Top 5 Nachrichten der Woche
Region Aktiv
Freitag, 24. Januar 2020 17:16 Uhr
Angebot des Kommunalen Integrationszentrums des Kreises Höxter - Neue Schwimmkurse für Frauen und Mädchen in Brakel und Nieheim
Freitag, 24. Januar 2020 11:15 Uhr

Höxter (red). Baurätin Birte Korte ist die neue Leiterin der Abteilung Bauen und Planen beim Kreis Höxter. Sie folgt auf Hans-Werner Gorzolka, der zwölf Jahre an der Spitze der Abteilung stand und jetzt im Ruhestand ist.

„Wir freuen uns, mit Frau Korte eine kompetente und erfahrene Nachfolgerin gefunden zu haben“, so Kreisdirektor Klaus Schumacher beim offiziellen Amtsantritt. Auch der Leiter des Fachbereichs Umwelt, Bauen und Geoinformationen beim Kreis Höxter, Michael Werner, gratulierte ihr zur neuen Aufgabe und wünschte ihr viel Erfolg. Vor ihrem Wechsel zum Kreis Höxter war die 41-jährige Architektin als Leiterin der Abteilung Bauaufsicht bei der Stadt Hameln tätig.

Die gebürtige Höxteranerin studierte Architektur und arbeitete vier Jahre in einem Architekturbüro in Beverungen, bevor sie bei der Region Hannover eine Ausbildung im gehobenen technischen Verwaltungsdienst absolvierte. Von 2005 bis 2012 war sie im Bereich Planen und Bauen bei der Kreisverwaltung des Kreises Lippe tätig. Dann übernahm sie die Verantwortung für den Fachbereich Bauordnung und Denkmalpflege bei der Stadt Holzminden und wechselte im Frühjahr 2018 an die Spitze der Bauaufsicht bei der Stadt Hameln.

„Es ist mir eine große Freude, jetzt in meinem Heimatkreis tätig zu sein“, sagte die neue Abteilungsleiterin Birte Korte. Sie freue sich auf die gute Zusammenarbeit. Zum breit gefächerten Aufgabenbereich der Abteilung mit 23 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiterinnen gehören die Bearbeitung von Baugenehmigungen, die Bauaufsicht, die Erstellung von Bauleitplänen, der Denkmalschutz, die Förderung der Dorfentwicklung mit dem Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“, die Mitwirkung an der Raumordnung und Landesplanung, die Wohnraumförderung und weitere Dienstleistungen.

Foto: Kreis Höxter

Donnerstag, 23. Januar 2020 13:16 Uhr

Rheder (red). An der Dachsanierung von Schloss Rheder in Brakel im Landkreis Höxter stellt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) dank der Lotterie GlücksSpirale 44.000 Euro zur Verfügung. Den dazugehörenden symbolischen Fördervertrag überbrachte Kristin Wichert, Ortskuratorin Paderborn der DSD, bei einem Pressetermin vor Ort am Mittwoch an Gabriele und Ferdinand von Spiegel. Schloss Rheder gehört zu den über 470 Projekten, die die private DSD dank Spenden und Mittel von WestLotto aus der Lotterie GlücksSpirale allein in Nordrhein-Westfalen fördern konnte.

Das einstige Wasserschloss Rheder steht mitten im Ort am Standort einer mittelalterlichen Wasserburg. Die östlich vor dem Herrenhaus liegende, verputzte Vorburg mit einer etwa 120 Meter breiten Front rahmen zwei achteckige Eckpavillons. Die zentrale Tordurchfahrt zeigt prächtigen plastischen Giebelschmuck.

Das Schloss wurde 1717/1718 von Conrad Schlaun errichtet. Das zweigeschossige, spätbarocke Herrenhaus erhebt sich über einem durchfensterten Kellergeschoss. Die kurzen, nur angedeuteten Seitenflügel werden von Ecklisenen aus Werkstein gerahmt. An seiner Ostseite setzt ein Mittelrisalit mit schmucklosem Dreiecksgiebel einen Akzent. Zum Portal führt eine zweiläufige Freitreppe.

Im Inneren schmückt das Gebäude reicher Rokoko-Stuck. Besondere Kostbarkeiten stellen das sogenannte Chinesische Zimmer mit einer handbemalten Stofftapete aus der Zeit um 1770 und der reich stuckierte Gartensaal auf achteckigem Grundriss dar. Im südlichen Teil des Herrenhauses befindet sich eine Schlosskapelle mit Rokoko-Dekoration. 

Der Schlosspark im Stil eines Englischen Landschaftsgartens liegt größtenteils östlich der Gebäude. Besonders auffällig ist seine breite Sichtachse, die vom Gartensaal des Herrenhauses ausgehend geradlinig zum östlich gelegenen Sieseberg führt. Zum Park gehören auch eine nördlich des Herrenhauses stehende Turmruine aus dem 19. Jahrhundert und der ehemalige Küchengarten des Schlosses.

Die regionaltypische Dachdeckung aus Sollingsandstein findet sich auf allen Gebäuden von Schloss Rheder. Das Herrenhaus wurde mit der ungewöhnlichen Form der Schuppendeckung gedeckt. Die Wirtschaftsgebäude sind in Rechteckdeckung gedeckt. Die zerstörten Steine werden durch geborgenes Altmaterial von anderen Dächern ersetzt.

Foto: Deutsche Stiftung Denkmalschutz/Gehrmann

Donnerstag, 23. Januar 2020 10:44 Uhr

Brakel/Willebadessen (red). Am 21. Januar 2020 haben die Städte Brakel und Willebadessen im Rahmen des Projektes „Gemeinwohl-Region Kreis Höxter“ mit ihrer sogenannten Gemeinwohl-Bilanzierung begonnen. So soll erstmals systematisch sichtbar gemacht werden, welche Effekte das kommunale Handeln auf das Gemeinwohl hat und wo es noch Raum für Verbesserungen gibt. So wird ein circa sechsmonatiger Organisationsentwicklungs-Prozess in den beiden Kommunalverwaltungen gestartet, der sich an Gemeinwohl-Werten orientiert. Durch die enge Abstimmung auf Ebene der einzelnen Fachbereiche soll dabei die interkommunale Zusammenarbeit gefördert werden.

