Top 5 Nachrichten der Woche
Region Aktiv
Sonntag, 25. August 2019 11:25 Uhr
Lange Nacht der Volkshochschulen
Sonntag, 25. August 2019 11:23 Uhr

Brakel (red). Ist die Investition und Anschaffung einer Photovoltaik immer noch sinnvoll? Wann sich eine Photovoltaik-Anlage rechnet und was bei der Planung wichtig ist erklärt Dipl.-Ing. (FH) Werner Tegeler, Energieberater für die Verbraucherzentrale NRW, in seinem Vortrag: „Photovoltaik im Wandel - vom Renditeobjekt zur Eigenstromerzeugung“ am 2. September, um 19:30 Uhr im Trauzimmer im Haus des Gastes (Am Markt 5) in Brakel. Tegeler erläutert, was zu einer objektspezifischen Potentialanalyse gehört und informiert zu Einspeisung und Eigenverbrauch, beispielsweise mit einer Kombination von Wärmepumpe und Photovoltaik-Anlagen. Nicht zuletzt spielen auch Speichermöglichkeiten und praktische Tipps zu Fördermöglichkeiten eine Rolle. Der Eintritt ist frei.

Samstag, 24. August 2019 11:39 Uhr

Erkeln (red). Am Samstag, 26.10.2019 findet in der Zeit von 13.00 bis 16.00 Uhr die erste Bücher- und Spielzeugbörse in der Gemeindehalle in Brakel-Erkeln statt. Jeder, ob Erwachsener oder Kind, kann bei der Bücher- und Spielzeugbörse seine nicht mehr benötigten Bücher und Spielsachen verkaufen. Ebenfalls dürfen auch Fahrräder, Dreiräder, Trampeltrecker, Trampoline …. angeboten werden. Wer bei der Börse mitmachen möchte, der kann sich ab sofort bis zum 07.10.2019 jeweils in der Zeit von 18.00 bis 20.00 Uhr bei Sylvia Pahn (05272/355111), Marion Deppe-Kleibrink (05272/390815) oder Iris Löneke (05272/355763) anmelden. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Der Erlös geht an den Kindergarten Erkeln!

Samstag, 24. August 2019 11:37 Uhr

Bad Driburg (red). Auch in diesem Jahr beteiligen sich die Bad Driburger Eisenbahnfreunde am Tag des offenen Denkmals. Das bundesweite Motto lautet: Umbrüche in Kunst und Architektur Im Mittelpunkt steht diesmal die „Kanzel“ des Stellwerks Bad Driburg Ost (Do): ein weißer Kubus an das alte Stellwerksgebäude angebaut. Er diente dazu, dem Stellwerker einen guten Blick auf den Bahnübergang zu ermöglichen. Aber gerade die schnörkellose Kanzel steht für einen Umbruch in der Architektur: weg von den - wenn auch sparsamen - Verzierungen am älteren Backsteinbau, hin zu einem reinen Zweckbau. Die Bad Driburger Eisenbahnfreunde öffnen das historische Stellwerk Do am Bahnübergang Brakeler Straße, Bad Driburg am Sonntag, den 8. September von 10 bis 18 Uhr. Natürlich ist auch die historische Stellwerkstechnik zu besichtigen.

Freitag, 23. August 2019 11:33 Uhr

Detmold (red). Für etwa 280.000 Schülerinnen und Schüler an öffentlichen Schulen in Ostwestfalen-Lippe endet am Mittwoch, 28. August, die Ferienzeit. Etwa 18.000 von ihnen drücken zum ersten Mal die Schulbank: 17.902 i-Dötze sind an den öffentlichen Grundschulen in Ostwestfalen-Lippe angemeldet (Vorjahr: 17.680). Nach einem leichten Rückgang in den vergangenen beiden Jahren (2018: -203; 2017: -90) wurden an heimischen Grundschulen zum neuen Schuljahr also 222 Kinder mehr angemeldet.

Den deutlichsten Anmeldezuwachs an den Grundschulen gibt es in den Kreisen Lippe (+176) und Höxter (+96). Einen Rückgang hingegen verzeichnen die Grundschulen in Bielefeld (-157) und im Kreis Gütersloh (-76). Den Überblick darüber, wie viele Kinder tatsächlich in den neuen ersten Klassen sitzen, gibt jedoch erst die amtliche Schulstatistik im November.

Den Schritt in die fünften Klassen der weiterführenden Schulen der Region vollziehen insgesamt etwas weniger Kinder als im Jahr zuvor. 16.392 Schülerinnen und Schüler wurden angemeldet, zum vorigen Schuljahr waren es 572 mehr (16.964). Von dem Rückgang sind im Durchschnitt alle Schulformen betroffen, jedoch gibt es regionale Unterschiede. So ist die Nachfrage vereinzelt sogar gestiegen. Die Realschulen in den Kreisen Höxter (+73), Lippe (+46) und Gütersloh (+22) beispielsweise verzeichnen Zuwächse. Ebenso die Sekundarschulen in den Kreisen Paderborn (+48) und Minden-Lübbecke (+8) sowie die Gemeinschaftsschule im Kreis Gütersloh (+7). Und auch bei den Gesamtschulen im Kreis Lippe gibt es etwas mehr Anmeldungen: 582 sind es zum neuen Schuljahr, 574 waren es zum Jahr davor (+8). 

Die öffentlichen Gymnasien sind im gesamten Bezirk zwar ebenfalls vom allgemeinen Anmelderückgang betroffen, jedoch sind sie mit 5.531 neuen Fünftklässlern (etwa 34 Prozent) erneut Spitzenreiter und damit weiterhin die beliebteste Schulform. Die Gesamtschulen folgen auf Platz zwei (5.049 Anmeldungen, etwa 31 Prozent).

