Top 5 Nachrichten der Woche
Region Aktiv
Montag, 14. Oktober 2019 10:54 Uhr
Eicheln und Kastanien können für das Wildgehege im Gräflichen Park gesammelt und gegen Bares eingetauscht werden
Montag, 14. Oktober 2019 10:16 Uhr

Brakel (red). Halloween mit seinen gruseligen Gesellen, welche durch die Straßen spukten, ist vorbei, aber einige von ihnen sind im Familien- und Frauenzentrum geblieben. Wenn du zwischen 9 und 11 Jahre alt bist, komm doch zu uns ins FFZ und lass dich von den gruseligen Lesehappen überraschen. Wir werden dich in die Welt der Gruselgeschichten entführen. Passend zu den Geschichten wird es noch Kleinigkeiten zu essen geben. Die Veranstaltung findet am Freitag, 08.11.2019, in den Räumlichkeiten des FFZ, Warburger Straße 6, 33034 Brakel statt. Kursgebühr: 5,00 EUR. Anmeldungen bis zum 05.11.2019 bei Edith Rose, Tel.: 0172-3741842 oder e-mail: rose@ffz-brakel.de

 

 

 

Sonntag, 13. Oktober 2019 11:18 Uhr

Kreis Höxter (red). Gastro-Check für die Mittagspause: Was in Schulen und Kantinen im Kreis Höxter auf den Tisch kommt, soll nicht nur schmecken, sondern auch zu fairen Bedingungen zubereitet sein. Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) fordert die Stadt- und Gemeideräte im Kreis dazu auf, öffentliche Einrichtungen nur von Caterern bekochen zu lassen, die sich an Tarifverträge halten. Das gelte von der Mittagskantine über das Büfett beim Sektempfang bis hin zu den Sitzungsbrötchen. Wo bereits jetzt tariftreue Firmen zum Zuge kommen, sollten die Verantwortlichen noch einmal prüfen, ob die vereinbarten Löhne und Arbeitsbedingungen auch eingehalten werden, sagt Armin Wiese von der NGG Detmold-Paderborn.

„Wer sich für eine bessere Qualität beim Schulessen stark macht, dem kann es nicht egal sein, wie es denen geht, die es Tag für Tag zubereiten“, so der Gewerkschafter. Nach Einschätzung der NGG arbeitet ein Großteil der Beschäftigten bei den NRW-weit rund 5.100 Kantinen und Catering-Betrieben lediglich zum Mindestlohn von 9,19 Euro pro Stunde oder knapp darüber. „Immer mehr Firmen drücken sich um die tarifliche Bezahlung im nordrhein-westfälischen Gastgewerbe. Die liegt für einen gelernten Koch bei 12,47 Euro in der Stunde“, so Wiese. Hinzu komme vielerorts das Arbeiten unter „enormem Zeitdruck“. Diese Bedingungen führten dazu, dass Caterer mittlerweile große Probleme hätten, überhaupt noch ausreichend Personal zu finden.

„Mit der Koppelung des Kantinenbetriebs an Tarifverträge hat die öffentliche Hand die Möglichkeit, für faire Spielregeln zu sorgen. Dumping-Löhne und ein solides Mittagessen passen nicht zusammen“, so Wiese weiter. Die NGG sieht neben den Kommunen auch die Landespolitik in der Pflicht. Die NRW-Landesregierung solle vorangehen und ihre eigenen Behörden und Einrichtungen von tariftreuen Caterern bekochen lassen, fordert die Gewerkschaft.

Foto: NGG

Samstag, 12. Oktober 2019 11:58 Uhr

Paderborn (red). Zum traditionellen Herbstliborifest lädt die Stadt Paderborn in diesem Jahr von Samstag, 19. Oktober, bis Sonntag, 27. Oktober, ein. Auf der 700 Meter langen Kirmesmeile auf dem Liboriberg bieten mehr als 70 Schausteller ein Erlebnis mit viel Abwechslung für die ganze Familie. 

Ein besonderer Anziehungspunkt auf dem Festplatz ist das 38 Meter hohe Riesenrad „Movie Star“, das mit seiner einmaligen Beleuchtung schon aus der Ferne zu erblicken ist. ++ Auch in der Achterbahn „Crazy Mouse" erwartet die Gäste ein einzigartiges Fahrerlebnis. Tempo, Steilfahrten und Kurven werden zum Erlebnis auf dem Kirmesplatz. Die nach modernsten Ansprüchen gebaute Familienachterbahn sorgen für ein unvergessliches Abenteuer für alle Altersgruppen. 

