Klimaschutzinitiativen, Grüne Infrastruktur sowie Altlastensanierung – die vorgesehenen kommunalen Eigenanteile deutlich reduziert oder sogar vom Land übernommen werden. Hierfür werden 400 Millionen Euro bereitgestellt.

  4. Digitalisierungsvorhaben mit dem Schwerpunkt Bildung (rund 400 Millionen Euro)
    Das Land verstärkt deutlich seine Investitionen in die Digitalisierung der Schulen. In Anbetracht der zentralen Rolle, die Lehrkräfte bei der Verzahnung von Präsenzunterricht und E-Learning besitzen, wird die digitale Weiterbildung der Lehrkräfte verstärkt. Alle Lehrerinnen und Lehrer werden mit digitalen Endgeräten und geeigneter Software ausgestattet. Die digitale Lernplattform Logineo soll nun auch den Schülern für den Unterricht zu Hause zur Verfügung gestellt werden. Schülerinnen und Schüler, bei denen ein besonderer Bedarf zum Ausgleich sozialer Ungleichgewichte besteht, sollen ein mobiles Endgerät erhalten. Das Land stockt die Mittel des Bundes aus dem Digitalpakt entsprechend auf. Die Mittel für Digitalisierungsvorhaben belaufen sich auf insgesamt 381 Millionen Euro, 260 Millionen Euro davon aus Landesmitteln.

 

Wirtschaft
Donnerstag, 02. Juli 2020 11:15 Uhr
Von Bogota nach Bad Driburg: Gräflicher Park Health & Balance Resort begrüßt ab Juli neuen ärztlichen Leiter
Mittwoch, 01. Juli 2020 11:55 Uhr

Kreis Höxter (red). Die Bundesregierung hat am 29. Juni im Rahmen des Konjunkturpaketes zur Corona-Krise den Regelsatz der Umsatzsteuer für den Zeitraum vom 01.07.2020 bis 31.12.2020 zur Stimulierung der Nachfrage und eine Belebung der Konjunktur von 19 % auf 16 % abgesenkt.

"Diese Senkung der Umsatzsteuer werden wir selbstverständlich vollumfänglich an unsere Kunden weitergeben. Nach aktuellen Informationen betrifft dies in der Regel die gesamte Energie, die wir Ihnen im Jahre 2020 geliefert haben und noch liefern werden. Damit profitieren Sie als unser Kunde auch schon für das erste Halbjahr von der Umsatzsteuersenkung", so Dietmar Hillebrand von der BeSte Stadtwerke GmbH.

"In der letzten Woche haben wir einige Kunden um die Abgabe von Zählerständen gebeten, da wir gerade durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie erkennbare Veränderungen in Ihrem Verbrauchsverhalten durch vermehrte Homeoffice-Tätigkeiten oder eine Veränderung des Koch- und Freizeitverhaltens erwarten. Auch wenn wir die weiteren Entwicklungen im Jahr 2020 nicht absehen können, überprüfen wir in diesem Zusammenhang gerne die Höhe der laufenden Abschlagsbeträge und würden uns bei einem nennenswerten Anpassungsbedarf nach oben oder unten mit Ihnen in Verbindung setzen. Eine grundsätzliche Anpassung Ihrer Abschläge ist nicht notwendig, da in der Jahresabrechnung alle Beträge verrechnet werden und Ihnen in keinem Fall Geld verloren geht", so Hillebrand weiter.

"Falls Sie uns auch Ihren Zählerstand mitteilen möchten, nutzen Sie bitte unserer Internetseite: www.beste-stadtwerke.de/kundenportal. Unsere Kundencenter in Steinheim, Beverungen und Bad Driburg sind zwar wieder für Sie geöffnet, dennoch bitten wir aufgrund der aktuellen Einschränkungen von persönlichen Mitteilungen abzusehen.  Senkung der EEG Umlage zum 01.01.2021 von aktuell 6,756 ct/kWh auf 6,5 ct/kWh (jeweils Nettobeträge). Im Maßnahmenpaket hat die Bundesregierung auch beschlossen, den EEG Satz in der Stromlieferung für das kommende Jahr auf 6,50 ct/kWh (netto) festzulegen. Auch hier können wir Ihnen bereits jetzt mitteilen, dass wir die Senkung der EEG Umlage zum 01.01.2021 bei unseren Stromsonderprodukten vollumfänglich an unsere Kunden weitergeben. Unklar ist allerdings noch die Entwicklung weiterer Strompreisbestandteile, sodass wir heute noch keine Aussage über den Gesamtpreis für 2021 machen können", erklärt Hillebrand abschließend.

