Top 5 Nachrichten der Woche
Region Aktiv
Sonntag, 15. Dezember 2019 11:49 Uhr
Bereitschaftsdienste sind erreichbar: Aus ökologischen Gründen geschlossen
Sonntag, 15. Dezember 2019 11:46 Uhr

Bökendorf (red). Dieses Jahr steht das Eisstockturnier auf der Bökendorfer Weihnacht unter dem Motto: Spielt mit uns und den Firefighters für schwerkranke Kinder. Nach den Erfolgen der letzten 2 Jahre hat sich der Vorstand vom Heimatverein entschlossen dieses Jahr die gesamte Organisationspauschale für einen guten Zweck zu spenden. Dabei wurden wir auf die Aktion Benni & Co e.V. aufmerksam und waren uns sofort sicher diese tolle Aktion zu unterstützen. Die Firefighters setzten sich für Kinder ein die an der Muskeldystrophie Duchenne erkrankt sind. Diese Krankheit bedeutet für die Kinder den Verlust der Gehfähigkeit in jungen Jahren, zunehmende Pflegeabhängigkeit und einen langen, harten Kampf im Kindesalter zu führen. Deswegen habe sich die Firefighters auf die Fahne geschrieben aktiv Menschen und Familien zu helfen und die Deutsche Duchenne Stiftung zu unterstützen. Nach dem Treffen mit dem Heimatverein war es auch eine Selbstverständlichkeit für die Firefighters eine Mannschaft für das Eisstockturnier zu melden "und das hat uns riesig gefreut", sagt Christof Lücking, erster Vorsitzender des Heimatvereines. Inzwischen hat die Gute Sache einen so großes Kreis gezogen das sich mittlerweile mehr als 20 Mannschaften angemeldet haben. „Das finden wir unglaublich toll und sind stolz auf unseren kleinen Weihnachtsmarkt“, sagt Sandra Ortmann voller Freude.

Aber es gibt auch einige andere kleine Erneuerungen auf der Bökendorfer Weihnacht. Dieses Jahr wird das erste Mal Wildschweinbratwurst aus der Region angeboten. Es haben Jäger aus Bökendorf, extra zum Weihnachtsmarkt Würstchen aus Wildschweinfleisch hergestellt, die hoffentlich gut verkauft werden. Gerne kann auch Wildfleisch zum Weihnachtsfest mitgenommen werden. Natürlich darf auch das besondere Highlight nicht fehlen: Die Welt der Koffer. Auch dort haben wir uns etwas Neues einfallen lassen, weis Sandra Ortmann zu berichten. „Wir geben jetzt an der Crepesbude Kleingeldsäckchen ab, so das in aller Ruhe gestoppt werden, kann was das Zeug hält.“ Der Koffermarkt hat 15 verschiedene Koffer, bei dem es wieder viele tolle und ausgefallene Ideen geben wird. Die Bökendorfer Weihnacht startet in der Dreizehnlindenstr Höhe ehemaliger Volksbank am Freitag, 20. Dezember um 15 Uhr mit dem kostenlosen Eisstockturnier für Kinder und am Samstag, den 21. Dezember findet die Eröffnung mit den Firefighters um 13 Uhr statt. Der Heimatverein wünscht seinen Gästen und sich ein tolles 4. Adventswochenende auf der dritten Bökendorfer Weihnacht.

Foto: Heimatverein Bökendorf

Samstag, 14. Dezember 2019 09:22 Uhr

Kreis Höxter (red). Der neue Umweltkalender des Kreises Höxter wird derzeit an alle Haushalte im Kreisgebiet verschickt. Er informiert über Abfuhrtermine und gibt viele Tipps rund um das Thema Abfall und Entsorgung. Fotos heimischer Haus- und Nutztiere machen den Kalender zum Hingucker.

„Landwirtschaft und Nutztierhaltung haben über Jahrhunderte das Bild unseres schönen Kulturlandes geprägt. Da lag es für uns nah, heimische Haus- und Nutztierrassen in den Mittelpunkt zu stellen“, sagt Abfallberater Nikolas Witschorek. Bis zum vierten Advent sollten alle Haushalte den neuen Kalender erhalten haben.

Da es Änderungen in einigen Abfuhrbezirken gibt, empfiehlt der Abfallservice des Kreises Höxter allen Bürgerinnen und Bürgern, vorab im alten Jahr einen genauen Blick auf die Abfuhrtermine zu werfen. Auch durch Feiertage kommt es immer wieder zu Verschiebungen der üblichen Abfuhrtermine. „An den Abfuhrtagen sollten die Behälter bereits um 6:00 Uhr morgens bereit stehen“, empfiehlt Hubertus Abraham von der Abteilung Umweltschutz und Abfallwirtschaft beim Kreis Höxter.

Neben den Umwelttipps und Entsorgungsmöglichkeiten werden im Kalender verschiedene Haus- und Nutzierrassen aus dem Kreis Höxter vorgestellt. „Eine Reihe alter Haustierrassen sind bereits ausgestorben. Es gibt aber auch selten gewordene Rassen, die dank engagierter Züchter und Landwirte noch heute im Kreis Höxter zu finden sind“, erklärt Nikolas Witschorek. Als Beispiele nennt er das Dülmener Wildpferd, das als eine der ältesten Pferderassen Deutschlands gilt, und das Bunte Bentheimer Schwein, eine vom Aussterben bedrohte Haustierrasse. Sie werden im Umweltkalender 2020 ebenso vorgestellt wie Honigbienen, Hauskaninchen, Waldziegen, Wasserbüffeln und weitere regionaltypische Haustierrassen.

