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Top 5 Nachrichten der Woche
COVID-19
Freitag, 22. Januar 2021 13:34 Uhr
27 bestätigte Neuinfektionen/7-tage-Inzidenz liegt bei 200,355
Freitag, 22. Januar 2021 11:10 Uhr

Kreis Höxter (r). Rund 10.500 Menschen im Kreis Höxter, die 80 Jahre und älter sind, bekommen in diesen Tagen einen sehr wichtigen Brief. Darin wird ihnen mitgeteilt, wie sie einen Termin zur Schutzimpfung gegen das Coronavirus vereinbaren können. Die Impfung wird im kreisweiten Impfzentrum in der Brakeler Stadthalle stattfinden. Termine können ab dem 25. Januar bei der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe vereinbart werden.

„Die Impfung sehnen sich viele Menschen herbei. Sie ist ein enorm wichtiger Schutz für die eigene Gesundheit – und ein bedeutender Schritt hin zu mehr Normalität“, sagt Landrat Michael Stickeln. „Ich freue mich sehr für unser älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger und möchte jeden ermutigen, das Impfangebot anzunehmen.“

Entsprechend der Impfstrategie der Bundesregierung wurden zuerst Seniorinnen und Senioren geimpft, die in Pfleegeeinrichtungen leben. Nun können sich in ganz NRW zunächst nur die Personen impfen lassen, die 80 Jahre und älter sind und zuhause wohnen. Diese Menschen können ab Montag, 25. Januar, einen Termin bei der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe für die Impfung vereinbaren. Dies ist online über die Internetseite www.116117.de oder telefonisch über die Nummer 0800 116 117 02 möglich.

Ganz wichtig: Nur wer einen bestätigten Termin für die Coronaschutzimpfung hat, kann sich im Impfzentrum Brakel impfen lassen. Denn die Anzahl der dort vorhandenen Impfdosen wird genau auf die Anzahl der Anmeldungen abgestimmt sein.

In dem Informationsschreiben des Kreises Höxter und des Landesgesundheitsministeriums, das an alle Menschen ab 80 Jahren verschickt worden ist, sind insgesamt vier Dokumente enthalten: das Anschreiben von NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann, das Anschreiben von Landrat Michael Stickeln, eine übersichtliche Checkliste zur Vorbereitung auf den Impftermin und ein Merkblatt zur Aufklärung über die Impfung. Dieses Aufklärungsmerkblatt sollte aufmerksam gelesen, unterschrieben und dann zum Impftermin in Brakel mitgenommen werden.

Ebenfalls zum Impftermin müssen folgende Unterlagen mitgebracht werden:

  • Ausweis mit Lichtbild zur Identifikation, zum Beispiel Personalausweis (kann auch abgelaufen sein), Reisepass, Führerschein, Gesundheitskarte der Krankenkasse.
  • Impfausweis (sofern vorhanden)
  • Elektronische Gesundheitskarte der Krankenkasse (sofern vorhanden)
  • Medikamentenbogen (sofern erforderlich und vorhanden)

„Die Impfbereitschaft der Bewohnerinnen und Bewohner in den Einrichtungen bei uns im Kreis Höxter war erfreulich hoch. Deshalb gehen wir davon aus, dass die Resonanz auf das Impfangebot für die ältere Bevölkerung ebenfalls sehr hoch sein wird. Es würde mich sehr freuen, wenn viele Seniorinnen und Senioren die Möglichkeit zur Impfung wahrnehmen werden“, ist Landrat Stickeln zuversichtlich. „Viele der älteren Menschen werden den Termin bei der Kassenärztlichen Vereinigung per Telefon oder Internet selbst vereinbaren können. Aber einige benötigen sicher die tatkräftige Unterstützung ihrer Kinder, Enkelkinder, Freunde oder Bekannten. Daher bitte ich alle Angehörigen um ihre Mithilfe. Niemand, der Hilfe braucht, dieses wichtige Angebot anzunehmen, sollte damit allein gelassen werden.“

Deshalb vermittelt die Geschäftsstelle Ehrenamt des Kreises Höxter den Menschen, die keine Unterstützung durch Angehörige bekommen können, ehramtliche Helferinnen und Helfer, die ihnen bei der Vereinbarung des Impftermins oder der Fahrt zum Impfzentrum zur Seite stehen können. Die Geschäftsstelle Ehrenamt ist per E-Mail (ehrenamt@kreis-hoexter.de)oder montags bis freitags von 8 bis 12 Uhr sowie montags bis donnerstags von 14 bis 16 Uhr telefonisch (05271 / 965-9801) zu erreichen.

Donnerstag, 21. Januar 2021 11:45 Uhr

NRW (r). Die 53 Impfzentren in Nordrhein-Westfalen werden nicht wie vom Land geplant am 1. Februar, sondern erst eine Woche später öffnen. Dies hat das NRW-Gesundheitsministerium am Mittwoch, 20. Januar, bekannt gegeben und begründet dies mit Lieferengpässen eines Impfstoffherstellers.

Zuerst werden in den Impfzentren des Landes Personen geimpft, die 80 Jahre und älter sind und zu Hause leben. Statt wie ursprünglich vorgesehen am 1. Februar werden die Impfzentren im Land Nordrhein-Westfalen und damit auch das Impfzentrum für den Kreis Höxter in der Stadthalle in Brakel voraussichtlich am 8. Februar ihren Betrieb aufnehmen.

Es bleibt nach derzeitigen Informationen jedoch dabei, dass die Seniorinnen und Senioren, die in dieser Woche ein schriftliches Impfangebot erhalten, bereits ab Montag, 25. Januar 2021, Impftermine vereinbaren können. Einen Tag, bevor die Landesregierung die geänderte Planung der Impfkampagne angekündigt hat, hatte der Kreis Höxter bereits rund 10.500 Informationsschreiben an die über 80-jährigen Bürgerinnen und Bürger im Kreis Höxter versendet. Darin kündigt Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann den Start der Impfungen in den Impfzentren am 1. Februar an. „Dieser Termin verschiebt sich nun um eine Woche. Alle anderen Angaben in dem Brief behalten ihre Gültigkeit“, erklärt der stellvertretende organisatorische Leiter des Impfzentrums für den Kreis Höxter, Matthias Potthoff. Bereits seit dem 15. Dezember letzten Jahres ist das Impfzentrum für den Kreis Höxter in der Stadthalle in Brakel nach den Vorgaben des Landes startklar.

"Mit der Coronschutzimpfung verbindet sich für viele Menschen die Hoffnung, dass wir damit die Pandemie überwinden können", sagt Landrat Michael Stickeln. Deshalb bewege kaum ein anderes Thema die Menschen so sehr wie die Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-Cov-2. "Umso wichtiger ist eine klare und einheitliche Kommunikation auf allen Ebenen", kritisiert der Landrat die überraschende Ankündigung des Landes über die Medien, die geplante Inbetriebnahme der Impfzentren und damit auch den Start der Impfungen der über 80-jährigen um eine Woche zu verschieben. Ein entsprechender Erlass, der die bisherigen Medieninformationen des Gesundheitsministeriums rechtsverbindlich bestätigt, liegt dem Kreis Höxter bis jetzt noch nicht vor.

Nach Informationen des NRW-Gesundheitsministeriums liefere der Impfstoffhersteller BioNtech rund 100.000 Impfdosen weniger als ursprünglich vorgesehen. "Ich habe Verständnis dafür, dass bei veränderten Rahmenbedingungen Entscheidungen kurzfristig angepasst werden müssen, jedoch erwarte ich, dass die umsetzenden Behörden vor Ort schnellstmöglich von der Landesregierung darüber informiert werden", erklärt der Landrat.

Anmeldung zur Impfung schon ab dem 25. Januar möglich

Auch wenn die Impfzentren erst am 8. Februar 2021 ihren Betrieb aufnehmen werden, bleibt es nach derzeitigen Informationen dabei, dass die Seniorinnen und Senioren, die in dieser Woche ein schriftliches Impfangebot erhalten, ab Montag, 25. Januar 2021, Impftermine vereinbaren können.

Nach Angaben der hierfür zuständigen Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) ist eine Online-Buchung des Termins möglich unter der Internetadresse: https://www.impfterminservice.de/impftermine.

Alternativ können Seniorinnen und Senioren, die in Westfalen-Lippe wohnen und bereits ihr schriftliches Impfangebot erhalten haben, einen Termin telefonisch vereinbaren unter der kostenfreien Telefonnummer: 0800 116 117 02.