Die Stadt Brakel hatte sich bereits in der Ratssitzung am 11. Juli 2019 einstimmig für diesen Weg entschieden. Das Ziel von Bürgermeister Hermann Temme und dem Rat: „Durch die Aufstellung einer Gemeinwohl-Bilanz möchten wir unser Verwaltungshandeln weiterhin und auch für die Zukunft verstärkt an Gemeinwohlwerten, wie Menschenwürde, Solidarität, ökologische Nachhaltigkeit, soziale Gerechtigkeit, Demokratie, Mitbestimmung und Transparenz ausrichten“. Als Gemeinwohl-Gemeinde bilanziert zu sein, sei zudem auch ein Stück Regionalmarketing, mit dem sich Brakel herausstellen könne, so Temme.

Am 26. September 2019 stimmte auch der Stadtrat Willebadessen einstimmig für die eine Gemeinwohl-Bilanzierung. „Das Thema wurde durchaus kontrovers diskutiert. Ich bin nach eingehender Beschäftigung zu dem Schluss gekommen, dass die Idee der Gemeinwohl-Ökonomie dem Weg entspricht, den wir angesichts neuer Herausforderungen in der Welt einschlagen müssen“, erläutert Bürgermeister Hans Hermann Bluhm die Entscheidung. Als Kommune dazu beizutragen eröffne die Chance, sich frühzeitig mit übergreifender Nachhaltigkeits-Berichterstattung vertraut zu machen. Zudem freue er sich sehr auf die interkommunale Zusammenarbeit mit der Stadt Brakel und darauf, von den Erfahrungen der Stadt Steinheim mit der dort bereits laufenden Bilanzierung zu lernen, so Bluhm.

Die gestern mit einem Auftakt-Workshop gestartete Kommunen-Bilanzierung wird nun in den kommenden sechs Monaten mit Beteiligten aus verschiedenen Fachabteilungen beider Städte durchgeführt. Sie ist Teil des mit LEADER-Mitteln geförderten Projekts „Gemeinwohlregion Kreis Höxter“. Die Bildungsreferenten der Stiftung Gemeinwohl-Ökonomie NRW aus Steinheim, Christian Einsiedel und Christoph Harrach, begleiten das Projekt ebenso wie eine externe Beratungsagentur. Mit der Fertigstellung der Gemeinwohl-Bilanzen wird im Sommer 2020 gerechnet.

Foto: Stadt Brakel

Donnerstag, 23. Januar 2020 10:38 Uhr

Fürstenau (TKu). „Sei mutig, es ist dein Leben!“ Unter diesem Motto finden in diesem Jahr wieder die Antonius-Dienstage in Fürstenau statt, die bereits eine 340 Jahre alte Tradition aufweisen. Die Antonius-Dienstage entstammen aus einer Zeit, die man sich heute kaum noch vorstellen kann, tragen aber in Fürstenau dazu bei, das alte Gelübde von 1680 aufrecht zu erhalten. Darüber hinaus dient es den Gläubigen als Halt im Leben. Auch in diesem Jahr hat sich wieder ein Antonius-Arbeitskreis gebildet, um die Antonius-Dienstage zu beleben. Diese christlichen Tage werden wie in den gesamten Jahren zuvor wieder viele Menschen aus dem gesamten Hochstift nach Fürstenau ziehen. Lange, lange ist es her: Es war der 13. Juli des Jahres 1680, Tag des Heiligen Antonius von Padua, als schwere Unwetter die Ortschaft Fürstenau am Fuße des Köterberges überzogen. Starkregen, Hagelschlag und schwerste Gewitter richteten verheerende Schäden auf den Feldern und an den Häusern des Dorfes an. Die nicht enden wollende Heimsuchung der Natur ließ Pfarrer Leander Scheiffers sämtliche Einwohner in die Kirche rufen, um Gott und den Heiligen Antonius um Beistand zu bitten. So gelobte man, den Tag des Heiligen von Padua für immer zu seinen Ehren feierlich und mit einer Prozession durch das Dorf zu begehen. Und siehe da, der Sturm flaute ab und legte sich. 

Seit damals löst Fürstenau das seinerzeit abgelegte Gelübde Jahr um Jahr erneut ein, indem an den neun Dienstagen vor dem Passions-Sonntag Votivmessen, sprich Totenmessen, zu Ehren des Heiligen Antonius gefeiert werden. Seit mehr als drei Jahrhunderten zieht die Verehrung des Heiligen in der St. Anna Kirche Fürstenau viele Menschen von Nah und Fern an. Jeweils am Montag davor findet um 19.00 Uhr eine Festandacht mit Lichterprozession statt. An den Antonius Dienstagen beginnt der Festgottesdienst jeweils um 9.30 Uhr. Ab 9.00 Uhr besteht bereits Beichtmöglichkeit, berichtet Peter Egelkraut vom Organisationsteam der Antonius-Dienstage. Egelkraut führt weiter aus: In diesem Jahr beginnt die Gottesdienst-Folge am 04. Februar 2020 und endet am 31. März 2020. Der Themenschwerpunkt der Predigtreihe heißt: „Sei mutig, es ist dein Leben!“ Alle neun Prediger werden in ihren Heiligen Messen eine Schwerpunktsetzung im Rahmen des Gesamtthemas vornehmen. Rund um die St. Anna Kirche werden wieder die in Kooperation mit der Firma Weserflaggen (Herr Heiko Probst) erstellten Fahnen mit Antonius-Darstellungen wehen. Sie tragen in deutscher, lateinischer, italienischer und portugiesischer Sprache den Ruf: „Heiliger Antonius, bitte für uns!“ Über dem Portal der St. Anna-Kirche wird während der gesamten Zeit das Banner mit dem Schwerpunktthema auf die Veranstaltungen hinweisen.

