Top 5 Nachrichten der Woche
Region Aktiv
Samstag, 23. März 2019 06:59 Uhr
Frühstück und Austausch für Betreuer und Bevollmächtigte
Freitag, 22. März 2019 10:56 Uhr

Kreis Höxter (red). Das neue regionale Pfandbechersystem „backCUP“ steht in den Startlöchern: Ab Montag, 25. März, sind die praktischen und wiederverwertbaren Getränkebehälter im regionalen Design in allen teilnehmenden Bäckereien zu haben. „Der ‚backCUP‘ ist eine hervorragende Aktion und ein tolles Angebot an die Kundinnen und Kunden. Sie haben durch den Becher einen echten Mehrwert und können gleichzeitig einen wertvollen Beitrag zur Abfallvermeidung leisten“, freute sich Landrat Friedhelm Spieker bei der Vorstellung der neuen Getränkebehälter. Zudem dankte er den teilnehmenden Bäckereien für ihr Engagement für mehr Nachhaltigkeit.

Die neuen Becher sind echte Hingucker. Es gibt sie in zwei Farbvariationen: weiß mit schwarzem Aufdruck und schwarz mit weißem Aufdruck. Rund um den Schriftzug „backCUP – to go & zurück“ sind die Becher mit regionalen Motiven verziert wie dem Weltkulturerbe Corvey, dem Desenberg, dem Rathaus Brakel und dem Köterberg. Gestaltet wurden das Logo, die Becher und weiteres Werbematerial von der Designerin Barbara Fien aus Höxter.

Der „backCUP“ ist aus nachwachsenden Rohstoffen und natürlich vorkommenden Mineralien hergestellt und im Gegensatz zu den meisten Einwegbechern bruch-, kratz- und stoßfest. Zudem ist der Becher für die Reinigung in der Spülmaschine geeignet. Entwickelt wurde das Pfandbechersystem „backCUP“ von den Bäckereien Engel, Goeken backen, Kromes Backstube und der Bäckerei Westbomke. Unterstützt wurden sie dabei von der Abteilung Umweltschutz und Abfallwirtschaft des Kreises Höxter. „Wir freuen uns sehr, dass die Idee bereits auf ein so tolles Echo gestoßen ist und wir weitere Partner gewinnen konnten“, sagt Martina Krog, Klimaschutzbeauftragte des Kreises Höxter, die das Projekt maßgeblich mitbegleitet. So werden auch die Bäckereien Henke aus Warburg und Bielemeier aus Bruchhausen sowie der Dorfladen Dringenberg den „backCUP“ anbieten.

In den Verkaufsstellen aller teilnehmenden Bäckereien und Partner erhalten die Kunden den neuen Becher gegen einen Pfandbetrag von zwei Euro. Den benutzten Becher können sie in jeder teilnehmenden Bäckerei abgeben und erhalten dort direkt ihr Pfand zurück. Die gebrauchten Becher werden dann vor Ort gereinigt. „Jede Verkaufsstelle, die den ‚BackCup‘ anbietet und wieder zurücknimmt, ist mit einem Aufkleber im Schaufenster gekennzeichnet. Um zusätzlich auf die Aktion aufmerksam zu machen, werben die Bäckereien mit ausgefallenen, speziell gedruckten Brötchentüten für den Mehrwegbecher“, erklärt Martina Krog.

Wenn der Kunde einen Deckel wünscht, so bekommt er aktuell noch den bekannten Einwegdeckel aus Kunststoff angeboten. „Für den ‚backCUP‘ wird es auch bald einen Mehrwegdeckel sowie einen Verschlussbügel geben. Beides wird aus dem gleichen umweltfreundlicheren Material sein wieder der Becher“, erklären die teilnehmenden Bäckereien. „Diese Deckel und Bügel werden vom Kunden einmalig gekauft und können dann immer wieder benutzt werden. Anders als die Becher können sie nicht in den Verkaufsstellen gereinigt werden.“

Damit das System flächendeckend im Kreis Höxter funktioniert, soll es noch ausgebaut werden. „Unser gemeinsames Ziel ist es zudem, den Pfandbecher auch überregional zu etablieren“, so die Projektbeteiligten. „Wir wünschen uns ein dichtes Netz an Verkaufs- und Rückgabestellen.“

Interessierte Anbieter von To-go-Getränken können mitmachen und erhalten in der Abteilung Umweltschutz und Abfallwirtschaft des Kreises Höxter bei der Klimaschutzbeauftragten Martina Krog weitere Informationen unter der Telefonnummer 05271-965 4219 oder der Mailadresse backcup@kreis-hoexter.de

Foto: Kreis Höxter

Donnerstag, 21. März 2019 10:46 Uhr

Kreis Höxter (red). Der Schlaganfall ist ein tiefer Einschnitt im Leben. „Schon im Krankenhaus eine erfahrene Lotsin an der Seite zu haben, ist sehr hilfreich“, schildert Matthias Gockeln im Gespräch mit Landrat Friedhelm Spieker seine Erfahrungen im Projekt „STROKE OWL“, das derzeit unter der Federführung der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe im Kreis Höxter durchgeführt wird.

„Unser Ziel ist es, die Lebensqualität der Schlaganfall-Patienten durch speziell geschulte Lotsen zu verbessern“, erklärt Anja Kottmann von der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe. Mit dem Projekt „STROKE OWL“ will die Stiftung in ihrer Heimatregion OWL bis 2020 nachweisen, dass durch die einjährige professionelle Begleitung eine deutliche Verbesserung für die Patienten erreicht werden kann. Im Rahmen der Studie erfolge die Auswahl der Patienten nach festgelegten Kriterien. Im Kreis Höxter wurden bereits rund 80 Patienten in das Programm aufgenommen.

