Top 5 Nachrichten der Woche
COVID-19
Freitag, 03. April 2020 13:24 Uhr
99 bestätigte Corona-Infektionen im Kreis Höxter | Erster Fall in Marienmünster
Donnerstag, 02. April 2020 13:31 Uhr

Kreis Höxter (red). „Leider müssen wir mitteilen, dass es den ersten Todesfall eines Menschen im Kreis Höxter gegeben hat, der positiv auf das neuartige Coronavirus getestet worden war“, so der Kreis Höxter am Donnerstagmittag.

Ob das Virus ursächlich für den Tod der Person ist, wurde nicht mitgeteilt. Darüber hinaus informierte der Kreis Höxter über insgesamt 78 Fälle im Kreis Höxter – sechs mehr als Mittwochmittag.

„Acht Menschen mit einer bestätigten Corona-Infektion werden derzeit in Krankenhäusern stationär behandelt, alle anderen befinden sich in häuslicher Quarantäne“, so der Kreis Höxter weiter.

 

 

Bestätigte Infektionen

Veränderung zum Vortag

Genesene Patienten

Verstorbene Patienten


Kreis Höxter


78


+ 6


8


1

 

 

 

 

 

Bad Driburg

2

 

 

 

Beverungen

11

+1

4

 

Borgentreich

15

+1

1

 

Brakel

2

 

 

 

Höxter

19

+2

 

 

Marienmünster

0

 

 

 

Nieheim

3

 

 

 

Steinheim

16

+2

3

 

Warburg

9

 

 

1

Willebadessen

1

 

 

 

 

 

 

Donnerstag, 02. April 2020 11:31 Uhr

Kreis Höxter (red). Arbeitnehmer im Kreis Höxter dürfen sich bei leichten Atemwegserkrankungen nun bis zu 14 Tagen am Telefon von ihrem Arzt krankschreiben lassen. Wegen der Corona-Krise bestand diese Möglichkeit bereits für sieben Tage. Das teilte heute die AOK NordWest mit. Die neue Regelung ist zunächst bis zum 23. Juni befristet.

„Die telefonische Bescheinigung der Arbeitsunfähigkeit (AU) ist jetzt auch möglich, wenn der Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus besteht. Voraussetzung ist jedoch immer, dass es sich um leichte Beschwerden der oberen Atemwege handelt“, sagt AOK-Serviceregionsleiter Matthias Wehmhöner. Damit können Patienten im Verdachtsfall zu Hause bleiben und müssen nicht wegen der bloßen Attestierung einer Arbeitsunfähigkeit extra in die Praxis kommen. „Gleichzeitig soll das Risiko für eine Ausbreitung des Virus so reduziert werden“, so Wehmhöner. Wenn in diesen Fällen ein Coronavirus-Test gemacht werden soll, sagt der Arzt dem Patienten, wo sich dieser testen lassen kann. Wird dafür eine Überweisung benötigt, schickt die Praxis diese per Post. 

Die neue Regelung sieht vor, dass bei einer telefonischen Krankschreibung die Arztpraxis die AU-Bescheinigung direkt an den Versicherten sendet. Die elektronische Gesundheitskarte muss der Versicherte nicht vorlegen. Es reicht, der Arztpraxis die Versichertendaten per Telefon und die Krankenkassen-Mitgliedschaft mündlich zu bestätigen. Bei Patienten, die der Arztpraxis ohnehin schon bekannt sind, übernehmen die Ärzte die Daten aus der Patientenakte.

Schnell, sicher und einfach geht es auch online: Viele Versicherte nutzen inzwischen die Angebote des Online-ServiceCenters www.nordwest.meine.aok.de. Das Portal bietet ein persönliches digitales Postfach, über das die Nutzer mit ihrer AOK NordWest sicher kommunizieren können. Außerdem können sie ganz bequem von zu Hause aus zum Beispiel Formulare herunterladen, eine neue elektronische Gesundheitskarte anfordern, AU-Bescheinigungen übermitteln, Rechnungen einreichen, Versicherungszeiten abfragen, persönliche Daten ändern und Unterlagen elektronisch anfordern. Mobil geht es mit der ‚Meine AOK-App‘. Mit der integrierten Scan-Funktion werden Papierdokumente mit der Smartphone-Kamera einfach und schnell digitalisiert und hochgeladen.

Foto: AOK/hfr.

Donnerstag, 02. April 2020 09:49 Uhr

Lüdge (red). Die Stadt Lügde wird die Zufahrt zur höchsten lippischen Erhebung – dem Köterberg – schließen. Nach § 12 Absatz 2 der Coronaschutzverordnung in Verbindung mit § 28 Absatz 1 des Infektionsschutzgesetzes kann das Ordnungsamt generelle Betretungsverbote für bestimmte öffentliche Orte aussprechen.

Das vergangene Wochenende hatte bereits gezeigt, so der Leiter des Fachbereichs Ordnung Manfred Engel, dass in erheblichem Umfang Fahrzeuge den Köterberg angefahren haben und davon nicht wenige Besucher Abstandsvorschriften missachteten. In den nächsten Tagen ist mit einer Wetterbesserung und ersten frühsommerlichen Temperaturen zu rechnen, so dass viele, insbesondere Motorradfahrer, den Köterberg als Ziel anfahren würden.

Dies widerspricht der vom Land NRW erlassenen Verordnung zum Schutz gegen das Coronavirus, nach der Menschenansammlungen von mehr als 2 Personen grundsätzlich verboten sind. Deshalb wird die Zufahrt zum Köterberg für alle Fahrzeuge ab Freitag, den 03.04.2020 bis einschließlich Sonntag, den 19.04.2020 verboten.

Der Köterberg wird also in dieser Zeit nur noch zu Fuß erreichbar sein. Die Stadt Lügde bittet um Verständnis für diese Entscheidung und weißt gleichzeitig darauf hin, dass die Einhaltung des Verbotes durch Kontrollen von Polizei und Ordnungsamt überwacht werden wird. Übrigens wird ein Verstoß mit einer nicht unerheblichen Geldbußen geahndet, für Zusammenkünfte oder Ansammlungen in der Öffentlichkeit von mehr als 2 Personen würden für jeden Beteiligten 200 €uro fällig. Auch die Gastronomie auf den Gipfel ist in dieser Zeit geschlossen.