 

Montag, 29. Juni 2020 09:25 Uhr

Kreis Höxter (red). Sie backen Brot, verarbeiten Gemüse, füllen Getränke ab: Die rund 1.900 Menschen, die im Kreis Höxter in der Lebensmittelindustrie arbeiten, machen einen „systemrelevanten“ Job – nicht erst seit der Coronakrise. Darauf weist die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hin. „Während in der Pandemie viele Branchen auf Kurzarbeit oder Homeoffice umgestellt haben, ist die Ernährungsbranche teils noch immer von Extra-Schichten und Überstunden geprägt“, sagt Armin Wiese von der NGG-Region Detmold-Paderborn. Die Beschäftigten erwarteten nun eine Anerkennung für ihre Leistung. Dafür will sich die Gewerkschaft in den aktuell laufenden Tarifverhandlungen etwa in Nordrhein-Westfalens obst- und gemüseverarbeitender Industrie, in der Mineralbrunnen- und in der Brotindustrie starkmachen.

Foto: NGG

Sport
Freitag, 03. Juli 2020 10:17 Uhr
Schiedsrichtervereinigung: Marco Ehrlich steigt in die Landesliga auf - sechs Schiedsrichter zudem in die Bezirksliga
Dienstag, 02. Juni 2020 12:04 Uhr

Kreis Höxter (red). Das Corona-Virus verändert das Leben der Menschen und auch die Vereinsarbeit. Gerade in der jetzigen Situation ist Zusammenhalt mehr denn je gefragt. Die AOK NordWest startet deshalb eine landesweite Benefizaktion für Sportvereine in ganz Westfalen-Lippe unter dem Motto ‚AOK-VEREINSBEWEGUNG – gemeinsam durchstarten mit meinem Verein‘. „Ziel unserer Aktion ist es, die Menschen im Kreis Höxter in der Corona-Krise in Bewegung zu bringen und gleichzeitig die Sportvereine finanziell zu unterstützen“, so AOK-Serviceregionsleiter Matthias Wehmhöner. Dafür müssen sich die Vereine bis spätestens 19. Juni verbindlich anmelden. Danach sollten sich möglichst viele Menschen walkend, laufend oder radelnd an der Aktion beteiligen. Mit der Zahlung einer Startgebühr helfen sie dann ihrem Verein. Die landesweite Mitmach-Aktion wird unterstützt vom Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen e.V.

Durch die Corona-Krise sind viele Sportvereine im Kreis Höxter in eine angespannte wirtschaftliche Lage geraten. „Der Vereinssport durchlebt eine schwierige Zeit. Wir freuen uns, dass unser Gesundheitspartner AOK NordWest mit einer solchen Aktion unsere Vereine unterstützen möchte. Dies begleiten wir als Verband sehr gerne und hoffen auf eine rege Teilnahme“, sagt Marianne Finke-Holtz, Vizepräsidentin des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen e.V. für Vereins- und Verbandsentwicklung. 

Wie läuft die Aktion?

Fans und Mitglieder von Sportvereinen walken, laufen oder radeln eine ausgewählte Strecke für einen Verein und unterstützen ihn in dieser schwierigen Zeit durch Zahlung einer Startgebühr finanziell. Gleichzeitig stärkt jeder Teilnehmer die eigene Gesundheit. „Denn wer walkt, läuft oder Rad fährt, trainiert nicht nur sein Herz-Kreislauf-System und seine Muskulatur. Auch das Immunsystem wird gestärkt – in Zeiten des Coronavirus besonders wichtig“, so Wehmhöner. Die Teilnahme ist für die Vereine kostenlos. Je Teilnehmerin und Teilnehmer erhält der Verein aus der Startgebühr in Höhe von zehn Euro eine Spende von sieben Euro. Außerdem werden unter Vereinen, die mehr als zehn Prozent ihrer Mitglieder zur Teilnahme motivieren konnten, zehn Trikot-Sätze oder Sportequipment-Gutscheine im Wert von jeweils 500 Euro verlost.