Zu einem ersten Erfahrungsaustausch über das im Sommer 2018 im Kreis Höxter gestartete Projekt hatte der Landrat ins Kreishaus eingeladen. Daran nahmen die Schlaganfall-Lotsinnen, ein Patient, der Chefarzt der Neurologie und Leiter der Spezialstation für Schlaganfall-Patienten im St. Ansgar Krankenhaus der Katholischen Hospitalvereinigung Weser-Egge in Höxter, Dr. Uwe Heckmann, und Anja Kottmann teil.

Landrat Friedhelm Spieker, der die Patenschaft für die zwei Schlaganfall-Lotsinnen im Kreis Höxter übernommen hat, dankte Irmhild Schmidt und Angela Winzmann für die engagierte Arbeit. Nach einem Schlaganfall sei die Welt für Betroffene und ihre Angehörigen plötzlich eine andere. „Die erfahrenen Lotsinnen helfen ihnen dabei, sich auf die Veränderungen einzustellen und in einen aktiven Lebensalltag zurückzufinden“, betont Spieker.

Irmhild Schmidt und Angela Winzmann verfügen über langjährige Erfahrungen und fundierte Kenntnisse in der Pflege, der Neurologie und der Nachsorge. Im Rahmen des Schlaganfall-Lotsen-Projekts durchliefen sie zusätzlich eine Schulung im Case Management (Fall-Begleitung). Davon profitierte auch Matthias Gockeln aus Beverungen. Er arbeitete am späten Nachmittag im Büro, als er eine Blockade bemerkte. „Plötzlich konnte ich meine rechte Hand, den rechten Arm und mein rechtes Bein nicht mehr bewegen“, erinnert er sich an den Tag, der sein Leben veränderte. Glücklicherweise handelte sein Kollege richtig und sorgte für sofortige medizinische Hilfe.

Schon kurz nach der Akutbehandlung in der Schlaganfall-Station (Stroke Unit) des Klinikums Weser-Egge in Höxter bot die Lotsin Angela Winzmann dem Beverunger eine einjährige Begleitung im Projekt STROKE OWL an. „Viele Betroffene und Angehörige fühlen sich völlig überfordert“, weiß Gockeln von anderen Patienten im Krankenhaus und in der Reha. Er findet es gut, dass er sich jederzeit mit Fragen zu Medikamenten, Hilfsmitteln, Therapieangeboten und Fördermöglichkeiten an die Lotsin wenden kann. „Nach einem Schlaganfall muss man Vieles neu lernen. Dazu braucht man viel Willenskraft“, sagt Matthias Gockeln. Die Unterstützung im Betreuungsprogramm mache es ihm leichter, sich voll und ganz darauf zu konzentrieren. Landrat Spieker dankte ihm für den offenen Austausch und wünschte ihm und seiner Familie alles Gute. 

Die Schlaganfall-Lotsinnen informieren, beraten und koordinieren. Sie helfen dabei, den passenden Pflegedienst zu finden, Hilfsmittel oder Umbaumaßnahmen im Haus zu beantragen, die entsprechenden Formulare auszufüllen oder den Lebensstil zu verändern. „Wir bieten die Unterstützung an, die der Patient braucht“, sagt Angela Winzmann.

Dr. Uwe Heckmann, Leiter der Stroke Unit am St. Ansgar Krankenhaus, begrüßt das Engagement der Schlaganfall-Lotsinnen. „Dies ist eine gute und wichtige Ergänzung für eine optimale Versorgung der Patienten“, sagt Heckmann. 

Das Projekt Stroke OWL

Im Projekt STROKE OWL werden Patienten aus dem Raum Ostwestfalen-Lippe von ausgebildeten Schlaganfall-Lotsen begleitet. Ziel ist es, die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern und das Risiko eines weiteren Schlaganfalls zu reduzieren. In dem wissenschaftlich begleiteten Projekt werden unter Berücksichtigung festgelegter Aufnahmekriterien bis zu 2.000 Patienten in der Region OWL bis Herbst 2020 betreut. Jeweils ein Jahr lang werden Schlaganfall-Betroffene von professionellen Lotsen begleitet – direkt von der Stroke Unit über die Reha bis hin zur Nachsorge. Die Lotsen-Leistung soll nach Abschluss des Projektes möglichst bald von den gesetzlichen Krankenversicherungen übernommen werden, so dass zukünftig hoffentlich alle Schlaganfall-Patienten im Kreis Höxter, in der Region OWL und bundesweit davon profitieren können.

Weitere Infos: stroke-owl.de

Foto: Kreis Höxter

Donnerstag, 21. März 2019 08:15 Uhr

Brakel (red). Die nächste Fahrerbesprechung des Bürgerbusvereins Brakel ist am heutigen Donnerstag, den 21. März. Die Versammlung beginnt um 19 Uhr im Gasthaus Tegetmeier im Hanekamp 14. Alle ehrenamtlichen Fahrer/innen und alle interessierten Bürger/innen sind zu der Fahrerbesprechung willkommen. Im Anschluss daran findet die achte Jahreshauptversammlung des Bürgerbusvereins statt.

Mittwoch, 20. März 2019 10:02 Uhr

Bökendorf (red). Am Sonntag, den 31. März 2019, findet um 17 Uhr in der Pfarrkirche Bökendorf eine feierlich-freudige Vesper zum „Laetare-Sonntag“ statt. Das Abendgebet wird musikalisch von der Chorgemeinschaft Liedertafel Istrup unter der Leitung von Markus Grewe gestaltet. Die Fastenzeit überschreitet an diesem Tag ihren Höhepunkt und die liturgische Farbe "Rosa" am Laetare-Sonntag lässt das helle weiße Licht der Auferstehung durch das tiefe „Violett“ der Fastenzeit durchschimmern. „Der vierte Fastensonntag hat daher einen eher freudigen Charakter und neben Schriftlesungen, Fürbitten und Gebeten ist ein besonderer musikalischer Akzent an diesem Tag in der sonst eher ruhigeren Fastenzeit genau passend“, erklärt Bernhard Aufenanger als Vorsitzender des Pfarrgemeinderats Bökendorf.