Donnerstag, 21. Januar 2021 10:43 Uhr

Kreis Höxter (red). Im Kreis Höxter waren bis zum 21. Januar 2021 (Stand: um 0 Uhr) 3.195 laborbestätigte Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus erfasst - 77 bestätigte Infektionen mehr als am Vortag. Davon gelten 2.582 Personen als genesen - 14 Personen mehr als am Tag zuvor und 542 Personen als noch aktiv infiziert (61 Personen mehr als am Vortag).

Zudem sind seit Beginn der Pandemie 71 positiv getestete Personen im Kreis Höxter verstorben. Zwei mehr als am Vortag. Die Anzahl der COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage pro 100.000 Einwohner beträgt für den Kreis Höxter am 21. Januar 218,893 (Stand: 0 Uhr).

Aktive Infektionen in der Übersicht:

  • Bad Driburg 61 (+3)
  • Beverungen 26 (+2)
  • Borgentreich 52 (+3)
  • Brakel 115 (+28)
  • Höxter 71 (+10)
  • Marienmünster 25 (+2)
  • Nieheim 22 (+2)
  • Steinheim 37 (+4)
  • Warburg 71 (+6)
  • Willebadessen 57 (+1) 

So kommentiert Landrat Michael Stickeln das Coronageschehen:

"Der Inzidenzwert ist leider sehr deutlich gestiegen. Dies ist insbesondere auf verschiedene Infektionsgeschehen u.a. in Senioreneinrichtungen zurückzuführen. Die Ausbrüche sind daher relativ deutlich eingrenzbar; führen jedoch leider auch zu vermehrten Todesfällen. So haben wir auch heute leider zwei weitere Todesfälle in diesem Zusammenhang. Hier gilt mein und unser Mitgefühl und unsere Anteilnahme den Angehörigen. Ob auf Grund des - bereits gestern von uns erwarteten - Anstiegs über 200 weitere Maßnahmen seitens des Landes NRW verordnet werden, versuchen wir bereits seit gestern mit dem „Gesundheitsministerium“ abzustimmen. Auf Grund des doch deutlich eingrenzbaren Infektionsgeschehens halten wir dies allerdings nicht für erforderlich. Sobald wir hier Erkenntnisse haben, werden wir diese umgehend mitteilen."

Mittwoch, 20. Januar 2021 13:10 Uhr

Kreis Höxter (r). Mit Hochdruck wird beim Kreis Höxter daran gearbeitet, so viele Menschen wie möglich gegen das Coronavirus zu impfen – und das so schnell wie möglich. Dabei wird jetzt auch die Geschäftsstelle Ehrenamt aktiv. „Um unsere älteren Mitmenschen schnell und unbürokratisch zu unterstützen, koordinieren wir über die Ehrenamtsbörse einen kostenlosen Fahr- und Begleitservice", sagt Landrat Michael Stickeln und hofft dabei auf rege Unterstützung durch Ehrenamtliche.

„Die Corona-Impfung bietet derzeit die sicherste Lösung, um sich selbst und die Gemeinschaft zu schützen, um die Verbreitung des Virus zu stoppen“, erläutert Stickeln. „Bis ausreichend Impfdosen für alle verfügbar sind, wird noch etwas Zeit vergehen. Aus diesem Grund ist ein schrittweises Vorgehen erforderlich.“ Er weist darauf hin, dass bereits mehr als 3.000 Corona-Impfungen in Pflegeeinrichtungen im Kreis Höxter durchgeführt worden sind. Anfang Februar werden die Corona-Impfungen im Impfzentrum in Brakel gestartet.

Damit ältere Menschen, die als besondere Risikogruppe zuerst geimpft werden, sicher und rasch zu den Impfzentren gelangen, organisiert die Geschäftsstelle Ehrenamt des Kreises Höxter ein Netzwerk in Form einer Ehrenamtsbörse. „Dafür werden sozial engagierte Menschen gesucht, die zeitlich flexibel und mobil sind“, erklärt Landrat Stickeln. „Erneut stellt uns die Corona-Pandemie vor eine große Herausforderung, ich bin aber sehr zuversichtlich, dass wir weiterhin auf die große Solidarität bei uns im Kulturland Kreis Höxter setzen können.“

Die Geschäftsstelle Ehrenamt bringt sich ein, um Impfpatienten zu helfen, die nicht durch ihren Familien- oder Bekanntenkreis bei den Vorbereitungen und der Durchführung der Impfung begleitet werden können. „Wir wollen bei der digitalen Terminvereinbarung, der Vorbereitung auf den Termin oder auch bei der Fahrt zum Impfzentrum nach Brakel helfen“, erläutert Ehrenamtsmanagerin Katharina Serinelli das Konzept, das hinter dem Angebot in der Ehrenamtsbörse steckt. „Es geht uns darum, individuelle Lösungen zu schaffen“, sagt sie.

„Leider besteht keine Garantie, dass sich sofort ein passendes Arrangement zwischen Fahrenden und Bedürftigen findet. Dies hängt maßgeblich von der Anzahl der Freiwilligen ab“, weist Serinelli auf die einfache Rechnung hin: „Je mehr Freiwillige sich melden, umso eher finden wir für jeden Interessierten eine Lösung.“ Deshalb bittet sie auch darum, sich so schnell wie möglich für die Ehrenamtsbörse anzumelden. Das würde die Organisation enorm erleichtern.

Detaillierte Informationen sowie den Anmeldebogen für Ehrenamtliche und Impfpatienten findet man auf der Internetseite der Geschäftsstelle Ehrenamt unter www.ehrenamt.kreis-hoexter.de. Hier gelangt man von der Startseite mit nur einem Klick auf die Rubrik „Ehrenamtsbörse“ direkt zum Anmeldebogen. Darüber hinaus ist die Geschäftsstelle Ehrenamt montags bis freitags von 8 bis 12 Uhr und montags bis donnerstags von 14 bis 16 Uhr telefonisch (05271 / 965-9801) oder per E-Mail (ehrenamt@kreis-hoexter.de) zu erreichen.

Foto: Kreis Höxter

Region Aktiv
Freitag, 22. Januar 2021 10:57 Uhr
Erweitertes Kinderpflege-Krankengeld: Eltern im Kreis Höxter können jetzt Anträge stellen
Donnerstag, 21. Januar 2021 13:16 Uhr

Kreis Höxter (r). Die Klinik für Neurologie am St. Ansgar Krankenhaus hat einen neuen Chefarzt: Unter der Leitung von Prof. Dr. Mark Obermann wird die Abteilung weiter ausgebaut. "Die Kapazitäten werden um die Hälfte erhöht, insgesamt stehen dann 60 Betten für Patienten mit neurologischen Erkrankungen zur Verfügung", erklärt Obermann.

Der Facharzt für Neurologie mit den Zusatzbezeichnungen Intensivmedizin, Schmerztherapie und Geriatrie hat in Köln studiert und seine Facharztausbildung an der Uniklinik Essen absolviert. Dort war er dann als Oberarzt tätig, bevor er 2015 als Chefarzt an die Asklepios Kliniken nach Seesen wechselte.

In Höxter will Prof. Mark Obermann vor allem den Bereich der Neurologischen Frührehabilitation (NFR) ausbauen: "Mit dem medizinischen Fortschritt werden die Überlebenschancen für Patienten mit schweren Blutungen oder Schlaganfällen glücklicherweise immer besser. Um dauerhafte Behinderungen zu vermeiden, brauchen die Betroffenen aber nach der Akutbehandlung eine lückenlose Versorgung. Dafür ist die NFR da: Sobald sie außer Lebensgefahr sind, werden die häufig noch sehr schwachen Patienten mit gezielten Therapien wieder so fit gemacht, dass sie schließlich in eine Reha-Einrichtung zur weiteren Mobilisierung entlassen werden können. Je nach Schwere der Erkrankung kann das mehrere Wochen bis Monate dauern."

Als weiterer Schwerpunkt liegt Prof. Obermann die Versorgung akuter Schlaganfälle am Herzen: Seit 2017 ist die Neurologie am St. Ansgar Krankenhaus von der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe und von der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft als Stroke Unit zertifiziert und damit auf die lebensrettenden Maßnahmen in den ersten 24 bis 72 Stunden spezialisiert. "Diese Zeit ist für das Überleben und die Genesungschancen der Patienten entscheidend", erklärt Obermann, der Vater von drei Kindern ist.

Schließlich bringt der 44-Jährige auch besondere Expertise in der Behandlung von Patienten mit Multiple Sklerose und Parkinson mit. Hier will Obermann das ambulante und stationäre Angebot erweitern.

Foto: St. Ansgar Krankenhaus Höxter.