Mehr Informationen rund um das Thema Abfall: www.abfallservice.kreis-hoexter.de

Foto: Kreis Höxter

 

Samstag, 14. Dezember 2019 09:19 Uhr

Kreis Höxter (red). Einen Dankeschön-Tag für ehrenamtliche Teamerinnen und Teamer der Evangelischen Jugend bietet das Jugendreferat des Evangelischen Kirchenkreises Paderborn an. Er findet statt am Samstag, 26. Januar 2020, von 12 Uhr (Abfahrt des Busses in Paderborn) bis ca. 18 Uhr (Rückkehr des Busses). Geplant ist ein Besuch des GOP Varieté-Theaters in Bad Oeynhausen mit dem Zauberei-Programm „Trust Me“. Die Zahl der Teilnehmenden ist auf 40 begrenzt, der Kostenbeitrag beträgt 10 Euro. Um Anmeldung per Email (pro Person eine Email) wird gebeten an: ruschkowski@kkpb.de

Foto: EKP/Heide Welslau

Freitag, 13. Dezember 2019 16:12 Uhr

Brakel 8red). Im Oktober brach ein Starkregenereignis über das Stadtgebiet Brakel herein. Die Ortschaften Hembsen, Beller und Erkeln waren von den verheerenden Folgen am stärksten betroffen. Zu einem Runden Tisch zur Nachbesprechung dieses Starkregenereignisses hatte Bürgermeister Hermann Temme eingeladen. Mit Vertretern der Landwirtschaft, Feuerwehr, Bezirksregierung Detmold und des Kreises Höxter, wurde die Katastrophe reflektiert. „Da wir davon ausgehen müssen, zukünftig vermehrt mit derartigen Unwetterkatastrophen konfrontiert zu werden, ist es meiner Sicht wünschenswert, dass frühzeitig Maßnahmen abgestimmt werden, die zumindest dazu führen, dass sich die Schäden minimieren“, so Bürgermeister Temme.

Es wurde anschaulich anhand von Fotos und Videos die Hydrologie des Starkregenereignisses in der Ortschaft Erkeln erläutert. Die Erosionen auf den umliegenden landwirtschaftlichen Flächen konnten durch Luftbilder einer Drohne des Kreises Höxter deutlich dargestellt werden. Sven Heinemann, Leiter der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Brakel, erklärte das Einsatzgeschehen aus der Sicht der Feuerwehr und des gebildeten Führungsstabs. Auch die Folgen für das Kanalnetz und die Kläranlagen wurden von Alexander Frewer, der bei der Stadt Brakel zuständig für das Abwasserwerk ist, dargestellt. Aus Sicht von Stefan Berens und Martin Irgang (beide Landwirtschaftskammer) war die frische Bewirtschaftung der umliegenden landwirtschaftlichen Flächen unter anderem ein Grund für das Schadensausmaß.

Es sei daher vorgesehen, zeitnah mit den Landwirten das Gespräch zu suchen und diese für das Thema zu sensibilisieren. Verschiedene Lösungsansätze hinsichtlich einiger Umstellungen in der Landwirtschaft und baulicher Maßnahmen wurden diskutiert. Bürgermeister Hermann Temme bedankte sich bei allen Beteiligten für den engagierten und konstruktiven Gedankenaustausch und sagte: "Eine Musterlösung gibt es sicherlich nicht", aber er hoffe, dass entsprechende Vorsorgemaßnahmen getroffen werden können, um zukünftigen Schadensereignissen besser entgegen treten zu können. "Denn nur zusammen und mit gebündelten Kräften können wir derartigen Katastrophen entgegenstehen“, sagte der erste Bürger der Stadt.

Foto: Stadt Brakel

 

Blaulicht
Sonntag, 15. Dezember 2019 11:59 Uhr
Brakel: 18-Jähriger schwer verletzt
Donnerstag, 12. Dezember 2019 10:12 Uhr

Höxter (red). Drei Männer sind am Dienstag, den 10. Dezember, gegen 14:45 Uhr, bei einem Diebstahl in einem Lebensmitteldiscounter in der Straße "Am Sportplatz" in Willebadessen aufgefallen. Nachdem sie vom Geschäftspersonal angesprochen wurden, flüchteten sie mit zwei Fahrzeugen vom Tatort. Auf Grund von Zeugenangaben konnten diese beiden Fahrzeuge in Neuenheerse durch eine Polizeistreife festgestellt und angehalten werden. Bei einer Nachschau in den Fahrzeugen konnte diverses Diebesgut festgestellt werden. Die drei Georgier - 29, 30 und 31 Jahre alt - wurden daraufhin vorläufig festgenommen. Durch weitere Ermittlungen konnten Erkenntnisse gewonnen werden, die den Verdacht begründen, dass die drei Tatverdächtigen möglicherweise auch für weitere Taten in Frage kommen. Aus diesem Grund wurden sie am Mittwoch, 11. Dezember 2019, einem Haftrichter vorgeführt, welcher Untersuchungshaft für die Tatverdächtigen anordnete. Die von den Tatverdächtigen genutzten Fahrzeuge wurden durch die Polizei beschlagnahmt

Mittwoch, 11. Dezember 2019 11:13 Uhr

Brakel (red). In der Nacht von Montag, 9. Dezember, 21 Uhr, auf Dienstag, 10. Dezeember, 6:20 Uhr, ist in einen Kindergarten in der Straße "Helle" eingebrochen worden. Der oder die Täter brachen im Büromöbel auf und durchsuchten diese nach Diebesgut. Aus einem Schrank wurden dann auch insgesamt zwei Euro entwendet. Der entstandene Sachschaden beträgt 1.000 Euro. Hinweise zu Tatverdächtigen bitte an die Polizei unter 05271/9620.