Bereits zum fünften Mal organisiert der Pfarrgemeinderat des Kulturmusterdorfes eine fröhlich-musikalische Veranstaltung am Laetare-Sonntag. „Was im Jahr 2015 als Beitrag zu unserem Kirchen- und Ortsjubiläum begann, hat sich inzwischen als eine schöne Tradition etabliert“, erläutert Aufenanger. Nachdem im Jubiläumsjahr die Chorgemeinschaft ‚cantus novus‘ aus Detmold sowie der ‚Bowdoin College Chamber Choir‘ aus Brunswick (Maine, USA) für Begeisterung sorgten, beeindruckten in den Folgejahren der Musikverein Bökendorf, der Männer- und Frauenchor Concordia Bellersen sowie die Musikgruppe Gegenwind mit ihren musikalischen und gesanglichen Darbietungen. In diesem Jahr wird nun die Chorgemeinschaft Liedertafel aus Istrup die Vorfreude auf das bevorstehende Osterfest mit entsprechenden Liedbeiträgen musikalisch umsetzen. Pastor Alexander Zamiara sowie der Pfarrgemeinderat Bökendorf freuen sich auf viele Teilnehmer. Der Eintritt zu diesem Gottesdienst ist selbstverständlich frei; zur Deckung der Kosten wird um eine Spende gebeten (Türkollekte). 

Stichwort „Laetare-Sonntag“

Der “Laetare-Sonntag“ liegt in der Mitte der Fastenzeit. „Freu‘ dich, Jerusalem“, so beginnt seit vielen Jahrhunderten das Eingangsgebet des vierten Fastensonntags. Lateinisch heißt dies: „Laetare, Jerusalem“, sodass dieser Fastensonntag seit dem Mittelalter „Laetare“ genannt wird. Der Laetare-Sonntag gilt ganz der Vorfreude auf das bevorstehende Osterfest. 

Foto: Bernhard Aufenanger

www.pr-brakel.de/boekendorf

 

Blaulicht
Samstag, 23. März 2019 08:07 Uhr
Schwerer Verkehrsunfall fordert Schwerverletzte - Rettungshubschrauber im Einsatz
Freitag, 22. März 2019 07:42 Uhr

Brakel (red). Eine Photovoltaikanlage auf der Produktionshalle eines Betriebes in der Industriestraße in Brakel ist am Donnerstag gegen 14 Uhr in Brand geraten. Es entstand eine starke Rauchentwicklung. Die alarmierte Feuerwehr konnte den Brand in kurzer Zeit unter Kontrolle bringen und vollständig löschen. Es bestand keine Gefahr für die umliegenden Gebäude, Personen wurden durch das Feuer nicht verletzt. Der Sachstanden wird auf eine Höhe von rund 10.000 Euro geschätzt. Die genaue Ursache des Feuers muss noch ermittelt werden, Hinweise auf Fremdverschulden liegen nicht vor. Nach erster Einschätzung ist von einem technischen Defekt auszugehen.

Foto: Symbolfoto

Donnerstag, 21. März 2019 10:32 Uhr

Brakel (red). Aus noch ungeklärten Gründen ist ein 20-Jähriger am Dienstag, 19. März, gegen 21:30 Uhr mit seinem roten Honda Civic auf der Driburger Straße in Brakel gegen eine Betonmauer geprallt. Während der Fahrer weitgehend unverletzt blieb, wurde der 22-jährige Beifahrer vorsorglich ins Krankenhaus gebracht, das er nach ärztlicher Versorgung wieder verlassen konnte. Der Wagen hingegen erlitt wirtschaftlichen Totalschaden. Nach ersten Erkenntnissen war der Fahrer mit seinem Auto auf der Driburger Straße stadtauswärts unterwegs, als er aus unbekannten Gründen die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor. Zunächst kam er etwas nach links von seiner Fahrspur ab, verzog dann nach rechts und prallte hier gegen die Betonmauer eines Grundstücks. Anschließend schleuderte er zurück auf die entgegengesetzte Straßenseite und kam auf dem Bordstein zum Stehen. Der Sachschaden wird auf 16.000 Euro geschätzt.

Dienstag, 19. März 2019 13:12 Uhr

Kreis Höxter (red). Die Betrugsversuche durch Anrufe von falschen Polizisten hören nicht auf. Allein am Montag, 18. März, wurden der Polizei Höxter zwischen 20 Uhr und 22.30 Uhr drei Fälle in Höxter gemeldet, bei denen Unbekannte am Telefon vorgaben, Polizeibeamte zu sein, um dann die Angerufenen nach Wertgegenständen im Haus und persönlichen Informationen auszufragen. In allen drei Fällen blieb es beim Versuch, die Angerufenen schöpften rechtzeitig Verdacht, beendeten das Gespräch und informierten anschließend die echte Polizei. Die Kreispolizeibehörde appelliert weiterhin daran, grundsätzlich misstrauisch zu sein, wenn sich Unbekannte unter einem Vorwand am Telefon melden. Sobald das Gespräch auf persönliche Informationen, Bargeld oder Wertgegenstände gelenkt wird, legen Sie einfach auf und verständigen die Polizei in Höxter unter 05271/962-0.