Mittwoch, 20. Januar 2021 10:27 Uhr

Marienmünster (r). Unter Corona-Bedingungen kann das Rote Kreuz weder in Kollerbeck noch in Vörden Blutspendeaktionen durchführen. Die Reisescheune Marienmünster bietet allerdings genug Platz, um alle Abstands- und Hygieneregeln sicher umzusetzen. Das Rote Kreuz ruft deshalb in Marienmünster-Münsterbrock am Mittwoch, 27. Januar, von 16 bis 20 Uhr zur Blutspende in der Reisescheune, Abtei 3, auf. Um gerade in Corona-Zeiten lange Warteschlangen vor der Blutspende zu vermeiden, bittet der DRK-Blutspendedienst alle, die Blut spenden möchten, sich vorab über die kostenlose DRK-Blutspende-App, die Website spenderservice.net oder folgenden Link https://terminreservierung.blutspendedienst-west.de/m/Marienmuenster eine Blutspendezeit zu reservieren. So kann jeder ohne Wartezeit und unter den höchstmöglichen Sicherheits- und Hygienestandards Blut spenden. 

In den vergangenen Monaten ist es mit großen Anstrengungen gelungen, die Versorgung schwerkranker Patienten mit Blutkonserven zu garantieren. Das Rote Kreuz dankt allen Menschen, die mit ihrer Blutspende oder mit ehrenamtlicher Arbeit zu diesem Erfolg beigetragen haben. Durch verschiedenste Corona-Schutzmaßnahmen bleibt das Blutspenden sicher. Es bleibt aber auch lebensrettend und systemrelevant. Das Gesundheitssystem kann nicht funktionieren, wenn keine Blutkonserven mehr zur Verfügung stehen. Wenn viele Menschen weiterhin Blut spenden und damit Gutes tun, nutzt das der ganzen Gesellschaft. Der DRK-Blutspendedienst bittet deshalb eindringlich darum, gerade jetzt Zeichen von Zuversicht zu setzen und Blut zu spenden. 

Blutspende in Corona-Zeiten

Wer gesund und fit ist, kann Blut spenden. Auch in Zeiten des Coronavirus benötigen Krankenhäuser dringend Blutspenden, damit die Patienten weiterhin sicher mit Blutpräparaten in Therapie und Notfallversorgung behandelt werden können! Die DRK-Blutspendedienste beobachten die Corona-Lage sehr aufmerksam und stehen hierzu in engem Austausch mit den verantwortlichen Behörden. Die aktuell geltenden Zulassungsbestimmungen für die Blutspende gewährleisten weiterhin einen sehr hohen Schutz für Blutspender und Empfänger. Schon immer galt: Menschen mit grippalen Infekten oder Erkältungs-Symptomen sollen sich erst gar nicht auf den Weg zu einer Blutspendeaktion machen. Sie werden nicht zur Blutspende zugelassen. Begleitpersonen und Kinder von Blutspendern dürfen aus Infektionsschutzgründen das Blutspendelokal leider derzeit nicht betreten. Blutspender werden gebeten, wenn möglich einen eigenen Kugelschreiber zu benutzen. 

Blutspender werden nicht auf Corona getestet - für die Übertragbarkeit des Coronavirus durch Blut und Blutprodukte gibt es keine Hinweise. Bluttransfusionen sind sicher und unverzichtbar. Ständig aktualisierte Infos gibt es unter https://www.blutspendedienst-west.de/corona. 

Was passiert bei einer Blutspende?

Wer Blut spenden möchte, muss mindestens 18 Jahre alt sein und sich gesund fühlen. Zum Blutspendetermin bitte unbedingt den Personalausweis mitbringen. Vor der Blutspende werden Körpertemperatur, Puls, Blutdruck und Blutfarbstoffwert überprüft. Im Labor des Blutspendedienstes folgen Untersuchungen auf Infektionskrankheiten. Die eigentliche Blutspende dauert etwa fünf bis zehn Minuten. Danach bleibt man noch zehn Minuten lang ganz entspannt liegen. Da der Imbiss nach der Blutspende zur Zeit nicht stattfindet, gibt das Rote Kreuz zur Stärkung Lunchpakete aus. Als kleines Dankeschön erhält jeder Blutspender einen Mehrweg-Becher, in dem er umweltfreundlich heiße Getränke transportieren kann.

Dienstag, 19. Januar 2021 10:27 Uhr

Kreis Höxter (r). Die aktuellen Corona-Zahlen erfordern weitere Kontaktbeschränkungen. Dennoch brauchen viele auch weiterhin Hilfe beim Energiesparen – vor allem Haushalte mit geringen Einkommen, deren Stromkosten einen überdurchschnittlichen Anteil ihrer knappen Budgets einnehmen. „Deshalb macht das Projekt Strom-Spar-Check im Kreis Höxter weiter und berät vermehrt am Telefon oder per E-Mail“, erläutert Michael Werner vom Kreis Höxter.

Der Leiter des Fachbereichs Umwelt, Bauen und Geoinformationen weist darauf hin, dass normalerweise im Januar und Februar der Terminkalender der Stromberater für die Hausbesuche voll wäre: „Trotz Corona wollen wir die einkommensschwachen Haushalte jetzt zur Zeit der Jahresabrechnungen nicht allein lassen.“ Soweit es geht, finden die Beratungen telefonisch statt. „Hausbesuche sind auf Wunsch und unter strengen Hygieneauflagen möglich, sollten aber aktuell die Ausnahme sein, vergleichbar mit einem notwendigen Handwerkerbesuch“, so Werner.

Der kostenlose Stromspar-Check des Kreises Höxter, der unter dem Motto „Energiesparen ohne Komfortverzicht“ steht, zeichnet sich durch eine individuelle Beratung auf Augenhöhe aus. „Die umfassend geschulten Stromspar-Teams spüren Einsparpotenziale auf. Sie geben praktische Tipps zum energieeffizienteren Nutzungsverhalten und helfen beispielsweise mit LEDs, schaltbaren Steckerleisten und wassersparenden Duschköpfen dem Haushalt, den Energieverbrauch und die Kosten sofort zu reduzieren“, erläutert Martina Krog, Klimaschutzbeauftragte des Kreises Höxter.  

Ein Besuch des Haushaltes sei schon effektiver, weil die vorhandenen Unterlagen und die Situation vor Ort gemeinsam gesichtet werden könnten, macht sie deutlich. „Aber wir nehmen uns die Zeit, um auch am Telefon in Ruhe alle Fragen zu klären.“ Immerhin könne ein beratener Haushalt im Durchschnitt etwa 200 Euro im Jahr einsparen. „Speziell während der Zeit des Corona-Lockdowns verbrauchen viele Haushalte mehr Strom als üblich. Die Menschen verbringen vermehrt Zeit zu Hause und nutzen zum Beispiel häufig elektronische Medien. Das lässt in vielen Haushalten die Stromrechnungen steigen“, sagt Projektleiter Maksim Boschmann. „Gerade für Haushalte, die über ein niedriges Einkommen verfügen und auf staatliche Unterstützung angewiesen sind, kann dies eine große Belastung sein.“

Interessierte Haushalte können sich bei Maksim Boschmann unter 05271-965 4225 oder stromspar-check@kreis-hoexter.de melden. Weitere Informationen gibt es unter www.klimaschutz.kreis-hoexter.de.

Infokasten

Breite Unterstützung für Projekt

Der Kreis Höxter und das Jobcenter Kreis Höxter sind lokale Projektpartner und werden auch in den kommenden Jahren viele weitere Haushalte beim Energiesparen unterstützen. Das Projekt Stromspar-Check wird gefördert vom Bundesumweltministerium und ist ein Verbundprojekt des Deutschen Caritasverbandes und des Bundesverbandes der Energie- und Klimaschutzagenturen Deutschlands. Zu den lokalen Sponsoren zählen aktuell die BeSte Stadtwerke und der Förderverein Regionale Bioenergie im Kulturland Kreis Höxter. Allgemeine Informationen gibt es unter www.stromspar-check.de

Foto: Kreis Höxter

Montag, 18. Januar 2021 12:19 Uhr

Brakel (r). Für Tarifbeschäftigte im öffentlichen Dienst ist Ende des vergangenen Jahres eine Corona-Prämie ausgezahlt worden. "Viele meiner Kollegen müssen wegen der Pandemie einen deutlichen Mehraufwand verkraften. In meinem Fall ist das nicht so, ich habe deshalb keine zusätzliche Arbeit", sagt Steffen Eilbrecht, der als Verwaltungsfachangestellter beim Kreis Höxter tätig ist. Nun hat der 25-jährige Bredenborner die Sonderzahlung an die KHWE gespendet – und würde sich über Nachahmer freuen.

