Top 5 Nachrichten der Woche
COVID-19
Dienstag, 22. September 2020 09:39 Uhr
Kreis Höxter: Fünf Gemeinden zurzeit coronafrei
Freitag, 18. September 2020 15:07 Uhr

Kreis Höxter (red). Aktuell hat der Kreis Höxter 16 aktive Coronainfektionen zu vermelden, was eine Verdoppelung seit vergangenen Sonntag darstellt (8). Waren am Sonntag insgesamt 420 Fälle bekannt, sind es seit dem heutigen Morgen 430. Die Zahl der Genesenen ist gleichzeitig von 394 auf 396 angestiegen. Die Zahl der Verstorbenen bleibt bei 18. Der 7-Tages-Inzidenz liegt zurzeit bei 7,05 (Sonntag: 4,93) und ist damit deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 12,0. Die aktuellen Fälle in der Übersicht: Bad Driburg (4 /+4), Beverungen (2/+2), Borgentreich (0), Brakel (0), Höxter (5/+1), Marienmünster (0), Nieheim (1/+1), Steinheim (4/+2) und Willebadessen (0/-1) und Warburg (0/-1).

Sonntag, 13. September 2020 11:58 Uhr

Kreis Höxter (red). Die Coronazahlen im Kreis Höxter bleiben stabil niedrig, dies geht aus den Zahlen des Kreisgesundheitsamtes am Sonntagmorgen hervor. Wie schon am Montag der abgelaufenen Woche sind im Kreis Höxter zurzeit acht Aktive Infektionen bekannt. Waren am Montag 413 Fälle bekannt, sind es am heutigen Sonntag 420, jedoch ist die Zahl der Genesenen gleichzeitig von 387 auf 394 angestiegen. Die Zahl der Verstorbenen bleibt bei 18. Der 7-Tages-Inzidenz liegt zurzeit bei 4,93 und ist damit deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 9,9.

Die aktuellen Fälle in der Übersicht: Bad Driburg (0), Beverungen (0), Borgentreich (0), Brakel (0), Höxter (4), Marienmünster (0),  Nieheim (0), Steinheim (2) und Willebadessen (1) und Warburg (1).

 

 

Montag, 07. September 2020 10:01 Uhr

Kreis Höxter (red). Nachdem zuletzt in Deutschland und auch im Kreis Höxter ein leichter Anstieg der Coronazahlen festzustellen war, gehen die Aktiven Infektionen im Kreisgebiet wieder zurück. Vor rund einer Woche waren insgesamt 409 Fälle im Kreis Höxter bekannt, aktuell sind es 413. Die Zahl der Genesenen ist gleichzeitig von 377 auf 387 angestiegen, sodass nur noch acht Aktive Infektionen vonseiten des Kreisgesundheitsamtes gemeldet werden müssen. Die Zahl der Verstorbenen bleibt bei 18. Der 7-Tages-Inzidenz liegt zurzeit bei 2,11 und damit deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 9,2.

Die aktuellen Fälle in der Übersicht: Bad Driburg (1), Beverungen (1), Borgentreich (0), Brakel (0), Höxter (2), Marienmünster (0),  Nieheim (0), Steinheim (0) und Willebadessen (1) und Warburg (3).

 

 

Freitag, 04. September 2020 09:22 Uhr

Kreis Höxter (red). Im Kreis Höxter bleibt die Anzahl der Corona-Infektionen weiterhin auf einem niedrigen Niveau. In den vergangenen vier Tagen sind zwei neue Fälle dazugekommen, sodass insgesamt aktuell 411 Fälle bekannt sind. Zusätzlich sind 383 (zuvor 377) Personen genesen, sodass zurzeit nur noch 10 aktive Fälle gemeldet sind - vor vier Tagen waren es noch 14 Fälle. Der 7-Tages-Inzidenz bleibt mit 2,11 weiterhin deutlich unter dem bundesdeutschen Durchschnitt von 7,8.

Die aktuellen Fälle in der Übersicht: Bad Driburg (0), Beverungen (0), Borgentreich (0), Brakel (0), Höxter (1), Marienmünster (0),  Nieheim (0), Steinheim (2/-2) und Willebadessen (2/-1) und Warburg (5).

Region Aktiv
Freitag, 25. September 2020 10:50 Uhr
Kinder der Kita Frohnhausen beim Apfelpresstag
Freitag, 25. September 2020 10:48 Uhr

Brakel (red). Am Dienstag, dem 29. September, ist der Parkplatz „Am Bredenweg“ in Brakel in der Zeit von 6 bis 18 Uhr  gesperrt - Parkplatz P9 im Parkleitsystem. Dies erklärte die Stadt Brakel. Grund sind Asphaltarbeiten in der „Nieheimer Straße“, die diese Maßnahme erforderlich machen. Ab Mittwoch ist der Parkplatz wieder frei verfügbar.

Freitag, 25. September 2020 09:46 Uhr

Höxter (red). Nach einem erfolgreichen ersten Auftakt sucht das Kulturbüro des Kreises Höxter auch in 2020, gemeinsam mit den „Paderborner Kreaturen“, wieder nach jungen und kulturinteressierten Jugendlichen. Vom 5. bis zum 17. Oktober, haben 14 bis 21-Jährige die Möglichkeit, gemeinsam mit professionellen Künstlern ihr eigenes Werk zu erschaffen.