Dienstag, 19. März 2019 13:03 Uhr

Brakel (red). Unbekannte sind im Laufe des Wochenendes vom 15. bis 18. März in ein leerstehendes Hotel an den Brunnenallee in Brakel eingedrungen und haben durch Vandalismus erhebliche Schäden angerichtet. Unter anderem wurden Feuerlöscher entleert, Bewegungsmelder zerstört, Türen aufgehebelt und Computer beschädigt. Insgesamt wird der verursachte Sachschaden mit 10.000 Euro angegeben, außerdem wurden technische Geräte im geringen Wert entwendet. Die Tat wurde am Montag, 18. März, gegen 9 Uhr entdeckt und bei der Polizei zur Anzeige gebracht. Die Ermittler der Polizei in Höxter bitten um Hinweise unter Telefon 05271/962-0.

Unsere Videothek
Politik
Freitag, 22. März 2019 07:34 Uhr
In Bad Driburg startet die 2. Runde der europäischen HausParlamente
Mittwoch, 20. März 2019 10:21 Uhr

Kreis Höxter (red). „Das 100-jährige Jubiläum des Frauenwahlrechts, der Weltfrauentag am 8. März und der Equal Pay Day zeigen, wie wichtig es war und ist, sich für die Gleichberechtigung von Frauen und Männern einzusetzen“, meint Julia Nitzbon, stellvertretende SPD-Vorsitzende im Kreis Höxter. „Ein Beispiel, der den Kampf für Gerechtigkeit und die gleichen Chancen für Frauen und Männer zeigt, ist der Film 'Die Berufung – Ihr Kampf für Gerechtigkeit'.“ Darin wird die Geschichte der amerikanischen Juristin Ruth Bader-Ginsburg erzählt. 

Der SPD Kreisverband Höxter präsentiert den Film 'Die Berufung – Ihr Kampf für Gerechtigkeit' im Cineplex in Warburg. Die sozialdemokratischen Frauen im Kreis Höxter laden – auch Männer - am Samstag, 23. März, um 17 Uhr zum Film- und Diskussionsabend ein. Ihre Teilnahme bereits zugesagt hat Sally Lisa Starken, Kandidatin für die Europawahl. „Frauen in der Politik ist das wichtige Dauerthema seit 100 Jahren und mehr. Am 23. März aktuell in Warburg“, so Julia Nitzbon abschließend. Der ermäßigte Eintritt beträgt 6 Euro.

Zum Inhalt des Films: Ruth Bader-Ginsburg ist die einzige Frau im Supreme Court, dem neunköpfigen Obersten Gerichtshof in den USA und erst die zweite Frau, die in das Gremium berufen wurde. In ihrer Arbeit schaffte sie es auf Ungerechtigkeiten im Verhältnis zwischen Männern und Frauen aufmerksam zu machen und diese anzugehen. Sie ist eins von vielen Vorbildern im Kampf für Geschlechtergerechtigkeit und macht Mut, sich für diese Ziele einzusetzen und auch dann am Ball zu bleiben, wenn es aussichtslos erscheint.

Foto: SPD-Kreisverband Höxter

Montag, 18. März 2019 12:17 Uhr

Bad Driburg (red). Am Freitag, den 29. März findet um 18:30 Uhr die Jahreshauptversammlung des SPD Ortsvereins Bad Driburg in der Gaststätte „Zum braunen Hirschen“, Lange Str. 70, in Bad Driburg statt. Der Vorstand lädt dazu alle Mitglieder recht herzlich ein. Die Tagesordnung beinhaltet unter anderem die Wahl von Delegierten für die künftigen Konferenzen auf Kreisebene, sowie Wahlkampfthemen für die Kommunalwahlen in 2020. "Gerne nehmen wir zu diesem Tagesordnungspunkt Vorschläge von unseren Mitgliedern auf. Auf der Versammlung werden ferner Mitglieder für langjährige Mitgliedschaft ausgezeichnet. Wir freuen uns sehr über Euren Besuch (Anmeldung bitte bis spätestens zum 25.03.2019 unter 05253 9756210)", so die SPD im Vorfeld.

Wirtschaft
Freitag, 22. März 2019 07:46 Uhr
Und der Award STERNE der WÄSCHE geht an das Mode- und Sporthaus Klingemann! Einzigartige Auszeichnung für das Modehaus Klingemann in Höxter
Dienstag, 19. März 2019 11:47 Uhr

Kreis Höxter (red). Wie schaffen es Kommunen, im ländlichen Raum gleichwertige Lebensverhältnisse zu schaffen? Wie können die Chancen der Digitalisierung im Kreis Höxter dazu genutzt werden, um die Daseinsvorsorge und Teilhabe sowie das Ehrenamt in den rund 130 Dörfern zu stärken? Und wie sieht das Dorf in einer digital vernetzten Zukunft aus? Können neue digitale Formen der Kommunikation und Vernetzung das Miteinander im Dorf fördern?

Die VHS Höxter-Marienmünster und das Projekt Smart Country Side (SCS) laden gemeinsam am Dienstag, 26.03 um 19:00 Uhr in die Aula der Volkhochschule Höxter ein, um allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern im ersten Teil des Abends einige spannende Projekte zu präsentieren, die derzeit im Rahmen des Efre-geförderten Projektes Smart Country Side in den Dörfern Eversen, Wehrden, Merlsheim, Ovenhausen, Sandebeck und Rösebeck mit der Dorfgemeinschaft erprobt werden. Dazu zählen z. B. eine digitale Dorf-Plattform, ein Dorf-Hilferuf, eine Kirchen-App, die Fürsorge-Plattform „Das Sorgende Dorf“, die smarte Bürgerhalle sowie die Stärkung der digitalen Kompetenz. Bei Erfolg sollen diese digitalen Anwendungen auch von anderen Dörfern im Kreis genutzt werden können.