"Mir ist es wichtig, dass dieses Geld bei denjenigen Menschen aus dem Kreis Höxter ankommt, die es wirklich verdient haben und weil sie ein zusätzliches Päckchen tragen müssen", nennt Eilbrecht den Grund, diese Prämie an die KHWE weiterzugeben. Die zusätzlich zum Gehalt ausbezahlten 300 Euro stockte der 25-Jährige sogar noch einmal um dieselbe Summe auf insgesamt 600 Euro auf. Davon sollen nicht nur die Mitarbeiter, die auf den Corona-Stationen im Krankenhaus eingesetzt werden, profitieren, sondern jeder Einzelne im Unternehmen – egal ob z.B. Arzt, Pflegefachkraft oder Servicekraft.

"Als Beschäftigter im öffentlichen Dienst kann ich mich glücklich schätzen, dass ich nicht von Kurzarbeit betroffen war oder bin und ich somit auch keine wirtschaftlichen Ängste zu befürchten hatte", so Steffen Eilbrecht weiter. Sein Wunsch ist es, mit diesem Bericht anderen Menschen einen Gedankenanstoß zu geben und sie davon zu überzeugen, diese Prämie, einen Teil davon oder einfach so Geld an die Mitarbeiter der KHWE im Kreis Höxter zu spenden. "Damit können wir den Beschäftigten im Gesundheitswesen gegenüber unsere Anerkennung zum Ausdruck bringen", sagt er, "und sobald diese Pandemie überstanden ist, können sie mit diesem Geld zum Beispiel alle gemeinsam ein großes Fest feiern."

KHWE-Geschäftsführer Christian Jostes zeigt sich von dieser Geste sichtlich gerührt. "Diese Art von Wertschätzung ist alles andere als selbstverständlich. Wir werden dafür sorgen, dass wir unseren Mitarbeitern mit diesem Geld etwas Gutes tun können", sagt Jostes, der verspricht, dieses Geld auf einem separaten Konto zu hinterlegen. "Darüber hinaus werden wir jede Summe, die auf dieses Konto eingeht, verdoppeln."

Foto: KHWE

Blaulicht
Mittwoch, 20. Januar 2021 13:02 Uhr
Autofahrer unter Drogeneinfluß und ohne Führerschein am Steuer
Dienstag, 19. Januar 2021 10:08 Uhr

Kreis Höxter (r). Am letzten Wochenende, von Freitag, 15. Januar, bis Montagmorgen, 18. Januar, wurden im Kreisgebiet zahlreiche Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung von Bürgern gemeldet und von den Ordnungsbehörden festgestellt. Am Freitag, 15. Januar, gegen 16 Uhr, meldete ein Passant der Polizei mehrere Jugendliche, die ohne Einhaltung der Coronaschutzverordnung auf einem Schulhof stehen sollen. Die Polizei stellte tatsächlich auf einem Schulhof an der Geschwister-Scholl-Straße Jugendliche fest, die sich nicht an die Verordnung gehalten hatten. Insgesamt wurden sechs Anzeigen gefertigt. 

Gegen 17 Uhr teilte das Ordnungsamt der Stadt Höxter der Polizei mit, dass ein auf Corona positiv getesteter Mann gegen die Quarantäneauflagen verstoßen würde und sich tagsüber nicht zu Hause aufgehalten habe. Die Person konnte von Mitarbeitern des Ordnungsamtes und der Polizei Höxter in den Abendstunden an ihrer Wohnanschrift angetroffen werden. Der Mann zeigte sich im Gespräch wegen der Quarantäneauflagen, die ihn und zwei weitere positiv getestete Familienmitglieder betreffen, uneinsichtig. Er wurde eindringlich auf die Einhaltung der Auflagen hingewiesen. Eine Anzeige wurde gefertigt. 

Am Samstag, 16. Januar, kontrollierte die Polizei nachmittags in Brakel auf dem Hanekamp eine Fahrerin aus Paderborn. Die beiden Insassen aus Paderborn verstießen gegen die Coronaschutzverordnung, da sie sich innerhalb eines Gebietes mit hohen Inzidenzzahlen nur bewegen dürfen, wenn sie dabei den 15-Kilometer-Radius um den eigenen Heimatort nicht verlassen. Da sie weit über diesen 15-Kilometer-Radius hinausgefahren waren, wurden Anzeigen gefertigt. Gegen Mittag meldete ein Bürger ungefähr 15-20 Personen in der Fußgängerzone von Bad Driburg, die sich auf der Langen Straße versammelt hätten. Das Ordnungsamt der Stadt und die Polizei erschienen vor Ort. Mehrere Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung wurden festgestellt. 

Über das Wochenende kontrollierte die Polizei mehrere Fahrzeuge. Dabei wurden viele Personen festgestellt, die aus verschiedenen Haushalten stammten und sich ohne Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in den Fahrzeugen aufhielten. In Höxter sahen die Polizeibeamten bei einer Verkehrskontrolle in einem Auto auf der Rücksitzbank zwei Personen, die sich geduckt hatten, um den Verstoß gegen die Schutzverordnung zu verbergen. Des Weiteren reagierte einer der Beifahrer so aggressiv, dass ein zweiter Streifenwagen hinzugezogen werden musste. Neben den vier Anzeigen gegen die 15 bis 19 Jahre alten Insassen wegen Verstoßes gegen die Coronaschutzverordnung schrieben die Beamten eine Anzeige aufgrund einer Beamtenbeleidigung. In vielen Fällen mussten die Beifahrer zu Fuß weiter gehen. In einem Fall bestellte sich ein Beifahrer direkt ein Taxi zur Kontrollstelle. Insgesamt wurden bei diesen Fahrzeugkontrollen 16 Verstöße festgestellt. In drei Fällen erhielten die Betroffenen zum wiederholten Male eine Anzeige wegen Verstoß gegen die Coronaschutzverordnung. Auch wurde mehreren Meldungen von Bürgern nachgegangen, bei denen ein Verstoß gegen die Coronaschutzverordnung letztendlich nicht vorlag, zum Beispiel, weil berufliche Gründe nachgewiesen werden konnten.

Montag, 18. Januar 2021 13:50 Uhr

Brakel (r). Bei einer Geschwindigkeitsüberwachung ist ein VW Golf aufgefallen, der auf der B 64 mindestens 63 km/h zu schnell fuhr. Am Donnerstag, 15. Januar, führte die Polizei Höxter auf der Bundesstraße bei Brakel-Hembsen in den Nachmittagsstunden eine Geschwindigkeitsüberwachung durch. Insgesamt zehn Verkehrsteilnehmer überschritten in rund einer Stunde die zugelassene Geschwindigkeit von 100 km/h. Gegen fünf Autofahrer wurden Anzeigen gefertigt, weil sie die Geschwindigkeit um mehr als 21 km/h überschritten hatten. Eine Fahrerin aus Essen fuhr mit ihrem VW Golf 163 km/h und muss nun mit einem Bußgeld von mehr als 400 Euro und einem Fahrverbot von mindestens zwei Monaten rechnen.

Sonntag, 17. Januar 2021 10:43 Uhr

Brakel/ Kreis Höxter (r). Am Samstag, 16.01.2021, gegen 01.30 Uhr, kontrollierte eine Streifenbesatzung der Polizeiwache Höxter in Brakel einen silbernen Mercedes. Dabei stellten sie auf der gesamten rechten Fahrzeugseite einen frischen Unfallschaden fest. Der darauf angesprochene 21-jährige Fahrer aus Brakel gab an, etwa eine Woche zur auf der K18 bei Bad Driburg in die Leitplanke gefahren zu sein. Er war von der B64 kommend die alte Strecke des Stellbergs herunter gefahren und in einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn abgekommen. An der angegebenen Unfallstelle konnten die Beamten eine entsprechende Beschädigung an der Leitplanke feststellen. Den verursachten Schaden hatte der Brakeler weder beim geschädigten Straßenbaubetrieb noch bei der Polizei zur Schadensregulierung angegeben. Nun wurde eine Strafanzeige wegen Unfallflucht aufgenommen. Der entstandene Schaden wird mit ca. 1.300 Euro angegeben.

Samstag, 16. Januar 2021 10:22 Uhr

Höxter/Brakel (r). Ein noch unbekannter Autofahrer konnte sich am Dienstag, 12. Januar, im Bereich Höxter und Brakel mehrmals verschiedenen Polizeikontrollen entziehen. Einen Tag danach konnte der gesuchte Mercedes-Benz von der Polizei sichergestellt werden. Zunächst bemerkte am Dienstag, 12. Januar, gegen 11:30 Uhr, ein Polizeibeamter in einem Zivilfahrzeug in Höxter an der Kreuzung Godelheimer Straße / Westerbachstraße, wie ein Mercedes Benz unvermittelt bei Rotlicht die Ampel passierte und geradeaus in Richtung Godelheim fuhr. Das Zivilfahrzeug fuhr hinter dem Mercedes, an dem rote Überführungskennzeichen mit Göttinger Städtekennung angebracht waren, hinterher. Die Beamten sahen, dass dieser auch die nächste Ampel, die bereits mehrere Sekunden Rotlicht zeigte, passierte. Andere Verkehrsteilnehmer wurden trotz der bereits längeren Rotphase von dem Mercedes nicht gefährdet. 