Für alle, die es noch rasanter mögen, steht das seit vielen Jahren bekannte Rundfahrgeschäft „Break Dancer“ auf dem Liboriberg. Wer es lieber schwungvoll und gemütlich mag, der ist mit dem „Scirocco“ bestens bedient. Das Fahrgeschäft lockt mit einer attraktiven Optik. Darüber hinaus wird eine atemberaubende Fahrweise in frei schwingenden Gondeln angeboten. Ein sich um eine Achse drehender propellerartiger Flügel lässt die Besucher einen Gleitschirmflug nachempfinden. Die Fahrt begeistert Fahrgäste und Zuschauer gleichermaßen. +++ Auch das Fahrgeschäft „Shaker“ ist ein Erlebnis der besonderen Art. Ein farbenfrohes Design sowie unterhaltsame Musik laden zu einer aufregenden Fahrt ein. 

„An die Arbeit – es gibt viel zu tun!“ - so lautet das Motto im Laufgeschäft „Krumm und Schief Bau“, auch besser bekannt als „Die lustigste Baustelle der Welt“. Auf ganzen drei Ebenen erwartet die Besucher viel Spaß und Action. Ein Kletter- und Hindernisparcour ist auf kleine und große Gäste ausgerichtet. Spaßtreppen, Hängebrücken und eine Schuttrutsche bieten Abwechslung pur.

Für alle, die es gruselig mögen, bietet das Laufgeschäft „Ghost“ eine gelungene Kombination aus Grusel- und Lachhaus. Das „Ghost“ ist in einem urigen Dschungel-Stil gestaltet - ein Geisterdschungel zum Greifen nah. Geisterkrallen, Krokodile und andere Dschungeltiere lassen ihn lebendig werden. 

Beliebte Klassiker wie der Autoscooter und der Musikexpress dürfen natürlich nicht fehlen. Für die passende Kirmesatmosphäre sorgen außerdem das „Paderborner Pferdekarussell Anno 1886“, das ein Wahrzeichen der Paderborner Volksfeste ist, weitere beliebte Kinderfahrgeschäfte sowie Imbiss,- Ausschank-, Spiel- und Süßwarengeschäfte. Gemütlich geht es außerdem im „Alpendorf“, in „Stratmann's Café und Bierschänke“ sowie im „Almhof“ und in der „Turmschänke“ zu.

Herbstlibori geht auf das Jahr 1627 zurück. Es soll an die Rückgabe der vom Braunschweiger Herzog Christian (genannt „Der tolle Christian“) geraubten Reliquien des Heiligen Liborius, Stadt- und Bistumspatron von Paderborn, erinnern. Am 31. Oktober des Jahres wurden die Reliquien des Schutzpatrons nach fünfjähriger Irrfahrt feierlich in den Dom zurückgeführt. 1622 hatte Christian von Braunschweig im Dreißigjährigen Krieg die Bischofsstadt überfallen, den Domschatz geplündert und den Reliquienschrein geraubt. 

Geöffnet ist die Kirmes montags bis donnerstags von 14 bis 22.30 Uhr, freitags und samstags von 14 bis 23 Uhr und sonntags von 11.30 bis 22.30 Uhr.

Samstag, 12. Oktober 2019 11:14 Uhr

Erkeln (red). Am Samstag, den 26. Oktober, findet in Erkeln, in der Zeit von 13 bis 16 Uhr die erste kombinierte Büher- und Spielzeugbörse statt. Anders als bei allen anderen Börsen ist diese nicht nur für Kinder. Denn auch Erwachsene bieten ihre Bücher und Spiele an. Dieses finden einige der Aussteller richtig gut. „Das ist hat es noch nie gegeben. Wir sind gespannt wie es bei den Besuchern ankommt“, so die Aussage einer Ausstellerin. Neben den Büchern und Spielsachen wird es ein reichhaltiges Kaffee- und Kuchenbuffet geben. Der Erlös der Börse ist für den Kindergarten in Erkeln bestimmt. Wir freuen uns auf ihren Besuch! Wer noch spontan mitmachen möchte, der kann sich noch bei Sylvia Pahn (05272/355111), Marion Deppe-Kleibrink (05272/390815) oder Iris Löneke (05272/355763) anmelden.

Blaulicht
Montag, 14. Oktober 2019 11:03 Uhr
Sicher surfen für Senioren Vortrag der Polizei Höxter mit Tipps gegen Kriminalität im Internet
Freitag, 11. Oktober 2019 12:35 Uhr

Altenbeken (red). Zwei schwer und ein leicht verletzter Jugendlicher sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls am Donnerstagabend auf der Dorfstraße in Buke. Gegen die beiden Unfallfahrer laufen jetzt Strafanzeigen. Ein 15-jähriger Motorrollerfahrer fuhr gegen 21.30 Uhr auf der Dorfstraße in Richtung Schwaneyer Straße. An der Einmündung zur Straße Am Alten Teich bog er nach rechts ab. Beim Bremsen fuhr ein hinter ihm fahrender 16-jähriger Geländemotorradfahrer mit Sozius auf und verlor die Kontrolle. Die Enduro-Maschine kam von der Straße ab und kollidierte mit einem Baum sowie einer Mülltonne. Fahrer und Sozius stürzten und verletzten sich schwer. Der 15-Jährige erlitt einen Schock. Während beide Leichtkraftradfahrer Helme trugen, war der 17-jährige Sozius ungeschützt. Die drei Verletzten wurden mit Rettungswagen in ein Krankenhaus nach Paderborn gebracht. Die Polizei stellte fest, dass an beiden Krafträdern seit mehreren Jahren abgelaufene Versicherungskennzeichen angebracht waren. Führerscheine hatten beide Fahrer ebenfalls nicht. Deswegen erstattete die Polizei Strafanzeigen, die jetzt neben dem Verfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung laufen.