Im 2. Teil des Abends stellen zwei Teamleiterinnen der Caritas Konferenz Ovenhausen vor, wie sie die innovativen Ideen für die digitale Fürsorge-Plattform entwickelten, wie sie die Dorfgemeinschaft zum Mitmachen motivieren und wie Ovenhausen mit diesen Aktivitäten zu einem bundesweiten Referenzort der Caritas Kampagne 2019 „Sozial braucht digital“ wurde. Denn Hilfe benötigen Menschen im Dorf in jedem Alter. Alleinerziehende, Familien, Neubürger, Menschen in Lebenskrisen, die einsam, ratlos und krank sind, erhalten in Ovenhausen bald auch digital Unterstützung bei ihrer Alltagsbewältigung.

Michael Bley (Fa. Gut versorgt in …) stellt ergänzend dazu den bundesweit neuartigen digitalen „Dorf-Hilferuf“ vor, ein SCS-Umsetzungsprojekt aus Wehrden. Er präsentiert auch die neue App „Gut versorgt in Höxter“, die vor allem älteren Menschen und deren Angehörigen mit vielfältigem Rat und Tat zur Seite steht und demnächst auch in anderen Kommunen im Kreis Höxter, wie z.B. in Beverungen, kostenfrei genutzt werden kann.

Die Veranstaltung thematisiert an Praxisbeispielen Chancen und Möglichkeiten von sorgenden Gemeinschaften als einem erfolgreichen Weg, die Zukunftsfähigkeit unserer Dörfer zu sichern. Freuen Sie sich auf spannende Informationen und den Austausch mit allen Beteiligten. Neben den beiden Dorf-Digital-Expertinnen aus Ovenhausen, Martina Voss und Martina Werdehausen sowie der Projektreferentin des Projektes Smart Country Side, Heidrun Wuttke wird auch der Geschäftsführer der Firma Gut versorgt in….GmbH anwesend sein.

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Um eine Anmeldung wird vorab gebeten, um besser planen zu können. Kurzentschlossene sind ebenfalls herzlich willkommen. Anmeldungen, Hinweise und Rückfragen richten Sie bitte an Heidrun Wuttke unter hw@gfwhoexter.de.

Das Projekt Smart Country Side ist ein Kooperationsprojekt der beiden Kreise Höxter und Lippe. Es wird aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert und ist eines von zehn Digitalisierungsprojekten des Handlungskonzeptes OWL 4.0.

Foto: GfW

Montag, 18. März 2019 11:07 Uhr

Höxter (red). Was vor wenigen Jahren noch kaum vorstellbar war, wird jetzt Realität. Kunden der Vereinigten Volksbank, die ein NFC-fähiges Android-Smartphone besitzen, können seit einigen Monaten ihren Einkauf überall dort mobil bezahlen, wo bereits jetzt kontaktlose Zahlungen mit girocard akzeptiert werden. So lässt sich auch dann etwas einkaufen, wenn man sein Portemonnaie vergessen hat oder auf dem Rückweg vom Joggen einen Durstlöscher braucht. „Die Nutzung des Smartphones gehört für viele Verbraucher zum Alltag. Wir freuen uns das Bezahlen auch über das Smartphone zu ermöglichen und erweitern damit das Portfolio an digitalen Leistungen. Kunden, die die Karten seit Ende letzten Jahres bereits im Einsatz haben, sind von der neuen Bezahlmöglichkeit begeistert. Als besonders gut wurde die einfache Installation bewertet und die schnelle und bequeme Handhabung während des Bezahlvorgangs am Kassenterminal.“, so Birger Kriwet, Vorstand der Vereinigten Volksbank.

Hauptsache schnell und bequem

Kunden der Vereinigten Volksbank können ihre girocard oder Mastercard und Visa (Kreditkarte) über die App „Digitale Karten“ auf dem eigenen Smartphone selbst bestellen und herunterladen. Auch der Bezahlvorgang ist sehr bequem. An der Kasse öffnet man die App „Digitale Karten“, wählt die passende Karte aus und hält das Smartphone an das Kassenterminal. Das Smartphone zeigt an, dass die Bezahlung läuft. Anschließend wird man über die erfolgreiche Transaktion informiert.

Noch bequemer geht es allerdings mit der „ExpressZahlung“. Ist diese Funktion aktiviert, reicht es, an der Kasse das Display des Smartphones zu aktivieren und es nah vor das Kassenterminal zu halten. Bei Beträgen unter 25 Euro geht es wie bei der kontaktlosen Karte sogar ohne Pin oder Unterschrift. Auch die Möglichkeit einer Bargeldauszahlung, auch Cashback-Funktion genannt, bleibt erhalten.

Gut geschützt

Manche Menschen haben ein ungutes Gefühl, wenn es um neue Technologien geht. „Zu Unrecht“, sagt Martin Derenthal, Abteilungsleiter Zahlungssysteme der Vereinigten Volksbank. „Die Sicherheit der neuen digitalen Karten ist mit der einer physischen Karte vergleichbar. Zwar werden im Moment des Bezahlens einzelne Daten unverschlüsselt übermittelt. Sie umfassen aber keine persönliche Daten wie Name, Adresse oder Kontonummer. Die Daten reichen auch nicht aus, um damit Transaktionen auszulösen. Es lässt sich auch nicht im Vorbeigehen Geld von Ihrer digitalen Bankkarte abbuchen. Dazu müsste mindestens das Display Ihres Smartphones eingeschaltet bzw. aktiv sein und in sehr geringer Entfernung an das auszulesende Gerät gehalten werden. Und selbst in einem derart unwahrscheinlichen Fall, handelt es sich um jeweils max. 25 Euro, die auch noch dazu nur als Buchgeld auf ein anderes Bankkonto übertragen werden können.“ und zwinkert: „Das wäre vergleichbar mit einem Einbruch, bei dem man ein Selfie und seinen Personalausweis liegen lässt.“

Wer genauer wissen möchte, wie einfach, praktisch und sicher der Bezahlvorgang mit den digitalen Karten im Smartphone ist, kann sich an das Kundenserviceteam (Tel: 05272 6007-1000) oder an die Beraterinnen und Berater der Vereinigten Volksbank wenden. Die Bank beantwortet alle Fragen zu den digitalen Karten und zu den Möglichkeiten der VR-BankingApp.