Interessierte Vereine können die Ausschreibungsunterlagen zur Teilnahme unter E-Mail aok-vereinsbewegung@nw.aok.de anfordern und sich damit bis spätestens 19. Juni anmelden. Weitere Infos für Vereine gibt es im Internet unter www.aok-vereinsbewegung.de

Foto: AOK/hfr

Freitag, 29. Mai 2020 10:49 Uhr

Kreis Höxter/Warburg (red). Zur Desinfektion von Händen und Sportgeräten hat jetzt der Warburger Hersteller von Wäschepflegemitteln Brauns-Heitmann den Sportvereinen im Kreis Höxter 3.888 Flaschen Desinfektionsmittel zum Einstandspreis überlassen. Die Organisation und Verteilung erfolgt über den Kreissportbund Höxter, den geringen Kaufpreis übernahm der Kreis Höxter aus einem Sonderfonds.

Seit wenigen Wochen können die Sportvereine des Landes unter strengen Hygieneregeln einige Sportarten wieder ausführen. Eine der wichtigen Auflagen ist die Desinfektion von Händen und benutzten Sportgeräten. „Mancherorts melden die Supermärkte, dass solche Mittel ausverkauft sind“, wusste Thorsten Schiller, Geschäftsführer des Kreissportbundes Höxter und wandte sich vertrauensvoll an Stefan Kremin vom Warburger Unternehmen Brauns-Heitmann. Der Marktführer für Stoff- und Wäschepflege und -färbemittel hatte schon kurz nach Ausbruch der Corona-Pandemie begonnen, ein spezielles Desinfektionsmittel zu produzieren und den besonders systemrelevanten Bereichen der Gesundheitspflege in Krankenhäusern und Arztpraxen zu stiften.

So kam jetzt ein erfreulicher Deal zustande. Bei der symbolischen Übergabe der Sprühflaschen stellte Stefan Kremin heraus: „Wir sehen uns in der Verpflichtung, uns „rund um unseren Kirchturm“ zu engagieren. Schließlich kommen unsere Beschäftigten aus dem Warburger Umland, viele von ihnen treiben in den örtlichen Vereinen ihren Freizeitsport. Darum war es keine Frage, dass wir hier unbürokratisch, schnell und gezielt helfen konnten.“ Im Namen des KSB bedankte sich Vorsitzender Reiner Stuhldreyer für die Unterstützung und übergab der Brauns-Heitmann-Geschäftsführung etwas KSB-Infomaterial „damit Sie sehen können, was wir sonst noch als Dienstleister für unsere angeschlossenen 246 Sportvereine tun.“ Die gespendeten Flaschen werden jetzt im ganzen Kreisgebiet über die Städte oder Stadtsportverbände an die Vereine verteilt. Als Vertreter des Kreises Höxter und Leiter des Corona-Krisenstabes bestätigte Matthias Kämpfer, gerne den Ankauf der fast 4.000 Flaschen zu unterstützen.

Foto: KSB

Panorama
Mittwoch, 24. Juni 2020 11:01 Uhr
Landesregierung aktiviert zweite Stufe des Lockdowns im Kreis Gütersloh und im Kreis Warendorf
Donnerstag, 04. Juni 2020 16:56 Uhr

NRW (red). Um für die Hochschulen und die Studierenden die rechtlichen Rahmenbedingungen für ein erfolgreiches Studium auch unter den Bedingungen der Corona-Pandemie zu schaffen, hat das Ministerium für Kultur und Wissenschaft bereits Mitte April eine Rechtsverordnung zur Aufrechterhaltung des Lehr- und Studienbetriebs erlassen. Diese Rechtsverordnung regelt unter anderem, dass sich in Corona-Zeiten die individualisierte Regelstudienzeit der eingeschriebenen Studierenden um ein Semester erhöht.