Dienstag, 10. Dezember 2019 15:00 Uhr

Brakel (red). In einem nördlich von Brakel gelegenen Waldgebiet ist am Dienstagmorgen, 10.12.2019, eine tote Person aufgefunden worden. Nach ersten Ermittlungen ist davon auszugehen, dass diese Person bereits vor mehreren Tagen verstarb. Ein Fremdverschulden wird nach derzeitigen Stand der Ermittlungen ausgeschlossen. Bislang deutet vieles darauf hin, dass es sich bei der aufgefundenen Person um eine Frau aus Brakel handelt, welche seit dem 29.11.2019 vermisst wird. Die Ermittlungen zur zweifelsfreien Feststellung der Identität dauern noch an.

Dienstag, 10. Dezember 2019 11:17 Uhr

Bad Driburg (red). In der Zeit von Sonntag, 08.12.2019, auf Montag, 09.12.2019, ist an der Gemeinschaftsgrundschule in der Jahnstraße eine Verbundglasscheibe eingeschlagen worden. Das beschädigte Fenster befindet sich auf der zur Südstraße hin gelegenen Gebäudeseite. Der entstandene Schaden beträgt rund 400 Euro. Zeugen und Hinweisgeber werden gebeten sich bei der Polizei, Tel. 05271-9620, zu melden.

Politik
Mittwoch, 04. Dezember 2019 10:57 Uhr
SPD: Landesregierung leitet Gelder für Integration nicht in den Kreis Höxter
Montag, 02. Dezember 2019 11:00 Uhr

Kreis Höxter/Berlin (red). „Jetzt kommt es darauf an, dass tatsächlich Teamgeist im Bundesvorstand und der Gesamtpartei geübt wird über Gremien-, Arbeits- und Interessenkreise hinweg!“ Das ist der erste Wunsch, den der SPD-Kreisvorsitzende Helmut Lensdorf nach dem Mitgliedervotum an seine Partei richtet. Lensdorf: „Der Kreisverband Höxter gratuliert Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans zu ihrem Erfolg beim zweiten Mitgliedervotum. Ihr habt die Aufgabe, in die Partei hinein Brücken zu bauen und nach außen die Partei zu stärken und erkennbarer zu machen!“ Dabei hätten die beiden designierten Vorsitzenden die Unterstützung der Gesamtpartei verdient. Lensdorfs Dank richtet sich an Klara Geywitz und Olaf Scholz, „die den innerparteilichen demokratischen Prozess erheblich bereichert haben und sich jetzt solidarisch hinter das künftige Führungsduo stellen“.

Der Kreisvorsitzende schätzt die Auswirkungen auf die von CDU und SPD getragene Bundesregierung „spannend“ ein: „Unbequem wird es für diejenigen, die es sich in der sogenannten GroKo gemütlich gemacht haben. Der immer noch viel zu starke Neoliberalismus muss jetzt klar zurückgewiesen werden!“ Bei der Grundrente – inzwischen als Respektrente gewürdigt - sei eine gute Lösung gefunden worden. Beim Klimapaket andererseits habe der neoliberale Wirtschaftsflügel der CDU verheerenden Einfluss gehabt. Das müsse korrigiert werden. Auch die Tarifbindung für Löhne müsse gestärkt werden. Davon könnten auch Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Kreis Höxter profitierten. „Wenn in der Union die wertkonservativen, aber aufgeschlossenen und christlich-sozialen Kräfte stärker werden, kann die Koalition weitergeführt werden. Ansonsten sollte sie geordnet beendet werden“, so Lensdorf.

Der Erneuerungsprozess in der SPD habe mit der Mitgliederbefragung eine wichtige Phase erfolgreich bestanden, ergänzt der Vorsitzende der Juso im Kreis Höxter, Bori Schmidt.  Beide Kreispolitiker freuen sich, dass sich Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans klar zu solidarischen Prinzipien bekannt haben, den langjährigen NRW-Ministerpräsidenten Johannes Rau zitierend: „Sozialdemokratie ist das Bündnis derjenigen in der Gesellschaft, die Solidarität brauchen, mit denjenigen, die Solidarität geben und leben wollen.“ Es verbinde die Generationen. Beim Bundesparteitag am kommenden Wochenende vertritt Bori Schmidt den Kreisverband Höxter als Delegierter. Der junge Kommunalpolitiker: „Ich fahre hochmotiviert nach Berlin.“

Samstag, 30. November 2019 11:11 Uhr

Gehrden (red). Am 24. November fand in Gehrden die jährliche Klausurtagung der CDU-Kreistagsfraktion statt. Neben der CDU-Kreistagsfraktion nahmen noch der Landtagsabgeordnete Matthias Goeken, Landrat Friedhelm Spieker,  Kreisdirektor Klaus Schumacher und von der Kreisverwaltung Gerhard Handermann, Andreas Frank, Klaus Brune und Michael Werner teil.