Donnerstag, 10. Oktober 2019 10:05 Uhr

Marienmünster (red). Eine 56-jährige Brakelerin ist am Mittwoch, 09.10.2019, gegen 09:10 Uhr, auf der Landstraße 886 bei Bredenborn mit ihrem Chevrolet aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn abgekommen. Im Anschluss kam das Fahrzeug auf der Fahrerseite liegend in der Mitte der Fahrbahn zum Stehen. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr die Frau die Landstraße von Bredenborn in Richtung Sommersell. In einer Rechtskurve geriet sie auf regennasser Fahrbahn dann von der Straße ab und verletzte sich so schwer, dass sie mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden musste. Der Chevrolet war nicht mehr fahrbereit und wurde abgeschleppt. Der Sachschaden beträgt rund 4000 Euro.

Foto: Polizei

Donnerstag, 10. Oktober 2019 10:03 Uhr

Brakel (red). Ein herrenloses Mountainbike ist vor einigen Tagen in Brakel aufgefunden worden. Die Polizei sucht nun den rechtmäßigen Eigentümer. Es handelt sich um ein schwarz-grünes Mountainbike der Marke Ghost. Wer Hinweise auf den Eigentümer geben kann, oder der Besitzer selbst, sollte sich melden bei der Polizei in Höxter, Telefon 05271/962-0.

Foto: Polizei

Mittwoch, 09. Oktober 2019 13:20 Uhr

Bad Driburg (r). In der Nacht von Montag, 07.10.2019, auf Dienstag, 08.10.2019, ist aus einer Garage in der Dechant-Wilhelm-Becker-Straße ein schwarzer VW Tiguan entwendet worden. An dem Fahrzeug war das amtliche Kennzeichen HX-TN2008 angebracht. Der oder die Täter beschädigten weiter ein Zufahrtstor und ein Garagentor. Ebenfalls zu o.g. Tatzeit wurde auf dem Grundstück gegenüber, aus einem unverschlossenen Mercedes, Münzgeld entwendet. Der Gesamtschaden beträgt rund 7500 Euro. Da die Identität des oder der Täter bislang unbekannt ist, bittet die Polizei in Bad Driburg (Tel. 05253-98700) um Hinweise von Zeugen.

Foto: Symbolbild

Politik
Montag, 14. Oktober 2019 10:58 Uhr
„DigitalPakt“ kommt in den Schulen an
Samstag, 05. Oktober 2019 06:30 Uhr

Brakel (r). Der Wahlausschuss trifft sich am Montag, 7. Oktober um 18.00 Uhr im Haus des Gastes (Raum 12). Auf der Tagesordnung stehen die Verpflichtung der Beisitzerinnen und Beisitzer, die Bestellung eines Schriftführers bzw. einer Schriftführerin, die Wahlbezirkseinteilung für die Wahl zum Rat der Stadt Brakel sowie die Information über Stellung, Zusammensetzung, Aufgaben und Grundzüge der wesentlichen Sachentscheidungen des Wahlausschusses. Die Sitzung ist öffentlich, Zuhörer sind willkommen.

Foto: Symbolbild

Sonntag, 29. September 2019 09:54 Uhr

Bad Driburg (r). "Antwort der Landesregierung nichts-sagend Als „am Thema vorbei“ bezeichnet der GRÜNE Landtagsabgeordnete Matthi Bolte die Antwort der Landesregierung zu seiner Anfrage zur Eggebahn. Seit Jahren erleben Reisende und Pendler in unregelmäßigen Abständen, dass der Zug vor geschlossenen Schranken stehen bleibt, der Triebwagenführer steigt aus, geht vor bis zu den Schranken, dreht einen Schlüssel, kehrt um, klettert wieder in den Zug und fährt los. Vor dem nächsten Bahnübergang beginnt dann regelmäßig das gleiche Spiel.