Donnerstag, 24. September 2020 11:38 Uhr

Brakel (red). Reparieren statt wegwerfen – nach diesem Motto hilft das Team des Repair Cafés dabei, defekte Elektrogeräte wieder zum Laufen zu bringen. Nach längerer Pause hat das Repair Café des Kreises Höxter am Freitag, 9. Oktober, von 8.30 bis 12 Uhr wieder in Brakel Am Markt 11 geöffnet. Allerdings gibt es aufgrund der Corona-Pandemie einige Änderungen im Ablauf.

So müssen die Termine im Repair Café vorher angemeldet werden. Dies kann per Email an repaircafe@kreis-hoexter.de oder direkt bei Nicolas Witschorek von der Abteilung Umweltschutz und Abfallwirtschaft des Kreises Höxter unter der Telefonnummer 05271 695 4446 geschehen. „In der E-Mail müssen Name und Anschrift angegeben werden sowie eine kurze Beschreibung zu dem defekten Gerät. Die Besucher erhalten dann eine Terminbestätigung“, erklärt Nicolas Witschorek. „Ohne Termin ist leider kein Einlass zum Repair Café möglich.“

Die Besucher werden gebeten, die vereinbarten Uhrzeiten einzuhalten. „So möchten wir Wartezeiten vermeiden“, sagt Kreismitarbeiter Witschorek. Um innerhalb der Räumlichkeiten einen ausreichenden Sicherheitsabstand einhalten zu können, wird das Repair Café vorerst nur mit reduziertem Personal durchgeführt. Es sind also nur zwei Reparateure vor Ort, Schüler des Berufskollegs nehmen nicht teil. „Demzufolge stehen nur begrenzt Plätze zur Verfügung. Kaffee und Kuchen können wir leider ebenfalls nicht anbieten“, bedauert Witschorek. Beim Betreten des Repair Cafés müssen die Besucher eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

Das Repair Café ist jeweils am zweiten Freitag eines Monats von 8.30 bis 12.00 Uhr geöffnet, die nächsten Male am 13. November und 11. Dezember. Anmeldungen sind ab sofort möglich.

Donnerstag, 24. September 2020 11:05 Uhr

Kreis Höxter (red). Rund 9.000 Euro sind bei einer Spendenaktion des Kommunalen Integrationszentrums Kreis Höxter zusammengekommen. Mit dem Geld wurden Geräte für zugewanderte Schülerinnen und Schülern angeschafft.

Auch durch Corona hat sich gezeigt, wie wichtig die Digitalisierung für die schulische Bildung ist. Während der Schulschließungen im Frühjahr verlief der Kontakt zwischen den Schülerinnen und Schülern und ihren Lehrkräften ausschließlich über digitale Kanäle. „Das wurde vor allem für zugewanderte Familien zu einem Problem. Ihnen fehlt es oft an den nötigen Endgeräten, wie zum Beispiel Laptops“, sagt Kreisdirektor Klaus Schumacher. Deshalb hat das Kommunale Integrationszentrum Kreis Höxter eine Spendenaktion ins Leben gerufen. Es wurden potenzielle Sponsoren kontaktiert und in Zusammenarbeit mit örtlichen Flüchtlingshilfeinitiativen die Bedarfe an fehlenden Geräten vor Ort ermittelt.

So kamen durch die Vereinigten Volksbank eG, die Firma Brauns-Heitmann, die Verbund-Volksbank OWL sowie den Lions-Club Höxter insgesamt 2.500 Euro zusammen, die zur Anschaffung von gebrauchten Laptops an die Flüchtlingshilfevereine weitergeleitet wurden. Mit Unterstützung des Kommunalen Integrationszentrums haben die Flüchtlingshilfevereine Welcome aus Höxter, Zweite Heimat aus Warburg und Grenzenlos aus Beverungen zudem an einem „Crowd-Funding“ der Vereinigten Volksbank teilgenommen, wodurch noch einmal 6.203 Euro generiert werden konnten.

In einem anschließenden Austauschgespräch waren sich die Flüchtlingsinitiativen sowie das Kommunale Integrationszentrum einig, dass sie die Jugendlichen auch nach der Übergabe noch weiterhin unterstützen. Denn neben der Ausstattung mit den Geräten sei es vor allem wichtig, auch den richtigen Umgang mit diesen zu erlernen.

Kreisdirektor Klaus Schumacher bedankte sich bei allen Beteiligten für ihren Einsatz: „Die Aktion ist ein toller Beitrag zur Integration.“ Für Jochen Behrens vom Kommunalen Integrationszentrum ist durch das Projekt ein echter Mehrwert für die Schülerinnen und Schüler geschaffen worden. „Davon werden sie auch im Schulalltag abseits der Corona-Krise profitieren.“

Foto: Kreis Höxter

Blaulicht
Donnerstag, 24. September 2020 13:32 Uhr
Erheblicher Sachschaden an geparktem Pkw entstanden
Montag, 21. September 2020 15:06 Uhr

Kreis Höxter (red). Ablenkung im Straßenverkehr durch Smartphones - das war der Schwerpunkt eines landesweiten Kontrolltages, an dem sich auch die Polizei im Kreis Höxter beteiligte. Insgesamt wurden am 16. September 75 Fahrzeuge angehalten und überprüft. Dabei wurden fünf Autofahrer erwischt, die sich nicht an das Handyverbot gehalten haben und nun mit entsprechenden Anzeigen rechnen müssen.