Die Polizeibeamten folgten dem Mercedes durch die Wilhelm-Haarmann-Straße bis zur Turmstraße. Dort wendete der Mercedes und fuhr trotz Zeigen der Polizeikelle Richtung Godelheim davon. Im Rahmen der anschießenden Fahndung erkannte ein weiteres Zivilfahrzeug den Mercedes im Bereich Brakel-Siddessen. Das Zivilfahrzeug fuhr auf der Siddesser Straße von Brakel-Frohnhausen aus in Richtung Siddessen und wurde quer zur Fahrbahn abgestellt. Der Mercedes kam diesem Fahrzeug entgegen und hielt rund 50 Meter vor der Sperre an. Der Fahrer stieg kurz aus seinem Fahrzeug aus. Als er einen neben dem Zivilwagen stehenden uniformierten Polizeibeamten erkannte, stieg er wieder ein, wendete und fuhr stark beschleunigt Richtung Siddessen davon. Auf der Strecke nach Siddessen verfolgte der Streifenwagen den Mercedes mit hoher Geschwindigkeit, dennoch war ein Anhalten des offensichtlich stark motorisierten Mercedes nicht möglich. Auf der B252, der Ostwestfalenstraße, wurde der Mercedes noch kurzzeitig gesehen, wie er Richtung Rheder weiterfuhr. Aufgrund der deutlich überhöhten Geschwindigkeit konnte der Mercedes weiterhin nicht angehalten werden. Andere Verkehrsteilnehmer wurden während des Sichtkontaktes der Beamten zu dem Auto trotz der Geschwindigkeitsüberschreitung des Mercedes nicht gefährdet. Warum sich der Mercedesfahrer und seine Beifahrerin den Polizeikontrollen entzogen, steht nicht fest. 

Am Mittwoch, 13. Januar, meldete sich bei der Polizei Höxter ein Anwohner aus Brakel-Istrup und bat um Hilfe. Am Vortag, gegen 12.30 Uhr, habe ein ihm unbekanntes Paar auf seinem Hinterhof ungefragt einen schwarzen Mercedes-Benz ohne Kennzeichen abgestellt. Da der Anwohner an seinem Haus eine Telefonnummer angebracht hatte, kontaktierten ihn die Nutzer des Mercedes und gaben an, ihr Fahrzeug aufgrund einer Panne dort abgestellt zu haben. Der Fahrer sagte zu, das Fahrzeug spätestens am nächsten Vormittag abschleppen zu lassen. Weiterhin bat der Fahrer darum, gegen Zahlung der Spritkosten und einer Aufwandsentschädigung mit seiner Begleiterin nach Paderborn gebracht zu werden. Der hilfsbereite Istruper erklärte sich dazu bereit. Als sich der Mercedes-Fahrer am nächsten Tag entgegen der Absprache nicht meldete, rief der Anwohner aus Istrup die Polizei an und erklärte, dass ein Mercedes ohne Kennzeichen auf seinem Grundstück stehe. Die Polizeibeamten stellten fest, dass es sich bei dem Fahrzeug um den Mercedes handelt, der sich am Vortag den Polizeikontrollen entziehen konnte. Es stellte sich heraus, dass der hochwertige Mercedes S 500 bei einem Autohaus in Hannoversch Münden am Montag, 11. Januar, für eine Probefahrt ausgeliehen, jedoch nicht zurück gebracht wurde. Am nächsten Tag hatte sich die Kaufinteressentin bei dem Händler gemeldet und angegeben, eine Panne gehabt zu haben. Das Auto sei zudem wegen Falschparken abgeschleppt worden. 

Die Polizei stellte den Mercedes-Benz zur Spurensicherung und Eigentumssicherung sicher. Der Fahrer des Mercedes ist aktuell nicht bekannt. Das Verkehrskommissariat der Polizei Höxter hat die Ermittlungen zu diesem Fall aufgenommen. Zeugen, die Hinweise zu dem Fahrzeug oder den Insassen geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei Höxter, Telefon 05271/962-0, zu melden.

Politik
Mittwoch, 13. Januar 2021 10:41 Uhr
Gute Nachricht für Sportvereine: Staatssekretärin Milz gibt weitere Förderentscheidungen bekannt
Montag, 11. Januar 2021 10:49 Uhr

Brakel (red). Aufgrund der zurzeit hohen Corona-Inzidenzzahlen insbesondere im Kreis Höxter und im Sinne der Corona-Schutzversordnung (§ 13 Abs. 2 Nr. 3) finden die nächsten Sitzungen der Fachausschüsse, Hauptausschuss – 26.01., Bauausschuss – 27.01., Betriebsausschuss – 28.01. und Ausschuss für Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing – 01.02. in Absprache mit den jeweiligen Vorsitzenden nicht statt.

Stattdessen werden die jeweils in den genannten Ausschüssen unabdingbar zu beratenden Tagesordnungspunkte in der am 02.02.2021 stattfindenden Ratssitzung beraten und beschlossen. Aus den genannten Gründen wird somit nur die Ratssitzung am 02.02.2021 um 18:00 Uhr in der Heggehalle in Frohnhausen mit der Einbringung des Haushalts 2021 stattfinden und die Tagesordnung auf das unbedingt notwendige Maß im Sinne der Corona-Schutzverordnung reduziert.

Samstag, 09. Januar 2021 07:21 Uhr

Kreis Höxter (red). „Die SPD entscheidet am Samstag, 27. Februar, in der Stadthalle Steinheim über die Kandidatur im Wahlkreis Höxter-Lippe II-Gütersloh III. Aus dem Kreis Höxter bewerben sich Dr. Ulrich Kros und Tim Vollert um diese Kandidatur, weitere Kandidaturen liegen derzeit nicht vor“, gibt Helmut Lensdorf, Vorsitzender des SPD-Kreisvorstandes den Stand der Vorbereitungen wieder.

In diesen Wochen werden die Delegierten in den Ortsvereinen für die Delegiertentagung Ende Februar gewählt, „selbstverständlich unter Beachtung der aktuellen Hygienevorschriften“, so die SPD-Pressemitteilung. Lensdorf freut sich auf den parteiinternen Wettbewerb um die Kandidatur. In noch nicht terminierten Videokonferenzen können die Kandidaten sich und ihr Konzept den Mitgliedern vorstellen. Lensdorf: „Tim Vollert und Uli Kros haben sich gegenseitig einen fairen Umgang zugesichert. Der SPD-Kreisverband Höxter wird in Kooperation mit den Kreisverbänden Lippe und Gütersloh den Rahmen organisieren.“

Die Kandidaten treten beide für eine profilierte Sozial- und Bildungspolitik ein. Beide Bewerber engagieren sich in der Kommunalpolitik, beiden ist die Umwelt- und Klimapolitik wichtig. Dr. Ulrich Kros, Veterinärmediziner, beruflich tätig im Vorstand des Chemischen und Veterinäruntersuchungsamtes Ostwestfalen-Lippe (CVUA-OWL) in Detmold, ist seit 2009 Ratsmitglied und war elf Jahre lang einer der stellvertretenden Bürgermeister in Nieheim. Tim Vollert, Student des Umweltingenieurwesens in Höxter, seit der Kommunalwahl 2020 sachkundiger Bürger im Bezirksausschuss Beverungen, gehört dem OWL-Vorstand der Jusos an und ist aktiv in der Bewegung Fridays for Future.

Lensdorf stellt eine weitere Gemeinsamkeit der Kandidaten fest: „Beide haben im vergangenen Jahr einen runden Geburtstag gehabt. Tim Vollert ist 20 Jahre alt, Uli Kros 50.“ Auch diese Wettbewerbssituation sieht der SPD-Kreisvorsitzende als Beitrag dafür, „dass wir die Generationen zusammenführen. Denn jeder von ihnen setzt auf Sieg, wird im anderen Fall den Gewinner bei dessen Kandidatur aktiv unterstützen.“

Fotos: SPD

Wirtschaft
Dienstag, 05. Januar 2021 10:32 Uhr
Einstiegsverdienst steigt um insgesamt elf Prozen: Lohn-Plus für 780 Beschäftigte in der Gebäudereinigung im Kreis Höxter
Donnerstag, 24. Dezember 2020 06:45 Uhr

Kreis Höxter/Brakel (red). Dr. Rüdiger Micus aus Brakel hat das neue Impfzentrum für den Kreis Höxter in der Stadthalle in Brakel erfolgreich mit aufgebaut. Auf eigenen Wunsch hat er die Ärztliche Leitung nun an andere Hände abgegeben. Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL), die für die medizinische Betreuung des Impfzentrums verantwortlich ist, hat die zeitintensive Aufgabe der ärztlichen Leitung jetzt an ein Team mit drei Ärzten übertragen.