Die GRÜNEN wollen nun wissen, woran das liegt und warum die Bahn das auch nach Jahren nicht in den Griff bekommt. Die Antwort der Landesregierung ist allerdings mehr als enttäuschend: es werden lediglich allgemeine Vorschriften der Bahn zitiert. „Mit keinem Wort geht die Antwort auf die besondere Situation auf der Eggebahn ein.“ So Matthi Bolte MdL. „Das ist nicht nur eine Missachtung der Region, sondern zeigt auch deutlich das Desinteresse der Landesregierung an einem funktionierenden Schienenverkehr.“"

Die Grünen Fraktion Bad Driburg

 

Wirtschaft
Montag, 14. Oktober 2019 11:22 Uhr
IHK ehrt 171 Auszubildende mit Bestenpreis
Montag, 14. Oktober 2019 10:06 Uhr

Bad Driburg (red). Das Sporttherapeutische Zentrum der Caspar Heinrich Klinik gab der Preisverleihung den passenden Rahmen. In Kooperation mit der Universität Paderborn wurde die herausragende Abschlussarbeit im dortigen Studiengang „Angewandte Sportwissenschaft“ prämiert. Das Preisgeld in Höhe von 500 Euro stiftete die Caspar Heinrich Klinik. Marcus Graf von Oeynhausen-Sierstorpff überreichte persönlich den symbolischen Scheck.

Den Preis für herausragende Abschlussarbeiten an der Universität Paderborn erhielt  Thorsten Auer. In seiner Bachelorarbeit untersuchte der Student die Zusammenhänge zwischen Maßnahmen der Betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF) und einer Veränderung der Kommunikationsstrukturen und Arbeitsleistungen in Betrieben. Damit ist er in eine Forschungslücke gestoßen: Betriebliches Gesundheitsmanagement als Maßnahme einer ganzheitlich orientierten Unternehmensstrategie zur Existenzsicherung ist bislang kaum nachzuweisen. Dies begründet sich unter anderem darin, dass solche Nachweise auf Schwierigkeiten bei der empirischen Abgrenzung stoßen. Zum Beispiel ist der Faktor „Betriebsklima“ als soziales Beziehungsgefüge nicht eindeutig und klar genug definierbar. Trotzdem hat Auer sich auf den Weg gemacht, die Wirksamkeit der BGM-Maßnahmen anhand eindeutiger Parameter zu prüfen und hat seine Arbeit mit der Note „sehr gut“ abschließen können. 

Die Preisverleihung fand mit einem Rahmenprogramm im Sporttherapeutischen Zentrum der Caspar Heinrich Klinik Bad Driburg statt, die - wie im vergangenen Jahr auch - das Preisgeld von 500 Euro stiftete. Dr. Markus Wrenger, Chefarzt der Kardiologie in der Klinik, ist Mitglied in dem Initiativkreis der Universität, der regelmäßig neue Entwicklungen und Ergebnisse aus diesem Feld präsentiert. Den symbolischen Scheck verlieh Marcus Graf von Oeynhausen-Sierstorpff persönlich an den Preisträger.

Foto: Graf von Oeynhausen-Sierstorpff GmbH & Co. KG Holding

Mittwoch, 25. September 2019 06:30 Uhr

Beverungen (red). Beverungen wird „Streik-Spot“ der Gebäudereinigung: Kein Papierkorb wird mehr geleert, keine Toilette sauber gemacht, kein Fenster geputzt – in einigen Objekten in Beverungen treten Reinigungskräfte am Mittwoch (Hinweis f.d. Red.: 25. September) in den Warnstreik. Die Arbeitsniederlegung ist Teil einer 48-stündigen Streik-Welle in der Gebäudereinigung, die sich im Rahmen einer ersten bundesweiten Aktion auf gezielt ausgewählte Gebäude und Einrichtungen konzentriert. Aufgerufen dazu hat die Gebäudereiniger-Gewerkschaft IG BAU. Sie reagiert damit auf die Kündigung des Rahmentarifvertrags durch die Arbeitgeber der Reinigungsbranche. 

„Die Unternehmen starten den Versuch, den Lohn zu drücken. Und das insbesondere bei denen, die ohnehin auf jeden Euro achten müssen: bei Teilzeitkräften und Mini-Jobbern. Von ihnen verlangen die Arbeitgeber, dass sie eine Überstunde nach der anderen machen. Einen Zuschlag von 25 Prozent für die Mehrarbeit wollen sie aber nicht bezahlen“, sagt der Leiter der IG BAU-Region Westfalen, Bodo Matthey. Nachdem das Bundesarbeitsgericht in einem aktuellen Urteil entschieden habe, dass auch Teilzeitkräften der Überstundenzuschlag zustehe, hätten die Arbeitgeber kurzerhand den Rahmentarifvertrag Ende Juli platzen lassen. 

Was seitdem passiere, sei ungeheuerlich, so Matthey: „Viele Arbeitgeber versuchen, ihre Beschäftigten dazu zu überreden, geänderte Arbeitsverträge zu unterschreiben. Wer darauf eingeht, verliert viel. Es geht um massive Abstriche bei Lohn und Urlaub.“ Am Montag der kommenden Woche (Hinweis f.d. Red.: 30. September) setzen die Tarifparteien ihre Verhandlungen fort. Mit dem Warnstreik in Beverungen will die IG BAU den Druck auf den Bundesinnungsverband des Gebäudereiniger-Handwerks in der dann bereits sechsten Verhandlungsrunde erhöhen. „Sollte auch die ohne Ergebnis bleiben, steuern wir auf einen massiven Arbeitskampf zu“, so Bodo Matthey.