Mitmachen wird belohnt

Wer Kunde der Vereinigten Volksbank ist, sich im Aktionszeitraum vom 11.03. bis zum 22.04. auf www.v-vb.de/gewinnspiel_digitale_karten registriert und mit der digitalen Karte bezahlt, hat die Chance auf tolle Sachpreise. Zu gewinnen gibt es einen LED Fernseher, eine Smart Watch und ein Tablet der Marke Samsung.

Sport
Montag, 18. März 2019 11:02 Uhr
Zweiter Sieg für die Brakler Damen
Sonntag, 17. März 2019 08:20 Uhr

Brakel (red). Das Saisonauftaktspiel der 2. Damenliga im Inlineskaterhockey konnten die Brakeler Damen im Penaltyschiessen gegen die Düsseldorf Rams gewinnen. Gegen den ehemaligen Erstligisten zeigten die Blitze eine konzentrierte Leistung. Im ersten Drittel tasteten sich beide Mannschaften ab. Den Führungstreffer der Ramserinnen konnte Lisa Rennert noch im ersten Drittel ausgleichen. 

Ins zweite Drittel startete Düsseldorf furios und nutzte Brakels Unkonzentriertheiten aus. Zudem mussten die Blitze aufgrund eines Wechselfehlers in Unterzahl agieren. Düsseldorf konnte durch drei schnelle Treffer mit 4:1 in Führung gehen. Doch die Blitze gaben sich nicht auf und verkürzten, mit einem Tor des Willens, durch Tina Plückebaum auf 4:2. Geweckt von diesem Treffer waren die Blitze wieder im Spiel und zeigten fortan eine starke Leistung. Lisa Rennert konnte auf Vorlage von Nela Menne, die ihr erstes Spiel für die Damenmannschaft machte, den dritten Brakeler Treffer erzielen. Weitere Chancen konnten im zweiten Drittel leider nicht verwertet werden.

Nach der Drittelpause erzielte dann aber Janina Böhmer den verdienten Ausgleichstreffer zum 4:4. Die Spannung und Ehrgeiz stiegen merklich an, denn niemand wollte die Punkte liegen lassen. Brakel nun mit einem deutlichen Chancenplus, aber ohne das nötige Glück. Im Gegenteil, Düsseldorf nutzte eine ihrer wenigen Chancen zum erneuten Führungstreffer, nur drei Minuten vor Schluss. Aber wieder kam Brakel zurück. Im direkten Gegenzug konnte Lisa Rennert erneut ausgleichen.

Ein Punkt für jedes Team. Der Zusatzpunkt wurde im Penaltyschiessen verteilt. Bei nur einem Gegentreffer konnten Janina Böhmer und Nela Menne den Shutout für die Blitze entscheiden. Schon nächsten Samstag geht es weiter, die Blitzedamen treffen auf die Miners Oberhausen am 16.03.19 um 15:15 Uhr im heimischen Blitzdom. 

Brakel: Karina Friesen, Lena Albrecht (0 Tore /2 Vorlagen), Lea Rehermann, Hannah Potthast, Janina Böhmer (1/0), Miriam Disse, Lisa Rennert (3/0), Kristina Plückebaum (1/0), Nela Menne (1/1), Natalie Hücker

Foto: TV Brakel

Dienstag, 12. März 2019 11:03 Uhr

Kreis Höxter (red). Der für den 17. März 2019 angesetzte Spieltag in der Kreisliga A bis C wird aufgrund der Wetterlage komplett abgesetzt. Dies geht aus einer Mitteilung von Dieter Attelmann vom Sportkreis Höxter hervor. Demnach würden die Termine für die Nachholspiele, auch die vom vergangenen Sonntag, werden Anfang April bekannt gegeben. „Ferner weise ich darauf hin, das bei einer witterungsbedingten Generalabsage ein Spielverbot auch für Freundschaftsspiele gilt“, so Attelmann abschließend.

Panorama
Donnerstag, 14. Februar 2019 06:11 Uhr
Videoüberwachung soll Tierschutz auf Schlachthöfen verbessern
Mittwoch, 30. Januar 2019 08:31 Uhr

NRW (red). Das Risiko eines Ausbruchs der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Nordrhein-Westfalen ist nach wie vor hoch. Daher fordert das Umweltministerium weiterhin zu einem achtsamen und aufmerksamen Verhalten auf. "Die Gefahr der Einschleppung ist nach wie vor hoch. Es ist sehr wichtig, dass sich alle so verantwortungsbewusst wie möglich verhalten, um einen Ausbruch hierzulande zu verhindern. Gleichzeitig müssen wir bestmöglich auf einen Ausbruchsfall vorbereitet sein", sagte Staatssekretär Dr. Heinrich Bottermann. Um im Falle eines Ausbruchs der ASP im Wildschweinbestand noch besser eingreifen zu können, hat das Umweltministerium jetzt einen Rahmenvertrag mit einem privaten Dienstleister, der Wildtierseuchen-Vorsorge-Gesellschaft mbH (WSVG), abgeschlossen. Sie soll im Ausbruchsfall die betroffenen Kommunen unmittelbar unterstützen und – bis auf die Entnahme der Wildschweine – vor Ort alle notwendigen Arbeiten erledigen. Dies umfasst etwa die Absperrung einer Kernzone sowie die intensive Suche nach verendeten Wildschweinen und deren Bergung. 