Diese Entscheidung wirkt sich auch positiv auf die Dauer des BAföG-Bezugs aus, wie das Bundesministerium für Bildung und Forschung jetzt bestätigt hat: So geht mit der Erhöhung der individualisierten Regelstudienzeit um ein Semester auch eine Verlängerung der BAföG-Höchstbezugsdauer um ein Semester einher. Dies ist möglich, da das BAföG bei der Förderungshöchstdauer an das jeweilige Landesrecht anknüpft. Derzeit ist Nordrhein-Westfalen das einzige Bundesland in Deutschland mit einer derartigen Regelung. 

„Studieren in Zeiten von Corona erfordert von den Studierenden besondere Flexibilität und Anpassungsbereitschaft. Es ist das Ziel der Landesregierung, dass den Studierenden aus dieser Situation keine Nachteile entstehen sollen. Umso mehr freut es mich, dass es uns mit der Erhöhung der individualisierten Regelstudienzeit gelungen ist, dass die Studierenden nun auch länger BAföG beziehen können. Nordrhein-Westfalen nimmt hier aktuell bundesweit eine Vorreiterrolle ein. Dennoch unterstützen wir die Bemühungen auf Länderebene, für alle Studierenden zu einer bundeseinheitlichen Lösung zu kommen“, sagt Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen.

Mit dem Bundesausbildungsförderungsgesetz, kurz BAföG, wird die staatliche Unterstützung der Ausbildung von Schülern und Studierenden in Deutschland geregelt. Es trat 1971 erstmals in Kraft. Auf der Webseite: www.bafög.de können Studierende prüfen, ob sie einen Anspruch auf finanzielle Unterstützung besitzen.

Mittwoch, 15. Januar 2020 11:57 Uhr

Paderborn (red). Die Polizei Paderborn ermittelt wegen eines Körperverletzungsdelikts auf der Riemekestraße in Paderborn, bei dem am Dienstagabend ein 13-jähriger Junge verletzt wurde. Gegen 19.30 Uhr entdeckte ein Polizeibeamter auf Streife an der Riemekestraße in Höhe der Erzberger Straße einen auf dem Gehweg liegenden Jungen. Ein anderer Junge (15) kümmerte sich schon um den Verletzten und hatte bereits dessen Mutter verständigt.

Der 13-Jährige hatte Schmerzen und brauchte ärztliche Hilfe, sodass der Polizist sofort den Rettungsdienst alarmierte. Laut Angaben des Verletzten wurde er an der Örtlichkeit von einem unbekannten Mann attackiert. Der Mann habe einige laute Worte gerufen und habe mehrfach auf ihn eingeschlagen, bis er am Boden lag. Dann sei der Täter in Richtung Rathenaustraße geflüchtet. Er soll etwa 60 Jahre alt sein und graue Haare haben. Der Mann habe eine Bierflasche dabei gehabt.

Mit einem Rettungswagen wurde der 13-Jährige zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei sucht jetzt Passanten, die den Vorfall beobachtet haben. Sachdienliche Hinweise an die Polizeidienststellen oder telefonisch unter der Rufnummer 05251/3060.

Dienstag, 14. Januar 2020 10:29 Uhr

Düsseldorf (red). Die Landesregierung untermauert ihr finanzielles Engagement für die jüdischen Gemeinden: 3,4 Millionen Euro werden in 2020 für „Neubaumaßnahmen nebst Umbau- und Renovierungsmaßnahmen an jüdischen Einrichtungen“ bereitgestellt.

„Die finanzielle Förderung ist Ausdruck der Verbundenheit, die die Landesregierung zu den jüdischen Gemeinden unterhält. Wir freuen uns, dass heute jüdisches Leben mit neuen Gemeindezentren und Synagogen sichtbar in unserem Land vertreten ist und Heimat findet“, erläutert Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung. „Die Unterstützung der jüdischen Gemeinden ist zugleich Ausdruck der Wertschätzung und Solidarität, die uns mit den jüdischen Verbänden verbindet.“ Über die Verteilung der Mittel untereinander entscheiden die Empfänger selbst. Sie müssen mittels eines Testats eines Wirtschaftsprüfers die korrekte Verwendung der Gelder belegen.