Auch ein Fahrradfahrer wurde mit einem Verwarngeld belegt, weil er während der Fahrt das Handy bediente. Neben den Handyverstößen wurden bei der kreisweiten Kontrolle noch weitere Dinge beanstandet: Fünf Ordnungswidrigkeiten und vier Verwarngelder wurden wegen Geschwindigkeitsverstößen ausgesprochen, in vier Fällen waren die Sicherheitsgurte nicht angelegt. Hinzu kommen noch fünf sonstige Verstöße. Für die Polizei im Kreis Höxter ist das Thema Ablenkung am Steuer weiterhin ein wichtiger Aspekt bei allen Verkehrskontrollen. Verstöße werden konsequent zur Anzeige gebracht.

Foto: Pixabay

Samstag, 19. September 2020 08:49 Uhr

Höxter (red). E(lektro)-Scooter ohne Sitz sieht man inzwischen auch im Kreis Höxter häufiger im Straßenbild. Doch wer damit in Deutschland am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen will, muss dabei bestimmte Bedingungen erfüllen. Nicht jedes Modell aus Fernost ist zulässig und nicht jede Person darf so ein Elektrokleinstfahrzeug führen. Auch Versicherungspflicht und Betriebserlaubnis sollten vorher genau abgeklärt werden. 

Dies wurde zum Beispiel einer 70-jährigen Frau in Höxter zum Verhängnis, die am Donnerstag, 17. September, bei einer Verkehrskontrolle an der Albaxer Straße in Höxter angehalten wurde. Die Frau fuhr mit ihrem Elektro-Roller, der bis zu 25 km/h schnell sein kann, auf dem Gehweg. Ein festangebrachtes Typenschild oder Fahrgestellnummer gab es nicht, eine Betriebserlaubnis lag ebenfalls nicht vor. Nach der Kontrolle wurde ihr die Weiterfahrt im öffentlichen Verkehrsraum untersagt. Sie musste den Elektroroller nach Hause schieben. Sie erwartet nun eine Anzeige, da sie als Fahrzeugführerin gegen das Pflichtversicherungsgesetz verstoßen hat. 

Grundsätzlich dürfen Personen ab 14 Jahre einen E-Scooter ohne Prüfbescheinigung oder Führerschein führen. Die Fahrzeuge dürfen nur von einer Person benutzt werden. Es besteht zwar keine Helmtragepflicht, jedoch wird seitens der Polizei empfohlen, einen Fahrradhelm zu tragen. 

Die Fahrzeuge müssen technischen Standards entsprechen. Diese werden durch eine Allgemeine Betriebserlaubnis oder Einzelbetriebserlaubnis nachgewiesen. Die E-Scooter müssen mit zwei voneinander unabhängigen Bremsen und einer helltönenden Klingel ausgerüstet sein. Weiterhin müssen lichttechnische Einrichtungen, ein weißes Licht und ein weißer Reflektor vorne, sowie ein rotes Licht und ein roter Reflektor hinten, vorhanden sein. Die Lichter können mit Strom durch eine Lichtmaschine oder durch einen Akku versorgt werden. Die bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit darf maximal 20 km/h betragen.

Wie bei den meisten Kraftfahrzeugen ist auch für einen Elektroroller eine Haftpflichtversicherung nötig. Das ausgegebene Versicherungskennzeichen muss gut lesbar und fest am Heck angebracht sein. Die Betriebserlaubnis und die Versicherungsbescheinigung müssen mitgeführt und bei einer Polizeikontrolle ausgehändigt werden.

E-Scooter-Führer müssen den Radweg benutzen. Ist dieser nicht vorhanden, so müssen sie auf die Fahrbahn ausweichen. Der Gehweg ist tabu! E-Scooter dürfen nicht nebeneinander fahren. Wer mit dem Gefährt abbiegt, muss wie beim Fahrradfahren Handzeichen geben. Während der Fahrt ist die Handynutzung verboten! Ansonsten gelten auch hier die Promillegrenzen wie bei anderen Kfz-Führern bzw. ein absolutes Alkoholverbot für Fahranfänger und junge Fahrer (21 Jahre oder Probezeit). Verstöße gegen die Zulassungs- oder Verhaltensregeln können zu Ordnungswidrigkeiten- oder sogar Strafverfahren führen.

Foto: Symbolfoto

Donnerstag, 17. September 2020 14:56 Uhr

Bad Driburg (red). Während einer Autofahrt hörte ein Bad Driburger merkwürdige Geräusche und musste anschließend feststellen, dass an einem Reifen Radmuttern gelöst waren. Der Besitzer parkte zuvor seinen grauen VW Sharan von Dienstag, 15.09.2020, 22:00 Uhr, bis Mittwoch, 16.09.2020, 08:00 Uhr, in Bad Driburg auf der Königsberger Straße. Nachdem er die untypischen Geräusche seines Fahrzeugs wahrgenommen hatte, hielt er aus Vorsicht an.

Das Fahrzeug wurde dann von einem Fachmann überprüft, der feststellte, dass einige Radmuttern des vorderen linken Rades gelöst waren. Zu einem ähnlichen Vorfall war es in Bad Driburg bereits in der Nacht vom 07. auf den 08. September 2020 gekommen. Nun wird erneut wegen gefährlichem Eingriff in den Straßenverkehr ermittelt. Die Polizei bittet Zeugen und Personen, die bereits ähnliche Feststellungen getroffen haben, sich unter der Telefonnummer 05271/962-0, zu melden.