Zu Beginn der Tagung erfolgte die Vorstellung und Erläuterung des Haushaltsentwurfs 2020 durch den Kämmerer der Kreisverwaltung Handermann. Dabei zeigte sich unter anderem, dass der Kreis für das Jahr 2020 auf ein Haushaltsvolumen von rund 243 Mio. Euro blicken kann. Der Haushalt 2019 wird voraussichtlich mit -0,05 Mio. Euro abgeschlossen. Das anfängliche Haushaltsdefizit von -2 Mio. Euro wurde durch eine gute und engagierte Arbeit der Kreisverwaltung und der Politik aufgeholt. So kann das aktuelle Ergebnis als Punktlandung und Erfolg bezeichnet werden.

In 2020 werden bei der Kreisverwaltung zwei neue Beamtenstellen und 12 neue Stellen im tariflichen Angestelltenverhältnis geschaffen. Der Großteil dieser Stellen (7,5) sind allein im Bereich des Jugendamtes und 3 Stellen für den Bereich Digitalisierung. An dieser Stelle zeigt sich die deutliche Familienorientierung und das Annehmen der Aufgaben der digitalen Transformation.

In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, dass dies mit einer Kreisumlage geschieht, die zu den niedrigsten in NRW gehört, was bedeutet, dass einerseits die Kreisverwaltung weniger Geld einnimmt als möglich und im Landesvergleich üblich und anderseits die Städte und Gemeinden im Kreis Höxter niedriger belastet werden als in den meisten anderen Kreisen in NRW.

Die CDU-Kreistagsfraktion dankt der Kreisverwaltung für die hervorragende geleistete Arbeit und freut sich auf eine weiterhin sehr gute Zusammenarbeit zwischen Politik und Verwaltung. Neben der Haushaltsbesprechung sind im Rahmen einer Fraktionssitzung noch das Thema Ausbau des ÖPNV und Unterstützung des NPH besprochen worden:

Die CDU Kreistagsfraktion unterstützt des Vorhaben des NPH, besseren öffentlichen Nahverkehr, insbesondere häufigere Busverbindungen im ländlichen Bereich,  anzubieten ausdrücklich und spricht sich für die Bereitstellung zusätzlicher Mittel aus. Dies ist nicht nur wichtig für eine bessere Mobilität auf dem Land sondern zugleich ein Schlüsselthema für den Bereich Umwelt und Klimaschutz.

 Foto: CDU

Wirtschaft
Dienstag, 10. Dezember 2019 11:47 Uhr
Gräflicher Park Health & Balance Resort“ ist beliebtestes nachhaltiges Hotel in Westfalen
Sonntag, 08. Dezember 2019 11:17 Uhr

Paderborn/Höxter (red). Die Wirtschaftsjunioren Paderborn+Höxter gehen mit neuen Gesichtern und jeder Menge Rückenwind in das kommende Jahr. Bei der Jahreshauptversammlung in den Räumlichkeiten der Westfalen Weser Gruppe in Paderborn blickte das Wirtschaftsnetzwerk voller Tatendrang in die Zukunft. „Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Wir sind einfach ein sehr lebhafter und aktiver Verband, der durch seine fünf Ressorts eine unheimliche Bandbreite an Themenfeldern abdeckt und für alle Mitglieder ein wertvolles Netzwerk in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft darstellt“, meinte Christian Hake in seiner einleitenden Rede.

Dabei hob der noch amtierende Vorsitzende die Bedeutung der WJ-Mitglieder in den internen Ressorts Bildung und Wirtschaft, Kultur und Geselliges, Marketing, Unternehmertum sowie Zukunft und Politik deutlich hervor: „Durch euch leben die Wirtschaftsjunioren. Ich kann nur darum bitten, dass ihr auch in Zukunft so aktiv bleibt.“ Hake wird sein Amt nach zweijähriger Tätigkeit am Ende des Jahres turnusgemäß niederlegen und dem Vorstand künftig als Past President beratend zu Seite stehen. Mit ihm verlassen auch Benedikt Goeken, Christian Hafer und Christian Horlitz den Vorstand. Bei den anschließenden Neuwahlen wurde Kevin Taron einstimmig zum Nachfolger Hakes ernannt. Der 32-Jährige ist Geschäftsführer einer Marketingagentur und war zuvor Leiter im WJ-Ressort Marketing. Ihm zur Seite stehen Teresa Schmidt und Philipp Frahmke als seine Stellvertreter, Matthias Rieger als Schatzmeister sowie Nina Schwenniger und Julian Möller als Beisitzer. Daniel Beermann leitet die Geschicke der WJ als Geschäftsführer. „Gemeinsam mit meinem Team möchte ich mich für das Vertrauen bedanken. Wir haben bereits jede Menge Ideen gesammelt, wie wir die Wirtschaftsjunioren aktiv halten und weiterentwickeln wollen. Lasst euch überraschen“, kündigte Taron an. Zurückgreifen kann er dabei auf eine stabile Basis, denn der Wirtschaftsverband ist finanziell solide aufgestellt.

Auch der Mitgliederstamm ist gleichbleibend hoch. 18 Neumitglieder kamen 2019 dazu. 13 verließen die Wirtschaftsjunioren durch das Erreichen des 40. Lebensjahrs in Richtung Wirtschaftsclub, wodurch die aktuelle Mitgliederzahl bei 97 Unternehmern steht. 15 Interessenten schnuppern derzeit in die Arbeit bei den WJ hinein. Sie werden auch im kommenden Jahr viele Möglichkeiten dazu haben. „Seid aktiv und bringt euch ein. Die Möglichkeiten dafür sind da. Highlights werden auf jeden Fall der Jahresempfang am 2. Februar 2020 sowie das Sommergespräch werden“, blickte Taron voraus. Darüber hinaus freuen sich die Wirtschaftsjunioren Paderborn+Höxter auch im kommenden Jahr wieder auf einen Austausch mit allerhöchsten politischen Kreisen. Für Juni 2020 hat Arbeitsminister Hubertus Heil von der SPD seinen Besuch angekündigt.