Nicht jedes Kind, das an einem Gymnasium angemeldet wird, bringt dort seine Bildungskarriere zu Ende. Im Verlauf der Erprobungsstufe (Jahrgangsstufen fünf und sechs) wechselten zuletzt 3,2 Prozent (447) Schülerinnen und Schüler zu anderen Schulformen – in der Regel zu Real- und Gesamtschulen. Im Schuljahr zuvor (2017/18) waren es 2,7 Prozent (399). Die Wechsel finden überwiegend zum Ende der Erprobungsstufe, also zum Übergang zur Klasse 7 statt. Der Anteil dieser Wechsler schwankt zwischen 7,5 Prozent im Kreis Paderborn und 2,9 Prozent im Kreis Höxter. 

Lehrkräfte: Schulen fast vollständig versorgt

In OWL werden derzeit nur wenige neue Lehrkräfte gesucht. Der Grund: Die Schulen sind nahezu vollständig mit Stellenanteilen versorgt. Die Einstellungspraxis an den ostwestfälisch-lippischen Schulen ist in der Vergangenheit vorausschauend erfolgt und hat zudem stets gute Besetzungsquoten bei den ausgeschriebenen Stellen erzielt. Gleichwohl hat die Bezirksregierung seit dem 1. Januar dieses Jahres 511 neue Lehrerinnen und Lehrer an den öffentlichen Schulen eingestellt (Vorjahr: 683). 40 von ihnen beginnen ihren Schuldienst über den sogenannten Seiteneinstieg (Vorjahr: 59). Weitere 121 Stellen sind derzeit im Ausschreibungs- oder Besetzungsverfahren (Stand: 31. August). 

Den stärksten Zuwachs verzeichnen auch in diesem Jahr die Lehrkörper der 40 Gesamtschulen mit 238 zugewiesenen Stellen, wovon 167 besetzt werden konnten (Vorjahr: 156 Einstellungen). Die Grundschulen folgen mit 180 zugewiesenen Stellen und 154 Einstellungen auf dem zweiten Platz (Vorjahr: 205). 

Im Durchschnitt über alle Schulformen konnten bislang 79,7 Prozent der in diesem Jahr zur Verfügung stehenden Stellen besetzt werden. Die Quote liegt damit über dem Landesschnitt von 57,8 Prozent. Vollständig oder nahezu vollständig besetzt wurden die ausgeschriebenen Stellen an der Primus- und den Gemeinschaftsschulen sowie an den Gymnasien in OWL. Für etwa neunzig Prozent der neuen Stellen an Berufskollegs, Realschulen und Grundschulen haben sich Lehrkräfte finden lassen. Am niedrigsten ist die Quote an den Hauptschulen: Zwei Stellen waren ausgeschrieben, eine ist bisher besetzt worden. 

Die Gesamtzahl der Lehrkräfte in den Schulen Ostwestfalen-Lippes lag im vergangenen Schuljahr mit 22.382 Personen über dem Niveau des Schuljahres 2014/15 (22.083). 

Auch der Blick auf die Leitungsebene der heimischen Schulen offenbart eine gute Versorgungssituation: Nur 33 Leitungsstellen der 568 öffentlichen Schulen sind derzeit vakant, 31 Nachbesetzungsverfahren laufen bereits. Damit sind 94 Prozent der Schulleitungsstellen an öffentlichen Schulen in Ostwestfalen-Lippe zum Schuljahresstart besetzt (Vorjahr: 93,8%).

Inklusion: jeder dritte Förderschüler besucht Regelschule 

„Mein Kind hat sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf. Wo ist der beste Lernort?“ Die Zahl der Eltern, die als Antwort das Gemeinsame Lernen an öffentlichen Regelschulen wählen, steigt seit Jahren stetig an. 6.458 Schülerinnen und Schüler werden es voraussichtlich im neuen Schuljahr sein. Demgegenüber waren es im Schuljahr 2014/15 nur 3.644. Folglich wächst auch der Integrationsanteil: von 28,4 Prozent im Schuljahr 2014/15 auf zuletzt 42,5 Prozent.

Andererseits konsolidiert sich derzeit die Zahl der Schulen des Gemeinsamen Lernens (GL). Neue Standorte sind im Vergleich zum Vorjahr nicht hinzugekommen. Vielmehr nehmen sieben der vormals 17 GL-Gymnasien nun keine Inklusionsschüler mehr auf. 

Gegenüber dem Gemeinsamen Lernen in Regelschulen besucht weiterhin der größere Anteil von Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf die 73 öffentlichen und privaten Förderschulen im Regierungsbezirk: 10.154 Kinder waren es im vergangenen Schuljahr, in etwa so viele wie in den beiden Jahren zuvor (10.077 und 10.217).

Umbau der Schullandschaft 

Der Strukturwandel der Schullandschaft in Ostwestfalen-Lippe ist weiterhin zu spüren: 18 Einrichtungen haben mit Ende des vorigen Schuljahres ihre Türen für immer geschlossen. Darunter waren neun Hauptschulen, sechs Realschulen und drei Förderschulen. Sie entließen ihre letzten Schüler und beendeten damit den Auflösungsprozess, der in den vergangenen Jahren stattgefunden hatte. 

Mit der Schule für Kranke in Paderborn wurde andererseits eine neue Einrichtung gegründet. Sie nahm bereits zum 1. Februar ihren Betrieb auf. 

Der Überblick über alle Schulformen zeigt, dass es im Schuljahr 2014/15 – also vor fünf Jahren – noch knapp 120 mehr öffentliche Schulen in OWL gab als heute. So sind beispielsweise von den damals 60 Hauptschulen im Bezirk nur zehn übrig, und nur fünf Hauptschulen nehmen noch Fünftklässler auf. Demgegenüber hat die Zahl der Ersatzschulen durch neun neue Schulen seitdem leicht zugenommen (105 Schulen gesamt). Die größten Anteile in der Ersatzschullandschaft stellen die Berufskollegs (26), die Förderschulen (23) und die Grundschulen (20). 