Mittwoch, 16. September 2020 10:27 Uhr

Höxter (red). Das seit Sonntag, dem 13. September aus dem Bereich Höxter abgängige 12-jährige Mädchen konnte nach Polizeiangaben am späten Abend des 15. September durch die Polizei aufgegriffen werden. Dem vermissten Kind geht es nach weiteren Angaben gut und es befindet sich zunächst einmal in einer Jugendeinrichtung. Zuvor verließ die Zwölfjährige am 13. September gegen 19:30 Uhr die Wohnung der Großeltern in Höxter und galt seitdem als vermisst. Ermittlungen ergaben, dass sie sich im Bereich Schwerte (Kreis Unna) aufhält oder aufgehalten hat.

Politik
Samstag, 19. September 2020 09:35 Uhr
Kommunalwahl: Ortsverein der SPD in Bad Driburg sagt „Danke“
Montag, 14. September 2020 13:03 Uhr

Kreis Höxter (red). Neben einem neuen Landrat haben die Wählerinnen und Wähler innerhalb der Stadtteile im Kreis Höxter auch eine Bürgermeisterschaftswahl durchgeführt.

Montag, 14. September 2020 09:47 Uhr

Kreis Höxter (red). Der Kreis Höxter hat einen neuen Landrat: CDU-Kandidat Michael Stickeln konnte sich im Rahmen der Kommunalwahlen 2020 deutlich gegen Lensdorf (SPD) durchsetzen. Fast 73 Prozent der Wählerinnen und Wähler stimmten für Stickeln – die Wahlbeteiligung lag bei fast 60 Prozent. Stickeln konnte sich hierbei in allen Gemeinden des Kreises Höxter deutlich gegenüber dem SPD-Kandidaten durchsetzen. In Borgentreich und Warburg holte der CDU-Kandidat mehr als 80 Prozent der Stimmen.

Kreistagswahlen

Die CDU ist die dominierende Kraft im Kreis Höxter. Über 46 Prozent der Stimmen am gestrigen Sonntag entfielen auf die CDU. Die SPD konnte auf Kreisebene rund 18 Prozent holen - GRÜNE (14,40), UWG/CWG (6,42), FDP (4,88). AfD (4,41), BfH (2,86) und Sonstige (2,30) folgen. Damit ergibt sich im Kreistag folgende Sitzaufteilung: CDU (22), SPD (8), GRÜNE (7), UWG/CWG (3), FDP (2), DIE LINKE (1), AfD (2) und BfH (1).

Vergleich mit Kreistagswahl 2014

  • CDU: 50,88 zu 46,64 Prozent
  • SPD: 25,30 zu 18,09 Prozent
  • GRÜNE 9,52 zu 14,40 Prozent
  • UWG/CWG: 6,96 zu 6,42 Prozent
  • FDP: 4,18 zu 4,88 Prozent

Für die CDU im Kreistag per Direktmandat vertreten sind Mark Becker, Franz-Josef Schröder, Fabian Wöstefeld, Stefan Berens, Thomas Johlen, Heinrich Lücke, Alfred Gemmeke, Gisela Müller, Matthias Goeken, Bertwin Kühlmann, Dr. Josef Lammers, Ricarda Simon, Fabian Lülff, Stephan Böker, Julia Robrecht, Werner Dürdoth, Heiko Hansmann, Sascha Meyer und Regina Feischen sowie Wilhelm Skroch. Heinrich Leifert rückt über die Liste in den Kreistag nach.

Für die SPD ziehen über den Listenplatz Nora Eileen Wieners, Frank Oppermann, Rebekka Dierks, Marcel Franzmann, Loreen Lensdorf, Holger Jödicke, Magdalena Volmert und Guido Gell in den Kreistag ein.

Martina Denker, Annegret Rehrmann, Gerhard Antoni, Kristin Launhardt-Petersen, Josef Schlüter, Jutta Fritzsche und Hermann Ludwig repräsentieren die GRÜNEN im Kreistag. Die weiteren Sitze gehen an Marion Ewers und Markus Bömelburg von der FDP, Ansgar Simon (LINKE), Klaus Meyer und Norbert Senges (beide AfD) und Hermann Loges (BfH).

 

Wirtschaft
Dienstag, 22. September 2020 10:11 Uhr
Mehrwertsteuer-Senkung wird ab Oktober an die Fahrgäste im WestfalenTarif weitergegeben
Freitag, 11. September 2020 11:00 Uhr

Kreis Höxter (red). Neue Entwicklungen in der Gesundheitspolitik würden auch zu Veränderungen am Klinikum Weser-Egge, erklärte die KHWE. Zum einen sei zum 1. Januar 2019 unter anderem ein GBA-Beschluss zur gestuften Notfallversorgung mit erheblichen Auswirkungen auf die bundesweite Notfallversorgung in Kraft getreten. Zum anderen werde für Ende dieses Jahres ein neuer Landeskrankenhausplan erwartet. Hieraus würde sich voraussichtlich eine stärkere Fragmentierung von Leistungen sowie weitere Anforderungen ergeben, die seitens der Gesundheitspolitik an eine qualitativ hochwertige ambulante und stationäre Versorgung gestellt würden.

„Auf diese Entwicklungen müssen wir reagieren, um sowohl die hohe Qualität der Versorgung als auch die Wirtschaftlichkeit unserer Häuser weiterhin aufrechtzuerhalten“, sagt Geschäftsführer Christian Jostes. 