Im Anschluss an die Antonius-Messen lädt die Kirchengemeinde alle Besucher zum Frühstück, ein, welches von ehrenamtlichen Helferinnen organisiert wird. Das Frühstück findet im benachbarten Pfarrheim statt. Hier wird das zu diesem Anlass gebackene Antonius-Brot gereicht werden, welches die Bäckerei Balke während der neun Wochen auch zum Verkauf anbietet. Der Erwerb dieses besonderen Brotes ist auch nach den Gottesdiensten an einem Stand vor der Kirche möglich, zum Angebot gehören auch erstmalig Antonius-Umweltbeutel mit dem „Tau-Zeichen“, jenem Erkennungszeichen für franziskanische Schwestern und Brüder. Das Tau soll jedem Träger eines Beutels sagen: „Du bist gesegnet!“ Im Rahmen der Montagsandacht am 03. Februar wird erstmals ein Männerchor einige Lieder vortragen. Anschließend sind alle Herren des PV’s ins Pfarrheim eingeladen, um dort den von Antonius Westermeier kreierten „Antonius-Tropfen“ zu verkosten. Am 18. Februar werden sich Mädchen und Jungen des Katholischen Kindergartens Fürstenau an der Gestaltung der Heiligen Messe beteiligen. Für Samstag, den 14. März ist eine ganztägige Busfahrt nach Paderborn für Kinder von sieben bis 12 Jahren vorgesehen. Auf dem Programm stehen die Besichtigung des Doms mit anschließender kurzer Andacht, ein Besuch bei Erzbischof Becker und auf dem Rückweg die Besichtigung der Benteler-Arena des Bundesligisten SC Paderborn.

Diese Unternehmung wird gesponsert von den Bäckereien Balke und Henneke. Ein gewiss hoch interessanter Vortrag ist für Montag, den 23. März um 20.00 Uhr, geplant. Bruder Andreas Murk, Franziskaner-Minorit und Guardian des Klosters Schwarzenberg bei Würzburg, ein ausgewiesener Kenner des heiligen Antonius von Padua, wird aus dem Leben des Heiligen zu erzählen wissen. Eintrittskarten für diesen Abend im Tambourheim Fürstenau gibt es für 1,00 Euro im Vorverkauf (zentrales Büro des PV Corvey in Höxter, Bäckerei Balke in Fürstenau, nach den Antonius-Gottesdiensten) und an der Abendkasse zu erwerben. Auf Plakaten, auf der Homepage des PV Corvey und mit einer großen Zahl Handzettel wird im gesamten Pastoralverbund auf diese Veranstaltungsreihe hingewiesen werden. Dem Antonius-Arbeitskreis zugehörig sind Antonius Westermeier, Ulla Peters, Peter Egelkraut, Maria Hummel, Judith Westermeier, Ute Lämmchen, Pastor Thomas Nal, Christa Stoltz, Hiltrud Vornholt. Sie sorgen in diesem Jahr wieder für einen reibungslosen Ablauf. Weitere Infos dazu gibt es auch unter https://pv-corvey.de

Foto: Egelkraut

Blaulicht
Freitag, 24. Januar 2020 17:58 Uhr
Feuerwehr Herste zieht Bilanz: Heinz Stork für 55 Jahre Mitgliedschaft geehrt
Donnerstag, 23. Januar 2020 10:37 Uhr

Brakel (red).  Weil er während der Fahrt mit einem Handy am Steuer telefonierte, war der Fahrer eines Lieferwagens am Dienstag, 21. Januar, bei einer Verkehrskontrolle auf der B 64 in Höhe Brakel aufgefallen. Als die Beamten der Polizei Höxter den weißen Lastwagen zur weiteren Kontrolle anhielten, stellten sie bei dem 29-jährigen Fahrer außerdem Anzeichen fest, die auf Drogenkonsum hindeuteten. Weitere freiwillige Drogenvortests verliefen positiv, so dass dem Fahrer schließlich eine Blutprobe entnommen wurde. Das Führen von Kraftfahrzeugen wurde ihm zunächst untersagt. Der am Straßenrand abgestellte Lkw musste von anderen Firmenangehörigen abgeholt werden.

Mittwoch, 22. Januar 2020 15:00 Uhr

Kreis Höxter (ots) - Im Rahmen eines Kontrolltages mit den Schwerpunkten "Technische Geräte, Drogen, Alkohol, Geschwindigkeit und Sicherheitseinrichtungen" sowie integriert auch der Bereich "Bekämpfung des Wohnungseinbruchdiebstahls" haben die Beamten der Polizei Höxter verteilt im ganzen Kreisgebiet verstärkt Verkehrskontrollen durchgeführt.

Örtliche Schwerpunkte waren zum Beispiel die Standorte der drei Kreisberufskollegs in Brakel, Warburg und Höxter, an denen die Polizeibeamten ein besonderes Augenmerk auf unerlaubte Handy-Nutzung am Steuer oder Tempoüberschreitungen legten. Zu wechselnden Zeiten wurde der Verkehr zwischen 6 und 21 Uhr an verschiedenen Stellen überwacht, bei Bedarf wurden die Verkehrsteilnehmer angehalten und kontrolliert.

Insgesamt ergab sich bei dem kreisweiten Kontrolltag am Montag, 20. Januar, folgendes Bild: 50 Geschwindigkeitsübertretungen wurden mit einer Ordnungswidrigkeiten-Anzeige belegt, bei weiteren 55 Verkehrsteilnehmern wurde ein Verwarnungsgeld wegen Tempo-Verstößen ausgesprochen. Hinzu kommen noch 197 Geschwindigkeitsverstöße, die allein auf der B 252 in Höhe Hohenwepel in einem Tempo-70-Bereich gemessen wurden. Ein Verkehrsteilnehmer fiel durch den Einfluss berauschender Mittel auf, acht hatten ihren Sicherheitsgurt nicht ordnungsgemäß angelegt.

Zudem wurden vier Handy-Verstöße festgestellt. Schließlich wurden 38 "sonstige Verstöße" registriert, unter anderem wegen nicht korrekter Ladungssicherung.

Mittwoch, 22. Januar 2020 10:17 Uhr

Brakel (red). Mit Sachschaden und leichten Verletzungen endete ein missglückter Überholvorgang auf der K 18 zwischen Bosseborn und Brakel etwa in Höhe der Waldschule Modexen. Trotz Überholverbot und unübersichtlicher Verkehrslage überholte am Montag, 20. Januar, gegen 14:55 Uhr ein 46-Jähriger mit einem grauen Opel Astra mehrere vor ihm fahrende Fahrzeuge in Fahrtrichtung Brakel.