Mittwoch, 01. April 2020 13:49 Uhr

Kreis Höxter (red). Zwei neue Corona-Fälle vermeldet der Kreis Höxter am Mittwochmittag. „Allerdings wurde die Fallzahl von Bad Driburg nach unten korrigiert. Der Grund: Es hat sich herausgestellt, dass eine der betroffenen Personen, die Bad Driburg zugeordnet wurde, ihre Meldeanschrift in Paderborn hat. Deswegen wird dieser Fall jetzt im Kreis Paderborn mit aufgeführt“, so der Kreis Höxter, sodass zwar zwei neue Fälle bekannt sind, die Zahl der Gesamt-Infektionen jedoch nur um einen Fall angestigen ist.

Darüber hinaus befinden sich nach Angaben des Kreises zurzeit sechs Personen - zwei mehr als gestern - in stationärer Behandlung nach einer festgestellten Corona-Infektion. Die Corona-Infektion nach Stadtgebieten: Bad Driburg 2 (-1), Beverungen 10, Borgentreich 14, Brakel 2, Höxter 17 (+1), Marienmünster 0, Nieheim 3, Steinheim 14 (+1), Warburg 9 und Willebadessen 1.

Darüber hinaus gelten acht Personen als genesen: vier Personen in Beverungen, eine in Borgentreich und drei in Steinheim.

Region Aktiv
Freitag, 03. April 2020 11:13 Uhr
Bewerbungsfrist für Landesprogramm „Kultur und Schule“ bis 24. April verlängert
Freitag, 03. April 2020 10:42 Uhr

Höxter (TKu). Es gibt sie noch, die Unternehmer, Einzelhändler und Selbständigen in der Region Höxter und Holzminden, die aufgrund der Corona-Krise momentan nicht verkaufen oder ihre Dienstleistung anbieten dürfen. Christian Höke und Madeline Sprock von Madeye Films, der bekannten Filmagentur aus Höxter, bekommen die Auswirkungen der Corona-Krise ebenfalls selbst deutlich zu spüren, wie sie in einem Statement bekannt gegeben haben.

Aus genau diesem Grund haben sie sich Gedanken gemacht, wie man diese Zeit nutzen und die Kreativität sinnvoll einsetzen kann. Die Filmagentur möchte zeigen, dass die heimischen Unternehmen und Selbständigen noch da sind und auf welche Weise sie gemeinsam die Krise meistern. Mithilfe eines Videos möchte Madeye Films diesen Zusammenhalt gern sichtbar machen und damit Aufmerksamkeit erregen. Mitmachen dürfen alle Unternehmer, Einzelhändler und Selbständigen aus der Region Höxter und Holzminden. Dazu benötigen Christian Höke und Madeline Sprock folgende Aufnahmen, die mittels Handy, Fotoapparat oder dem Tablet/I-Pad entstehen können: 

1. Eine ca. 10-sekündige Nahaufnahme einer Tätigkeit, die euer Unternehmen darstellt (z.B.: eine Hand hängt Ohrringe auf einen Ständer, Eine Uhr wird repariert, Brillengläser werden geschliffen, eine Eiskugel wird gerollt, Bücher werden ins Regal sortiert etc.)

2. Eine ca. 10-sekündige Totalaufnahme von euch, wie ihr in die Kamera schaut und ein Plakat hochhaltet auf dem gut zu erkennen #kauflokal steht.

3. Und natürlich eure Kontaktdaten und gern auch den Link zu eurer Facebookseite, wenn vorhanden, damit wir euch auch verlinken können. 

Die Aufnahmen müssen quer gefilmt werden und sollten möglichst nicht verwackelt sein und in größtmöglicher Auflösung. „Schickt die Aufnahmen bitte bis zum 15. April 2020 über die Internetseite www.wetransfer.com an die email-Adresse: info@madeye-films.de“ heißt es von Christian Höke und Madeline Sprock, die sich über viele tolle Aufnahmen der heimischen Unternehmen freuen. 

Foto: Madeye Films

Donnerstag, 02. April 2020 16:45 Uhr

Bad Driburg (red). „Bürger helfen Bürger“ -  unter diesem Motto steht die Helferbörse 2020 Bad Driburg, die auf Facebook eine Plattform von Bürgern für Bürger anbietet.

Aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie können sich Hilfsbedürftige leider nicht persönlich ihre Lebensmittel von der Speisekammer abholen. Kurzum bat die Helferbörse 2020 Bad Driburg Ehrenamtliche um Mithilfe bei der Auslieferung. Gemeinsam mit der Speisekammer wurden am 01.04.2020 für über 85 Haushalte Lebensmittel verteilt und direkt bis zur Haustür geliefert. Obst, Gemüse, Brot, Kuchen, Konserven usw. wurden von den Damen der Speisekammer sorgfältig und mit viel Liebe zusammengestellt. Mit der Unterstützung der zahlreichen Helfer konnten die Kartons an die Bürger verteilt werden.

Durch die unkomplizierte Zusammenarbeit der Speisekammer (Marianne Strauß) und der Helferbörse (Lisa Niggemeyer) war es möglich, für viele Bürger aus Bad Driburg eine wichtige Hilfe zu leisten und ihnen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Am Ende des Tages waren alle Beteiligten sehr zufrieden mit den positiven Rückmeldungen. „Gerne unterstützen wir auch bei weiteren Aktionen die Speisekammer mit helfenden Händen“, war die einheitliche Meinung der Ehrenamtlichen.

Die Helferbörse 2020 wurde durch Christian Kratzke, Elena Haczek und Lisa Niggemeyer ins Leben gerufen. Sie wollen gerade jetzt den Menschen helfen, die Hilfe benötigen und zur Risikogruppe gehören. Auch nach der Corona-Krise möchte die Gruppe Unterstützung für Hilfsbedürftige anbieten. Interessierte sind herzlich eingeladen sich jederzeit bei der Gruppe zu melden, insbesondere auch, wenn Hilfe benötigt wird.

Facebook: Helferbörse 2020 Bad Driburg
Christian Kratzke: 015256013927
Lisa Marie Niggemeyer: 01775612281

Ein Spendenkonto wurde mit der Kooperation der Stadt Bad Driburg eröffnet, diese Spenden fließen in Einkäufe für die Speisekammer.