Konkret bedeutet dies, dass die Notfallversorgung im Sinne einer Ost-West-Akzentuierung künftig an den Standorten Bad Driburg und Höxter angesiedelt und ausgebaut wird, um den Bedürfnissen der Professionalisierung und Spezialisierung zu genügen. Jostes: „Damit bleibt die notfallmedizinische Versorgung aller Bürger im Kreis Höxter weiterhin gesichert.“

Dafür ist es unter anderem notwendig, die unfallchirurgische Versorgung von Brakel nach Bad Driburg zu verlagern. Der Standort Höxter ist von diesen Maßnahmen nicht betroffen. Im Gegenteil: Hier soll die bereits existierende Notfallversorgung ausgebaut werden.

St. Josef Hospital Bad Driburg

Für das St. Josef Hospital in Bad Driburg stehen somit größere Investitionen in die Zukunft an. Für diesen Standort sind mehrere Maßnahmen geplant oder werden bereits umsetzt. Dazu gehören die Erweiterung der Intensivstation, der Ausbau der Aufnahmestation, die Anschaffung eines MRT sowie die Etablierung der Unfallchirurgie. 

St. Ansgar Krankenhaus Höxter

Auch im St. Ansgar Krankenhaus in Höxter werden zusätzliche Kapazitäten geschaffen. Neben dem Ausbau der neurologischen Frühreha und einer personellen Aufstockung der Intensivstation wird auch eine Erlangung des BG-Verletzungsartenverfahrens angestrebt. Auch in den Bereichen Gefäßchirurgie, Kardiologie/Rhythmologie und Diabetologie werden steigende Zahlen erwartet.

Darüber hinaus sollen sich die beiden Standorte Brakel und Steinheim künftig noch stärker als Fachkliniken profilieren und sich dadurch auch weiterhin wirtschaftlich tragen.

St. Vincenz Hospital Brakel

Für das St. Vincenz Hospital in Brakel ist die Erweiterung der Psychosomatik geplant. Außerdem sollen die Kliniken für Rheumatologie und Schmerzmedizin räumlich erweitert werden. Eine Überwachung, insbesondere der postoperativen Patienten, bleibt weiterhin gesichert. 

St. Rochus Krankenhaus Steinheim

Für das St. Rochus Krankenhaus in Steinheim bedeutet diese Spezialisierung und Professionalisierung, dass die Fachkliniken für Akutgeriatrie und Innere Medizin zu einer Fachabteilung zusammengefasst und somit gestärkt werden sollen. Eine adäquate intensivmedizinische Notfallversorgung bleibt erhalten.

Die im Landeskrankenhausplan ausgewiesenen Intensivbetten sollen grundsätzlich erhalten bleiben. Aufgrund der aktuellen personellen Besetzung bleibt die während der Corona-Pandemie umgesetzte intensivmedizinische Konzentration auf die Standorte Höxter und Bad Driburg allerdings bis auf Weiteres zunächst erhalten.

„Aus diesen Umstrukturierungen folgt möglicherweise im Einzelfall für den einen oder anderen Mitarbeiter ein Wechsel seines Arbeitsortes am Klinikum Weser-Egge“, sagt Christian Jostes. Die entsprechenden Veränderungen sind angesichts der wirtschaftlichen Entwicklungen und qualitativen Strukturvorgaben im Gesundheitswesen notwendig. Jostes: „Uns ist es ein Anliegen, unsere Mitarbeiter von Beginn an in diesen Prozess mit einzubeziehen.“

Foto: red

Freitag, 04. September 2020 10:06 Uhr

Kreis Höxter (red). Die AOK NordWest setzt auch in Zeiten der Corona-Pandemie ein positives Zeichen in Sachen Ausbildung. Insgesamt gingen am 2. September 120 Auszubildende und 16 Duale Studenten bei der AOK NordWest an den Start. Allein hiervon haben 21 neue Auszubildende und vier Duale Studenten die Ausbildung in der AOK-Serviceregion Ostwestfalen-Lippe  begonnen. 

Zu einem ersten gemeinsamen Begrüßungstreffen empfingen AOK-Leiter Kundenberatung Ingo Kämpfer und Ausbildungsleiterin Frauke Indenbirken die neuen Auszubildenden Ruth Dick aus Willebadessen, Sören Büse aus Brakel und Alina Pribilla aus Lauenförde. Die jungen Nachwuchskräfte starteten am 2. September in ihre dreijährige Ausbildung zum Sozialversicherungsfachangestellten oder in ihr Duales Studium. Kaum eine Branche entwickelt sich so dynamisch wie das Gesundheitswesen. „Wir bieten der Jugend einen optimalen Einstieg ins Berufsleben, um mit einer attraktiven Ausbildung den Grundstein für einen spannenden Berufsweg mit ausgezeichneten Entwicklungsperspektiven zu legen“, erklärt Ingo Kämpfer. Dafür sind Teamgeist, Verantwortung und Aufgeschlossenheit gefragt. Als Sozialversicherungsfachangestellte unterstützen und beraten die jungen Menschen Kunden nicht nur in den AOK-Kundencentern, sondern auch gezielt vor Ort im Betrieb oder auch zu Hause. Sie helfen den Kunden, sich in den oft komplizierten Verflechtungen des Gesundheitswesens zu Recht zu finden und passen die AOK-Angebote an die jeweiligen Bedürfnisse an. Dabei kommt es darauf an, wirtschaftlich zu handelngleichzeitig exzellente Beratungsqualität zu bieten - unbürokratisch und schnell.

Das praktische Lernen wird durch Seminarphasen im AOK-Bildungszentrum in Dortmund unterstützt. Dort erhalten die Auszubildenden das Fachwissen für ihre praktische Arbeit. Sie lernen neue Arbeits- und Lernmethoden kennen und können in Trainingsphasen üben, das Erlernte in Kundengesprächen umzusetzen.