Michael Rubinstein, Geschäftsführer des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden von Nordrhein und Koordinator für die Mittelverwendung, unterstreicht die Bedeutung der finanziellen Unterstützung: „Die Förderung durch das Land ist Ausdruck der Verbundenheit mit uns. Dafür sind wir dankbar, denn die Modernisierungen und Neubauten ermöglichen es, dem vielfältigen jüdischen Leben in Nordrhein-Westfalen erweiterte beziehungsweise neue Möglichkeiten zu eröffnen.“

Von Aachen bis Unna reicht die Liste der rund 40 Projekte. Konkret wurden beziehungsweise werden jüdische Gemeindezentren saniert und ausgebaut, aber auch der Umbau einer ehemaligen Kirche in eine Synagoge mit Gemeindezentrum gefördert.

Hintergrund

Die Unterstützung des jüdischen Glaubens hat Tradition. Bereits 1992 wurde zwischen dem Land Nordrhein-Westfalen und den jüdischen Verbänden ein Vertrag geschlossen, mit dem sich das Land verpflichtet, die jüdischen Gemeinden in Nordrhein-Westfalen bei der Erfüllung ihrer Aufgaben zu unterstützen. 2017 wurde der fünfte Änderungsvertrag des Landes Nordrhein-Westfalen mit dem Landesverband der Jüdischen Gemeinden von Nordrhein, dem Landesverband Jüdischer Gemeinden von Westfalen-Lippe, der Synagogen Gemeinde Köln sowie dem Landesverband progressiver jüdischer Gemeinden in Nordrhein-Westfalen beschlossen. Seitdem stehen Mittel des Landes bereit, um jüdische Einrichtungen zu renovieren oder neu zu errichten. Der Förderbetrag erhöht sich jährlich bis zum Ende der Laufzeit des Vertrages im Jahr 2028 um je 200.000 Euro bis zur Höchstfördersumme von fünf Millionen Euro. Unabhängig davon stellt das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung weiterhin Mittel für die baulich-technischen Sicherungsmaßnahmen an jüdischen Einrichtungen bereit.

Dienstag, 14. Januar 2020 10:17 Uhr

Düsseldorf/Tel Aviv (red). Das neue Büro des Landes Nordrhein-Westfalen für Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung, Jugend und Kultur in Israel nimmt im Januar seine Arbeit auf. Als Leiter des NRW-Büros in Tel Aviv konnte der Israel-Experte Dr. Gil Yaron gewonnen werden. Dies berichtete Dr. Mark Speich, Staatssekretär für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales, am Freitag (10. Januar 2020) dem Ausschuss für Europa und Internationales im Düsseldorfer Landtag.
 
Ministerpräsident Armin Laschet: „Kein anderes Land pflegt so kontinuierliche, so enge und freundschaftliche Beziehungen zu Israel wie Nordrhein-Westfalen. Das neue Büro in Tel Aviv wird die zahlreichen Aktivitäten unseres Landes in Israel bündeln, unser Land vor Ort präsenter machen und neue Ideen für die Zusammenarbeit entwickeln. Das Büro soll auch zu einem Begegnungsort für Wirtschaft, Bildung, Forschung und Kultur werden. Zugleich ist die Einrichtung ein klares Signal der Wertschätzung an unsere Freunde in Israel, denn schließlich ist es weltweit das erste Büro Nordrhein-Westfalens in einem anderen Land mit einem so umfassenden Auftrag.“
 
Mit der in Tel Aviv angesiedelten Dependance der Staatskanzlei will die Landesregierung die bilateralen Beziehungen in allen Bereichen der Länderkompetenzen vertiefen. Das Büro wird in enger Kooperation mit dem Auswärtigen Amt und der Deutschen Botschaft in Tel Aviv agieren.
 
Der Ministerpräsident weiter: „Nordrhein-Westfalen und Israel verbindet längst weitaus mehr als die sich für uns aus dem Menschheitsverbrechen der Shoa ergebende Verantwortung. Wir profitieren heute von engen Kontakten zur High-Tech Nation Israel. Tel Aviv ist nach dem Silicon Valley die innovativste Start-up-Region der Welt. Wissenschaft und Wirtschaft spielen hier Hand in Hand. Zukunftstechnologien wie etwa im Bereich der Künstlichen Intelligenz oder Big Data-Anwendungen im Bereich der Medizin sind für Nordrhein-Westfalen von größtem Interesse.“
 
Dementsprechend ist das neue Büro zunächst in einem modernen Coworking-Space in Tel Aviv untergebracht, in dem auch zahlreiche Start-up-Unternehmen arbeiten. Über den endgültigen Standort des Büros wird noch entschieden.
 