Blaulicht
Donnerstag, 22. August 2019 11:16 Uhr
10-Jähriger steuert Radlader
Dienstag, 20. August 2019 13:18 Uhr

Brakel (red). In ein Gebäude mit mehreren Büros am Bahnhof in Brakel sind unbekannte Täter gewaltsam eingedrungen. Dort brachen sie Türen auf und durchsuchten Räume, Schränke und Schubladen. Außerdem wurde ein Tresor unter erheblicher Gewalteinwirkung geöffnet. Entwendet wurde nach erster Einschätzung nur eine sehr geringe Menge Bargeld, der angerichtete Sachschaden wird allerdings auf 3.000 Euro geschätzt. Der Einbruch muss sich in dem Zeitraum zwischen Montag, 19. August, nach 18.30 Uhr, und Dienstag, 20. August, um 6.25 Uhr, ereignet haben. Die Polizei in Höxter bittet um Hinweise unter Telefon 05271/962-0.

Freitag, 16. August 2019 15:28 Uhr

Brakel (red). Unbekannte Täter sind in der Nacht zum Freitag, 16. August, gewaltsam in ein Bildungswerk am Tegelweg in Brakel eingedrungen. Sie durchsuchten mehrere Büroräume und Schränke, verursachten dabei Sachschäden und machten sich vergeblich an einem Tresor zu schaffen. Über die Höhe der Beute können noch keine Angaben gemacht werden. Die Tat lässt sich eingrenzen auf einen Zeitraum zwischen 0 Uhr und 2 Uhr. Um Hinweise bittet die Polizei in Höxter unter Telefon 05271/962-0.

Freitag, 16. August 2019 11:30 Uhr

Brakel (red). Unbekannte Täter drangen am Freitag, 16. August, in den frühen Morgenstunden gewaltsam in einen Vorraum der St. Michael Kirche in Brakel ein. Dort brachen sie einen Münztresor für Opferkerzen auf und erbeuteten eine geringe Menge Bargeld. Die Tat muss sich in der Zeit zwischen 3.45 Uhr und 4.00 Uhr ereignet haben. Die Polizei in Höxter bittet um Hinweise unter Telefon 05271/962-0.

Mittwoch, 14. August 2019 13:55 Uhr

Altenbeken (red). Nach Zeugenhinweisen hat die Polizei einen Tatverdächtigen identifiziert, der letzte Woche auf dem Spielplatz am Lindenhof ein Mädchen (11) geküsst und unsittlich angefasst haben soll (Polizeibericht vom 13. August. Am Montag hatte die Polizei Paderborn einen öffentlichen Zeugenaufruf über die Medien gestartet. Schon kurz nach der Meldung gingen konkrete Hinweise ein. So konnte ein 83-jähriger Tatverdächtiger identifiziert werden. Der in Altenbeken lebende Mann war bislang polizeilich nicht in Erscheinung getreten. Er wurde am Mittwoch vernommen und erkennungsdienstlich behandelt. Die polizeilichen Maßnahmen sind abgeschlossen und die Ermittlungsergebnisse werden jetzt an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet.

Politik
Samstag, 17. August 2019 09:09 Uhr
Goeken: Land investiert weiter in Mobilität
Freitag, 16. August 2019 10:50 Uhr

Bad Driburg (red). Fahrgäste der Eggebahn zwischen Langeland und Ottbergen kennen das Phänomen: der Zug bleibt vor einem Bahnübergang stehen, der Zugführer steigt aus, geht nach vorn, dreht einen Schlüssel in einem Kasten, geht zurück zum Zug, steigt wieder ein und fährt los. Das alles bei geschlossenen Schranken. Am nächsten Bahnübergang dasselbe Schauspiel. Das zerrt nicht nur beim Zugpersonal an den Nerven, sondern auch bei den Fahrgästen, denn es tritt seit Jahren immer wieder auf. Der GRÜNE Landtagsabgeordnete Matthi Bolte hat diesen Zustand jetzt zum Anlass genommen, im Rahmen einer offiziellen Kleinen Anfrage den Ursachen und Auswirkungen des Phänomens „Schlüsseln auf der Eggebahn“ auf den Grund zu gehen. „Uns interessiert natürlich, warum dieses Phänomen nur unregelmäßig, aber immer in Fahrtrichtung Ottbergen, dann aber nur bei Personenzügen und nie bei Güterzügen auftritt. Am wichtigsten ist aber die Frage, wie sich das Problem endlich beheben lässt“, begründet Matthi Bolte seine Initiative.

Foto: Bolte

Donnerstag, 15. August 2019 10:41 Uhr

Düsseldorf/Ottbergen (red). „Die Demokratie ist weiblich“ – so heißt es in einem Lied, das in den letzten Tagen oft im Netz angeklickt wurde. Das sei nicht nur grammatikalisch richtig, ist Uta Fechler, stellvertretende Vorsitzende des FrauenRat NRW, dem Zusammenschluss von rund 50 Frauenverbänden unterschiedlichster Weltanschauungen in NRW, überzeugt. Die letzten Berichte des Verfassungsschutzes und der Innenministerien haben gezeigt: Radikalisierung nimmt zu, jede Bürgerin, jeder Bürger ist jetzt aufgerufen, Demokratie aktiv zu leben und zu gestalten. „Dies geschieht bereits auf vielen Ebenen in unseren Mitgliedsverbänden. Dieses Engagement gilt es, sichtbar zu machen und mehr Menschen zu ermutigen, mitzumachen“ , so Fechler.