Durch eine Bergkuppe erkannte er einen entgegenkommenden weißen Skoda Fabia zu spät. Um einen frontalen Zusammenprall zu vermeiden, versuchte er noch ein Ausweichmanöver nach rechts zurück auf seine Fahrbahn. Dabei streifte er den entgegenkommenden Skoda seitlich. Die 40-jährige Skoda-Fahrerin, die ebenfalls noch ein Ausweichmanöver versucht hattee, wurde durch den Unfall leicht verletzt. Die nachfolgenden Fahrzeuge mussten stark abbremsen und ausweichen, um weitere Kollisionen zu vermeiden.

Dienstag, 21. Januar 2020 13:58 Uhr

Brakel (red). In der Jahresdienstbesprechung der Jugendfeuerwehr Brakel blickte Stadtjugendfeuerwehrwart Mark Timmermann zufrieden auf das Jahr 2019 zurück und gab einen kurzen Ausblick auf das Jahr 2020.

Ganz besonders begrüßte Timmermann Brakels Bürgermeister Hermann Temme sowie den Fachbereichsleiter „Bürgerservice“ Nobert Loermann. Auch die stellvertretene Kreisjugendfeuerwehrwartin Anette Frewer und die Gründungsmitglieder der Jugendfeuerwehr Brakel, Winfried Remmert und Josef Mittelstädt sowie die Wehrführung der Feuerwehr Stadt Brakel, begrüßte er herzlich. „Bei der Jugendfeuerwehr lernt ihr etwas für euer ganzes Leben“, sagte Hermann Temme. Er sei glücklich darüber, so viele junge Menschen in der Jugendfeuerwehr zu sehen, so der erste Bürger der Stadt. Bei aktuell 43 Mitgliedern mache sich der Bürgermeister keine Sorgen um die Feuerwehr in Brakel, denn der Nachwuchs sei hochmotiviert. 

Den Rückblick auf 2019 zeigte der stellvertretene Stadtjugendfeuerwehrwart Sören Krelaus. Die Highlights 2019 für die Jugendfeuerwehr Brakel waren die Fahrt zur Nordseeinsel Norderney, eine Großübung an der Zuckerfabrik Warburg sowie die Abnahme der Leistungsspange im Thermoglas Stadion in Brakel. Unter anderem haben die Kinder und Jugendlichen im vergangenen Jahr auch eine neuen Umkleideraum im Feuerwehrgerätehaus Brakel bekommen. So hat nun jeder seinen eigenen Spind. 

Im Jahr 2019 fanden für die Jugendfeuerwehr 74 Dienstveranstaltungen statt. Ein Video am Ende des Rückblickes hat das Jahr noch einmal für alle sehr präsent gemacht und auch den Eltern einmal gezeigt, was ihre Kinder das ganze Jahr über gemacht haben. 

Stadtbrandinspektor Karl Breker begann seine Grußworte mit dem Satz: „Ihr seid die Besten!“ Er lobte ebenfalls die Arbeit der Jugendfeuerwehr Brakel und vor allem die, der Betreuer. „Sie investieren viel Zeit, auch hinter den Kulissen, um den Jugendlichen ein großartiges Jahr zu gestalten“, sagte Breker. Auch er betonte noch einmal, dass in der Jugendfeuerwehr Dinge wie Kameradschaft und Pünktlichkeit vermittelt würden. 

Die stellvertretene Kreisjugendfeuerwehrwartin Anette Frewer bedankte sich im Namen der Kreisjugendfeuerwehr Höxter für die Ausrichtung der Leistungsspange und die viele Zeit, die von den Betreuern und Jugendlichen dafür aufgewendet wurde.

Leiter der Feuerwehr, Standbrandinspektor Sven Heinemann, übernahm die Ehrungen der Jugendlichen. Es gab im Jahr 2019 sechs Neuaufnahmen in der Jugendfeuerwehr Brakel: Josephine Göbel; Nina Kamphius; Louis Künne; Josefine Hein; Alexiel Skubsch und Ben Krömeke. Drei Mitglieder der Jugendfeuerwehr wurden in die aktive Einsatzabteilung übernommen: Marius Breker; Niklas Krömeke und Jasmin Wieners. Niklas Krömeke und Jasmin Wieners werden allerdings weiterhin als Betreuer der Jugendfeuerwehr Brakel zur Seite stehen. Die Leistungsspange bekamen acht Mitglieder verliehen, Jonas Grewe; Marius Heinemann; Timo Hoffmann; Max Löneke; Maximilian Schreiber; Timo Wiehe; Lukas Weiners und Konstantin Zymner.

Als letzten Punkt gab Mark Timmermann einen kleinen Ausblick auf das Jahr 2020. Hier werden unter anderem die Besichtigung der Flughafenfeuerwehr Hannover; die Interschutz und das Kreisjugendfeuerwehr Zeltlager Highlights des Jahres sein.

Foto: Stadt Brakel

Politik
Freitag, 17. Januar 2020 11:00 Uhr
SPD-Ortsverein Bad Driburg lädt zur Jahreshauptversammlung ein
Mittwoch, 15. Januar 2020 10:54 Uhr

Kreis Höxter (red). "Mehr Frauen in die Politik – Wir freuen uns über das große Interesse von MdB Christian Haase, Bundesvorsitzender Kommunalpolitische Vereinigung der CDU und CSU Deutschlands", so der FrauenRat. In Höxter trafen sich FU Kreisvorsitzende Viola Wellsow, stellv. CDU Kreisvorsitzende Andrea Dangela und Michael Stickeln, Sprecher der Bürgermeister im Kreis Höxter mit Vertreterinnen des FrauenRat NRW zu einem Austausch.

Vorsitzende Dr. Patricia Aden, stellv. Vorsitzende Uta Fechler und Beisitzerin Andrea Rupp stellten die Stellungnahme des FrauenRat NRW zum Thema „Kommunalpolitisches Ehrenamt“ vor. Deutlich wurde unser gemeinsames Anliegen: Wir wollen unsere Demokratie stärken – dazu brauchen wir mehr Frauen in der Kommunalpolitik. „Wir müssen die demokratische Basis auf allen Ebenen stärken, um uns gegen die Radikalisierung der Ränder zu stellen. Ich begrüße daher alle Initiativen, die das ehrenamtliche Engagement unterstützen“, unterstreicht Christian Haase.