Foto: WJ PB+HX

Mittwoch, 04. Dezember 2019 06:46 Uhr

Bielefeld (red). Die Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld (IHK) hat in ihrer heutigen Sitzung (02.12.2019) Petra Pigerl-Radtke zur neuen Hauptgeschäftsführerin der IHK bestellt. Sie tritt die Nachfolge von Thomas Niehoff an, der nach 34jähriger Tätigkeit in der IHK und knapp 20jähriger Amtszeit als Hauptgeschäftsführer zum 1. September 2020 in den Ruhestand wechseln wird. Eine Findungskommission aus Mitgliedern des IHK-Präsidiums hatte die Kandidatin im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung mit Hilfe einer bundesweit tätigen Personalberatung zuvor ausgesucht und mit einstimmigem Votum des Präsidiums der Vollversammlung vorgeschlagen. Mit Pigerl-Radtke wird eine Frau mit jahrzehntelanger Führungs- und Managementerfahrung Hauptgeschäftsführerin der IHK Ostwestfalen. 15 Jahre hat sie den Bildungs- und Personalentwicklungs-Bereich in einem Unternehmen mit 8.000 Mitarbeitern geleitet und über zehn Jahre in verantwortlichen Positionen bei Handwerks- und IHK-Organisationen gewirkt. Aktuell ist sie stellvertretende Hauptgeschäftsführerin in der IHK Mittlerer Niederrhein und verantwortet dort die Bereiche Bildung, Fachkräfte, Innovation, Digitales und Wachstum. Bereits seit 2017 vertritt sie als fachpolitische Sprecherin alle IHKs in NRW in der Gremienarbeit auf Landes- und Bundesebene bei wichtigen Themen wie Fachkräftesicherung und Bildung. Petra Pigerl-Radtke ist 53 Jahre alt und verheiratet.

Foto: IHK Ostwestfalen

Sport
Dienstag, 10. Dezember 2019 11:41 Uhr
Erste Niederlage nach 18 Monaten - Schachfreunde verlieren Spitzenspiel unglücklich
Samstag, 23. November 2019 13:41 Uhr

Brakel (red). Im Rahmen weiterführender Präventionsmaßnahmen veranstaltete die Sportjugend im Kreissportbund Höxter am 15. und 16. November in der Jugendfreizeitstätte Brakel einen Selbstverteidigungskurs für Mädchen und junge Frauen aus dem Kreis Höxter. Zehn Teilnehmerinnen aus fünf Sportvereinen haben mit Begeisterung teilgenommen. Gelehrt wurden Techniken aus dem Bereich des Krav Maga, die in erster Linie darauf abzielen, ohne viel Kraftaufwand den Täter schnell und effektiv außer Gefecht zu setzen. In dem Seminar ging es dabei sowohl um grundlegende Techniken wie das korrekte Schlagen oder den Kniestoß, um spezifische Abwehrmethoden eines Würgeangriffs als auch um Möglichkeiten sich zu befreien, wenn der Täter einen bereits zu Boden gerissen hat.

In einem Abschlussparcours konnten die Mädchen die zuvor gelernten Techniken noch einmal vertiefen, um möglichst schnell auf die realistisch geführten Angriffe reagieren zu können. In der Theorie wurde vermittelt, was im Rahmen der Nothilfe bzw. Notwehr aus rechtlicher Sicht tatsächlich alles erlaubt ist. Der Kreissportbund Höxter und seine Sportjugend sehen sich in der Verantwortung, Kinder und Jugendliche sowie junge Heranwachsende vor Gewalterfahrungen zu schützen. Kinder und Jugendliche haben ein Recht auf Schutz vor jeglicher Art von Gewalt. Im Rahmen der Garantenpflicht unterstützt der KSB und die Sportjugend seine Sportvereine bei der Umsetzung des Kinder- und Jugendschutzes im Sportverein. Die Mitarbeiter der Sportjugend stehen beratend unter 05271-951 842 oder sportjugend@ksb-hoexter.de zur Verfügung.

Foto: KSB

Dienstag, 19. November 2019 12:37 Uhr

Brakel (red). Einen bemerkenswerten Sieg erspielten sich die Schachfreunde aus Brakel und Bad Driburg in der Schachverbandsliga, bezwang man nämlich die Vertretung aus Enger Spenge mit einem deutlichen und nicht für möglich gehaltenen 5,5:2,5 Erfolg. „ Einfach klasse ist hier sicherlich der Sieg unseres  Shootingstars Luca Esfehanian  am Spitzenbrett, der seinen um über 300 Wertungspunkten besser platzierten Gegner bezwingen konnte. Dies entspricht beim Fußball in etwa dem Sieg eines Oberligisten über einen Erstligisten. Ganz nebenbei bemerkt bleiben wir saisonübergreifend auch im zwölften Spiel hintereinander ungeschlagen und haben als Aufsteiger gleich all unsere ersten drei Saisonspiele gewonnen – absoluter Vereinsrekord“, so Mannschaftsleiter Dieter Klahold.