Gegründet wurde die WSVG vom Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverband, dem Rheinischen Landwirtschaftsverband, der Landwirtschaftskammer NRW, dem Landesjagverband NRW sowie den Raiffeisengenossenschaften. Mit dem Rahmenvertrag steht den Kreisen und kreisfreien Städten des Landes nun ein weisungsgebundener Dienstleister zur Verfügung, der im Ausbruchsfall sofort handlungsfähig ist. "Mit dem Vertrag betreten wir Neuland. Weder in Deutschland noch in der EU kennen wir eine vergleichbare Struktur. Damit schaffen wir für ganz Nordrhein-Westfalen eine schlagkräftige, effektive und landesweit einheitliche Institution zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest", sagte Bottermann. Damit die Bejagung der Wildschweinebestände durch die Jägerschaft weiterhin intensiv erfolgt, baut das Land Hürden ab und übernimmt auch im Jahr 2019 die Untersuchungskosten auf Trichinen für in Nordrhein-Westfalen erlegte Wildschweine. Darauf wies Umweltministerin Ursula Heinen-Esser heute erneut im Rahmen ihres Besuchs der Jagdmesse Jagd und Hund in Dortmund hin. Dafür wurden bis zu 600.000 Euro in den Haushalt eingestellt. "Dieses Geld ist gut investiert", so Dr. Bottermann. "Denn damit wird erreicht, dass das Fleisch von Wildschweinen sicher ist und dass durch eine Reduktion der Wildschweinebestände die Gefahr einer Ausbreitung der ASP verringert wird."

Bei aller Vorsorge für einen Ausbruchsfall – primäres Ziel ist und bleibt es, einen Ausbruch durch umsichtiges Verhalten zu verhindern. So kann der Erreger vor allem Nahrungsmittel, wie zum Beispiel ein achtlos entsorgtes Wurstbrot aber auch über Kleidung oder Autoreifen übertragen werden. Insbesondere Jägerinnen und Jäger, Försterinnen und Förster, Reisende, Fernfahrende, Waldbesuchende sowie vor allem auch Tierhalterinnen und Tierhalter sind dazu aufgerufen, von Jagdreisen in aktuelle Ausbruchsgebiete abzusehen, keine Lebensmittelreste in für Wildschweine zugängliche Mülleimer zu entsorgen sowie Biosicherheitsmaßnahmen in den Schweine haltenden Betrieben strikt einzuhalten.

Eine von Umweltministerin Ursula Heinen-Esser einberufene Sonder-Arbeitsgruppe tagt regelmäßig, um die aktuelle ASP-Lage fortlaufend zu bewerten und Maßnahmen abzustimmen. Die Vorsorgemaßnahmen zur Verhinderung eines Ausbruchs und Vorbereitungsmaßnahmen auf einen möglichen Ausbruch in Nordrhein-Westfalen wurden forciert. Unter Vorsitz Nordrhein-Westfalens hatten Bund und Länder im Rahmen der Agrarministerkonferenz ein koordiniertes Vorgehen vereinbart. Inzwischen sind Änderungen von Bundesgesetzen in Kraft treten, die es beispielsweise ermöglichen, Gebiete abzusperren, Personen- und Fahrzeugverkehr einzuschränken und vermehrte Fallwildsuche anzuordnen.

Samstag, 12. Januar 2019 08:39 Uhr

Bielefeld (red). Wer überlegt, seinen Studiengang zu wechseln oder sein Studium abzubrechen, bleibt an den Hochschulen in Ostwestfalen-Lippe nicht allein: Im Rahmen eines Verbundprojektes laden die FH Bielefeld, die Hochschule OWL sowie die Universitäten Bielefeld und Paderborn am 15. Januar 2019 zu parallelen Info-Nachmittagen ein.

Im Rahmen des Verbundprojekts „Campus OWL – Chancen bei Studienzweifel und Studienausstieg“ der Fachhochschule Bielefeld, der Hochschule Ostwestfalen-Lippe sowie der Universitäten Bielefeld und Paderborn findet am Dienstag, dem 15. Januar 2019 von 16 bis 19 Uhr an allen Hochschulen zeitgleich ein Abend der Beratung bei Studienzweifel und Studienausstieg statt.

Die Studienberatungen und Career Services der Hochschulen kooperieren dabei mit den Agenturen für Arbeit Bielefeld, Paderborn und Detmold, den Industrie- und Handelskammern Ostwestfalen zu Bielefeld und Lippe zu Detmold, der Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe oder Kreishandwerkerschaft Paderborn-Lippe, und weiteren Akteuren. Angesprochen sind Studierende der vier Hochschulen, die an ihrem Studium oder Studiengang zweifeln oder bereits über einen Studienabbruch nachdenken. 

Da die Gründe, die einem Studienzweifel zugrunde liegen, häufig sehr vielfältig sind, kommen die Angebote auch aus verschiedenen Bereichen: Die Info-Veranstaltungen beantworten Fragen aus unterschiedlichen Perspektiven und zeigen eine Vielfalt von Lösungen und Alternativen auf. So werden neben unterstützenden Angeboten im Studium und den Möglichkeiten eine Fach- oder Hochschulwechsels, auch die Möglichkeiten eines Ausstiegs bzw. Umstiegs in die Berufsausbildung thematisiert. Ziel des Angebotes ist es, in einer scheinbar festgefahrenen Situation verschiedene Lösungswege zu entdecken.