Verwendungszweck: Spende Corona Betreuung älterer Bürger

Empfänger: Stadt Bad Driburg
Vereinigte Volksbank Bad Driburg
DE38 472 643 677 600 310 100

Foto: Helferbörse 2020 Bad Driburg

Donnerstag, 02. April 2020 12:54 Uhr

Höxter (TKu). Der sechste Höxteraner Feuerwehrlauf wird erstmalig terminlich verlegt und fíndet nicht wie gewohnt im Mai statt. Der Termin des Laufes am 09. Mai wird aufgrund der Corona-Krise auf den 29. August 2020 verschoben, wie der Initiator des Feuerwehr-Benefizlaufes und Botschafter der Duchenne-Stiftung, Mathias Schmidt aus Bredenborn am Mittwochabend bekannt gegeben hat.

Lange habe Schmidt über diese Entscheidung nachgegrübelt, seine Fürsorgepflicht gegenüber den Helferinnen und Helfern sowie allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Laufes haben in den Überlegungen aber überwogen. Der Termin am 09. Mai sei ihm deshalb zu riskant. Schmidt habe hin und her überlegt, ob er den Lauf stattfinden lassen kann. Es war angedacht Startblöcke einzurichten oder aber die Teilnehmerzahl zu begrenzen.

Oberbrandmeister Mathias Schmidt steht dazu in engem Kontakt mit der örtlichen Ordnungsbehörde, was die Durchführung der Veranstaltung betrifft. Eine schriftliche Genehmigung wäre aber erst eine Woche vor dem Lauf erteilt worden. Die Unsicherheit sei ihm zu groß gewesen, den Lauf am 09. Mai durchzuführen. Mathias Schmidt möchte den Lauf ungern ganz in diesem Jahr absagen, weil ihm seine „Jungs“, wie er die Duchenne-Kinder nennt, sehr am Herzen liegen.

Die Einnahmen dieser Veranstaltung gehen an die Aktion Benni & Co von der Deutschen Duchenne-Stiftung. Rückzahlungen sind deshalb nicht möglich, weil die Startgebühren direkt an die Duchenne-Stiftung weitergeleitet werden. Bislang haben sich etwa 150 Läuferinnen und Läufer angemeldet. Die Anmeldungen behielten aber ihre Gültigkeit für den 29. August 2020.

Feuerwehrmann Mathias Schmidt läuft für Duchenne: Die „Jungs“, wie er die Duchenne-Kinder nennt, hoffen auf eine Lebenschance und auf Fortschritte in der Medizin, wofür Spendengelder unabdingbar sind. Bei der Muskeldystrophie vom Typ Duchenne handelt es sich um eine sogenannte seltene Erkrankung, die weltweit etwa einen von 5.000 Jungen betrifft. In Deutschland leben nach vorsichtigen Schätzungen etwa 2.000 Kinder und junge Erwachsene mit Duchenne Muskeldystrophie.

Die Lebenserwartung habe sich in den vergangenen Jahrzehnten deutlich verbessert, sei aber nach wie vor eingeschränkt, heißt es von der Deutschen Duchennestiftung. Mathias Schmidt ist ein Kämpfer für die gute Sache, für seine Jungs, die mit ihrer Grunderkrankung schon genug zu kämpfen haben. Den Coronavirus können sie jetzt am wenigsten gebrauchen, meint Schmidt, der auf eine Verbesserung der Lage hofft und selbst den Appell an alle Menschen richtet: "Bleibt die nächste Zeit zu Hause!". Nur so lasse sich die Lage entschärfen. Aktuelles zum Lauf veröffentlicht Mathias Schmidt regelmäßig unter seiner Internetadresse www.firefighter-owl.de

Fotos: Thomas Kube

Mittwoch, 01. April 2020 14:11 Uhr

Kreis (red). In diesen schwierigen Zeiten der Corona-Krise verzichten die Onlinezeitungen bewusst auf einen Scherz zum 1. April. Die aktuelle Lage bewegt viele Menschen aus dem Kreis. Sie haben Zukunftsängste, sind verunsichert oder sorgen sich um ihre Liebsten. Falschmeldungen und Gerüchte werden aktuell fast täglich verbreitet und schaffen ebenfalls Verwirrung. Aus diesen Gründen verzichten wir in diesem Jahr darauf, euch eine erfundene Geschichte aufzutischen.

Das Foto zu unserem Beitrag stammt von der Familie Budde/Wohlfarth aus Heinade. Sie beteiligen sich an der Regenbogen-Aktion und versuchen Personen mit ihren Straßenmal-Künsten ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.

Foto: privat

Blaulicht
Donnerstag, 02. April 2020 16:37 Uhr
Bad Driburg: Feuerwehreinsatz durch Rauchentwicklung - Anzeige gegen Verursacher wird erstattet
Sonntag, 29. März 2020 11:51 Uhr

Brakel (red). Am Freitag, gegen 20:30 Uhr, befuhr ein 20-jähriger Pkw-Fahrer die Brakeler Brunnenallee in Richtung Bruchtauenstraße. Auf Höhe der Marienburger Straße kam ihm ein heller Pkw mit augenscheinlich hoher Geschwindigkeit entgegen. Im Begegnungsverkehr berührten sich die Außenspiegel der beiden Pkw und wurden beschädigt. Der Fahrer des hellen Pkw setzte seine Fahrt mit höher Geschwindigkeit in Richtung Kaiserbrunnen / Krankenhaus fort, ohne eine Schadensregulierung zu ermöglichen.

Am Pkw des 20-Jährigen entstand geringer Sachschaden. Aktuell bestehen keine weiteren Hinweise auf den Fahrer oder das verursachende Fahrzeug, daher bittet die Polizei um sachdienliche Hinweise von möglichen Zeugen unter der Telefonnummer 05271/9620.

Freitag, 27. März 2020 13:46 Uhr

Kreis Höxter (red). Auch Kriminelle wissen um die aktuelle Corona-Lage und nutzen diese für ihre betrügerischen Machenschaften aus. Die Kreispolizeibehörde Höxter rät daher zu erhöhter Achtsamkeit: Am Telefon, im Internet und an der Haustür.

Dazu gehört auch eine neue Variante des so genannten Enkeltricks. So geben sich die Täter telefonisch als Corona-Patienten aus, die dringend Geld für eine vermeintliche ärztliche Behandlung benötigen oder bieten einen Corona-Schnelltest an der Haustür an, um unbemerkt Diebstähle zu begehen.