Das neue Büro wird in Israel für Nordrhein-Westfalen werben und israelischen Unternehmen und Investoren die Standortvorteile Nordrhein-Westfalens sichtbar machen. Dabei wird es eng mit der Deutsch-Israelischen Industrie- und Handelskammer (AHK) in Tel Aviv kooperieren, die bereits für das Land in Israel aktiv ist und ihre erfolgreiche Tätigkeit für Nordrhein-Westfalen fortsetzt.
 
Der neue Leiter des Israel-Büros: Zur Person Dr. Gil Yaron
Die Leitung des Büros des Landes Nordrhein-Westfalen in Tel Aviv übernimmt Dr. Gil Yaron, dessen Lebenslauf die engen Verbindungen zwischen beiden Ländern verkörpert. Ministerpräsident Laschet: „Mit Gil Yaron konnten wir einen ausgewiesenen Kenner der Region für die Leitung des Büros gewinnen. Mit seinen Artikeln, Büchern und Vorträgen in beiden Ländern trägt Gil Yaron seit über zwei Jahrzehnten zum besseren Verständnis zwischen Deutschen und Israelis bei. Er kennt den jüdischen Staat, sein Umfeld, seine Bevölkerung und seine Medien wie kaum ein anderer und unterhält seit seiner Kindheit engste Beziehungen zu Nordrhein-Westfalen. Zudem verfügt er über ausgezeichnete Kontakte und ein großes Netzwek in Israel.“
 
Gil Yaron kam 1973 als Sohn deutschstämmiger Israelis in Haifa zur Welt. Sein Großvater stammt aus Hoengen bei Aachen, seine Großmutter aus Nordhausen. Beide verließen 1933 nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten Deutschland und flohen in das damalige Mandatsgebiet Palästina. Yarons Eltern wanderten kurz nach seiner Geburt nach Düsseldorf aus. Dort wuchs er bis zum Abitur auf. Nach einem kurzen Studienaufenthalt an der renommierten Brown University in den USA kehrte Gil Yaron nach Israel zurück, um in Jerusalem an der Hebrew University Medizin zu studieren. Bis zu seiner Promotion 2006 forschte und veröffentliche er zudem im Feld der Molekularbiologie.
 
Schon vor Abschluss seines Studiums interessierte sich Gil Yaron für die Nahostberichterstattung. Er studierte Arabisch und Politik in Givat Haviva und an der Hebräischen Universität und schrieb für eine Vielzahl hebräischer, deutsch- und englischsprachiger Medien, zuletzt als Israel-Korrespondent für die WELT.
 
Hintergrund: Nordrhein-Westfalen und Israel
Nordrhein-Westfalen und Israel pflegen traditionell enge Beziehungen. Zahlreiche Schulpartnerschaften, Jugendbegegnungen und Stipendienprogramme für Studierende spiegeln diesen engen Austausch wider. Lehrer, Richter, Staatsanwälte und angehende Polizeibeamte können an Fortbildungs- beziehungsweise Studienreisen zur Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem teilnehmen. 28 israelische und nordrhein-westfälische Städte verbindet eine Partnerschaft.
 
Das Land Nordrhein-Westfalen übernahm in der Vergangenheit bei der Wiederaufnahme von Verbindungen zu Israel stets eine Vorreiterrolle. Lange vor der Aufnahme formeller diplomatischer Beziehungen bezogen israelische Diplomaten ihren Sitz zuerst in Köln und dann in der damaligen Bundeshauptstadt Bonn. Zugleich gelang es Nordrhein-Westfalen, Kontakte zur israelischen Gesellschaft aufzubauen. Die Arbeit des neuen Büros in Israel ist die Fortentwicklung einer langen Tradition enger Beziehungen mit Israel, die fortan mit weiteren Inhalten bereichert werden soll.

Foto: Land NRW / Shani Nahmias

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