Die Universität und Fachhochschule in Bielefeld führen die Veranstaltung gemeinsam auf dem Campus der Fachhochschule durch, in der Universität Paderborn findet sie in der Zentralen Studienberatung statt und die Hochschule Ostwestfalen-Lippe lädt auf den Innovation Campus Lemgo ein.

Die Veranstaltungen sind an die jeweiligen Angebote der Partner des Projektes „Campus OWL – Chancen bei Studienzweifel und Studienausstieg“ vor Ort angepasst.

 

Dienstag, 11. Dezember 2018 09:41 Uhr

Region (red). Seit vielen Jahren ist die Allianz für die Jugend e.V. Nordwest bei diversen Projekten im Norden Deutschlands aktiv und fördert damit zielgerichtet gemeinnütziges Engagement. „Umso mehr freute es uns als Allianz Private Krankenversicherungs-AG , dass einer unserer Partner auf uns zugekommen ist und um Unterstützung gebeten hat“, so Burkhard Hödtke, Leiter der Vertriebsdirektion NordWest. „Wir schätzen Herrn Frahmke schon lange als Geschäftspartner, haben daher die Förderung dieses Projekts intern angestoßen und sehr gerne gemeinsam mit ihm umgesetzt.“ Der Kindergarten „Regenbogen“ aus der Gemeinde Lichtenau-Kleinenberg hat durch die gemeinsame Initiative ein neues Außenspielgerät und eine Wellenrutsche mit entsprechenden Matten für den Indoor-Bereich erhalten.

Schönebeck als Leiterin des Kindergartens zeigte sich höchsterfreut über die Zusagen von Herrn Frahmke und der Allianz und konnte sie bereits im Mai diesen Jahres in die Zertifizierung zum Bewegungskindergarten einbinden. „Es ist wichtig, dass sich die Kinder bewegen können und somit die notwendigen motorischen Fähigkeiten erlernen“, sagt Philipp Frahmke. „Daher wollte ich mich persönlich einbringen und habe um es auch über meine Kontakte zur Allianz beworben – mit sichtbarem Erfolg für die Kinder.“ Das Gesamtprojekt hat einen Umfang von knapp 5.000 €, wovon 1.500 € aus den Fördermitteln der Allianz für die Jugend e.V. Nordwest beigesteuert wurden. „Wir freuen uns immer wieder, wenn wir uns sozial engagieren und dann bei einem Besuch in viele leuchtende Kinderaugen schauen können; dann wissen wir, dass das Geld gut angelegt ist.“ sagen beide Förderer gut gelaunt beim Fototermin.

Foto: Frahmke

Mittwoch, 05. Dezember 2018 10:41 Uhr

Detmold (red). Der Startschuss für die Zeit der Weihnachtseinkäufe ist gefallen. Ob online oder im Einzelhandel, das Warenangebot ist wie immer riesengroß. Nach der Frage, über welche Geschenke sich ihre Jüngsten am meisten freuen könnten, stehen viele Eltern beim Einkauf bereits vor der nächsten Herausforderung: Wie erkenne ich, ob ein Spielzeug auch sicher ist und ob die Qualität stimmt? Denn immer wieder gelangt auch mangelhaftes Spielzeug in den Handel, das für Kinder sogar gefährlich ist. Die Marktüberwachungsbehörde der Bezirksregierung empfiehlt Kunden daher, beim Kauf genau hinzuschauen. 

„Bereits beim Kauf sollte man bestimmte Qualitätskriterien und Kennzeichen der Produkte prüfen“, rät Helmut Schimmelpfennig vom technischen Arbeitsschutz der Bezirksregierung. Er und seine Kollegen kümmern sich in OWL auch um das Thema Produktsicherheit von Kinderspielzeug und führen Kontrollen im Einzelhandel durch. Für Spielzeug gelten wie für alle anderen Produkte bestimmte Sicherheitsstandards, die laut Spielzeugrichtlinie eingehalten werden müssen. Helmut Schimmelpfennig empfiehlt daher für den Kauf von Kinderspielzeug: „Achten Sie darauf, dass die Ware mit dem CE-Kennzeichen und besser noch zusätzlich mit dem GS-Zeichen ausgezeichnet ist. Damit erklärt der Hersteller, dass das Spielzeug der Europäischen Richtlinie für Spielzeuge entspricht.“

Außerdem müssen laut Schimmelpfennig Produktbeschreibung und Warnhinweise in deutscher Sprache vorhanden sein. Der Name und die Anschrift des Herstellers oder des Importeurs müssen ebenfalls sichtbar und leserlich sein. Spielzeug, das für Kinder unter drei Jahren gefährlich sein kann, müsse einen Warnvermerk mit Nennung der spezifischen Gefahr tragen, wie beispielweise: „Nicht geeignet für Kinder unter drei Jahren wegen verschluckbarer Kleinteile“. Der Experte rät außerdem auf den Geruch des Produkts zu achten: „Spielzeug sollte nicht nach Chemie riechen, dann ist häufig etwas nicht in Ordnung.“ Wenn die Kunden beim Kauf diese Tipps beherzigen, so Schimmelpfennig, dann stehe einem fröhlichen Weihnachtsfest zumindest bei der Spielzeugsicherheit nichts mehr im Wege.

Weitere Informationen gibt es unter:

  • www.mags.nrw/marktueberwachung-produkte
  • www.verbraucherzentrale.de/wissen/umwelt-haushalt/spielzeug/kinderspielzeug-6910

 

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