Das Duale Studium verbindet die akademische Ausbildung durch eine Hochschule mit beruflicher Praxis im Unternehmen und schließt mit dem ‚Bachelor of Arts (B. A.)‘ ab. Es wird parallel zur dreijährigen Ausbildung zum Sozialversicherungsfachangestellten absolviert. Die klassische Ausbildung wie auch das neue Duale Studium mit integrierter Ausbildung bei der AOK eröffnen vielfältigste berufliche Perspektiven mit viel Verantwortung und ausgezeichneten Entwicklungsmöglichkeiten. „Wir setzen unsere Ausbildungsoffensive auch in Zeiten von Corona konsequent fort und beugen gleichzeitig dem Fachkräftemangel vor. Unsere Führungskräfte gewinnen wir zumeist aus dem Kreise unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, sagt Kämpfer. Um auch in Zukunft den Versicherten und Arbeitgebern den bestmöglichen Service bieten zu können, plant die AOK NordWest die Übernahme der Auszubildenden und Studenten nach dem erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung/ ihres Studiums.

Über alle drei Ausbildungsjahre hinweg beschäftigt die AOK NordWest insgesamt 318 Auszubildende und 38 Nachwuchskräfte in den Dualen Studiengängen.

Auch für das Jahr 2021 sucht die AOK NordWest zum 2. September Auszubildende zum Sozialversicherungsfachangestellten und Duale Studenten für den Abschluss Business Administration – Healthcare Management. Die Bewerbungsfrist für die 108 Ausbildungsplätze und 15 Studienplätze bei der AOK NordWest endet am 04.10.2020 und ist ausschließlich online möglich unter www.aok.de/nw/ausbildung. Weitere Informationen im Internet unter www.karriere.nordwest.aok.de.

Foto: AOK/hfr

Sport
Freitag, 25. September 2020 11:34 Uhr
Fußballkreis Höxter: Sportgericht musste sich mit unschönem Fall beschäftigen
Freitag, 25. September 2020 09:20 Uhr

Kreis Höxter (red). Corona bedingt sind der Schul- und Vereinssport für Kinder und Jugendliche in den letzten Monaten nicht möglich gewesen.

Montag, 21. September 2020 10:21 Uhr

Bad Driburg (red). „Tanz dich fit“ heißt ein neuer Kurs, der für Frauen und Mädchen ab 14 Jahren ab Freitag, 25. September, in Bad Driburg angeboten wird. Anmeldungen werden ab sofort entgegengenommen.

Das Kommunale Integrationszentrum Kreis Höxter organisiert diesen Tanzkurs in Kooperation mit dem Volkshochschul-Zweckverband Bad Driburg, Brakel, Nieheim, Steinheim. Die Tänzerin und Übungsleiterin Liza Al Ahmad wird die Teilnehmenden an sechs Terminen, jeweils freitags zwischen 16 und 17 Uhr, zum Fitnesstanz anleiten. Dieser orientiert sich an der Tanzart, die viele unter dem Begriff „Zumba“ kennen. Dabei wird die Fitness unter professioneller Anleitung und mit Musikbegleitung durch Tanz verbessert.

Der Kreis Höxter weist darauf hin, dass eine Anmeldung erforderlich ist. Das geht ganz einfach per E-Mail oder Telefon bei Agnieszka Weisser vom Kommunalen Integrationszentrum unter a.weisser@kreis-hoexter.de oder 05271/965-3618. Die Kursgebühr beträgt sechs Euro, es können maximal acht Personen teilnehmen. Die coronabedingten Hygienevorschriften werden eingehalten: In einem großen Raum der Volkshochschule Bad Driburg ist es möglich, mit großem Abstand zu tanzen und ausreichend zu lüften.

Panorama
Donnerstag, 17. September 2020 08:32 Uhr
Die heimische Wirtschaft steht zum Flughafen Paderborn/Lippstadt
Montag, 31. August 2020 11:20 Uhr

NRW (red). Die Landesregierung wird die Weiterfinanzierung der Schulsozialarbeit sicherstellen. „Ich freue mich sehr, dass die wertvollen Angebote der Schulsozialarbeit auch über den 31. Dezember 2020 hinaus in vollem Umfang erhalten bleiben. Entscheidend ist für alle Beteiligten und insbesondere für die Kinder und Familien, die diese Unterstützung brauchen, dass die Finanzierung auch künftig gesichert und so verlässliche Beschäftigungsmöglichkeiten für Schulsozialarbeit geschaffen werden können“, so Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer.

Minister Laumann erklärte dazu: „Es ist gut, dass die Schulsozialarbeit durch die Zusage der Landesregierung jetzt dauerhaft gesichert ist. Mit der Entscheidung stehen auch Mittel für die dauerhafte Fortführung der Berufseinstiegsbegleitung zur Verfügung. Jugendliche mit schlechteren Startchancen erhalten damit auch künftig die Möglichkeit, mit kontinuierlicher Unterstützung den Schulabschluss zu erreichen und anschließend den Einstieg in eine Berufsausbildung zu schaffen.“

Bereits jetzt finanziert das Land dauerhaft und unbefristet über 760 Stellen im Landesdienst für Fachkräfte der Schulsozialarbeit an Schulen. Darüber hinaus können Schulen auch Lehrerstellen mit Fachkräften besetzen, wenn der Unterricht ungekürzt erteilt wird. Auf diesem Weg sind bereits über 370 Schulsozialarbeiter beim Land beschäftigt. Bislang finanziert das Land zusätzlich das Programm „Soziale Arbeit an Schulen im Rahmen des Bildungs- und Teilhabepakets in Nordrhein-Westfalen“ (BuT-Schulsozialarbeit) mit etwa 1.000 Vollzeitstellen für Fachkräfte, die ebenfalls auch im Bereich der Schulsozialarbeit tätig sind, im Gesamtvolumen von 47,7 Millionen Euro. Diese Fachkräfte, die an allen Schulformen arbeiten, werden mit diesen Mitteln von den Kommunen in der Regel befristet beschäftigt. Dieses Landesprogramm ist befristet bis zum Ende des Jahres 2020. 