Der Leiter der KVWL-Bezirksstelle Paderborn, Dr. Ulrich Polenz, dankte dem Brakeler Hausarzt für sein außerordentliches Engagement bei der Einrichtung. „Das war Pionierarbeit. Denn für den Aufbau eines Impfzentrums, das in kürzester Zeit startklar war, gab es keine Blaupause“, lobte er den Einsatz von Dr. Micus. Er zeigte jedoch auch Verständnis dafür, dass Dr. Micus nach der herausfordernden Aufbauphase die ärztliche Leitung für den Betrieb des Zentrums abgegeben habe. Der 76-jährige Hausarzt, der weiterhin täglich in der Gemeinschaftspraxis in Brakel tätig ist, wolle wieder mit ganzer Kraft für seine Patientinnen und Patienten da sein.

Auch Landrat Michael Stickeln sprach ihm seinen Dank aus. „Es ist keineswegs selbstverständlich, die Verantwortung für diese außergewöhnliche Aufgabe zu übernehmen“, sagte er und dankte dem engagierten Mediziner aus Brakel für seine fachliche Beratung und Unterstützung bei der Planung und Einrichtung des Impfzentrums. Dies bekräftigte auch der organisatorische Leiter des Impfzentrums, Thomas Krämer: „Ich bedanke mich sehr herzlich für die wertvolle Hilfe.“

Die medizinische Verantwortung für den laufenden Betrieb des Impfzentrums übernimmt jetzt ein Ärzteteam unter der Leitung von Dr. Jens Grothues aus Beverungen. Ihm zur Seite stehen der Internist Reinhard Dübbert aus Brakel, der seit Oktober nicht mehr praktiziert, und die Allgemeinmedizinerin Dr. Barbara Paßmann, die zusammen mit ihrem Ehemann Dr. Ralf Paßmann eine Gemeinschaftspraxis in Brakel führt. „Damit liegt die ärztliche Leitung fachlich und administrativ in komptenten Händen“, freut sich Dr. Polenz von der Kassenärztlichen Vereinigung, die für die Impfungen durch die mobilen Impfteams und durch die Ärzte im Impfzentrum in Brakel zuständig ist.

„Zum Jahreswechsel wird das Deutsche Rote Kreuz den Betrieb des Impfzentrums übernehmen. Wir freuen uns, damit einen erfahrenen Partner an der Seite zu haben“, erklärt der organisatorische Leiter des Impfzentrums, Thomas Krämer. Das Impfzentrum für den Kreis Höxter ist zwar startklar, doch beginnen die ersten Impfungen in Pflegeeinrichtungen. Das Land hat angekündigt, dass die ersten 180 Impfdosen am Sonntag, 27. Dezember, an die Kreise und kreisfreien Städte ausgeliefert werden sollen. Wenn die Impfdosen im Kreis Höxter ankommen, werden nach den Vorgaben des Landes Nordrhein-Westfalen die ersten Impfungen durch die mobilen Impfteams der Kassenärztlichen Vereinigung zunächst ausschließlich in stationären Pflegeeinrichtungen erfolgen.

Die Kassenärztliche Vereinigung weist darauf hin, dass es derzeit noch nicht möglich ist, Termine für eine Impfung zu vereinbaren. Sobald eine Terminvereinbarung möglich sein wird, wird dies rechtzeitig bekanntgegeben.

 

Dienstag, 15. Dezember 2020 20:30 Uhr

Brakel (red). "Als Vereinigte Volksbank nehmen wir die öffentlichen Empfehlungen der Behörden zum Umgang mit dem Corona-Virus sehr ernst. Umsichtiges Handeln sowie das Übernehmen unternehmerischer und gesellschaftlicher Verantwortung sind in Krisenzeiten notwendiger denn je. Zum bestmöglichen Schutz unserer Mitarbeiter und Kunden haben wir daher beschlossen, ab Mittwoch, 16.12., unsere Geschäftsstellen für den Kundenverkehr wieder vorübergehend zu schließen", gibt Paul Löneke, Vorstandsvorsitzender der Vereinigten Volksbank, bekannt.

"Eines der wichtigsten Dinge, die jede Bürgerin und jeder Bürger aktuell machen sollte bzw. muss, ist - neben Einhaltung der A-H-A Regeln - die Unterbrechung oder Vermeidung von Infektionsketten, gerade jetzt über die Weihnachtsfeiertage. Uns liegt dabei die Gesundheit unserer Mitglieder und Kunden, sowie unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besonders am Herzen", erläutert Vorstandsmitglied Birger Kriwet. "Wir werden weiterhin für unsere Mitglieder und Kunden in unseren Geschäftsstellen anwesend sein, jedoch bitten wir unsere Kunden, vorerst unser umfassendes digitales und telefonisches Angebot zu nutzen. Wir sind uns sicher, dass wir den Großteil unserer Finanz- und Serviceleistungen auch weiterhin anbieten können." Der erste Lockdown im Frühjahr hat uns gezeigt, dass wir für solch eine Krise gut aufgestellt sind. „Wir konnten den individuellen Kundenbedürfnissen dank unseres telefonischen Kundenservices und Online-Bankings sehr gut gerecht werden. Und der Großteil unserer Mitglieder und Kunden haben verständnisvoll auf unsere Maßnahmen reagiert und uns positives Feedback zurückgespiegelt. Das hat unsere jetzige Entscheidung bestärkt noch einmal die Kundenschalter zu schließen. Wenn wir alle an einem Strang ziehen, werden wir die Situation gemeinsam meistern!“, so Kriwet.

Nach Aussage beider Vorstände und des Generalbevollmächtigten Sascha Hofmann ist die Vereinigte Volksbank von 8.00 bis 18.00 Uhr durchgehend telefonisch unter der Nummer 05272/6007-1000 erreichbar. Jede Beraterin und jeder Berater kann unter den direkten Durchwahlen und Mailadressen kontaktiert werden. "Dringende Bankgeschäfte, insbesondere der Zahlungsverkehr, das Wertpapier- und Kreditgeschäft sowie die Kontoführung werden für alle Firmen - und Privatkunden auch weiterhin möglich sein.", betont Sascha Hofmann. Außerdem sei die Bargeldversorgung über die 33 Geldautomaten im gesamten Geschäftsgebiet rund um die Uhr gesichert. Ebenso wird es allen Kunden empfohlen, die komfortablen und sicheren Online-Banking-Angebote, die bequem von zuhause genutzt werden können, in Anspruch zu nehmen. Aktuelle Informationen werden parallel auf der Homepage (www.v-vb.de) und über Facebook (https://www.facebook.com/VereinigteVolksbank1) veröffentlicht. "Zwar ist der strenge Lockdown gerade jetzt in der Weihnachtszeit kein leichtes Los, jedoch vertreten wir die Entscheidung der Regierung und sehen es als eine Möglichkeit, die momentanen Fallzahlen zu senken. Wie lange die Filialschließung andauert, ist zurzeit noch nicht absehbar.

Sport
Dienstag, 12. Januar 2021 09:50 Uhr
Kai Fähnrich wechselt zur SG Erkeln-Hembsen
Sonntag, 10. Januar 2021 12:48 Uhr

Kreis Höxter (red). Noch immer wird unser alltägliches Leben von dem Coronavirus geprägt, das betrifft natürlich auch den Sport. In Zeiten von Lockdowns und Beschränkungen ist für viele nur noch der Individualsport möglich. Viele ergreifen deshalb die Initiative, ihre Joggingschuhe zu entstauben und einfach mal loszulaufen. Für alle Sportbegeisterten, die sich nun mal wieder ein abwechslungsreiches Angebot wünschen, hat der Kreissportbund Höxter e.V. die perfekte Lösung!