Auch Cyberkriminelle wittern ihre Chancen mehr denn je. Online-Shopping-Boom und Homeoffice bieten den Tätern vermehrt Möglichkeiten, an Geld zu kommen. Kriminelle verkaufen im Internet beispielsweise überteuerte Prophylaxe-Artikel oder angeblich benötigte Medikamente. Mit gefälschten E-Mails von Behörden, Banken oder Unternehmen zielen sie auf Datendiebstahl ab oder schleusen Schadsoftware ein.

"Die Tätergruppen übertreffen sich an Kreativität. Sie wissen um die soziale Isolierung, die gesellschaftlichen Veränderungen und wirtschaftlichen Folgen", warnt Katharina Willberg von der Kriminalprävention der Kreispolizeibehörde Höxter. "Insbesondere die Emotionen rund um die gesundheitlichen Sorgen werden ohne Skrupel ausgenutzt." 

Dass die Bürger im Kreis Höxter auch in Krisenzeiten zusammenstehen und sich gegenseitig unterstützen, wird bereits durch zahlreiche Aktionen unter Beweis gestellt. Auch im Bereich der Kriminalität sollten aufmerksame Bürger, Angehörige und Nachbarn gemeinsam verhindern, dass Straftaten, egal ob am Telefon, im Internet oder an der Haustür, für Täter zum Erfolg führen.

Die Kreispolizeibehörde Höxter rät:

  • Beenden Sie das Telefonat, wenn der Anrufer seinen Namen erraten lässt, Geldsummen fordert oder Ihnen ein Gewinnversprechen macht.
  • Seien Sie misstrauisch bei Anrufen von Polizeibeamten. Beenden Sie das Telefonat im Zweifelsfall durch Auflegen und wählen Sie die Ihnen bekannte Telefonnummer der Dienststelle oder die 110. 
  • Machen Sie keine Angaben zu ihrer persönlichen und finanziellen Situation. Übergeben sie kein Geld an Unbekannte. - Lassen Sie keine Unbekannten in Ihre Wohnung. Bewahren Sie wenig Bargeld zu Hause auf. 
  • Seien sie vorsichtig bei E-Mails fremder Absender, prüfen Sie die Adresszeilen genau und öffnen Sie keine unbekannten Links. Hinterfragen Sie Online-Angebote in Bezug auf das Preis-Leistungs-Verhältnis.
  • Orientieren Sie sich an den offiziellen Mitteilungen und Meldungen der Behörden.
  • Wenden Sie sich in jedem Fall an die Polizei, wenn Sie befürchten Opfer einer Straftat geworden zu sein. 
  • Trauen Sie ihrem Sicherheitsgefühl.

Für weitere Hinweise rund um die Sicherheit und den Schutz vor Betrügern ist die Präventionsbeauftragte der Polizei Höxter, Katharina Willberg, unter der Telefonnummer 05271/962-1353 zu erreichen. Weitere Informationen, auch Faltblätter zum Herunterladen und Ausdrucken, gibt es auf der Internetseite der Kreispolizeibehörde Höxter unter https://hoexter.polizei.nrw

Freitag, 27. März 2020 11:16 Uhr

Bad Driburg (red). In Bad Driburg ist am Donnerstag, 26. März, ein 84-jähriger Radfahrer bei einem Unfall verletzt worden. Der Radfahrer war gegen 11.50 Uhr mit seinen Pedelec auf der Pyrmonter Straße in Fahrtrichtung Reelsen unterwegs. Dabei kam ihm ein Kia Sportage entgegen, der nach links auf den Konrad-Adenauer-Ring abbiegen wollte. Der 79-jährige Fahrzeugführer übersah dabei den Radfahrer und es kam zum Zusammenstoß. Der Radfahrer trug leichte Verletzungen davon und wurde zur ärztlichen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht.

Donnerstag, 26. März 2020 17:46 Uhr

Kreis Höxter (red). In Zusammenhang mit der Corona-Pandemie und den aktuellen Vorschriften verzeichneten die Ordnungsbehörden und die Polizei im Kreis Höxter seit dem 25. März drei Vorfälle. In Bad Driburg war am Mittwoch, 25. März, gegen 20.30 Uhr eine Gruppe von vier Jugendlichen aufgefallen, die zu Fuß an der Pyrmonter Straße unterwegs war. Da sie einen anderen Fußgänger angegriffen und beleidigt hatten, wurde mehrere Anzeigen wegen Körperverletzung und Beleidigung gestellt.

Mitarbeitern des Ordnungsamtes war in Höxter am Donnerstag, 26. März, vormittags ein Nagelstudio aufgefallen, in dem offenbar eine Kundin behandelt wurde, die auch ihr Kind dabei hatte. Die Polizei wurde zur Personalienfeststellung hinzugerufen, das Ordnungsamt erstattete Anzeige.

Des weiteren musste die Polizei in Steinheim bei einem Streit an einem Verbrauchermarkt am Lipper Tor eingreifen. Ein 69-jähriger Kunde war zunächst durch einen Sicherheitsdienstmitarbeiter aufgrund der aktuell bestehenden Hygieneregeln aufgefordert worden, Abstand zu anderen Kunden zu halten. Der Sicherheitsdienstmitarbeiter wurde daraufhin von dem 69-jährigen Mann mit einem Einkaufswagen angerempelt und beleidigt. Der Sicherheitsdienstmitarbeiter erstattete Anzeige.

Politik
Mittwoch, 25. März 2020 10:55 Uhr
Gute Nachrichten für Brakeler Familien: OGS-Beiträge werden ebenfalls ausgesetzt
Mittwoch, 18. März 2020 23:14 Uhr

Kreis Höxter (red). Von den 396,6 Millionen Euro aus der Städtebauförderung und dem Investitionspaket „Soziale Integration im Quartier“ erhält der Kreis Höxter 2020 rund 4.873.000 Millionen Euro. Dazu erklärt der CDU-Landtagsabgeordnete Matthias Goeken:

 „Angesichts der derzeit schwierigen Lage ist die Städtebauförderung ein richtiges und wichtiges Zeichen, dass das Land Nordrhein-Westfalen und der Bund an der Seite der Kommunen in unserem Land stehen. Mit den Mitteln aus der Städtebauförderung kann der Kreis Höxter Ideen und Maßnahmen zur nachhaltigen Gestaltung unserer Heimat umsetzen. So wird Zukunft gebaut.