Interessierte haben – in Rücksprache mit ihren Verbänden – die Möglichkeit zur Mitarbeit, bzw zur Dokumentation eigener Projekte zur Demokratiebildung aus Frauensicht. Rückmeldung zur Mitarbeit ist bis zum 30. August 2019 bei der Geschäftsstelle des FrauenRat NRW möglich info@frauenrat-nrw.de

Zudem können sich Interessierte und noch Unentschlossene das Kick-off Frühstückstreffen am Samstag, den 16. November ab 10.00 Uhr vormerken. Das Treffen wird voraussichtlich im ländlichen Raum des Hochsauerlandkreises stattfinden und steht unter dem Thema „Demokratiebildung jetzt – nicht ohne Frauen machbar!“ Es besteht die Möglichkeit, Fahrgemeinschaften zu bilden. Dazu bitte Vorstandsfrau Uta Fechler direkt kontakten: uta.fechler@kfd-paderborn.de

Die Mitarbeit und Dokumentation ist mit folgendem Fokus auf Frauen in Nordrhein-Westfalen möglich:

  • Demokratiebildung von Anfang an
  • Mit dem Grundgesetz leben und arbeiten
  • Gezielte Fortbildung für Lehrer*innen und Erzieher*innen
  • Berufsbildung und betriebliche Weiterbildung unterstützen, besonders für Frauen
  • Individuell sprachfähig werden
  • Aussteigerinnen unterstützen
  • Interreligiöser Dialog – von Frau zu Frau
  • Debattenkultur fördern in Familie, Schule, Beruf und Arbeitsplatz
  • Politische Partizipation von Frauen fördern
  • Besondere Herausforderungen im ländlichen Raum
  • Wege der Prävention von Radikalisierung
  • Welche Rolle spielen dabei Kirche, Verbände und Vereine?

Foto: Privat

Wirtschaft
Samstag, 24. August 2019 11:46 Uhr
„Der Weg in die Selbständigkeit“: Seminarveranstaltung der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Höxter mbh
Donnerstag, 22. August 2019 11:44 Uhr

Kreis Höxter (red). Auf Einladung des Bundestagsabgeordneten Christian Haase besuchte der Präsident der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE), Dr. Hanns-Christoph Eiden, den Kreis Höxter als Förderregion des Bundes im Modellvorhaben Land(auf)Schwung. Seit Mitte 2015 ist der Kreis Höxter nach einer erfolgreich durchlaufenen Bewerbungsphase, zusammen mit 13 weiteren Kreisen bundesweit, eine der vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) geförderten Regionen im Modellvorhaben „Land(auf)Schwung“. Insgesamt 2,25 Millionen Euro fließen in 20 Modellprojekte in den beiden Handlungsfeldern „Daseinsvorsorge“ und „Regionale Wertschöpfung“. Auf Einladung des CDU-Bundestagsabgeordneten Christian Haase, der als ordentliches Mitglied im Haushaltsauschuss des Bundestages für das Ressort Ernährung und Landwirtschaft zuständig ist, besichtigte BLE-Präsident Dr. Hanns-Christoph Eiden die Warburger Brauerei als einen Umsetzungspartner für das Modellvorhaben „Land(auf)Schwung“

. Mit zur Besuchsdelegation gehörten Landrat Friedhelm Spieker, Bürgermeister Michael Stickeln und GfW-Geschäftsführer Michael Stolte. Die Warburger Brauerei engagiert sich seit vielen Jahren in der regionalen Vermarktung und damit im Thema der regionalen Wertschöpfung. In einem Modellprojekt werden Gelder aus dem Modellvorhaben „Land(auf)Schwung“ zur Verfügung gestellt, um die für den Kunden wahrnehmbare Produktqualität zu erhöhen und somit eine bessere Wertschöpfung zu erzielen. Dies geschieht durch neue Investitionen in die Prozesstechnologie. Hinzu kommen verschiedene Ansätze in neuen Formen der Zusammenarbeit mit den Vertragslandwirten. Zwei konventionelle und zehn Biobetriebe aus der Region beliefern die Brauerei mit Braugerste. Durch die verstärkte Integration von Erzeugern und Verarbeitern über gemeinsame Anbauverträge und Naturschutzprojekte wird zusätzlich Transparenz und ein Mehrwert aus Verbrauchersicht geschaffen.

Die beiden geschäftsführenden Gesellschafter Franz-Axel Kohlschein und Michael Kohlschein erläuterten den Gästen die neu eingeführten Technologien zur Verbesserung der Produktqualität sowie die neuen Netzwerke zur Stärkung der regionalen Wertschöpfungsprozesse. Technologie, Naturschutz, Transparenz und Kommunikation sind somit die Kernthemen des geförderten Projektes. Bis Ende 2019 muss das Projekt abgeschlossen sein, da dann das Modellvorhaben des Bundes endet. Als wichtigstes Ergebnis wird ein Transferleitfaden für regionale Verarbeiter aus ganz unterschiedlichen Branchen dann vorliegen. „Anhand von Praxisbeispielen wie diesem wird deutlich, dass „Land(auf)Schwung“ zu neuen Kooperationsformen in der regionalen Wertschöpfung beiträgt. Dank des Modellcharakters können auch andere Regionen von den Erkenntnissen profitieren. Genau das ist eines der Ziele des Bundesprogramms ländliche Entwicklung, das wir in der BLE für das BMEL durchführen“, so BLE-Präsident Dr. Eiden.

Im Modellvorhaben „Land(auf)Schwung“ erhalten die 13 strukturschwachen ländlichen Regionen ein eigenes Regionalbudget für die Umsetzung zuvor vereinbarter Ziele. Mit dem Geld steuern die geförderten Landkreise die Projektförderung vor Ort eigenverantwortlich. Insgesamt werden so bereits über 400 Projekte und Ideen umgesetzt, mit denen lokale Akteure dem demographischen Wandel aktiv begegnen, die regionale Wertschöpfung erhöhen und die Beschäftigung im ländlichen Raum sichern. Das Kompetenzzentrum Ländliche Entwicklung in der BLE begleitet und unterstützt die Regionen bei der Umsetzung von „Land(auf)Schwung“. Warburg zeigt konkret, wie das gelingen kann.