Sport
Montag, 14. Oktober 2019 09:45 Uhr
Hoch hinaus: Jugendliche für Kletterkurs gesucht
Mittwoch, 09. Oktober 2019 09:28 Uhr

Brakel (r). Den sechsten Sieg in Folge konnten die Brakeler Skaterhockeyspieler in der Landesliga Westfalen feiern. In der umkämpften Partie konnten die Highlander aus Lüdenscheid mit 15:10 bezwungen werden. Zwei Spieltage vor Saisonende stehen die Blitze weiterhin auf dem vierten Tabellenplatz.

„Es war wieder das erste Drittel, in welchem wir den Grundstein für diesen Sieg gelegt haben“, analysiert Feldspieler Marco von Kiedrowski die Partie. Die Highlander konnten zwar zunächst in Überzahl die Führung erzielen, doch die Blitze zeigten fortan, dass sie beim vier gegen vier die bessere Mannschaft sind. Marius Rubarth und Michael Bobbert sorgten für die 2:1 Führung. Erneut eine Brakeler Unterzahl brachte die Highlander zum zweiten Torerfolg. 

„Wir müssen die unnötigen Zeitstrafen vermeiden und vorne den Torabschluss suchen“, gab Spielertrainer Martin Bobbert die weitere Marschroute für sein Team vor. Mattis Menne (2), Jonathan Hess (2) und Martin Bobbert (2) konnten die Blau-Gelben deutlich in Führung bringen. Aber auch Lüdenscheid war einmal erfolgreich und es ging beim Spielstand von 8:3 in die Kabine.

Das zweite Drittel war an Dramatik kaum zu überbieten. Zunächst war es wieder eine Brakeler Unterzahl, die die Sauerländer zum Anschlusstreffer einlud. Daraufhin zeigten die Gäste, weshalb sie so weit oben in der Tabelle stehen und kamen auf 8:7 heran. Die Blitze nahmen eine Auszeit, um wieder einen kühlen Kopf zu bekommen. Die kurze Verschnaufpause nutzte vor allem Jonathan Hess. Der Ottberger erzielte in der Folge einen lupenreinen Hattrick und brachte die Blitze wieder auf die Siegerstraße. Kurz vor Drittelende konnte auch Lüdenscheid nochmal zum 11:8 einnetzen.

Im letzten Drittel zeigten die Blitze wieder die Souveränität aus dem ersten Drittel. Den vier Treffern des Heimteams konnte der Gast nur zwei Tore entgegensetzen. „Wir feiern hier den sechsten Sieg in Folge. So erfolgreich waren wir zuletzt im Aufstiegsjahr 2016. Dieser Erfolg ist nur möglich, weil sich gerade alle in den Dienst der Mannschaft stellen“, freut sich Matchwinner Jonathan Hess über das starke Auftreten seiner Mannschaft.

Am 26.10. kommt der Erstplatzierte, die Ahauser Maidy Dogs, in den Brakeler Generationenpark. Spielbeginn ist um 17:30 Uhr. Brakel (Tore/Vorlagen): Mi. Bobbert (1/2), J. Hess (6/2) – B. Hess- Ma. Bobbert (3/3), Ellermann, Menne (3/4), Plückebaum (1/0), Rubarth (1/3), Seck, von Kiedrowski

Foto: Symbolbild

Dienstag, 08. Oktober 2019 09:38 Uhr

Brakel/Bad Driburg/Bielefeld (r). Einen schwer erkämpften und nicht für möglich gehaltenen 4,5:3,5 Heimsieg gegen den Bielefelder Sk 2 landeten die Schachstrategen aus Brakel und Bad Driburg in der Schachverbandsliga. Damit hat man als Aufsteiger schon gleich seine ersten beiden Saisonspiele gewonnen und nicht nur das – seit elf Spielen hintereinander ist man nunmehr ungeschlagen. „Eine fast schon unheimlich anmutende Erfolgsserie“, so Mannschaftsleiter Dieter Klahold.

Die Begegnung selbst begann unspektakulär: Luca Esfehanian am Spitzenbrett und Heidemarie Kluge an Position 5, die diesmal nicht auch für Allianz Leipzig in der Frauenbundesliga spielend unterwegs war, einigten sich mit ihren Gegnern jeweils auf ein Remis. Dann setzte es aber auch schon die erste Niederlage, da Walter Holl an Brett 6 dem Königsangriff seines Gegners nichts mehr entgegensetzen konnte und verlor. Es stand 1:2 und plötzlich sah sich Matthias Fischer einem Remisangebot seines Gegners gegenüber. Der Nieheimer überlegte lange, schaute sich die übrigen noch laufenden Partien an und nahm daraufhin an – eine sehr weise Entscheidung wie sich nachher herausstellen sollte.