Die Landesregierung hat mit der heute erreichten Grundsatzeinigung nun beschlossen, die sogenannte BuT-Schulsozialarbeit dauerhaft über Landesmittel zu finanzieren und so das Angebot aufrecht zu erhalten. An der Konzeption für die Aufgaben und Zuständigkeiten für Schulsozialarbeit und Schnittstelle zur Jugendhilfe wird nach dieser Grundsatzentscheidung über die Landesmittel nun gemeinsam mit den Beteiligten in Schule, Schulaufsicht, Kommunen und Fachverbänden weitergearbeitet.

Montag, 24. August 2020 08:29 Uhr

Düsseldorf (red). Nordrhein-Westfalen hat dem Bund die vorläufigen Ergebnisse zur Erntebilanz bei Getreide übermittelt. Mit 3,8 Millionen Tonnen Getreide liegt die Ernte trotz der im dritten Jahr in Folge extremen Witterungsausschläge fast genau auf Höhe des Vorjahres (+0,1 Prozent) und 2,9 Prozent unter dem sechsjährigen Mittel.

„Es wird trotzdem deutlich: Der Klimawandel wirkt sich auf die Landwirtschaft aus. Zudem hat auch die Corona-Pandemie es den Landwirtinnen und Landwirten nicht einfacher gemacht“, kommentierte Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser die Bilanz.

Die Ministerin nahm die Erntebilanz zum Anlass, den Landwirtinnen und Landwirten für ihren unermüdlichen Einsatz zu danken: „Sie leisten rund um die Uhr herausragende Arbeit für die Ernährung der Gesellschaft. Sie stellen auch in den schwierigen Zeiten unsere Versorgung sicher und bringen regionale Vielfalt auf unsere Teller. Wir Verbraucher sollten dies jeden Tag aufs Neue würdigen und unsere Lebensmittel und diejenigen, die sie erzeugen, wertschätzen", sagte Ursula Heinen-Esser.

Ein zu milder Winter, sehr hohe Niederschläge im Februar, außergewöhnliche Trockenheit im April und Mai, Spätfröste während der Eisheiligen und schließlich Hitze und Trockenheit im August haben das Wachstum fast aller Feldfrüchte in diesem Jahr beeinträchtigt. Dies hat dazu geführt, dass die Ernteergebnisse je nach Region und vor allem je nach Bodengüte außergewöhnlich stark streuen.

Regional kam es insbesondere bei Winterweizen auf guten Böden mit hoher Wasserspeicherung zu unerwarteten Rekorderträgen, während die Ernte vor allem auf leichten, sandigen Böden unterdurchschnittlich war. Die Anbaufläche für Getreide in Nordrhein-Westfalen stieg im Vergleich zum Vorjahr um 1,7 Prozent auf 507.090 Hektar und umfasst damit etwa die Hälfte der Ackerlandfläche. Lokale Aussagen zur Erntebilanz sind auf Grundlage der landesweiten Daten nicht möglich.

Weizenernte über dem Durchschnitt

Im Ergebnis liegen in Nordrhein-Westfalen die Flächenerträge bei Winterweizen mit 86,2 Dezitonnen pro Hektar (dt/ha) um 5,5 Prozent höher als im Vorjahr und 3,2 Prozent über dem langjährigen Mittel. Hingegen gingen die Erträge bei Wintergerste (70,8 dt/ha, minus 8 Prozent gegenüber Vorjahr, minus 7,2 Prozent gegenüber dem langjährigen Mittel), Winterroggen (62,1 dt/ha, minus 0,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr, minus 3,9 Prozent gegenüber dem langjährigen Mittel), Triticale (61,2 dt/ha, minus 11,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr, minus 11,2 Prozent gegenüber dem langjährigen Mittel) und Hafer (44,0 dt/ha, minus 9,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr, minus 17,6 Prozent gegenüber dem langjährigen Mittel) zurück.

„Neben der Menge spielt natürlich auch die Qualität der Ernte eine wichtige Rolle. Hier hat das warme Erntewetter dafür gesorgt, dass nahezu das gesamte Getreide sauber, trocken und pünktlich eingebracht werden konnte“, erklärte Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser.

Bei der wichtigsten Brotgetreideart Weizen deute sich an, dass die für das Backverhalten wichtigen Proteingehalte in diesem Jahr vor allem auf Flächen mit Rekorderträgen auf eher niedrigem Niveau liegen. Bei der Wintergerste als wichtigster Futtergetreideart werden besonders gut gefüllte Körner mit hohem Hektolitergewicht berichtet.