Nach den beiden Auftaktremis von Peter Stromberg und Dieter Klahold an den Positionen acht und vier besorgte Alexander Paul an Brett sieben durch schöne taktische Manöver die 2: 1 Führung. Der weitere Ausgang an den noch spielenden Brettern war schwer einzuschätzen, zunächst musste allerdings Alexander Schmidt an Brett 2 noch das 2:2  zulassen. Ein Endergebnis im Bereich von 4:4 tippten die zahlreichen Kiebitze, doch sie sahen sich getäuscht und es kam viel besser: Matthias Fischer an 3 und Heidemarie Kluge an 5 gewannen fast zeitgleich durch Ungenauigkeiten ihrer Gegner zum 4:2. Mit Blick auf die zwei noch ausstehenden Partien konnten nunmehr nur noch die Schachfreunde für den Mannschaftssieg infrage kommen, zu gut waren mittlerweile die Stellungen von Luca Esfehanian und Walter Holl an den Brettern 1 bzw. 6. Esfehanian gewann schließlich nach über 5 Stunden Spielzeit zum 5:2 und somit konnte sich auch Walter Holl auf ein Remis zum 5,5:2,5 Endstand einigen.   

Schon am 05.12. geht es als Tabellenzweiter mit 6:0 Punkten in einem Heimspiel weiter gegen die Vertretung aus Lippstadt ( Tabellendritter bei 5:1 Punkten ). Ein wichtiger Spieltag, da dann auch der Tabellenerste auf den Tabellenvierten trifft. Wer sich aber zunächst einmal das wöchentliche Training der Schachfreunde anschauen möchte, ist dazu herzlichst eingeladen. Trainiert wird immer donnerstags ab 18.45 Uhr im Seminartrakt der Stadthalle Brakel. Infos zum Schachverein auch unter 0176 41061345.

Pl.

Mannschaft

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

Sp

+

=

-

MP

BP

1

Blauer Springer Paderborn 2

**

       

5,5

 

6,0

 

6,0

3

3

0

0

6

17.5

2

SF Brakel-Bad Driburg 1

 

**

   

4,5

 

5,5

   

5,0

3

3

0

0

6

15.0

3

LSV Turm Lippstadt 2

   

**

4,0

     

5,0

6,0

 

3

2

1

0

5

15.0

4

TuS Brake 1

   

4,0

**

   

4,5

4,0

   

3

1

2

0

4

12.5

5

Bielefelder SK 2

 

3,5

   

**

4,0

   

5,5

 

3

1

1

1

3

13.0

6

SG Freibauer Lübbecke 1

2,5

     

4,0

**

     

6,0

3

1

1

1

3

12.5

7

SG Enger-Spenge 1

 

2,5

 

3,5

   

**

 

5,0

 

3

1

0

2

2

11.0

Foto: Schachfreunde

Panorama
Mittwoch, 04. Dezember 2019 13:29 Uhr
Paderborner Polizei gelingt Schlag gegen internationalen Autodiebstahl - entwendeten Fahrzeuge haben einen Gesamtwert von etwa 1.000.000 Euro
Mittwoch, 04. Dezember 2019 12:14 Uhr

Altenbeken (red). Bei einem Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus an der Burgstraße ist am Dienstagabend eine Bewohnerin leicht verletzt worden und Sachschaden in Höhe von etwa 150.000 Euro entstanden. Gegen 22.30 Uhr bemerkte ein Bewohner des Hauses mit sechs Wohnparteien Rauch aus einer Wohnung im ersten Obergeschoss. Zeitgleich löste ein Rauchmelder aus. Der Zeuge verständigte andere Mitbewohner. Weitere Bewohner wurden durch den Warnton eines Rauchmelders aufmerksam. Bis auf eine Frau (46), die im Haus ihre Katze suchte, verließen alle Bewohner das verrauchte Gebäude. Die 46-Jährige fand das Tier und begab sich auch nach draußen. Sie zog sich eine Rauchgasvergiftung zu und musste mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden. Beim Eintreffen der Feuerwehr schlugen Flammen aus einem Fenster der betroffenen Wohnung, deren Bewohner nicht zuhause waren. Das Feuer wurde gelöscht. Durch die Brand- und Rauchschäden entstand hoher Sachschaden. Die Wohnungen sind derzeit nicht bewohnbar. Das Ordnungsamt sorgte sich um Unterkünfte für die Bewohner. Die Polizei übernahm die Ermittlungen zur bislang unbekannten Brandursache. Ein Sachverständiger wurde eingeschaltet. Die Untersuchungen sind noch nicht abgeschlossen.

Montag, 25. November 2019 11:11 Uhr

Sundern/Kreis Höxter (red). Mit einem erfolgreichen Kick-Off-Meeting begann der Arbeitskreis des FrauenRat NRW seine Aktivitäten. Der FrauenRat NRW mit rund 57 Mitgliedsverbänden unterschiedlichster Weltanschauungen ist eine Interessenvertretung für ca. zwei Millionen Frauen aus Nordrhein-Westfalen. Die Mitglieder des FrauenRat NRW setzen sich ehrenamtlich für Geschlechtergerechtigkeit und Demokratie ein.

Mit der Gründung eines Arbeitskreises und einem ersten Treffen in Sundern/Dörnholthausen zum Thema: „Demokratiebildung jetzt – Nicht ohne Frauen machbar! Frauen stärken, Demokratie fördern, Radikalisierung verhindern“ starteten die Schatzmeisterin Maria Berghoff und die stellvertretende Vorsitzende Uta Fechler des FrauenRat NRW mit geladenen Gästen ihre Arbeit. Als Teilnehmerinnen waren über zwanzig Vertreterinnen von Frauenverbänden und Organisationen angereist. In ihrer Begrüßungsrede warnte Uta Fechler vor einer Radikalisierung der Gesellschaft, die immer mit der Einschränkung von Frauenrechten einhergehe. „Lasst uns Netzwerke zur Stärkung von Frauen und zur Geschlechtergerechtigkeit bilden. Heute kann der Anfang sein“, rief sie auf. Maria Berghoff betonte in ihrer Ansprache die Wichtigkeit von Frauen im ländlichen Raum: „Wenn Frauen auf dem Land eine Zukunft haben, hat der ländliche Raum eine Zukunft“, fasste sie zusammen.