Zunächst stellte Steffen Beyer an Position 2 nach einem Figurengewinn und einem insgesamt sehr überzeugenden Partievortrag den 2,5 :2,5 Ausgleich her. Dieter Klahold, Alexander Paul und Peter Stromberg an den Positionen 4, 7 und 8 mussten es nun richten. Nach Meinung der Zuschauer sollte es nun mindestens zu einem 4: 4 reichen, doch es kam besser: Peter Stromberg gewann ebenso nach einem Figurengewinn und stellte erstmalig die 3,5:2,5 Führung her. Es blieb weiter extrem spannend, doch dann auch schon die Entscheidung zugunsten der Schachfreunde, da Alexander Pauls Partie kippte und Paul noch zu einem Sieg kam. 4,5:2,5 und der Mannschaftssieg war unter Dach und Fach. Dieter Klaholds Partie hatte plötzlich nur noch statistischen Wert und der Brakeler konnte nach einem fatalen Königszug und 5 Stunden Spielzeit nur noch aufgeben.

Erst am 17.11. geht es nach Enger / Spenge, einem weiteren Aufstiegskandidaten. „ Sollten wir auch hier nicht verlieren, so wäre das schon eine Sensation“, äußert sich der Brakeler.

Foto: Symbolbild

Panorama
Dienstag, 06. August 2019 10:25 Uhr
1,5 Millionen Besucher feiern eines der friedlichsten Libori-Feste
Donnerstag, 13. Juni 2019 12:46 Uhr

NRW (red). "Das Urteil ist ein Durchbruch für den Tierschutz, auch wenn unsere Revision formal betrachtet nicht erfolgreich war. Die Tötung männlicher Eintagsküken muss nach einer Übergangszeit nun eingestellt werden", kommentierte Landwirtschafts- und Verbraucherschutzministerin Ursula Heinen-Esser die heutige Grundsatzentscheidung des Bundesverwaltungsgerichtes. Sobald die schriftliche Begründung des Urteils vorliegt, werde das Ministerium diese sorgfältig auswerten und verbleibende Handlungsoptionen ausloten. Mit dem Urteil hat das Gericht zwar die vorinstanzlichen Entscheidungen bestätigt, allerdings auch festgestellt, dass die Praxis der Tötung männlicher Eintagsküken nicht vereinbar ist mit dem Grundsatz des Tierschutzes. 

"Das Bundeverwaltungsgericht hat klar von einer Übergangszeit gesprochen. Ich erwarte daher, dass angesichts des erheblichen technischen Fortschritts das Bundeslandwirtschaftsministerium schnellstmöglich die Rahmenbedingungen fördert, das Töten männlicher Küken zu unterbinden. Gemeinsames Ziel aller Beteiligten muss ein Ausstieg aus der Kükentötung sein. Die Wirtschaft soll schnellstmöglich auf tierschützende Praktiken bei der Legehennen-Erzeugung umsteigen. Die Methoden zur frühzeitigen Geschlechtsbestimmung im Ei stehen kurz vor der Marktreife, sind also sehr zeitnah umsetzbar", sagte Ministerin Heinen-Esser. 

Nach Angaben des Bundeslandwirtschaftsministeriums werden in Deutschland jedes Jahr etwa 45 Millionen männliche sogenannte Eintagsküken getötet. Ministerin Heinen-Esser ruft Verbraucherinnen und Verbraucher dazu auf, auch mit ihrem Einkaufsverhalten Einfluss zu nehmen: "Schon heute gibt es Alternativen im Lebensmitteleinzelhandel wie etwa die Mast von Bruderhähnchen oder die Aufzucht von Hühnern, die sowohl Eier legen als auch Fleisch ansetzen. Auch Methoden zur frühzeitigen Geschlechtsbestimmung im Ei stehen kurz vor der Marktreife."

Hintergrund

Auf Veranlassung des nordrhein-westfälischen Landwirtschaftsministeriums hatten im Jahr 2013 die zuständigen Veterinärämter Brütereien die Tötung männlicher Eintagsküken in Nordrhein-Westfalen untersagt. Dagegen klagten Unternehmen, woraufhin das Verwaltungsgericht Minden und das Oberverwaltungsgericht Münster die Untersagungsverfügungen als rechtswidrig aufgehoben und die Tötung männlicher Eintagsküken in Brütereien als gesetzeskonform eingestuft haben. Sie sei nach Abwägung aller Belange tierschutzrechtlich nicht zu beanstanden. Daraufhin wurde das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig angerufen.