Der FrauenRat NRW, Interessensvertretung von ca. zwei Millionen Frauen, setzt sich für eine stärkere politische Anerkennung und eine wirksamere finanzielle Förderung der ehrenamtlichen Arbeit in Frauenverbänden ein. Dies gilt sowohl auf kommunaler Ebene als auch in überregionalen Zusammenschlüssen. Der FrauenRat NRW unterstreicht nachdrücklich die politische Dimension des Ehrenamtes. Die ehrenamtliche Arbeit in Verbänden und Vereinen leistet einen wertvollen Beitrag zur politischen Bildung und zur Unterstützung der Interessen der Bürgerinnen und Bürger.

Die Vorsitzende des FrauenRat NRW, Dr. Patricia Aden, verdeutlicht: „Ehrenamtliches Engagement in unseren Mitgliedsverbänden politisiert unsere Mitglieder und stärkt das Selbstbewusstsein, sich politisch zu engagieren, besonders auf kommunaler Ebene.“

Unsere Forderungen an Land und Kommunen:

  1. Gleichstellung muss stärker als Querschnittsaufgabe wahrgenommen und aktiv gefördert werden! Anstatt zu reagieren, müssen Kommunen mehr agieren. Strukturen für politisches Ehrenamt und interne Kommunikation müssen flexibler mit Engagierten besprochen und vereinbart werden. 

  2. Rollenstereotype bewusst aufbrechen! Der Gebrauch von geschlechtergerechter Sprache in Verwaltung und Politik kann dazu beitragen.

  3. Finanzielle Ressourcen aufstocken! Ehrenamt braucht Unterstützung von hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Das bedeutet z.B. Gleichstellungsbeauftragte stärker zu unterstützen - es gibt ländliche Regionen in Nordrhein-Westfalen, in denen Gleichstellungsbeauftragte ehrenamtlich oder in einem zu geringen Stundenumfang arbeiten.

Besonders auf kommunaler Ebene sind Frauen deutlich unterrepräsentiert. Bundesweit liegt der Frauenanteil bei 27 Prozent an Führungspositionen in Kommunen, in Nordrhein-Westfalen knapp darunter. In ländlichen Regionen ist der Frauenanteil noch deutlich niedriger, in einigen Kommunen, beispielsweise in Ostwestfalen, sogar unter 10 Prozent. Wir sind überzeugt: Frauenförderung - nicht nur, aber auch auf kommunaler Ebene - ist Demokratieförderung!

Foto: FrauenRat NRW e.V.

Freitag, 10. Januar 2020 10:39 Uhr

Höxter (red). Die nächste Bürgersprechstunde in der Kreisverwaltung Höxter wird am Mittwoch, 15. Januar 2020, angeboten. Bürgerinnen und Bürger können sich in der Zeit von 16.30 Uhr bis 18.00 Uhr in Zimmer F 3 der Kreisverwaltung Höxter, Moltkestraße 12, mit ihren Anliegen an Herrn Kreisdirektor Klaus Schumacher wenden, der Herrn Landrat Friedhelm Spieker krankheitsbedingt vertreten wird.

Wirtschaft
Freitag, 24. Januar 2020 12:11 Uhr
Schwarze Zahlen in allen Sparten: KHWE-Geschäftsführer Christian Jostes berichtet ein positives Jahresergebnis - politische Rahmenbedingungen und Personalmangel sind die größten Herausforderungen
Freitag, 24. Januar 2020 11:37 Uhr

Kreis Höxter (red). Die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Höxter mbH veranstaltet in Zusammenarbeit mit der IHK Ostwestfalen zu Bielefeld am Mittwoch, den 19. Februar 2020, in der Zeit von 9 – 17 Uhr ein Orientierungsseminar für alle, die sich mit dem Gedanken tragen, in sie Selbständigkeit zu gehen. Auf dem Weg von der Geschäftsidee bis hin zur Existenzgründung stehen viele Fragen. Diese gilt es zu beantworten. Je besser ein Vorhaben vorbereitet wird und je mehr Informationen eingeholt werden, umso wahrscheinlicher ist der spätere Erfolg. Genauso wichtig ist es jedoch, zielgerichtet nach Antworten und Informationen zu suchen. Hier setzt die Veranstaltung an.

Das Orientierungsseminar soll einen ersten Überblick in besonders wichtigen Bereichen der Gründungsphase und in der Zeit danach verschaffen.

Hierzu zählen insbesondere:

  • Unternehmenskonzept und Unternehmerpersönlichkeit
  • Kapitalbedarfsermittlung und Finanzierungskonzept
  • Marketing
  • Recht und Steuern.

Veranstaltungsort ist der Seminarraum der GfW, Corveyer Allee 7, in Höxter. Das Teilnahmeentgelt beträgt 65,- €. Hierin enthalten sind Unterlagen, Tagungsgetränke sowie ein Mittagsimbiss. Anmeldungen sollten spätestens bis zum 12.02.2020 bei der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Höxter mbH, Corveyer Allee 7, 37671 Höxter unter Tel. 05271 9743-15; per Fax 05271 9743-30 oder per E-Mail an tatjana.disse@gfwhoexter.de eingegangen sein.

Mittwoch, 22. Januar 2020 10:47 Uhr

Kreis Höxter (red). Für Facharbeiter der Bereiche Metall, Elektro- und Informationstechnik bietet das Berufskolleg Kreis Höxter eine berufsbegleitende Weiterbildung mit dem Schwerpunkt „Digitale Produktionstechnik“ an. Der Studiengang startet am 4. Februar. Anmeldungen sind noch bis zum 25. Januar 2020 möglich.