Um wieder Freude an der Bewegung zu haben und diese abwechslungsreich zu gestalten, haben Vereine die Möglichkeit, eine Materialkiste mit diversen Sportmaterialien beim KSB Höxter auszuleihen. Neben Seilchen, Ba?llen oder Thera-Ba?ndern und einer 15 Meter langen Slackline sind auch viele neue Sport- und Spielgera?te dabei, wie Spikeball, Ultimatefrisbee, Scoop, Lacrosse oder Flip Toss. Zusätzlich gibt es eine Vielzahl an Vorschlägen fu?r kontakfreie Spiele fu?r Kinder, passend zur momentanen Situation. Mit dieser Materialkiste möchte der KSB den Vereinen die Möglichkeit bieten, ihre Vereinsmitglieder trotz Wegfall des Bewegungs- und Sportbetriebes in Bewegung zu bringen und zu halten! Eine Menge Spaß und die Entdeckung neuer Sportarten ist garantiert!

Der Tus Ovenhausen ist der erste Verein, der die Spiel- und Sportgeräte Kiste ausgeliehen hat. Petra Huppert-Buch, Geschäftsführerin der Sportjugend im KSB Höxter wünscht
dem 1. Vorsitzenden Stefan Risse und seinen Vereinsmitgliedern viel Freude und Abwechslung.


Nähere Information zu den Ausleihbedingungen bekommt ihr bei Britta Kukuk

Fachkraft für Kinder- und Jugendarbeit

Moltkestr. 12 - 37671 Höxter - Tel: 05271-951842 - Fax:  05271-931812 - E-Mail: b.kukuk@ksb-hoexter.de

Foto: KSB

Dienstag, 22. Dezember 2020 17:38 Uhr

Kreis Höxter (red). Geldpreise für gelungene Kinder- und Jugendbeteiligung in Sportvereinen. Die Sportjugend im Kreissportbund Höxter hatte sich dazu entschlossen, in diesem Jahr wieder eine Auszeichnung für besondere sportliche- und außersportliche Kinder- und Jugendarbeit im Verein zu vergeben. Der Förderpreis verfolgt das Ziel, zu kinder- und jugendgerechten Aktivitäten im Sportverein anzuregen und die Sportentwicklung ideenreich zu gestalten. Für das besondere Engagement im Kinder- und Jugendschutz wurde ein Sonderpreis überreicht.

Eine Feierstunde konnte es in diesem Jahr leider nicht geben. Die Vertreter der prämierten Vereine erhielten, unter Einhaltung der Coronaschutzbedingungen, eine Urkunde und einen Scheck für die Vereinskasse überreicht. Britta Kukuk, Fachkraft für Kinder- und Jugendverbandsarbeit beim KSB Höxter überreichte der Jugendabteilung des Reiterverein Bad Driburg einen Scheck über 500 Euro sowie einen Sonderpreis für das besondere Engagement zum Thema „Kinderschutz“ und ermunterte die Preisträger, in ihrer besonders lobenswerten Arbeit nicht nachzulassen und somit Ansporn für andere Vereine zu sein. Ferner wurden die vielfältigen Aktivitäten des J-Teams im Warburger Sportverein (unter anderem Sportcamp, be.active-Tag) mit einem Preisgeld in Höhe von 250 Euro belohnt. Überreicht wurde die Auszeichnung durch den stellv. Vorsitzenden des KSB Gerd Thöne.

Die Sportvereine wurden aufgerufen sich unter dem Motto: „Starke Jugend - starker Verein“ - Kinder- und Jugendsport unter Coronabedingungen – Was ging in 2020“?, zu bewerben. Bewerbungskriterien waren das Vorlegen bzw. Erarbeiten einer Jugendordnung sowie das Vorhandensein eines Jugendgremiums wie zum Beispiel J(ugend)-Team, Jugendvorstand o.ä., sowie die eingegangene Vereinbarung zum Kinder- und Jugendschutz nach § 72a SGB VIII mit dem Kreisjugendamt. Bei der Auswahl der Vereine war dem Gremium des KSB Höxter wichtig, dass bei den prämierten Sportvereinen deutlich wird, welche Projekte diese unter Beteiligung von Kindern und Jugendlichen durchgeführt haben. Der Kreissportbund Höxter gratuliert allen beteiligten Vereinen und bietet gleichzeitig seine Unterstützung und Hilfe bei der Durchführung von Projekten an.

Fotos: KSB 

 

Panorama
Dienstag, 05. Januar 2021 10:47 Uhr
Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände e.V.: Positive Bilanz für die erste Phase der Verteilung von kostenlosen Schutzmasken
Montag, 04. Januar 2021 07:57 Uhr

NRW (red). Schon in den 70er Jahren hat der Pionier des Biologischen Gartenbaues, Heinz Erven aus Remagen, seine Hoch- und Hügelbeete konzipiert und dabei gezeigt, dass man einen 4-Personenhaushalt mit einem Hochbeet in der Größe von 2 m x 12 m fast das ganze Jahr über mit frischem Salat und Gemüse versorgen kann. Willi Hennebrüder von der Lemgoer Ortsgruppe im Bund für Umwelt und Naturschutz hat ihn damals mehrfach besucht, um die eigenen Kenntnisse zum biologischen Gärtnern zu verbessern.

Inzwischen hat man aus den Erfahrungen gelernt und das Konzept Schritt für Schritt optimiert. Eine wertvolle Neuerung ist dabei ein Folientunnel der es ermöglicht, dass man schon frühzeitig Salat aus dem eigenen Garten ernten kann. Leider werden beim Aufbau eines solchen Beetes, der Aussaat und der Bepflanzung mangels Kenntnis immer noch Fehler gemacht. Aus diesem Grund hat die Lemgoer BUND-Gruppe eine eigene Internetseite erstellt mit Hinweis auf diverse Möglichkeiten der Hochbeetgestaltung und einem Information zum kostenfreien Download sowie Angaben zur Literatur.

Wichtig ist nach Aussagen des BUND Lemgo, dass bei der Bepflanzung die Regeln der Mischkultur beachtet werden. Zudem gilt der Grundsatz: „Ein gesunder Boden ist Voraussetzung für gesunde und widerstandsfähige Pflanzen.“ Der eigene Anbau von Salat und Gemüse ist nach Aussagen des BUND Lemgo auch ein Beitrag zum Klimaschutz, weil er lange Transportwege vermeidet und zudem die eigenen Bioabfälle für die Herstellung von Dünger genutzt werden können. Weitere Informationen findet man auf der Internetseite des BUND Lemgo https://www.bund-lemgo.de/hochbeet.html

Foto: Hochbeet Huchler 

Montag, 04. Januar 2021 06:27 Uhr

Düsseldorf (red). Die nordrhein-westfälische Polizei wird in diesem Jahr landesweit eine spezielle Finanzanalyse-Software einführen. Minister Reul: „Wir wollen, dass jeder Finanzermittler dieses neue Werkzeug hat und haben deshalb 200 Lizenzen gekauft.“ Dubiose Immobilienfinanzierungen, der Kauf von Fahrzeugen mit Geldern, deren Herkunft nicht klar ist, der Handel von Rauschgift und Waffen im Darknet oder auch der tagtägliche An- und Verkauf auf Online-Handels-Plattformen: die Finanzwelt ist komplex. Das nutzen Kriminelle, um ihre illegalen Gelder zu verstecken und wieder in den legalen Wirtschaftskreis zurückzuführen.

Die Polizei in Nordrhein-Westfalen verstärkt nun ihre Finanzermittlungen und investiert eine halbe Million Euro in Analyse-Software. „Wir gehen hier einen weiteren wichtigen Schritt des Ansatzes ,Follow the Money‘, um Kriminellen das wegzunehmen, was ihnen am meisten am Herzen liegt: ihr ergaunertes Geld“, so Innenminister Herbert Reul. „Mit der Anschaffung von 200 Lizenzen einer in der Finanzwelt etablierten Software geben wir allen Finanzermittlern und Spezialisten für Wirtschaftskriminalität ein neues Werkzeug an die Hand, mit dem sie nun Möglichkeiten haben, die bislang Wirtschaftsprüfern und der Finanzverwaltung vorbehalten waren.“

Beispiele aus der Praxis, bei denen das neue Tool den Ermittlern gute Dienste leisten wird, sind etwa das „Hawala-Banking“, bei dem mutmaßlich illegal erworbenes Vermögen am legalen Bankensystem vorbei in andere Staaten transferiert wird und zu einem späteren Zeitpunkt auf undurchsichtige Art und Weise seinen Weg wieder zurück nach Deutschland findet.

Auch ein denkbarer Fall: Der Geschäftsführer eines Unternehmens rechnet seine finanziellen Möglichkeiten und die seines Unternehmens künstlich klein und bedient verschiedene Konten mit den Geldern der Firma. Ganz aktuell kann das Programm auch genutzt werden, um Massendaten von Corona-Soforthilfeanträgen digital in Tabellenform lesbar und damit auswertbar zu machen. Hier unterstützt sie die Ermittlungsbehörden bei der Aufklärung von Betrugsfällen.