Sorgenkinder Grünland und Futter

Weniger günstig stellen sich derzeit die Aussichten für die Futtergewinnung dar. Insbesondere auf den leichten, sandigen Standorten haben Hitze und Trockenheit der letzten Wochen Mais, Futtergräsern und Grünland stark zugesetzt und lassen deutlich unterdurchschnittliche Erträge erwarten. Damit stehen viele Tierhaltungsbetriebe im dritten Jahr in Folge vor dem Problem knapper Winterfuttervorräte. Einsetzende Niederschläge werden die vorzeitige Abreife vieler Maisbestände nicht mehr aufhalten können. Allerdings gibt es auch früh gesäte Maisbestände auf guten Böden, die durchaus eine hohe bis sehr hohe Ernte erwarten lassen.

Ministerin Heinen-Esser: „Der trockenheitsbedingte Wachstumsstillstand auf Grünland wird in der verbleibenden Vegetationszeit nicht mehr aufzuholen sein. Das stimmt mich besorgt. Aber auch hier gibt es regional je nach Boden und Niederschlägen große Unterschiede.“ Unter der Hitze und Trockenheit litt auch der Kartoffelanbau. Nur mithilfe der Beregnung werden in diesem Jahr gute Erträge und Qualitäten möglich sein. Dort, wo nicht beregnet werden kann, sind schwache Erträge und zum Teil hohe Stärkegehalte und damit mehlige Knollen die Folge. Günstige Witterung mit ausreichenden Niederschlägen kann vor allem bei Zuckerrüben, aber auch bei späten Kartoffeln, Silo- und Körnermais sowie Grünland in den nächsten Wochen die Ernteerwartungen noch verbessern.

Samstag, 22. August 2020 10:07 Uhr

Düsseldorf (red). Ein neues Videospiel soll Kinder und Jugendliche über extremistische Einflüsse im Internet aufklären und ihre Medienkompetenz stärken: Innenminister Herbert Reul, der Chef der Staatskanzlei und für Medien zuständige Staatssekretär, Nathanael Liminski, und Martin Borchers, Produzent der Firma bildundtonfabrik (btf) haben am Freitag (21. August) das Spiel „Leons Identität“ vorgestellt. Der NRW-Verfassungsschutz und Staatskanzlei haben das Projekt gemeinsam beauftragt und begleitet.

„Das Netz ist die Dunkelkammer eines extremistischen Weltbildes und die Radikalisierungsmaschine des 21. Jahrhunderts. Deshalb ist es wichtig, dass der Staat hier maßgeschneiderte Angebote macht. Die Überzeugungen junger Menschen dürfen nicht von Populisten und Radikalen geprägt werden, da müssen und wollen wir mitmischen“, so Reul. Der nordrhein-westfälische Verfassungsschutz sieht die Digitalisierung des Extremismus als größte Herausforderung für alle Sicherheitsbehörden an.

Nathanael Liminski sagte: „Nordrhein-Westfalen geht in der Extremismus-Prävention neue Wege. Mit ‚Leons Identität‘ wollen wir junge Menschen vor dem Abrutschen in die rechte Szene bewahren. Indem wir ihre Medienkompetenz stärken, machen wir sie immun gegen Hetze und Hass. Zielgruppengerecht gehen wir mit unserer Prävention dorthin, wo sonst Radikalisierung stattfindet.“

Leons Identität ist ein detektivisches Abenteuerspiel. Der Spieler schlüpft in die Rolle von Jonas, der sich auf die Suche nach seinem vermissten Bruder macht. Jonas sucht in Leons Jugendzimmer nach Hinweisen und geht den Umständen seines mysteriösen Verschwindens auf den Grund, wobei er Leons langsames Abdriften in die rechtsextreme Szene nachzeichnet.

Bereits seit vier Jahren ist der nordrhein-westfälische Verfassungsschutz auf der Spielemesse „Gamescom“ präsent. Die positiven Erfahrungen dort sind der Hintergrund für die Entwicklung des Spiels. Das Spiel ist offiziell geprüft und hat die Alterskennung USK 12. Es eignet sich auch für den Einsatz in Schulen. Zum Spiel gehört eine Website, die eine Brücke in die reale Welt schlägt. Hier können die Spieler sich weiter informieren und valide Quellen sichten.

Entwickelt wurde das Spiel gemeinsam mit bildundtonfabrik (btf), unter anderem mehrfacher Gewinner des Grimmepreises und des deutschen Videospielpreises 2019. „Was wir können, ist über Extremismus und Radikalisierung aufklären, was wir aber nicht können, ist ein Videospiel entwickeln“, so Innenminister Reul. Das Gesamtbudget für die Entwicklung des Spiels betrug rund 220.000 Euro.

Mehr Informationen zu „Leons Identität“ gibt es unter www.leon.nrw.de

Foto/Screenshot: Land.NRW

 

Mittwoch, 12. August 2020 09:42 Uhr

Paderborn (red). In den Morgenstunden des heutigen Mittwochs wurde in Paderborn in der Wollmarktstraße eine Bombe gefunden. Deshalb ist die Straße zwischen Frankfurter Weg und Grüner Weg für den Verkehr, einschließlich Fußgänger und Radfahrer, voll gesperrt. Die Bombe wurde bei Baggerarbeiten gefunden, teilt die Stadt Paderborn mit.

Kurz darauf konnte die Stadtverwaltung glücklicherweise Entwarnung geben: Die Bombe an der Paderborner Wollmarktstraße entpuppte sich als ungefährlich. Untersuchungen durch Experten des Kampfmittelräumdienstes ergaben, dass sie keinen Zünder mehr hatte. Die Bombe konnte somit vollständig freigelegt und für den Abtransport vorbereitet werden.

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