„Die guten Ergebnisse, die durch die Förderung über das Bundesprogramm Ländliche Entwicklung in Höxter wie auch bundesweit erzielt wurden, stimmen mich optimistisch. Ziel des Programms ist es, neue und innovative Ideen auszuprobieren, um übertragbares Wissen zu generieren und die erfolgreich erprobten Fördertatbestände in die Regelförderung zu überführen. Daran arbeite ich in Berlin ganz konkret“, sagt der Bundestagsabgeordneter Haase überzeugt. „Über unsere Aktivitäten zum Regionalmarketing wollen wir regionale Produzenten dabei unterstützen, ihr Geld hier vor Ort zu verdienen und so Arbeitsplätze im Kreis Höxter zu sichern. Unternehmen wie die Warburger Brauerei sind dabei mit ihren innovativen Ideen zur Wertschöpfung genau auf dem richtigen Weg“, resümiert Landrat Spieker den Besuchstermin. Im Anschluss an den Besuch in der Warburger Brauerei nutzten die Delegationsteilnehmer noch die Gelegenheit, unter Führung von Bürgermeister Michael Stickeln, einen Blick vom Brüderkirchhof über die alte Hansestadt Warburg zu werfen.

Foto: GfW

Donnerstag, 22. August 2019 11:35 Uhr

Brakel (red). 44 Gesundheits-und Krankenpflegerinnen und -pfleger, 25 Altenpflegerinnen und -pfleger sowie jeweils eine Medizinische Fachangestellte, eine Kauffrau für Büromanagement und ein IT-Systemintegrator erhielten im Bildungszentrum Weser-Egge ihre Abschlusszeugnisse nach erfolgreich bestandenen Examen. Geschäftsführer Christian Jostes gratulierte allen Absolventen zu ihren guten Leistungen, die sie nun in ein langes Berufsleben einbringen können. Er dankte den frisch Examinierten für ihre Berufswahl, die von großer Bedeutung für die Region sei. Alle angetretenen Prüflinge haben bereits Dienstverträge unterschrieben. Auch der Vertreter der Prüfungsvorsitzenden Dr. Ronald Woltering unterstrich den hohen Bedarf an Pflegefachkräften in der Gesellschaft. Eine besondere Ehrung galt zwei sehr erfolgreichen Prüflingen. Als Jahrgangsbeste in der Altenpflege schnitt Elke Dierkes ab, die ihre praktische Unterweisung bei den Caritas Pflegestationen erhielt. Die besten Prüfungsergebnisse als Gesundheits- und Krankenpflegerin erzielte Irina Martens. Sie hatte die praktische Ausbildung im Klinikum Weser-Egge Höxter absolviert. Beide erhielten ein besonderes Präsent für die hervorragenden Leistungen.

Foto: KHWE

Sport
Freitag, 19. Juli 2019 12:29 Uhr
Der TuS 13 Hembsen richtet das Nethepokalturnier 2019 aus
Dienstag, 16. Juli 2019 09:50 Uhr

Brakel (red). Die Biathlon-Deutschland-Tour  ist mit mehr als 70.000 Schnupperschützen und rund .9000 Wettkämpfern auf 130 Etappen seit 2015 der weltgrößte Volksbiathlon. In dieser Saison gastiert die Tour 2019  mit ihrer mobilen Biathlonarena erneut in 40 Städten und lädt alle Neugierigen zum Wettkampf in einer Sportart ein, die faszinierende Fähigkeiten erfordert, jedoch für fast alle Teilnehmer eine neue sportliche Erfahrung darstellt.

Mit der Etappe am 25. August von 11 bis 18 Uhr wird die Biathlon-Tour erstmals in Brakel als Lauf-Biathlon auf einem circa 200 Meter-Parcours auf dem Marktplatz mit bis zu 25 vierköpfigen Staffelteams stattfinden. Der Veranstalter, Brakels Stadtmarketing-Geschäftsführer, Peter Frischemeier, freut sich auf ein spaßig sportliches Kräftemessen der Sportvereine der Region und ebenso auf Unternehmensstaffeln, Familien- und Freundesteams. Die Anmeldung ist ausdrücklich auch den Gelegenheitssportlern vorbehalten. Entsprechend ist die Laufdistanz von ca. 1000 Meter pro Wettkämpfer moderat gewählt. Neben  Ehrenpreisen für die 5 Final-Staffeln und Erinnerungsmedaillen für jeden Wettkämpfer sticht ein Gewinn besonders hervor:  Der beste Biathlet des Tages  wird Ehrengast von Olympiasieger Fritz Fischer werden und ein einzigartiges Biathlonwochenende für zwei Personen im „Biathlon-Mekka“, Ruhpolding, gewinnen.

Ohne Munition, doch ein Knaller für alle Neugierigen

Den beliebtesten TV-Wintersport der Deutschen nun für Jedermann, ohne Schnee, ohne die Gefahren des Schießens, aber dennoch faszinierend authentisch in die Stadt zu bringen, darin liegt für Tourleiter Martin Bremer der besondere Anreiz zur stetigen Verbesserungen der Etappen, die seit vier Jahren in 130 Städten viele Fans gewinnen konnte.

An fünf Stehendschieß-Plätzen, betreut Bremers inMOTION Agentur originale Biathlongewehre, die mit Infrarotschießtechnik ausgestattet sind und allen Wettkämpfern das gefahrlose Schießen ermöglichen.

Staffel-Challenge des Brakeler Citybiathlons: Modus und Anmeldung

Die Vereine, Unternehmen, Familien, Schulklassen und Institutionen aus Brakel und Umgebung sind eingeladen, mit Staffeln aus vier Personen an der Challenge teilzunehmen. Jeder Teilnehmer legt im Laufschritt die circa 400 Meter-Strecke (2 x 200 Meter) auf dem Marktplatz zurück bevor das Liegendschießen mit 5 Schüssen ansteht. Für jeden Fehlschuss läuft der Schütze eine circa 50 Meter kurze Strafrunde. Es folgt der 2. Laufabschnitt über 400 Meter und das Stehendschießen mit fünf Schüssen. Bei Fehlschüssen sind noch Strafrunden zu absolvieren sowie eine Schlussrunde von 200 Meter, bevor die Übergabe an den Staffelkollegen im Start/Ziel-Bereich stattfindet. Geschossen wird aus 10 Meter Entfernung auf 45 Milimeter-Ziele.