Die Digitalisierung führt nicht nur zu einem rasanten Wandel im Alltag, sondern verändert auch betriebliche Prozesse. Der Studiengang bietet die Möglichkeit, sich auf neue Entwicklungen und technische Bedingungen vorzubereiten. Als künftige Expertinnen und Experten für die Industrie 4.0 werden die Studierenden fit gemacht, um digitale, vernetzte, und automatisierte Fertigungs­prozesse zu entwickeln und zu steuern.

Der Bildungsgang umfasst acht Semester, wobei das letzte Semester als Praxissemester im Betrieb mit Projektaufgabe angelegt ist. Der Unterricht erfolgt während der Woche berufs­beglei­tend am Abend. Der erfolgreich absolvierte Studiengang führt zum Abschluss „staatlich geprüfter Techniker/staatlich geprüfte Technikerin“, der mit dem Bachelorabschluss gleichwertig ist.

„Wir qualifizieren damit engagierte Facharbeiter für die vernetzte Zukunft und für Führungsaufgaben in der digitalen Fabrik“, erklärt der Leiter des Berufskollegs Kreis Höxter, Michael Urhahne. Der innovative Studiengang, der 2018 vom Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen als Schulersuch genehmigt wurde und ab 1. Februar bereits im dritten Durchgang an den Start geht, erfahre eine positive Resonanz bei Studierenden und Betrieben. An den ersten beiden noch laufenden Jahrgängen nehmen berufsbegleitend derzeit 42 Fachkräfte teil. Vom Berufskolleg Essen sei das erfolgreiche Konzept bereits übernommen worden.

Ansprechpartner ist der Leiter der Fachschule Technik, Nicolas Fiekens, Email: technik@bkhx.de

Weitere Informationen: www.bkhx.de

 

Sport
Mittwoch, 22. Januar 2020 10:45 Uhr
Schachfreunde kassieren Niederlage
Dienstag, 21. Januar 2020 10:37 Uhr

Brakel (red). Hansi Borchert, der Vereinschef der DJK Brakel, konnte am vergangenen Samstag vielen Brakelerinnen und Brakelern das Sportabzeichen überreichen und ihnen für ihre sportliche Leistung gratulieren. Darunter waren 50 Teilnehmer, die das Sportabzeichen in Gold errungen haben, elf Teilnehmer konnten Silber in Empfang nehmen und einer das Abzeichen in Bronze. Des Weiteren konnten vier Mini-Sportabzeichen an die jungen Nachwuchssportler vergeben werden.

Eine besondere Ehrung kam Iris Lüddeke, die bereits zum 25. Mal das Sportabzeichen absolviert hat und Rosi Rahne, die schon 30 Mal erfolgreich teilgenommen hat, zu teil. Haben auch Sie Lust in diesem Jahr mitzumachen? Trainingszeiten und Abnahme bei der DJK Brakel finden statt vom 15. Mai bis 16. Oktober 2020, immer freitags von 17 bis 18.30 Uhr im Brakeler-Thermo-Glas-Stadion im Pahenwinkel 21.

Mehr hier: https://djk-brakel.de/sportabzeichen

Foto: DJK

Montag, 20. Januar 2020 12:16 Uhr

Brakel (red). "Sie möchten sich nicht fest an einen Verein binden? Dann bieten wir Ihnen unser Kurssystem an. Damit müssen Sie nicht Mitglied in unserem Verein werden, können aber trotzdem etwas Gutes für Ihren Körper tun", sagt Hansi Borchert 1. Vorsitzender der DJK Brakel.

Bewegungsmangel und einseitige Belastungen durch z.B. sitzende Tätigkeiten lassen die Rumpfmuskulatur erschlaffen. Das führt zu Fehlhaltungen, Verspannungen, Rückenschmerzen, Bandscheibenbeschwerden und Verschleißerscheinungen an der Wirbelsäule. Ein gezieltes Rückentraining zur Kräftigung und Elastizitätsverbesserung der Rumpfmuskulatur kann Beschwerden vorbeugen und bestehende Probleme beheben. 

Die Wirbelsäulengymnastik fördert mit Spaß an den Übungen die Beweglichkeit und Muskelkraft innerhalb unserer Kursgruppen. Durch eine gezielte Mobilisation und Kräftigung des Rumpfes wird eine bessere Körperhaltung im Alltag geschult und eine Körperaufrichtung erarbeitet. 

Mit Dehnungen wird der Körper aus der Alltagsbelastung heraus genommen und somit eine Entlastungssituation für die Wirbelsäule geschaffen.

Spaß und Abwechslung bringen viele verschiedene Übungsvarianten, auch in Kombination mit Kleingeräten, wie z.B. Hanteln, Balance-Pads und Pilatesrollen.

Der Lohn dafür: Rückgewinnung oder Erhalt der körperlichen Leistungsfähigkeit, Schmerzfreiheit und Wohlbefinden.

Variationen der Übungsformen und der Intensität der einzelnen Übungen sowie der Einsatz von z.B. Hanteln sind sowohl für Einsteiger als auch für trainierte Sportlerinnen und Sportler gleich welchen Alters geeignet.

Wirbelsäulengymnastik ist ein besonders rücken- und gelenkschonendes Training und unsere ausgebildete Übungsleiterin Helga Beineke-Vogt legt höchstes Augenmerk auf die korrekte Übungsausführung, informiert der Verein.

Die neuen Kurse starten am Dienstag, den 28. Januar 2020. Der Kurs umfasst acht Einheiten und kostet 48 Euro. Anmeldungen nimmt Helga Beineke-Vogt immer morgens unter 05272/392220 entgegen. Wählen können Interessierte zwischen Kurs 1 von 16.30 bis 17.30 Uhr und Kurs 2 von 17.45 bis 18.45 Uhr oder Kurs 3 von 19 bis 20 Uhr.

Foto: DJK

Panorama
Mittwoch, 15. Januar 2020 11:57 Uhr
PB: Unbekannter Mann schlägt 13-Jährigen nieder - Polizei sucht Zeugen
Dienstag, 14. Januar 2020 10:29 Uhr

Düsseldorf (red). Die Landesregierung untermauert ihr finanzielles Engagement für die jüdischen Gemeinden: 3,4 Millionen Euro werden in 2020 für „Neubaumaßnahmen nebst Umbau- und Renovierungsmaßnahmen an jüdischen Einrichtungen“ bereitgestellt.