Samstag, 08. Juni 2019 12:23 Uhr

Lügde (red). Ein Met, dazu stimmungsvolle Musik und wilde Gaukelei - diese und viel weitere Programmpunkte machen ihn aus, den mittelalterlichen Liuhidi-Markt in Lügde. Das Ambiente zwischen historischer Stadtmauer samt Stadtturm und Emmer lädt geradezu dazu ein in eine frühere Zeit einzutauchen, Teil des Lagerlebens zu werden und eine alte Epoche aufleben zu lassen. +++ „Liuhidi“ – das ist der alte Name Lügdes, wie er schon im 8. Jahrhundert in den fränkischen Reichsannalen erschien. Er wurde zum Synonym für einen Mittelaltermarkt mit ganz eigenem Charakter. Mittelalterakteure, wie Handwerker, Händler, Söldner, Ritter, Knechte, Gaukler und Musikanten erschaffen erlebbares Mittelalter und Aktionen wie das Kinderritterturnier, Knappentraining, Bogenschießen, Armbrustschießen, Schmieden und Korbflechten machen den Markt besonders familien- und kinderfreundlich. Als ganz besonderes Highlight tritt in diesem Jahr die Musikgruppe Poeta Magica auf. Das Ensemble wurde 1992 gegründet und ist europaweit für ihre lebendige und virtuose Musik aus verschiedenen Ländern bekannt. Mit ihrem unbegrenztem Repertoire, der unglaublichen Instrumentenvielfalt und den abwechslungsreichen Programmen aus dreißig Jahren Bühnenerfahrung genießt das Ensemble einen legendären Ruf. 

Neben Poeta Magica dürfen sich die Besucher auch auf das Duo Asa-tru freuen. Phias Pendragon und Barni der Weltenbummler begeistern immer wieder auf Märkten, Straßenfesten, Familienfeiern und historischen Banketten die Besucher mit reichlich Musik, Narreteien, Spiel, Jonglage und Feuergaukeleien. Bereits bei dem letzten Liuhidi-Markt konnten sich die Gäste davon überzeugen und auch in diesem Jahr ist das Duo wieder Teil des Liuhidi-Marktes. Auch Jonny Robels ist dem ein oder anderen vielleicht noch ein Begriff. Er wandelt mit seiner Musik auf den alten Pfaden der keltischen Barden und versucht sich ihr Bewusstsein darin zu erschließen. Seine Musik kommt aus dieser Tradition, entwickelt aber auch eigenen Ansichten im Austausch mit anderen Einflüssen. Zudem komponiert und textet er auch selbst, zum Teil sogar in bretonischer Sprache. 

Besonders die Kinder kommen beim Liuhidi-Markt auf ihre Kosten: Bei zahlreichen Aktionen wie einem Kinderritterturnier, Bogenschießen und Animationen für das Jung- und Altvolk mit historischen Brett-, Riesen- und Feldspielen sind die kleinen Besucher zum Mitmachen eingeladen.

Neben den bereits genannten Programmpunkten erwarten die Besucher viele weitere Aktionen, diverse Stände und Lager. Auch der Marktvogt und der Buckelige vom letzten Liuhidi-Markt sind wieder dabei. Doch nicht nur das Programm kann sich in diesem Jahr wieder sehen lassen. Auch das kulinarische Angebot lässt keine Wünsche offen. Die Auswahl reicht von Knoblauchbrot, Spätzle und Sauerkraut über diverse Fleisch- und Käsesorten bis hin zu Falafel, sodass für jeden Geschmack etwas dabei ist. Abgerundet wird das gastronomische Angebot mit dem klassischen Met sowie verschiedenen Biersorten.

Der diesjährige Liuhidi-Markt bietet ein buntes Programm und lässt die Besucher in eine Reise in die Vergangenheit machen und das Lagerleben hautnah miterleben. Der Markt öffnet am Samstag (15. Juni) von 12:00 bis 23:00 Uhr und am Sonntag (16. Juni) von 12:00 bis 18:00 Uhr. Der Eintritt beträgt 5 €, Kinder unter Schwertmaß sind frei. Weitere Infos unter www.liuhidi.de

Fotos: Lügde Marketing

Montag, 03. Juni 2019 10:42 Uhr

Niedersachsen (red). Jetzt ist es amtlich: Das Bundeskabinett hat die E-Scooter ab Juni auch für Deutsche Straßen zugelassen. Damit steht der neuen Mobilität und dem Fahrspaß für viele Menschen nichts mehr im Weg. Doch bei Geschwindigkeiten bis 20 km/h kann ein Sturz zu schwersten Kopfverletzungen führen. Prof. Dr. Uwe Kehler, Chefarzt der Neurochirurgie und Prof. Dr. Lars Gerhard Großterlinden, Chefarzt der Orthopädie, Unfall- und Wirbelsäulenchirurgie an der Asklepios Klinik Altona in Hamburg warnen eindringlich vor den Risiken und appellieren, die E-Scooter nicht ohne Helm zu nutzen.

Bereits 14-Jährige können ab kommendem Monat die neuen E-Scooter fahren. Da diese "nur" bis zu einer Höchstgeschwindigkeit bis 20km/h zugelassen sind, hat der Gesetzgeber zwar einen Versicherungsschutz, aber keine Helmpflicht vorgeschrieben. „Wir haben ja bereits langjährige Erfahrungen mit Fahrradfahrern, die ohne Helm fahren und dann mit schweren Verletzungen in unsere Klinik kommen“, so der Chefarzt der Neurochirurgie. „Dabei können typische Kopfverletzungen wie Schädelhirntrauma, Hirnblutungen, Subdural- oder Epiduralhämatome oder Hirnödeme nachweislich teilweise oder sogar ganz durch das Tragen von Helmen verhindert werden.“ Die Folgen solcher Verletzungen reichen von Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen über epileptische Anfälle, Lähmungen, Sprachstörungen bis zu Pflegebedürftigkeit, Wachkoma und Tod. „Und tatsächlich sind Kinder und Jugendliche noch gefährdeter als Erwachsene. Sie sind weniger aufmerksam und vorausschauend und fahren risikoreicher“, warnt Prof. Dr. Kehler.