Es ist ein Event mit jeder Menge Teamgeist, Spaß und toller Stimmung an dem JEDER ohne Vorkenntnisse teilnehmen kann! Übungsschießen für alle findet an der Biathlonarena am Eventtag von 11 bis 12.20 Uhr statt. In dieser Zeit können auch die Zuschauer mit Probeschüssen ihre Treffsicherheit testen. Um 12.20 Uhr erfolgt die offizielle Eröffnung des Citybiathlons  und um 12.30 Uhr kommt beim Kids-Biathlon mit 5 Teams erste Biathlonstimmung auf. Um 13 Uhr starten dann die ersten fünf der maximal 25 Jederfrau/-mann-Teams, die natürlich auch als Mixedstaffeln antreten können.

Die Sieger jedes Rennens erreichen das Finale um 16.40 Uhr. Die ersten 25 Anmeldungen erhalten die Startplätze. Die Anmeldungen ist jetzt für jeden HIER online möglich oder bei: Stadtmarketing Brakel, Peter Frischemeier, p.frischemeier@brakel.de Fon: 052 72 - 360 10 02

Foto: Biathlon-Deutschland-Tour

Mittwoch, 10. Juli 2019 12:24 Uhr

Brakel (red). Vom 5. bis 7. Juli veranstaltete der Reiterverein Nethegau Brakel sein traditionelles Sommerturnier auf der Reitanlage am Kaiserbrunnen. Der ehemalige Brakeler Reiter Matthias Gering, der nun schon seit 14 Jahren im Rheinland als Profi beheimatet ist, war bei seinem ehemaligen Heimatverein zu Besuch und konnte sein reiterliches Können unter Beweis stellen. So gewann er am Freitag bereits die Springpferdeprüfung Klasse L und sicherte sich am Samstag, sowohl im M*-Springen als auch in der Zwei-Phasen-Springprfg. Klasse S* den zweiten Platz. Seinen Erfolg konnte er am Sonntag mit dem Gewinn der Springprüfung Klasse S* noch toppen. In einem packenden Stechen setzte er sich gegen seine Vereinskollegin Viola Wilke durch. Erfolgreichste heimische Reiterin in dieser Prüfung war die 23jährige Anncatrin Redder von der RSG Eggeland Alhausen auf Platz 3, die leider einen Abwurf im Stechen hinnehmen musste.

Besonders stark präsentierte sich der vereinseigene Nachwuchs auf dem Sommerturnier. So konnte Dominik Krome mit seiner Stute Carica sowohl am Freitag die Stilspringprüfung Klasse A als auch am Sonntag die Springprfg. A** gewinnen. Damit war er erfolgreichster Jugendlicher Reiter des Reitervereins Brakel und durfte sich über Wanderehrenpokal der Familie von Menges freuen. Den Kreisjugendwettkampf, bei dem eine Stilspringprfg. Klasse E und ein eine E-Dressur geritten wurden, konnte das Team des gastgebenden Vereins für sich entscheiden. Unter der Leitung von Reitlehrer Eike Heise zeigten Kim Gronemeyer, Laurien Mikus-Homisse, Marie Blanke, Emma Antonia Dornieden , Franka Braunst und Wilhelm Diekmann tolle Leistungen und konnten sich gegen die Mannschaften des RV Dringenberg und die RSG Alhausen durchsetzen. 

Auch im Dressurviereck konnten erfolgreiche Ritte der heimischen Reiter und Reiterinnen verzeichnet werden. So konnte sich Irija Klotz vom RV Brakel Top-Platzierungen in den Prüfungen für junge Dressurpferde sichern. Beim Dressur-Nachwuchs konnten die Brakeler Reiter Emma Antonia Dornieden, Kim Gronemeyer und Moritz Linneweber die Richter mit sehr guten Leistungen überzeugen und setzen sich in der jeweiligen Prüfung an die Spitze. 

Ein weiteres Highlight des Turniers war die 2. Paddockparty , welche zugunsten des Projekts „Mathe, Englisch, Voltigieren…“ zusammen mit dem Lions-Club Brakel am Samstagabend stattfand. Die Schüler der Gesamtschule Brakel und der Adolf-Kolping-Förderschule konnten das bereits erlernte Können am Holzpferd und auf dem Schulpferd Lola vor Publikum demonstrieren. Anschließend wurde bei leckerem Essen, guter Musik und Cocktails ausgelassen bis in die Nacht gefeiert.

Foto: Reiterverein Nethegau Brakel

Panorama
Dienstag, 06. August 2019 10:25 Uhr
1,5 Millionen Besucher feiern eines der friedlichsten Libori-Feste
Donnerstag, 13. Juni 2019 12:46 Uhr

NRW (red). "Das Urteil ist ein Durchbruch für den Tierschutz, auch wenn unsere Revision formal betrachtet nicht erfolgreich war. Die Tötung männlicher Eintagsküken muss nach einer Übergangszeit nun eingestellt werden", kommentierte Landwirtschafts- und Verbraucherschutzministerin Ursula Heinen-Esser die heutige Grundsatzentscheidung des Bundesverwaltungsgerichtes. Sobald die schriftliche Begründung des Urteils vorliegt, werde das Ministerium diese sorgfältig auswerten und verbleibende Handlungsoptionen ausloten. Mit dem Urteil hat das Gericht zwar die vorinstanzlichen Entscheidungen bestätigt, allerdings auch festgestellt, dass die Praxis der Tötung männlicher Eintagsküken nicht vereinbar ist mit dem Grundsatz des Tierschutzes. 

"Das Bundeverwaltungsgericht hat klar von einer Übergangszeit gesprochen. Ich erwarte daher, dass angesichts des erheblichen technischen Fortschritts das Bundeslandwirtschaftsministerium schnellstmöglich die Rahmenbedingungen fördert, das Töten männlicher Küken zu unterbinden. Gemeinsames Ziel aller Beteiligten muss ein Ausstieg aus der Kükentötung sein. Die Wirtschaft soll schnellstmöglich auf tierschützende Praktiken bei der Legehennen-Erzeugung umsteigen. Die Methoden zur frühzeitigen Geschlechtsbestimmung im Ei stehen kurz vor der Marktreife, sind also sehr zeitnah umsetzbar", sagte Ministerin Heinen-Esser. 

