Top 5 Nachrichten der Woche
Region Aktiv
Freitag, 17. Januar 2020 10:30 Uhr
6. Kreativ- und Handwerkermarkt: Künstler, Kreative, Kunsthandwerker, Händler und Selbsterzeuger gesucht
Freitag, 17. Januar 2020 10:10 Uhr

Höxter (TKu). Minigolf geht nur im Sommer? Von wegen: Im Bolzano in Höxter kann man nicht nur jederzeit Minigolf spielen, sondern auch auf eine ganz besondere Art und Weise: im Schwarzlicht und mit 3D-Brille. Die Wände der sechs großen Räume der neuen D-Schwarzlicht-Minigolf-Anlage sind mit neonfarbenen Graffitis gesprayt. Wer eine 3D-Brille aufsetzt, der sieht diese Figuren, Raumschiffe oder Tiere sich an den Wänden fortbewegen.

Auch die Bahnen selbst sind so gestaltet, dass der Ball an bestimmten Stellen zu schweben scheint. Seit vergangenem Mittwoch gibt es dieses im Weserbergland einzigartige 3D-Schwarzlicht-Minigolf im Bolzano (Zur Lüre 47A) in Höxter in einer 500 Quadratmeter großen neu gestalteten Arena. „Vergleichbare Anlagen findet man nur in Hannover oder Göttingen - selbst in Bielefeld ist die dortige 3D-Schwarzlicht-Minigolf-Anlage um 200 Quadratmeter kleiner als im Bolzano“, sagt Bolzano-Betreiber Christoph Altmiks.

Um das neue Highlight zu verwirklichen, musste einer der beiden großen Indoor-Fußballplätze weichen. Der verbleibende Fußballplatz sei nun zwar mehr ausgelastet, er reiche aber völlig aus, erklärt Altmiks. In der neuen Minigolfanlage stecke viel Eigenleistung. Die Wände aufgestellt und schwarz gestrichen hat Christoph Altmiks selbst. Die Kunstwerke an den Wänden sind von fünf Künstlern in drei Wochen Arbeit erschaffen worden, wofür sie mehr als 1500 Spraydosen Farbe benötigt haben. Jeder der sechs Räume beinhaltet drei unterschiedliche Minigolf-Bahnen.

Etwa anderthalb Stunde benötige man, um alle Bahnen durchzuspielen, erklärt Christoph Altmiks. Wir von Höxter-News.de haben die Anlage mal getestet und waren begeistert, wie real die dreidimensionalen Bilder und Effekte mit 3-D-Brille erscheinen. Man fühlt sich wie in einer Welt der Fantasie und der Comics. Ein Beamer wirft bewegte 3-D-Bilder an die Wand. Jeder der Räume widmet sich einem speziellen Thema: von der Unterwasserwelt über die Wüste mit Löwen und Tigern bis hin ins Weltall – beim Bespielen der Schwarzlicht-Minigolfanlage wird einem nicht langweilig. Geeignet ist die Anlage für Personen im Alter von zehn bis 70 Jahre, meint Altmiks.

Einen Besuch ist sie auf jeden Fall wert. Seit 2005 schreibt das Bolzano Erfolgsgeschichte. In diesem Jahr wird das Freizeitcenter unter der Führung von Christoph Altmiks schon 15 Jahre alt. Mit Ehefrau Valentina Altmiks setzte er 2005 seinen Traum um, eine Soccerhalle in Höxter zu eröffnen. Das Bolzano in der ehemaligen Tennishalle im Gewerbegebiet Zur Lüre ist mittlerweile zu einem kompletten Freizeit-Center geworden, was laut Altmiks so gar nicht geplant war."

Aber wir freuen uns darüber, wie sich alles entwickelt hat", so Christoph Altmiks. Angefangen hat alles mit zwei Fußballplätzen und einem Bistro. 2007 folgte der Minigolf-Platz auf dem Gelände in der Lüre. In den nachfolgenden Jahren sind ein Squash-Platz und die Kegelbahn, die bereits in dem Gebäude untergebracht war, aber noch in Schuss gebracht werden musste, hinzu gekommen. Die Kegelbahnen dienten bis zur Wiederbelebung nur als Lagerraum für das Bowling-Center. Die Nachfrage nach Kegeln sei groß gewesen, weil viele Kneipen in den Ortschaften inzwischen geschlossen hatten, sagte Christoph Altmiks.

Das benachbarte Bowling-Center übernahm er im August 2013. Gemeinsam mit seiner damaligen Lebensgefährtin und heutigen Ehefrau renovierte er das Bowling-Center und eröffnete es neu. Kurz danach wurde der Name in Freizeit- und Event-Center geändert, weil das Angebot so vielfältig geworden ist. Das Bolzano biete für jede Generation etwas, insbesondere für Kindergeburtstage und Betriebsfeiern werde das Bolzano auch gerne angemietet, so Altmiks.