Eine Studie aus den USA, die von den Centers for Disease Control and Prevention (CDC) kürzlich veröffentlicht wurde, bestätigt die hohe Gefahr von Kopfverletzungen bei der Nutzung von EScootern. Untersucht wurden Verletzungen in der texanischen Hauptstadt Austin im Zeitraum September bis November 2018. Von den dort identifizierten 190 verletzten E-Scooter-Fahrern erlitten 45 Prozent Kopfverletzungen. Praktisch kein Fahrer trug einen Helm. „E-Scooter sind bei allem Fahrspaß grundsätzlich einfach nicht ungefährlich, wie wir aus den Erfahrungen in anderen Ländern wissen“, warnt auch der Chefarzt der Orthopädie, Unfall- und Wirbelsäulenchirurgie. So erlitten 70 Prozent der verunfallten E-Scooter-Fahrer in Austin Verletzungen an den oberen Gliedmaßen wie Händen, Handgelenken, Armen und Schultern, 55 Prozent erlitten Verletzungen an den unteren Gliedmaßen. 

„Ich hoffe, dass das, was bei Skifahrern mittlerweile ja Usus ist, sich auch bei den zukünftigen EScooter-Fahrern von Beginn an etablieren wird: Kopf schützen! Helm tragen!“, appelliert daher Prof. Dr. Kehler eindringlich. „Und dabei haben die Erwachsenen eine entscheidende Vorbildfunktion.“

Foto: Asklepios Klinik Altona

 

 

Montag, 20. Mai 2019 09:51 Uhr

NRW (red). 75 Prozent der rund 150 wichtigsten Nutzpflanzen auf der Welt profitieren von der Bestäubung durch Bienen und andere Insekten. Aber Biene ist nicht gleich Biene. Während bei den gezüchteten Honigbienen die Zahl der Völker in menschlicher Obhut steigt, nimmt die Zahl ihrer wildlebenden Verwandten – deutschlandweit ca. 560 verschiedene Arten – über die Jahre deutlich ab. Laut der Roten Liste bedrohter Tierarten sind in Nordrhein-Westfalen über 50 Prozent der Wildbienen und Wespen gefährdet. Aber gerade die Wildbienen sind entscheidend für die Bestäubung etwa von Obstbäumen, denn sie fliegen im Gegensatz zur Honigbiene immer, so auch bei kühlfeuchtem Frühlingswetter.

Zum morgigen Weltbienentag erklärt Umweltministerin Ursula Heinen-Esser: "Weniger Wildbienen, bedeuten weniger Obsternten, weniger Blütenpflanzen, weniger Singvögel und damit weniger Vielfalt insgesamt. Diese Negativkette müssen wir gemeinsam durchbrechen, das liegt in unserem ureigenen Interesse. Die Bewahrung der biologischen Vielfalt ist Kernanliegen der nordrhein-westfälischen Umwelt- und Naturschutzpolitik. Dies gilt insbesondere für die Bienen. Sie sind Bestandteil unsere Lebensversicherung der Artenvielfalt."

Der Verlust von Lebensräumen etwa durch intensive Flächennutzung infolge von Bebauung, Land- und Forstwirtschaft, Änderungen des Nährstoff- und Wasserhaushalts sowie Bodenschatzgewinnung, sowie der Einfluss des Klimawandels und gebietsfremde, invasive Arten setzen nicht nur den Wildbienen zu, sondern die gesamte Artenvielfalt unter Druck. Heinen-Esser: "Wir müssen zweigleisig fahren: Einerseits müssen wir die bereits bekannten Ursachen angehen und andererseits müssen wir durch den Aufbau solider Forschung noch offene Fragen klären. Beides müssen wir parallel tun."

Bereits 2017 startete NRW als erstes Bundesland eine Langzeitstudie zum Insektenschwund: Bis Ende 2022 wird auf 120 Probeflächen die aktuelle Situation blütenbestäubender Insekten überprüft, ein gemeinsames Forschungsvorhaben mit der Universität Osnabrück wird den kommenden drei Jahren die statistisch valide Datengrundlage für weitere Maßnahmen zur Eindämmung des Insektenrückgangs ermitteln. Am 03. Juni findet mit Ministerpräsident Armin Laschet und Umweltministerin Heinen-Esser ab 11:00 Uhr in den Düsseldorfer Rheinterrassen der Kongress "Insekten schützen – Artenvielfalt bewahren" statt.

 

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