Die Auftaktveranstaltung des Arbeitskreises fand große Aufmerksamkeit bei Vertreterinnen der Politik. Die Vizepräsidentin des Landtages Nordrhein-Westfalen Carina Gödecke ging in ihrem Grußwort auf den historisch niedrigsten Frauenanteil in den Parlamenten (Landtag NRW 27%) ein. Gleichzeitig sah sie die Demokratie in Deutschland so gefährdet wie noch nie. „Demokratie ohne Frauen ist keine Demokratie, Demokratie braucht Gleichberechtigung“, forderte sie. Erschreckend sei, dass freiwillige Selbstverpflichtungen, den Frauenanteil in Führungspositionen zu erhöhen, keine ausreichende Wirkung zeigten und dass immer mehr Frauen Parteien mit einem rückständigen Frauenbild wählten. Bildungseinrichtungen müssten sich stärker mit Demokratiebildung beschäftigen. Darüber hinaus müssten Frauen in öffentlichen Ämtern stärker wahrnehmbar gemacht werden. Auch die stellvertretende Landrätin des Hochsauerlandkreises, Ursula Beckmann prangerte den geringen 

Frauenanteil in der Kommunalpolitik an. Sie rief die Anwesenden auf: „Die Parteien brauchen ihr Know- how, trauen Sie sich!“. Während des Frühstücks kamen die Teilnehmerinnen des Kick-Off-Treffens miteinander intensiv ins Gespräch. Sie erarbeiteten Stichpunkte für die Diskussion zur Bedeutung der Demokratie, zu Handlungsvorschlägen für die Arbeit von Frauenverbänden sowie jeder einzelnen Frau in ihrem Umkreis. In einer „Ideenschmiede“ wurden Projekte vorgestellt, die in den Mitgliedsverbänden schon durchgeführt wurden. Uta Fechler und Maria Berghoff berichteten von der Stellungnahme des FrauenRat NRW im Fragebogen der Enquete-Kommission des Landes Nordrhein-Westfalen „Subsidiarität und Partizipation. Zur Stärkung der (parlamentarischen) Demokratie im föderalen System aus nordrhein-westfälischer Perspektive“, in der sie Forderungen formulierten, die zur stärkeren Eigenverantwortung und Teilhabe von Frauen in der Politik führen können.

Foto: FrauenRat NRW

Freitag, 01. November 2019 10:58 Uhr

NRW (red). Die Sichtbarkeit ist ein wichtiger Bestandteil der Verkehrssicherheitsarbeit. Damit auch die Kleinsten von uns im Straßenverkehr gesehen werden, finanziert das Verkehrsministerium reflektierende Überwürfe, die an die Kitas im Land ausgegeben werden. Dafür werden in diesem und im nächsten Jahr jeweils 250.000 Euro investiert. Verkehrsminister Hendrik Wüst hat jetzt die ersten Überwürfe an die Kinder der Katholischen Kindertageseinrichtung St. Martinus in Neuss verteilt. „Eines der wichtigsten Ziele der Landesregierung ist es, die Verkehrssicherheit für alle zu erhöhen“, sagte er bei der Übergabe. „Mobilitätserziehung beginnt nicht erst in der Schule. Verkehrsregeln lernen Kinder am besten, indem sie sich aktiv im Straßenverkehr bewegen. Mit den Überwürfen werden unsere Kleinsten an das Thema herangeführt. Gleichzeitig können wir sie besser sehen, wenn sie auf Tour sind.“ Mit den Warnwesten können die Kinder zum Beispiel Ausflüge machen und den Weg zur Grundschule üben. Die Sets verbleiben in den Kitas und sollen für die nachfolgenden Vorschulkinder genutzt werden. Die örtlichen Verkehrswachten in Nordrhein-Westfalen unterstützen das Personal in den Kindertageseinrichtungen bei ihrer Arbeit für die Verkehrssicherheit beratend und mit den Programmen „Kinder und Verkehr“ sowie „Kinder im Straßenverkehr“. Mit den reflektierenden Überwürfen sollen möglichst alle 10.000 Kitas in Nordrhein-Westfalen versorgt werden. Kitas können die Sicherheits-Überwürfe über die Homepage des Verkehrsministeriums bestellen.