Nach Angaben des Bundeslandwirtschaftsministeriums werden in Deutschland jedes Jahr etwa 45 Millionen männliche sogenannte Eintagsküken getötet. Ministerin Heinen-Esser ruft Verbraucherinnen und Verbraucher dazu auf, auch mit ihrem Einkaufsverhalten Einfluss zu nehmen: "Schon heute gibt es Alternativen im Lebensmitteleinzelhandel wie etwa die Mast von Bruderhähnchen oder die Aufzucht von Hühnern, die sowohl Eier legen als auch Fleisch ansetzen. Auch Methoden zur frühzeitigen Geschlechtsbestimmung im Ei stehen kurz vor der Marktreife."

Hintergrund

Auf Veranlassung des nordrhein-westfälischen Landwirtschaftsministeriums hatten im Jahr 2013 die zuständigen Veterinärämter Brütereien die Tötung männlicher Eintagsküken in Nordrhein-Westfalen untersagt. Dagegen klagten Unternehmen, woraufhin das Verwaltungsgericht Minden und das Oberverwaltungsgericht Münster die Untersagungsverfügungen als rechtswidrig aufgehoben und die Tötung männlicher Eintagsküken in Brütereien als gesetzeskonform eingestuft haben. Sie sei nach Abwägung aller Belange tierschutzrechtlich nicht zu beanstanden. Daraufhin wurde das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig angerufen.

Samstag, 08. Juni 2019 12:23 Uhr

Lügde (red). Ein Met, dazu stimmungsvolle Musik und wilde Gaukelei - diese und viel weitere Programmpunkte machen ihn aus, den mittelalterlichen Liuhidi-Markt in Lügde. Das Ambiente zwischen historischer Stadtmauer samt Stadtturm und Emmer lädt geradezu dazu ein in eine frühere Zeit einzutauchen, Teil des Lagerlebens zu werden und eine alte Epoche aufleben zu lassen. +++ „Liuhidi“ – das ist der alte Name Lügdes, wie er schon im 8. Jahrhundert in den fränkischen Reichsannalen erschien. Er wurde zum Synonym für einen Mittelaltermarkt mit ganz eigenem Charakter. Mittelalterakteure, wie Handwerker, Händler, Söldner, Ritter, Knechte, Gaukler und Musikanten erschaffen erlebbares Mittelalter und Aktionen wie das Kinderritterturnier, Knappentraining, Bogenschießen, Armbrustschießen, Schmieden und Korbflechten machen den Markt besonders familien- und kinderfreundlich. Als ganz besonderes Highlight tritt in diesem Jahr die Musikgruppe Poeta Magica auf. Das Ensemble wurde 1992 gegründet und ist europaweit für ihre lebendige und virtuose Musik aus verschiedenen Ländern bekannt. Mit ihrem unbegrenztem Repertoire, der unglaublichen Instrumentenvielfalt und den abwechslungsreichen Programmen aus dreißig Jahren Bühnenerfahrung genießt das Ensemble einen legendären Ruf. 

Neben Poeta Magica dürfen sich die Besucher auch auf das Duo Asa-tru freuen. Phias Pendragon und Barni der Weltenbummler begeistern immer wieder auf Märkten, Straßenfesten, Familienfeiern und historischen Banketten die Besucher mit reichlich Musik, Narreteien, Spiel, Jonglage und Feuergaukeleien. Bereits bei dem letzten Liuhidi-Markt konnten sich die Gäste davon überzeugen und auch in diesem Jahr ist das Duo wieder Teil des Liuhidi-Marktes. Auch Jonny Robels ist dem ein oder anderen vielleicht noch ein Begriff. Er wandelt mit seiner Musik auf den alten Pfaden der keltischen Barden und versucht sich ihr Bewusstsein darin zu erschließen. Seine Musik kommt aus dieser Tradition, entwickelt aber auch eigenen Ansichten im Austausch mit anderen Einflüssen. Zudem komponiert und textet er auch selbst, zum Teil sogar in bretonischer Sprache. 

Besonders die Kinder kommen beim Liuhidi-Markt auf ihre Kosten: Bei zahlreichen Aktionen wie einem Kinderritterturnier, Bogenschießen und Animationen für das Jung- und Altvolk mit historischen Brett-, Riesen- und Feldspielen sind die kleinen Besucher zum Mitmachen eingeladen.

Neben den bereits genannten Programmpunkten erwarten die Besucher viele weitere Aktionen, diverse Stände und Lager. Auch der Marktvogt und der Buckelige vom letzten Liuhidi-Markt sind wieder dabei. Doch nicht nur das Programm kann sich in diesem Jahr wieder sehen lassen. Auch das kulinarische Angebot lässt keine Wünsche offen. Die Auswahl reicht von Knoblauchbrot, Spätzle und Sauerkraut über diverse Fleisch- und Käsesorten bis hin zu Falafel, sodass für jeden Geschmack etwas dabei ist. Abgerundet wird das gastronomische Angebot mit dem klassischen Met sowie verschiedenen Biersorten.

Der diesjährige Liuhidi-Markt bietet ein buntes Programm und lässt die Besucher in eine Reise in die Vergangenheit machen und das Lagerleben hautnah miterleben. Der Markt öffnet am Samstag (15. Juni) von 12:00 bis 23:00 Uhr und am Sonntag (16. Juni) von 12:00 bis 18:00 Uhr. Der Eintritt beträgt 5 €, Kinder unter Schwertmaß sind frei. Weitere Infos unter www.liuhidi.de

Fotos: Lügde Marketing

Montag, 03. Juni 2019 10:42 Uhr

Niedersachsen (red). Jetzt ist es amtlich: Das Bundeskabinett hat die E-Scooter ab Juni auch für Deutsche Straßen zugelassen. Damit steht der neuen Mobilität und dem Fahrspaß für viele Menschen nichts mehr im Weg. Doch bei Geschwindigkeiten bis 20 km/h kann ein Sturz zu schwersten Kopfverletzungen führen. Prof. Dr. Uwe Kehler, Chefarzt der Neurochirurgie und Prof. Dr. Lars Gerhard Großterlinden, Chefarzt der Orthopädie, Unfall- und Wirbelsäulenchirurgie an der Asklepios Klinik Altona in Hamburg warnen eindringlich vor den Risiken und appellieren, die E-Scooter nicht ohne Helm zu nutzen.