Die Fördermittel fließen in die Umsetzung toller Projekte in Bad Driburg, Borgentreich, Brakel, Höxter, Nieheim, Steinheim und Willebadessen. [Detaillierte Beschreibung entnehmen Sie bitte der Tabelle] Ich freue mich sehr, dass mit den zur Verfügung gestellten Mitteln jetzt die Umsetzung der Projekte erfolgen kann. Gleichzeitig ist es ein wichtiges Zeichen an unsere Partner in der Wirtschaft und insbesondere an das Handwerk, das eine Perspektive für die Zeit nach der Krise eröffnet.“

Ort

Maßnahme

Projektbeschreibung

Fördermittel

Bad Driburg

Südoststadt

Bad Driburg

Realisierungswettbewerb Umbau ehemalige Eggelandklinik, Neuanlage der Naherholungsfläche Katzohlbachaue, Unterstützung privater Baumaßnahmen zur Verbesserung des Stadtbildes, Verfügungsfonds für Innenstadt-Initiativen

417.000

Borgentreich

Borgentreich Kernstadt

Neugestaltung "Platz der Kulturen"

89.000

Brakel

Historischer Stadtkern Brakel

Unterstützung privater Baumaßnahmen zur Verbesserung des Stadtbildes, Verfügungsfonds für Innenstadt-Initiativen

75.000

Höxter

Historischer Stadtkern und Corvey

vorbereitende Untersuchungen zur Neugestaltung der Stadteingänge, Neugestaltung der Nicolaistraße und der Fußgängerzone, Sanierung der Stadtmauer, Unterstützung privater Baumaßnahmen zur Verbesserung des Stadtbildes, Verfügungsfonds für Innenstadt-Initiativen

2.650.000

Nieheim

Mehrzwecksportanlage in Eversen mit interkommunaler Ausrichtung

Modernisierung Mehrzwecksportanlage mit interkommunaler Ausrichtung: Erweiterung Fußballplatz um eine Laufbahn, eine Kugelstoß- und Weitsprung-Anlage sowie einen Fitness-Parcours für einen Mehrgenerationenplatz

626.000

Nieheim

Ortskern Nieheim

Mehrfachbeauftragung für die Planung einer Multifunktionshalle als Ersatzbau für die Stadthalle, Unterstützung privater Baumaßnahmen zur Verbesserung des Stadtbildes, Projektsteuerung, Innenstadtmanagement

156.000

Steinheim

Stadtkern Steinheim

Modernisierung der Stadthalle, Unterstützung privater Baumaßnahmen zur Verbesserung des Stadtbildes, Verfügungsfonds für Innenstadt-Initiativen

510.000

Willebadessen

Ortskerne Willebadessen und Peckelsheim

Umfeldgestaltung Schützenhalle / Schulzentrum Peckelsheim

350.000

 

 

 

Gesamt: 4.873.000

Mittwoch, 18. März 2020 16:51 Uhr

NRW (red). Das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration sowie das Ministerium für Schule und Bildung und die kommunalen Spitzenverbände Städtetag NRW, Landkreistag NRW und Städte- und Gemeindebund NRW teilen mit: Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen hat die Landesregierung mit Wirkung ab dem 16. März 2020 ein Betretungsverbot für Kindertagesbetreuungsangebote erlassen, in den Schulen ist gleichzeitig der Unterricht vorübergehend eingestellt worden. Durch das außerordentliche Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aller, insbesondere der Jugendämter und Kindergartenträger am vergangenen Wochenende, ist es gelungen, die Einschränkung der Kindertagesbetreuung seit Montagmorgen erfolgreich und mit der gebotenen Rücksichtnahme auf Kinder und Eltern umzusetzen. Betreuungsverträge bleiben bestehen, eine tatsächliche Betreuung erfolgt ab diesem Zeitpunkt allerdings nur noch für Kinder von Personen, die in kritischen Infrastrukturen tätig sind. Um die Infektionsausbreitung zu verlangsamen und nicht weiter zu befeuern, soll die Betreuung dieser Kinder im Rahmen regulärer Angebote und nicht in gebündelter Notfallbetreuung erfolgen. Im Ergebnis müssen die Angebote der Kindertagesbetreuung damit weiterhin zur Verfügung stehen und Träger und Kindertagespflegepersonen ihre Leistung bereitstellen. ++ Auch in den Schulen werden die Kinder von der ersten bis zur sechsten Klasse, deren Eltern in der kritischen Infrastruktur beschäftigt sind, zuverlässig betreut. Lehrerinnen und Lehrer, Personal der Kommunen und der Träger der Offenen Ganztagsschule sorgen für ein stabiles Betreuungsangebot in dieser Notsituation. Land und Kommunen sind sich einig und sagen zu, dass die Finanzierung der Angebote durch Land und Kommunen unabhängig von der konkreten Inanspruchnahme weiter vollständig sichergestellt ist. „Land und Kommunen geben den Trägern jetzt die Sicherheit, dass die Finanzierung der Kindertageseinrichtungen und der Offenen Ganztagsschulen steht,“ erläutern Minister Stamp und Ministerin Gebauer. „Und auch die Kindertagespflegepersonen sowie das im Ganztag beschäftigte Personal bekommen die Klarheit, dass sie weiterhin ihre Geldleistung erhalten, auch wenn aufgrund des Betretungsverbots und des Unterrichtsausfalls aktuell weniger oder keine Kinder von Personen, die in der kritischen Infrastruktur tätig sind, betreut werden.“ Träger, Kitaleitungen, die Beschäftigten in den Kindertageseinrichtungen und die Kindertagespflegepersonen, die im Ganztag beschäftigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Lehrerinnen und Lehrer leisten einen unverzichtbaren Beitrag in diesen schwierigen Zeiten. Sie stellen sicher, dass Personen, die in kritischer Infrastruktur tätig sind, weiterhin arbeiten können, weil ihre Kinder gut betreut werden. Dafür haben sie alle unseren größten Respekt. Wir danken ihnen für ihren Einsatz und ihr großes Engagement

Wirtschaft
Mittwoch, 01. April 2020 11:15 Uhr
Bad Driburger Wundzentrum ausgezeichnet: Medizinische Fachgesellschaft bestätigt hohe Versorgungsqualität im Wundzentrum am St. Josef Hospital
Dienstag, 31. März 2020 10:33 Uhr

NRW (red). Die Beschäftigung von Saisonarbeitskräften ist für viele landwirtschaftliche Betriebe jedes Jahre ab Beginn der Vegetationsperiode von großer Bedeutung. Die Spargelsaison beginnt, andere Gemüse müssen ausgesät werden - doch wegen der Corona-Krise dürfen Tausende Erntehelfer ab sofort nicht mehr einreisen. Die Sicherung von Saisonarbeitskräften hat deshalb eine hohe Priorität. 