Mehr hier. https://www.vm.nrw.de/service/Verkehrssicherheit/index.php

Dienstag, 06. August 2019 10:25 Uhr

Paderborn (red), „Es war ein fröhliches, besinnliches und friedliches Libori-Fest“ – so lautete das Fazit von Bürgermeister Michael Dreier am Montagmorgen. Rund 1,5 Millionen Besucher haben die einmalige Mischung aus Kirche, Kirmes und Kultur in den vergangenen neun Tagen erlebt. Mit dem spektakulären Sparkassen-Libori-Feuerwerk war das Libori-Fest am Sonntagabend zu Ende gegangen. „Es war mehr als ein voller Erfolg“, so der Bürgermeister. In der traditionellen Libori-Abschlusskonferenz äußerte sich Michael Dreier auch zu der aktuellen Diskussion um die Rede von Clemens Tönnies zum Tag des Handwerks am letzten Donnerstag. Tönnies' Äußerungen zu den Auswirkungen des Klimawandels und seinen damit verbundenen Schlussfolgerungen zur Geburtenrate in Afrika seien „nicht zu akzeptieren und dürfen nicht toleriert werden“, sagte der Bürgermeister. Auch Kirche, Schausteller, Ordnungshüter und die Veranstalter der Stadt zogen ein positives Fazit. Benjamin Krysmann, Leiter der Pressestelle des Erzbischöflichen Generalvikariats, freute sich über eine sehr gute Beteiligung im Paderborner Dom. Rund 2000 Besucherinnen und Besucher hätten allein an dem feierlichen Gottesdienst zur Eröffnung teilgenommen. Auch auf den Treppen vor dem Dom sowie über die Streaming-Dienste des Erzbistums seien die Angebote der Kirche stark genutzt worden. Gut seien insbesondere auch die stillen Angebote angenommen worden, die einen Kontrast zum Trubel auf Kirmes und Markt bildeten. 

Rundum zufrieden zeigte sich auch Heinrich Heitmann aus dem Vorstand der Schaustellervereinigung Paderborn. „Es war ein Top-Jahr“, resümierte Heitmann, der gute Umsätze für die Schaustellerbetriebe sowie für die Ausschankgeschäfte und Biergärten verzeichnen konnte. Für die Spielgeschäfte sei 2019 sogar „das bisher beste Libori“. Das Wetter sei für die Kirmes optimal gewesen. Dies bestätigte auch Willi Koch als Sprecher der Marktbeschicker. Koch hob insbesondere die „angenehme und entspannte Atmosphäre“ auf dem Pottmarkt hervor. Über ein „super Publikum“ freute sich auch Uwe Seibel, Vorsitzender der Paderborner Werbegemeinschaft. Der verkaufsoffene Sonntag sei die richtige Entscheidung gewesen und habe „dem Handel sehr gut getan“, so Seibel. 

„Libori ist und bleibt Paderborns Top-Veranstaltung“, sagte Jens Reinhardt, Leiter des städtischen Amtes für Öffentlichkeitsarbeit und Stadtmarketing. Einer der Höhepunkte sei auch in diesem Jahr das Feuerwerk mit rund 20.000 Besuchern gewesen. Weitere 12. Zuschauerinnen und Zuschauer hätten die spektakuläre Show über die Social Media-Kanäle der Stadt Paderborn verfolgt. Ein großer Erfolg sei erneut der Rad-Tresor gewesen. Mit über 1400 geparkten Rädern sei das Angebot noch stärker genutzt worden als in den vergangenen Jahren. 

Für eine tolle Stimmung in der Innenstadt sorgte auch das vielfältige Bühnenprogramm. Sowohl das Programm auf der Kulturbrunnenbühne als auch die Veranstaltungen auf dem „Platz der kleinen Künste“ am Franz-Stock-Platz seien Publikumsmagneten gewesen. „Es ist schön, dass es in Paderborn die Möglichkeit gibt, aufstrebende Künstler in der Innenstadt zu zeigen“, freute sich Carsten Hormes vom Kulturbüro OWL. „Die Programme ergänzen sich wunderbar“, sagte Nora Oeynhausen vom Paderborner Kulturamt. Der „Platz der kleinen Künste“ sei mit bis zu 400 Besuchern am Nachmittag und bis zu 600 Besuchern während der abendlichen Konzerte mittlerweile ein etabliertes Angebot. 

Besonders positiv fiel in diesem Jahr das Fazit von Udo Olschewski, Leiter des Amtes für öffentliche Ordnung, zum Thema Sicherheit aus: „Es war ein friedvolles, ruhiges und schönes Fest – so habe ich es noch nicht erlebt“. Den positiven Eindruck bestätigte Ralf Schmitz, Leiter der Paderborner Feuerwehr. Ein Drittel weniger Rettungseinsätze als im Vorjahr habe es zu Libori geben. 24 Diebstähle, davon 17 Taschendiebstähle, einen Fall von Sachbeschädigung, acht Körperverletzungen und vier Sexualdelikte – das war die Bilanz der Paderborner Polizei, die Polizeihauptkommissar Michael Biermann vorstellte. 

Deutlich zurückgegangen seien die Abfall- und Glasbruchmengen, teilte Dr. Dietmar Regener vom Abfallentsorgungs- und Stadtreinigungsbetrieb (ASP) mit. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des ASP waren auch in diesem Jahr unermüdlich im Einsatz und sorgten dafür, dass bereits am frühen Morgen nichts mehr von den Spuren der Nacht zu sehen war. Die Parkstätten in der Innenstadt nutzten rund 96.000 Gäste, so Regener.

Der Padersprinter beförderte während Libori mehr als 500.000 Fahrgäste. Über 200 Zusatzfahrten wurden während der vergangenen neun Tage angeboten. Die Nutzerzahlen für das Park-and-Ride-Angebot, das seit 2012 existiert, zeigten in diesem Jahr einen Zuwachs von 25 Prozent. 

Bürgermeister Dreier dankte abschließend allen, die zum großen Erfolg des diesjährigen Libori-Festes beigetragen haben: den Marktkaufleuten und Schaustellern, Künstlern und Gruppen, vielen städtischen Ämtern, den zahlreichen Helfern hinter den Kulissen wie Rettungs- und Sicherheitsdiensten, den Sponsoren und den Anwohnern, die mit großem Verständnis das Libori-Fest tolerieren.

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