Bereits 14-Jährige können ab kommendem Monat die neuen E-Scooter fahren. Da diese "nur" bis zu einer Höchstgeschwindigkeit bis 20km/h zugelassen sind, hat der Gesetzgeber zwar einen Versicherungsschutz, aber keine Helmpflicht vorgeschrieben. „Wir haben ja bereits langjährige Erfahrungen mit Fahrradfahrern, die ohne Helm fahren und dann mit schweren Verletzungen in unsere Klinik kommen“, so der Chefarzt der Neurochirurgie. „Dabei können typische Kopfverletzungen wie Schädelhirntrauma, Hirnblutungen, Subdural- oder Epiduralhämatome oder Hirnödeme nachweislich teilweise oder sogar ganz durch das Tragen von Helmen verhindert werden.“ Die Folgen solcher Verletzungen reichen von Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen über epileptische Anfälle, Lähmungen, Sprachstörungen bis zu Pflegebedürftigkeit, Wachkoma und Tod. „Und tatsächlich sind Kinder und Jugendliche noch gefährdeter als Erwachsene. Sie sind weniger aufmerksam und vorausschauend und fahren risikoreicher“, warnt Prof. Dr. Kehler.

Eine Studie aus den USA, die von den Centers for Disease Control and Prevention (CDC) kürzlich veröffentlicht wurde, bestätigt die hohe Gefahr von Kopfverletzungen bei der Nutzung von EScootern. Untersucht wurden Verletzungen in der texanischen Hauptstadt Austin im Zeitraum September bis November 2018. Von den dort identifizierten 190 verletzten E-Scooter-Fahrern erlitten 45 Prozent Kopfverletzungen. Praktisch kein Fahrer trug einen Helm. „E-Scooter sind bei allem Fahrspaß grundsätzlich einfach nicht ungefährlich, wie wir aus den Erfahrungen in anderen Ländern wissen“, warnt auch der Chefarzt der Orthopädie, Unfall- und Wirbelsäulenchirurgie. So erlitten 70 Prozent der verunfallten E-Scooter-Fahrer in Austin Verletzungen an den oberen Gliedmaßen wie Händen, Handgelenken, Armen und Schultern, 55 Prozent erlitten Verletzungen an den unteren Gliedmaßen. 

„Ich hoffe, dass das, was bei Skifahrern mittlerweile ja Usus ist, sich auch bei den zukünftigen EScooter-Fahrern von Beginn an etablieren wird: Kopf schützen! Helm tragen!“, appelliert daher Prof. Dr. Kehler eindringlich. „Und dabei haben die Erwachsenen eine entscheidende Vorbildfunktion.“

Foto: Asklepios Klinik Altona

 

 

Montag, 20. Mai 2019 09:51 Uhr

NRW (red). 75 Prozent der rund 150 wichtigsten Nutzpflanzen auf der Welt profitieren von der Bestäubung durch Bienen und andere Insekten. Aber Biene ist nicht gleich Biene. Während bei den gezüchteten Honigbienen die Zahl der Völker in menschlicher Obhut steigt, nimmt die Zahl ihrer wildlebenden Verwandten – deutschlandweit ca. 560 verschiedene Arten – über die Jahre deutlich ab. Laut der Roten Liste bedrohter Tierarten sind in Nordrhein-Westfalen über 50 Prozent der Wildbienen und Wespen gefährdet. Aber gerade die Wildbienen sind entscheidend für die Bestäubung etwa von Obstbäumen, denn sie fliegen im Gegensatz zur Honigbiene immer, so auch bei kühlfeuchtem Frühlingswetter.

Zum morgigen Weltbienentag erklärt Umweltministerin Ursula Heinen-Esser: "Weniger Wildbienen, bedeuten weniger Obsternten, weniger Blütenpflanzen, weniger Singvögel und damit weniger Vielfalt insgesamt. Diese Negativkette müssen wir gemeinsam durchbrechen, das liegt in unserem ureigenen Interesse. Die Bewahrung der biologischen Vielfalt ist Kernanliegen der nordrhein-westfälischen Umwelt- und Naturschutzpolitik. Dies gilt insbesondere für die Bienen. Sie sind Bestandteil unsere Lebensversicherung der Artenvielfalt."

Der Verlust von Lebensräumen etwa durch intensive Flächennutzung infolge von Bebauung, Land- und Forstwirtschaft, Änderungen des Nährstoff- und Wasserhaushalts sowie Bodenschatzgewinnung, sowie der Einfluss des Klimawandels und gebietsfremde, invasive Arten setzen nicht nur den Wildbienen zu, sondern die gesamte Artenvielfalt unter Druck. Heinen-Esser: "Wir müssen zweigleisig fahren: Einerseits müssen wir die bereits bekannten Ursachen angehen und andererseits müssen wir durch den Aufbau solider Forschung noch offene Fragen klären. Beides müssen wir parallel tun."

Bereits 2017 startete NRW als erstes Bundesland eine Langzeitstudie zum Insektenschwund: Bis Ende 2022 wird auf 120 Probeflächen die aktuelle Situation blütenbestäubender Insekten überprüft, ein gemeinsames Forschungsvorhaben mit der Universität Osnabrück wird den kommenden drei Jahren die statistisch valide Datengrundlage für weitere Maßnahmen zur Eindämmung des Insektenrückgangs ermitteln. Am 03. Juni findet mit Ministerpräsident Armin Laschet und Umweltministerin Heinen-Esser ab 11:00 Uhr in den Düsseldorfer Rheinterrassen der Kongress "Insekten schützen – Artenvielfalt bewahren" statt.

 

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