In der organisatorischen Verknüpfung von Strafrecht, Steuerrecht und Vermögensabschöpfung liegt unter anderem der Schlüssel für die Aufklärung von Straftaten, die sich quer durch das Gesetzbuch ziehen. Für die Erhebung komplexer Finanzströme - ohne dass es sich hierbei immer um schwerwiegende Rechtsbrüche handeln muss - hat die nordrhein-westfälische Polizei nun ein neues Mittel, das besonders geeignet ist, um beispielsweise die Gesamtbetrachtung des Finanzstatus einer Person oder Firma zu vereinfachen. Darüber hinaus intensiviert die Software das kooperative Zusammenwirken mit den Steuerfahndungsbehörden. 

„Es ist die logische Folge aus dem Weg, den wir seit Ende 2019 mit dem Einsetzen der Task Force ,Finanzierungsquellen Organisierte Kriminalität‘ im LKA, beschreiten. Vor allem ist es ein wichtiger Schritt in Richtung weiterer Digitalisierung der nordrhein-westfälischen Polizei“, erklärt der Innenminister.

Montag, 07. Dezember 2020 11:04 Uhr

OWL (red). Für rund 1.850 Erstsemester hat im Wintersemester 2020/21 an der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe ein aufregender neuer Lebensabschnitt begonnen. Damit ist die Zahl der Erstsemester an der TH OWL gut 14 Prozent höher als im Vorjahr und führt den positiven Trend aus dem Sommersemester fort.

„Wir freuen uns sehr über die gestiegene Zahl an Studierenden an unserer Hochschule“, so Hochschulpräsident Professor Jürgen Krahl. „Wir haben in den vergangenen Monaten mit viel Kreativität unsere digitalen Lehrformate ausgebaut und gleichzeitig dafür gesorgt, dass auch praktische Angebote und die Vernetzung der Studierenden untereinander und mit ihren Lehrenden nicht zu kurz kommen, das hat sich ausgezahlt.“

Für einen entspannten Einstieg ins Studium sorgte in diesem Jahr eine digitale Erstsemesterbegrüßung. In einer Online-Konferenz hat Hochschulpräsident Prof. Jürgen Krahl gemeinsam mit weiteren Vertretern der Hochschule die neuen Studierenden begrüßt und Fragen rund ums Studium beantwortet.

Zu den beliebtesten Bachelor-Studiengängen im Wintersemester 2020/21 gehören an der TH OWL Innenarchitektur mit gut 180 Studienanfängern, Bauingenieurwesen mit gut 140 Studienanfängern und Betriebswirtschaftslehre mit gut 120 Erstsemestern.

Im Bachelor-Studiengang Wirtschaftspsychologie, der in diesem Semester neu an der TH OWL gestartet ist, sind alle 70 Studienplätze belegt. Im Masterstudiengang Applied Entrepreneurship starten in diesem Jahr zum ersten Mal mehr als 40 Studierende ihr Studium an der eigenen Gründungsidee.

Insgesamt studieren aktuell knapp 6.600 Studierende an der TH OWL. Die Hochschule hat schon viele Jahre vor der Corona-Pandemie in das Thema Digitales Lernen investiert. Bereits 2012 hat die Hochschule die Konzepte OPTES und Praxis OWL gestartet und ist dafür vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert worden. Hochschulpräsident Prof. Jürgen Krahl: „Von dem Knowhow aus unseren langjährigen Digital-Projekten haben wir in der Corona-Pandemie enorm profitiert.“

Auch das Wintersemester 2020/21 findet aktuell überwiegend digital statt. André Mersch ist der eLearning-Beauftragte der TH OWL. „Digitales Lernen ist mehr als die Vorlesung vom Hörsaal ins Netz zu verlegen. Die Studierenden können sich mithilfe des bereitgestellten Materials vorbereiten, ihren Lernstand selbst überprüfen und mit ihren Lehrenden und untereinander in Dialog treten.“ Gut 73 Prozent der Studierenden der TH OWL sind laut einer aktuellen Umfrage zufrieden bis sehr zufrieden mit den im Online-Semester ausgewählten Methoden und Lehrformaten.

Hochschulpräsident Prof. Jürgen Krahl: „Bildung ist nicht an Formate gebunden, aber ich freue mich schon sehr darauf, wenn es in unseren Hörsälen und auf dem Campus hoffentlich bald wieder lebhafter wird.“

Foto: TH OWL

 

Dienstag, 03. November 2020 11:31 Uhr

NRW (red). Auch der diesjährige Sommer war außergewöhnlich trocken. Durch Dürre und Borkenkäfer geschädigt, sind die Wälder in NRW sehr anfällig für Brände. Bei der Bekämpfung nutzen Feuerwehren seit wenigen Wochen eine digitale Waldbrandabwehrkarte von Wald und Holz NRW. Aktuelle Satellitendaten der ESA zur Vitalität der Nadelbäume unterstützen sie bei der Einschätzung der Gefahrenlage und Löschstrategie.

Braune Fichten prägen zurzeit das Landschaftsbild vieler Regionen Nordrhein-Westfales. Sie leiden wie kaum eine andere Baumart am anhaltenden Klimawandel. Hartwig Dolgner, Teamleiter Walderhaltung und Sicherung der Waldfunktionen: „Die letzten Jahre waren im Durchschnitt viel zu trocken. Dadurch steigt auch die Gefahr von Waldbränden. Eine wichtige Aufgabe unserer Forstleute und der Feuerwehr ist es deshalb, potenzielle Gefahrenquellen im Wald zu ermitteln und Brände zu verhindern. Der Vitalitätslayer ist ein hervorragendes Hilfsmittel zur Identifizierung von Waldbrandgefahrenquellen.“

Geodaten-Experten bei Wald und Holz NRW werten daher den Gesundheitszustand von Bäumen mithilfe von Sentinel-2- Satellitenbildern der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) aus. Die Waldbrandabwehrkarte enthält neben der aktuellen Waldbrandgefahr eine Kartenebene (Layer) mit Informationen zur Vitalität der Nadelwälder. Unter www.waldinfo.nrw.de stehen die Karten Privat- und Kommunalwaldbesitzenden sowie Waldinteressierten kostenlos zur Verfügung.

Die Satelliten erfassen zunächst die Chlorophyll-Produktion der Baumkronen. Später erstellen Experten daraus farblich gekennzeichnete Schadstufen. Gesunde Nadelwälder, deren Nadeln viel Chlorophyll herstellen, sind grün gefärbt. Vom Schädling befallene, vertrocknete oder umgeworfene Bäume sowie Kahlflächen sind in der Karte rot markiert. Je dunkler die Fläche, desto stärker ist der Wald durch Borkenkäfer, Dürre oder Stürme geschädigt. Wald und Holz NRW stellt den Vitalitätslayer dem Informationssystem Gefahrenabwehr des Innenmininsteriums (IG NRW) bereit. Dort steht er Feuerwehren und anderen Katastrophenschutzbehörden zur Verfügung. Das interne Portal enthält neben der Waldbrandabwehrkarte auch Karten mit Waldwegen und Wasserentnahmestellen.

Dr. Stefan Franz, Teamleiter Geodateneinsatz von Wald und Holz NRW: „Das kontinuierliche Monitoring der Nadelwälder via SatellitenFernerkundung für das gesamte Bundesland und das direkte Bereitstellen der ausgewerteten Geodaten an alle Feuerwehren und Waldbesitzende ist in dem Umfang bundesweit einzigartig.“ Im Brandfall bietet das Kartenmaterial Feuerwehrleuten eine hilfreiche Orientierung bei der Einschätzung der Lage. Auf geräumten Sturmflächen kann die Sonne zum Beispiel ungehindert auf den Waldboden scheinen und trockenes Gras, Nadeln und Äste in kurzer Zeit entzünden. Auch beschädigte, trockene Fichten sind extrem leicht und schnell entflammbar.

Zu wissen, ob ein Boden- oder Kronenfeuer zu erwarten ist, ist auch für die Sicherheit der Einsatzkräfte wichtig. Gekennzeichnete Flächen der Stürme von Kyrill und Friederike ergänzen das umfangreiche Kartenangebot. Mit Hilfe der Waldbrandgefahrenkarte können Feuerwehren und Katastrophenschutzbehörden in NRW die aktuelle Situation und das Wissen über vorgeschädigte Waldflächen in ihrer vorbereitenden Einsatzplanung berücksichtigen.

Wald und Holz NRW tauscht sich regelmäßig mit Vertretern der Feuerwehren aus dem Innenministerium aus, damit sowohl die Forstverwaltung als auch die Feuerwehr in NRW im Waldbrandfall gut vorbereitet ist.

Foto: Wald und Holz NRW, Thomas Nilius

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