„Die finanzielle Förderung ist Ausdruck der Verbundenheit, die die Landesregierung zu den jüdischen Gemeinden unterhält. Wir freuen uns, dass heute jüdisches Leben mit neuen Gemeindezentren und Synagogen sichtbar in unserem Land vertreten ist und Heimat findet“, erläutert Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung. „Die Unterstützung der jüdischen Gemeinden ist zugleich Ausdruck der Wertschätzung und Solidarität, die uns mit den jüdischen Verbänden verbindet.“ Über die Verteilung der Mittel untereinander entscheiden die Empfänger selbst. Sie müssen mittels eines Testats eines Wirtschaftsprüfers die korrekte Verwendung der Gelder belegen.

Michael Rubinstein, Geschäftsführer des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden von Nordrhein und Koordinator für die Mittelverwendung, unterstreicht die Bedeutung der finanziellen Unterstützung: „Die Förderung durch das Land ist Ausdruck der Verbundenheit mit uns. Dafür sind wir dankbar, denn die Modernisierungen und Neubauten ermöglichen es, dem vielfältigen jüdischen Leben in Nordrhein-Westfalen erweiterte beziehungsweise neue Möglichkeiten zu eröffnen.“

Von Aachen bis Unna reicht die Liste der rund 40 Projekte. Konkret wurden beziehungsweise werden jüdische Gemeindezentren saniert und ausgebaut, aber auch der Umbau einer ehemaligen Kirche in eine Synagoge mit Gemeindezentrum gefördert.

Hintergrund

Die Unterstützung des jüdischen Glaubens hat Tradition. Bereits 1992 wurde zwischen dem Land Nordrhein-Westfalen und den jüdischen Verbänden ein Vertrag geschlossen, mit dem sich das Land verpflichtet, die jüdischen Gemeinden in Nordrhein-Westfalen bei der Erfüllung ihrer Aufgaben zu unterstützen. 2017 wurde der fünfte Änderungsvertrag des Landes Nordrhein-Westfalen mit dem Landesverband der Jüdischen Gemeinden von Nordrhein, dem Landesverband Jüdischer Gemeinden von Westfalen-Lippe, der Synagogen Gemeinde Köln sowie dem Landesverband progressiver jüdischer Gemeinden in Nordrhein-Westfalen beschlossen. Seitdem stehen Mittel des Landes bereit, um jüdische Einrichtungen zu renovieren oder neu zu errichten. Der Förderbetrag erhöht sich jährlich bis zum Ende der Laufzeit des Vertrages im Jahr 2028 um je 200.000 Euro bis zur Höchstfördersumme von fünf Millionen Euro. Unabhängig davon stellt das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung weiterhin Mittel für die baulich-technischen Sicherungsmaßnahmen an jüdischen Einrichtungen bereit.

Dienstag, 14. Januar 2020 10:17 Uhr

Düsseldorf/Tel Aviv (red). Das neue Büro des Landes Nordrhein-Westfalen für Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung, Jugend und Kultur in Israel nimmt im Januar seine Arbeit auf. Als Leiter des NRW-Büros in Tel Aviv konnte der Israel-Experte Dr. Gil Yaron gewonnen werden. Dies berichtete Dr. Mark Speich, Staatssekretär für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales, am Freitag (10. Januar 2020) dem Ausschuss für Europa und Internationales im Düsseldorfer Landtag.
 
Ministerpräsident Armin Laschet: „Kein anderes Land pflegt so kontinuierliche, so enge und freundschaftliche Beziehungen zu Israel wie Nordrhein-Westfalen. Das neue Büro in Tel Aviv wird die zahlreichen Aktivitäten unseres Landes in Israel bündeln, unser Land vor Ort präsenter machen und neue Ideen für die Zusammenarbeit entwickeln. Das Büro soll auch zu einem Begegnungsort für Wirtschaft, Bildung, Forschung und Kultur werden. Zugleich ist die Einrichtung ein klares Signal der Wertschätzung an unsere Freunde in Israel, denn schließlich ist es weltweit das erste Büro Nordrhein-Westfalens in einem anderen Land mit einem so umfassenden Auftrag.“
 
Mit der in Tel Aviv angesiedelten Dependance der Staatskanzlei will die Landesregierung die bilateralen Beziehungen in allen Bereichen der Länderkompetenzen vertiefen. Das Büro wird in enger Kooperation mit dem Auswärtigen Amt und der Deutschen Botschaft in Tel Aviv agieren.
 
Der Ministerpräsident weiter: „Nordrhein-Westfalen und Israel verbindet längst weitaus mehr als die sich für uns aus dem Menschheitsverbrechen der Shoa ergebende Verantwortung. Wir profitieren heute von engen Kontakten zur High-Tech Nation Israel. Tel Aviv ist nach dem Silicon Valley die innovativste Start-up-Region der Welt. Wissenschaft und Wirtschaft spielen hier Hand in Hand. Zukunftstechnologien wie etwa im Bereich der Künstlichen Intelligenz oder Big Data-Anwendungen im Bereich der Medizin sind für Nordrhein-Westfalen von größtem Interesse.“
 
Dementsprechend ist das neue Büro zunächst in einem modernen Coworking-Space in Tel Aviv untergebracht, in dem auch zahlreiche Start-up-Unternehmen arbeiten. Über den endgültigen Standort des Büros wird noch entschieden.
 
Das neue Büro wird in Israel für Nordrhein-Westfalen werben und israelischen Unternehmen und Investoren die Standortvorteile Nordrhein-Westfalens sichtbar machen. Dabei wird es eng mit der Deutsch-Israelischen Industrie- und Handelskammer (AHK) in Tel Aviv kooperieren, die bereits für das Land in Israel aktiv ist und ihre erfolgreiche Tätigkeit für Nordrhein-Westfalen fortsetzt.
 