Das Landwirtschaftsministerium steht im engen Austausch mit den Verbänden aus Landwirtschaft und Gartenbau. Um dem in der aktuellen Situation vorherrschenden Arbeitskräftemangel in der Landwirtschaft zu begegnen, hat der Bund in seinem Sozialschutz-Paket wichtige Weichenstellungen vorgenommen. Aushilfskräfte, Minijobber und Bezieherinnen und Bezieher von Kurzarbeitergeld könnten in der arbeitsfreien Zeit auf freiwilliger Basis vorübergehend als Helfer in den landwirtschaftlichen Betrieben eingesetzt werden. 

Alle Interessenten , auch gerne aus dem Handwerk, die in der aktuellen Krise mit anpacken möchten, um systemrelevante Berufe rund um die Landwirtschaft zu unterstützen, dürfen mitmachen. Die von Kurzarbeit betroffenen Handwerker können mit ihren handwerklichen technischen Fähigkeiten unterstützen, damit die Landwirte ihr vorhandenes knappes Personal für die rein landwirtschaftlichen Tätigkeiten einsetzen können. So können die Helfer zum Kurzarbeitergeld noch etwas hinzuverdienen. Aufgrund einer neuen gesetzlichen Anpassung ist dies nun möglich. Einkommen aus einer Nebenbeschäftigung wird übergangsweise bis Ende Oktober 2020 bis zur Höhe des Nettolohns aus dem eigentlichen Beschäftigungsverhältnis nicht af das Kurzarbeitergeld angerechnet. 

„Wir möchten Ihnen gerne drei Arbeitsplatzbörsen vorstellen. Der aufgeführte Link führt zu einem Infoportal der Landwirtschaftskammer. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft hat ein Portal "das Land hilft" eingerichtet. Eine Vermittlungsplattform, die Arbeitgeber (Landwirte) und Arbeitnehmer (wer sich freiwillig einträgt) schnell und unbürokratisch zusammenbringt. Eine tolle Aktion! Wir helfen unseren Landwirten und die Landwirte bieten gleichzeitig ein Einkommen für diejenigen, die durch de Schutzmaßnahmen in eine wirtschaftliche Notlage geraten“, so die Kreishandwerkerschaft Höxter-Warburg.

Dienstag, 31. März 2020 10:04 Uhr

Bad Driburg/Höxter (red). Das Klinikum Weser-Egge ist für eine weitere Ausbreitung des Coronavirus weiterhin gut gerüstet. Neben der bereits eingerichteten Isolationsstation im St. Ansgar Krankenhaus in Höxter steht nun im St. Josef Hospital in Bad Driburg eine weitere Versorgungseinheit für Corona-Infizierte zur Verfügung.

"Aktuell ist die Lage in unseren Krankenhäusern entspannt, aber wir sind für andere Szenarien vorbereitet: Geplante Operationen haben wir weitestgehend verschoben und unsere Mitarbeiter sind geschult", sagt KHWE-Geschäftsführer Christian Jostes in einer Pressemitteilung. Corona-Patienten sollen vornehmlich an den Standorten Bad Driburg und Höxter behandelt werden. Jostes: "Dort können wir eine bestmögliche intensivmedizinische Versorgung sicherstellen."

Für weitere "Eskalationsstufen" ist in einem so genannten Stufenkonzept der weitere Ausbau von Intensiv- und Beatmungsplätzen vorgesehen. "Auf Knopfdruck" könnten beispielsweise die Aufwachräume in Bad Driburg und Höxter für Intensivpatienten umgerüstet werden. 

Aktuell stehen am Klinikum Weser-Egge 42 Intensivbetten zur Verfügung. Darüber hinaus ist es möglich, die Zahl der Intensivplätze innerhalb eines Tages um mehr als 50 Prozent zu erhöhen. Dafür sind auch zusätzliche Beatmungsgeräte geordert worden, die zum Teil schon eingetroffen sind. In einer extra eingerichteten Task-Force berät sich regelmäßig ein Experten-Team, um schnellstmöglich auf aktuelle Entwicklungen reagieren zu können.

Sport
Donnerstag, 02. April 2020 10:08 Uhr
Schulsport: Kreis-, Bezirks- und Landesmeisterschaften abgesagt
Dienstag, 17. März 2020 08:58 Uhr

Nörde (red). Der SV Germania Nörde und die Schiedsrichtervereinigung Kreis Höxter trauern um ihr Vereinsmitglied und den Schiedsrichterkollegen Dietmar Feischen der am 09. März 2020 plötzlich und unerwartet im Alter von 64 Jahren verstorben ist.

Seit 1965 war Dietmar Mitglied des SV Germania Nörde Hier war er als Fußballer aktiv und von 1992 bis heute aktiv an der Pfeife. Sein letztes Spiel leitete Dietmar am 04. März 2020. Besonders der Nachwuchs und die C-Junioren des SV Germania Nörde lagen Dietmar sehr am Herzen. Entweder begleitete er die C-Junioren als zusätzlicher Betreuer bei ihren Spielen oder er leitete diese als Schiedsrichter. Darüber hinaus begleitete er bis zuletzt unsere Nachwuchs-Schiedsrichter bei ihren ersten Spielen und war auch hier eine wichtige Stütze.

Der SV Germania Nörde und die Schiedsrichtervereinigung Höxter verlieren mit Dietmar einen sehr engagierten, hilfsbereiten und immer gern gesehenen Freund, Kollegen und Schiedsrichter. Wir werden Dietmar ein ehrendes Andenken bewahren.

Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie und besonders einem Enkelsohn Marcus, der seit letztem Jahr auch aktiver Schiedsrichter unserer Vereinigung ist.

Foto: Germania Nörde

Mittwoch, 11. März 2020 10:28 Uhr

Kreis Höxter (red). „Aufgrund der ergiebigen Regenfälle der letzten Tage hat sich der Kreis-Fußball-Ausschuss dazu entschlossen, für das kommende Wochenende eine Generalabsage auf Kreisebene auszusprechen“, erklärte Dieter Attelmann am Mittwochmorgen. „Ich weise darauf hin, dass bei einer Generalabsage auch keine Freundschaftsspiele im Kreisgebiet durchgeführt werden dürfen“, so Attelmann abschließend.

 

Panorama
Mittwoch, 15. Januar 2020 11:57 Uhr
PB: Unbekannter Mann schlägt 13-Jährigen nieder - Polizei sucht Zeugen
Dienstag, 14. Januar 2020 10:29 Uhr

Düsseldorf (red). Die Landesregierung untermauert ihr finanzielles Engagement für die jüdischen Gemeinden: 3,4 Millionen Euro werden in 2020 für „Neubaumaßnahmen nebst Umbau- und Renovierungsmaßnahmen an jüdischen Einrichtungen“ bereitgestellt.

„Die finanzielle Förderung ist Ausdruck der Verbundenheit, die die Landesregierung zu den jüdischen Gemeinden unterhält. Wir freuen uns, dass heute jüdisches Leben mit neuen Gemeindezentren und Synagogen sichtbar in unserem Land vertreten ist und Heimat findet“, erläutert Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung. „Die Unterstützung der jüdischen Gemeinden ist zugleich Ausdruck der Wertschätzung und Solidarität, die uns mit den jüdischen Verbänden verbindet.“ Über die Verteilung der Mittel untereinander entscheiden die Empfänger selbst. Sie müssen mittels eines Testats eines Wirtschaftsprüfers die korrekte Verwendung der Gelder belegen.

Michael Rubinstein, Geschäftsführer des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden von Nordrhein und Koordinator für die Mittelverwendung, unterstreicht die Bedeutung der finanziellen Unterstützung: „Die Förderung durch das Land ist Ausdruck der Verbundenheit mit uns. Dafür sind wir dankbar, denn die Modernisierungen und Neubauten ermöglichen es, dem vielfältigen jüdischen Leben in Nordrhein-Westfalen erweiterte beziehungsweise neue Möglichkeiten zu eröffnen.“

Von Aachen bis Unna reicht die Liste der rund 40 Projekte. Konkret wurden beziehungsweise werden jüdische Gemeindezentren saniert und ausgebaut, aber auch der Umbau einer ehemaligen Kirche in eine Synagoge mit Gemeindezentrum gefördert.

Hintergrund

Die Unterstützung des jüdischen Glaubens hat Tradition. Bereits 1992 wurde zwischen dem Land Nordrhein-Westfalen und den jüdischen Verbänden ein Vertrag geschlossen, mit dem sich das Land verpflichtet, die jüdischen Gemeinden in Nordrhein-Westfalen bei der Erfüllung ihrer Aufgaben zu unterstützen. 2017 wurde der fünfte Änderungsvertrag des Landes Nordrhein-Westfalen mit dem Landesverband der Jüdischen Gemeinden von Nordrhein, dem Landesverband Jüdischer Gemeinden von Westfalen-Lippe, der Synagogen Gemeinde Köln sowie dem Landesverband progressiver jüdischer Gemeinden in Nordrhein-Westfalen beschlossen. Seitdem stehen Mittel des Landes bereit, um jüdische Einrichtungen zu renovieren oder neu zu errichten. Der Förderbetrag erhöht sich jährlich bis zum Ende der Laufzeit des Vertrages im Jahr 2028 um je 200.000 Euro bis zur Höchstfördersumme von fünf Millionen Euro. Unabhängig davon stellt das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung weiterhin Mittel für die baulich-technischen Sicherungsmaßnahmen an jüdischen Einrichtungen bereit.

Dienstag, 14. Januar 2020 10:17 Uhr

Düsseldorf/Tel Aviv (red). Das neue Büro des Landes Nordrhein-Westfalen für Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung, Jugend und Kultur in Israel nimmt im Januar seine Arbeit auf. Als Leiter des NRW-Büros in Tel Aviv konnte der Israel-Experte Dr. Gil Yaron gewonnen werden. Dies berichtete Dr. Mark Speich, Staatssekretär für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales, am Freitag (10. Januar 2020) dem Ausschuss für Europa und Internationales im Düsseldorfer Landtag.
 
Ministerpräsident Armin Laschet: „Kein anderes Land pflegt so kontinuierliche, so enge und freundschaftliche Beziehungen zu Israel wie Nordrhein-Westfalen. Das neue Büro in Tel Aviv wird die zahlreichen Aktivitäten unseres Landes in Israel bündeln, unser Land vor Ort präsenter machen und neue Ideen für die Zusammenarbeit entwickeln. Das Büro soll auch zu einem Begegnungsort für Wirtschaft, Bildung, Forschung und Kultur werden. Zugleich ist die Einrichtung ein klares Signal der Wertschätzung an unsere Freunde in Israel, denn schließlich ist es weltweit das erste Büro Nordrhein-Westfalens in einem anderen Land mit einem so umfassenden Auftrag.“
 
Mit der in Tel Aviv angesiedelten Dependance der Staatskanzlei will die Landesregierung die bilateralen Beziehungen in allen Bereichen der Länderkompetenzen vertiefen. Das Büro wird in enger Kooperation mit dem Auswärtigen Amt und der Deutschen Botschaft in Tel Aviv agieren.
 
Der Ministerpräsident weiter: „Nordrhein-Westfalen und Israel verbindet längst weitaus mehr als die sich für uns aus dem Menschheitsverbrechen der Shoa ergebende Verantwortung. Wir profitieren heute von engen Kontakten zur High-Tech Nation Israel. Tel Aviv ist nach dem Silicon Valley die innovativste Start-up-Region der Welt. Wissenschaft und Wirtschaft spielen hier Hand in Hand. Zukunftstechnologien wie etwa im Bereich der Künstlichen Intelligenz oder Big Data-Anwendungen im Bereich der Medizin sind für Nordrhein-Westfalen von größtem Interesse.“
 
Dementsprechend ist das neue Büro zunächst in einem modernen Coworking-Space in Tel Aviv untergebracht, in dem auch zahlreiche Start-up-Unternehmen arbeiten. Über den endgültigen Standort des Büros wird noch entschieden.
 
Das neue Büro wird in Israel für Nordrhein-Westfalen werben und israelischen Unternehmen und Investoren die Standortvorteile Nordrhein-Westfalens sichtbar machen. Dabei wird es eng mit der Deutsch-Israelischen Industrie- und Handelskammer (AHK) in Tel Aviv kooperieren, die bereits für das Land in Israel aktiv ist und ihre erfolgreiche Tätigkeit für Nordrhein-Westfalen fortsetzt.
 