Der neue Leiter des Israel-Büros: Zur Person Dr. Gil Yaron
Die Leitung des Büros des Landes Nordrhein-Westfalen in Tel Aviv übernimmt Dr. Gil Yaron, dessen Lebenslauf die engen Verbindungen zwischen beiden Ländern verkörpert. Ministerpräsident Laschet: „Mit Gil Yaron konnten wir einen ausgewiesenen Kenner der Region für die Leitung des Büros gewinnen. Mit seinen Artikeln, Büchern und Vorträgen in beiden Ländern trägt Gil Yaron seit über zwei Jahrzehnten zum besseren Verständnis zwischen Deutschen und Israelis bei. Er kennt den jüdischen Staat, sein Umfeld, seine Bevölkerung und seine Medien wie kaum ein anderer und unterhält seit seiner Kindheit engste Beziehungen zu Nordrhein-Westfalen. Zudem verfügt er über ausgezeichnete Kontakte und ein großes Netzwek in Israel.“
 
Gil Yaron kam 1973 als Sohn deutschstämmiger Israelis in Haifa zur Welt. Sein Großvater stammt aus Hoengen bei Aachen, seine Großmutter aus Nordhausen. Beide verließen 1933 nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten Deutschland und flohen in das damalige Mandatsgebiet Palästina. Yarons Eltern wanderten kurz nach seiner Geburt nach Düsseldorf aus. Dort wuchs er bis zum Abitur auf. Nach einem kurzen Studienaufenthalt an der renommierten Brown University in den USA kehrte Gil Yaron nach Israel zurück, um in Jerusalem an der Hebrew University Medizin zu studieren. Bis zu seiner Promotion 2006 forschte und veröffentliche er zudem im Feld der Molekularbiologie.
 
Schon vor Abschluss seines Studiums interessierte sich Gil Yaron für die Nahostberichterstattung. Er studierte Arabisch und Politik in Givat Haviva und an der Hebräischen Universität und schrieb für eine Vielzahl hebräischer, deutsch- und englischsprachiger Medien, zuletzt als Israel-Korrespondent für die WELT.
 
Hintergrund: Nordrhein-Westfalen und Israel
Nordrhein-Westfalen und Israel pflegen traditionell enge Beziehungen. Zahlreiche Schulpartnerschaften, Jugendbegegnungen und Stipendienprogramme für Studierende spiegeln diesen engen Austausch wider. Lehrer, Richter, Staatsanwälte und angehende Polizeibeamte können an Fortbildungs- beziehungsweise Studienreisen zur Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem teilnehmen. 28 israelische und nordrhein-westfälische Städte verbindet eine Partnerschaft.
 
Das Land Nordrhein-Westfalen übernahm in der Vergangenheit bei der Wiederaufnahme von Verbindungen zu Israel stets eine Vorreiterrolle. Lange vor der Aufnahme formeller diplomatischer Beziehungen bezogen israelische Diplomaten ihren Sitz zuerst in Köln und dann in der damaligen Bundeshauptstadt Bonn. Zugleich gelang es Nordrhein-Westfalen, Kontakte zur israelischen Gesellschaft aufzubauen. Die Arbeit des neuen Büros in Israel ist die Fortentwicklung einer langen Tradition enger Beziehungen mit Israel, die fortan mit weiteren Inhalten bereichert werden soll.

Foto: Land NRW / Shani Nahmias

Dienstag, 14. Januar 2020 10:11 Uhr

Paderborn (red). Jedes Jahr bietet das Jugendreferat des Evangelischen Kirchenkreises Paderborn Platz für zwei engagierte und motivierte junge Menschen, die sich ein Jahr lang in der Kinder- und Jugendarbeit einbringen sowie sich selbst weiterentwickeln möchten. Der Einsatz erfolgt im Arbeitsfeld der Jugendverbandsarbeit. Die Begleitung und Verwaltung der Einsatzstelle erfolgt über das Diakonische Jahr der Evangelischen Kirche von Westfalen.

Die Freiwilligen sind Teil des Teams des Jugendreferates und lernen unterschiedliche Bereiche der Kinder- und Jugendarbeit im Kirchenkreis kennen. Dazu gehören Kinder-, Jugend- und Konfirmandengruppen in den Gemeinden und die Schulungen, Freizeiten und Aktionen des Jugendreferats. Im Laufe des Jahres übernehmen die Freiwilligen dabei immer mehr Verantwortung und können eigene kreative Ideen mit in die Arbeit einbringen. Die Arbeit wird intensiv begleitet von einer Praxisanleitung.

Über das Jahr verteilt werden mehrere Seminare des Diakonischen Jahres angeboten. Diese dienen der Reflexion der Arbeit und der Persönlichkeitsbildung. Das Diakonische Jahr beginnt in der Regel nach den Sommerferien. Die Bewerbungen sind noch bis zum 31. Januar 2020 möglich.

Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite des Jugendreferates unter www.juenger-paderborn.de und unter www.diakonisches-jahr-westfalen.de

Telefonische Rückfragen können gerne unter (05251) 5002-10 an den geschäftsführenden Jugendreferenten Oliver Schwarz gestellt werden.

Donnerstag, 02. Januar 2020 14:33 Uhr

Krefeld (red). Die Krefelder Strafverfolgungsbehörden haben den verheerenden Brand im Krefelder Zoo weitestgehend geklärt. Das Feuer ist durch eine Himmelslaterne ausgelöst worden. Drei Frauen hatten in der Silvesternacht zuvor fünf von diesen aufsteigen lassen und sich nach der Pressekonferenz am gestrigen Mittwoch bei der Polizei Krefeld gemeldet. Die Kriminalpolizei konnte bisher vier dieser Himmelslaternen in der Nähe des Affenhauses sicherstellen. Bei der fehlenden fünften Laterne handelt es sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit um die Laterne, die den Brand ausgelöst hat. Die Frauen hatten die Laternen zuvor im Internet bestellt. In ihren gestrigen Vernehmungen hatten sie angegeben, dass sie kein Hinweis auf ein Verbot gefunden haben. Mit dem schlimmen Folgen hätten sie nicht gerechnet. Sie gaben nachvollziehbar an, dass ihnen das Geschehen unendlich Leid tue. Bei den Frauen handelt es sich um eine Mutter mit ihren zwei erwachsenen Töchtern im Alter von 30 bis 60 Jahren. Gegen die Krefelderinnen wird nun wegen fahrlässiger Brandstiftung ermittelt.

Foto: Polizeipräsidium Krefeld

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