Der neue Leiter des Israel-Büros: Zur Person Dr. Gil Yaron
Die Leitung des Büros des Landes Nordrhein-Westfalen in Tel Aviv übernimmt Dr. Gil Yaron, dessen Lebenslauf die engen Verbindungen zwischen beiden Ländern verkörpert. Ministerpräsident Laschet: „Mit Gil Yaron konnten wir einen ausgewiesenen Kenner der Region für die Leitung des Büros gewinnen. Mit seinen Artikeln, Büchern und Vorträgen in beiden Ländern trägt Gil Yaron seit über zwei Jahrzehnten zum besseren Verständnis zwischen Deutschen und Israelis bei. Er kennt den jüdischen Staat, sein Umfeld, seine Bevölkerung und seine Medien wie kaum ein anderer und unterhält seit seiner Kindheit engste Beziehungen zu Nordrhein-Westfalen. Zudem verfügt er über ausgezeichnete Kontakte und ein großes Netzwek in Israel.“
 
Gil Yaron kam 1973 als Sohn deutschstämmiger Israelis in Haifa zur Welt. Sein Großvater stammt aus Hoengen bei Aachen, seine Großmutter aus Nordhausen. Beide verließen 1933 nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten Deutschland und flohen in das damalige Mandatsgebiet Palästina. Yarons Eltern wanderten kurz nach seiner Geburt nach Düsseldorf aus. Dort wuchs er bis zum Abitur auf. Nach einem kurzen Studienaufenthalt an der renommierten Brown University in den USA kehrte Gil Yaron nach Israel zurück, um in Jerusalem an der Hebrew University Medizin zu studieren. Bis zu seiner Promotion 2006 forschte und veröffentliche er zudem im Feld der Molekularbiologie.
 
Schon vor Abschluss seines Studiums interessierte sich Gil Yaron für die Nahostberichterstattung. Er studierte Arabisch und Politik in Givat Haviva und an der Hebräischen Universität und schrieb für eine Vielzahl hebräischer, deutsch- und englischsprachiger Medien, zuletzt als Israel-Korrespondent für die WELT.
 
Hintergrund: Nordrhein-Westfalen und Israel
Nordrhein-Westfalen und Israel pflegen traditionell enge Beziehungen. Zahlreiche Schulpartnerschaften, Jugendbegegnungen und Stipendienprogramme für Studierende spiegeln diesen engen Austausch wider. Lehrer, Richter, Staatsanwälte und angehende Polizeibeamte können an Fortbildungs- beziehungsweise Studienreisen zur Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem teilnehmen. 28 israelische und nordrhein-westfälische Städte verbindet eine Partnerschaft.
 
Das Land Nordrhein-Westfalen übernahm in der Vergangenheit bei der Wiederaufnahme von Verbindungen zu Israel stets eine Vorreiterrolle. Lange vor der Aufnahme formeller diplomatischer Beziehungen bezogen israelische Diplomaten ihren Sitz zuerst in Köln und dann in der damaligen Bundeshauptstadt Bonn. Zugleich gelang es Nordrhein-Westfalen, Kontakte zur israelischen Gesellschaft aufzubauen. Die Arbeit des neuen Büros in Israel ist die Fortentwicklung einer langen Tradition enger Beziehungen mit Israel, die fortan mit weiteren Inhalten bereichert werden soll.

Foto: Land NRW / Shani Nahmias

Dienstag, 14. Januar 2020 10:11 Uhr

Paderborn (red). Jedes Jahr bietet das Jugendreferat des Evangelischen Kirchenkreises Paderborn Platz für zwei engagierte und motivierte junge Menschen, die sich ein Jahr lang in der Kinder- und Jugendarbeit einbringen sowie sich selbst weiterentwickeln möchten. Der Einsatz erfolgt im Arbeitsfeld der Jugendverbandsarbeit. Die Begleitung und Verwaltung der Einsatzstelle erfolgt über das Diakonische Jahr der Evangelischen Kirche von Westfalen.

Die Freiwilligen sind Teil des Teams des Jugendreferates und lernen unterschiedliche Bereiche der Kinder- und Jugendarbeit im Kirchenkreis kennen. Dazu gehören Kinder-, Jugend- und Konfirmandengruppen in den Gemeinden und die Schulungen, Freizeiten und Aktionen des Jugendreferats. Im Laufe des Jahres übernehmen die Freiwilligen dabei immer mehr Verantwortung und können eigene kreative Ideen mit in die Arbeit einbringen. Die Arbeit wird intensiv begleitet von einer Praxisanleitung.

Über das Jahr verteilt werden mehrere Seminare des Diakonischen Jahres angeboten. Diese dienen der Reflexion der Arbeit und der Persönlichkeitsbildung. Das Diakonische Jahr beginnt in der Regel nach den Sommerferien. Die Bewerbungen sind noch bis zum 31. Januar 2020 möglich.

Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite des Jugendreferates unter www.juenger-paderborn.de und unter www.diakonisches-jahr-westfalen.de

Telefonische Rückfragen können gerne unter (05251) 5002-10 an den geschäftsführenden Jugendreferenten Oliver Schwarz gestellt werden.

Donnerstag, 02. Januar 2020 14:33 Uhr

Krefeld (red). Die Krefelder Strafverfolgungsbehörden haben den verheerenden Brand im Krefelder Zoo weitestgehend geklärt. Das Feuer ist durch eine Himmelslaterne ausgelöst worden. Drei Frauen hatten in der Silvesternacht zuvor fünf von diesen aufsteigen lassen und sich nach der Pressekonferenz am gestrigen Mittwoch bei der Polizei Krefeld gemeldet. Die Kriminalpolizei konnte bisher vier dieser Himmelslaternen in der Nähe des Affenhauses sicherstellen. Bei der fehlenden fünften Laterne handelt es sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit um die Laterne, die den Brand ausgelöst hat. Die Frauen hatten die Laternen zuvor im Internet bestellt. In ihren gestrigen Vernehmungen hatten sie angegeben, dass sie kein Hinweis auf ein Verbot gefunden haben. Mit dem schlimmen Folgen hätten sie nicht gerechnet. Sie gaben nachvollziehbar an, dass ihnen das Geschehen unendlich Leid tue. Bei den Frauen handelt es sich um eine Mutter mit ihren zwei erwachsenen Töchtern im Alter von 30 bis 60 Jahren. Gegen die Krefelderinnen wird nun wegen fahrlässiger Brandstiftung ermittelt.

Foto: Polizeipräsidium Krefeld

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