Fotos: Thomas Kube

Donnerstag, 16. Januar 2020 17:34 Uhr

Brakel (red). Die Weisen aus dem Morgenland und der Sternträger holten kürzlich die Bredenkinder aus den Kitagruppen ab, um mit ihnen vor dem Kindergarten einen Gottesdienst zu feiern. Dort warteten schon Maria und Josef mit ihrem Jesuskind in der Krippe. Kaspar, Melchior und Balthasar schenktem dem Kind Gold, Weihrauch und Myrre. Spielerisch erlebten die Kitakinder wie die Weihnachtsgeschichte weiter geht. Anschließend segnete Rektor Hövelborn alle Kinder, Schwestern, Erzieherinnen und das Haus der Einrichtung. Im Elterncafé sammelten die Kinder dann für die Sternsingeraktion 2020.

Foto: FamZ Brede

Donnerstag, 16. Januar 2020 17:22 Uhr

Höxter (red). Der Rotary-Club Höxter unterstützt das Hammer Forum in den nächsten drei Jahren mit jeweils 5.000 Euro. Der erste Teil der Spende wurde jetzt in Höxter Übergeben. „Die Arbeit des Hammer Forums hat uns sehr beeindruckt. Wir unterstützen daher die wertvolle Arbeit gern“, erklärte Friedhelm Spieker, Präsident des Rotary Clubs. Das Hammer Forum ist eine Hilfsorganisation, die sich seit 1991 um die medizinische Versorgung von Kindern in Krisengebieten kümmert. Kinder, die in ihrem Heimatland nicht behandelt werden können, fliegen zur medizinischen Behandlung nach Deutschland. Darüber hinaus schickt das Hammer Forum qualifizierte medizinische Teams in verschiedene Krisengebiete dieser Welt, um Kindern vor Ort die Chance auf eine gesunde Zukunft zu geben.

Die Aus- und Weiterbildung des einheimischen medizinischen Personals steht ebenso im Fokus wie der langfristige Aufbau medizinische Versorgungsstrukturen in den Einsatzländern. Finanziert wird die medizinische Hilfe für Kinder in Krisengebieten fast vollständig aus Spenden. Von den Spendengeldern werden die Flugkosten der ehrenamtlichen medizinischen Teams und die notwendigen medizinischen Hilfs-und Verbrauchsmittel für Untersuchungen, Behandlungen und Operationen vor Ort finanziert. Der Bau und die medizinische Einrichtung von Kinderambulanzen und Operationsmöglichkeiten vor Ort sowie die Hin- und Rückflüge der Kinder, die vor Ort keine Chance auf Heilung haben und in Deutschland behandelt werden müssen werden ebenso unterstützt. Die medizinische Behandlung in den bundesdeutschen Krankenhäusern ist weitgehend kostenlos. Nur in Ausnahmefällen muss sich das Hammer Forum an Behandlungskosten beteiligen.

Foto: Rotary Club Höxter

Donnerstag, 16. Januar 2020 10:48 Uhr

Höxter (red). Das Berufskolleg Kreis Höxter vermittelt Abschlüsse in den verschiedensten beruflichen Bildungsgängen. Die schulischen Angebote des Berufskollegs Kreis Höxter in den Bereichen Gesundheit, Soziales, Technik, Wirtschaft und Verwaltung reichen vom Erwerb des Sekundarstufe I-Abschlusses bis zum Abitur.

Das Schulleitungsteam bietet für interessierte Schülerinnen und Schüler sowie deren Erziehungsberechtigte Informationen und Beratung zu sämtlichen Bildungsgängen des Berufskollegs Kreis Höxter an und steht an den Beratungsabenden selbstverständlich auch für individuelle Beratungen zu Ihrer Verfügung. Die Beratungsabende finden am Montag, 03. Februar 2020 und Dienstag, 04. Februar 2020 jeweils von 17:00 Uhr bis 19:00 Uhr statt.

Außerdem steht das Schulleitungsteam am Samstag, 08. Februar 2020 von 09:00 bis 13:00 Uhr für Beratungen zu allen Bildungsgängen des Berufskollegs Kreis Höxter zur Verfügung. Eine Terminvereinbarung ist an diesen Tagen nicht erforderlich. Für die Schwerpunkte Gesundheit, Soziales und Technik wenden Sie sich bitte an den Schulstandort Brakel (Klöckerstraße 10, 33034 Brakel) und für die Schwerpunkte Wirtschaft und Verwaltung an den Schulstandort Höxter (Im Flor 35, 37671 Höxter). Weitere Informationen über Bildungsgänge, Aktivitäten und Schwerpunkte sind auf der Homepage des Berufskollegs www.bkhx.de zu finden.

Blaulicht
Mittwoch, 15. Januar 2020 18:43 Uhr
13-Jähriger am Fußgängerüberweg angefahren
Montag, 13. Januar 2020 13:03 Uhr

Brakel (red). Ein schwarzes Damenfahrrad der Marke Panther ist in Brakel-Erkeln aufgefunden worden. Die Polizei hat das Fahrrad sichergestellt und sucht nun den rechtmäßigen Besitzer. Wer Hinweise zu dem Fahrrad geben kann, oder der Eigentümer selbst, sollte sich mit der Polizei in Höxter unter Telefon 05271/962-0 in Verbindung setzen.

Sonntag, 12. Januar 2020 12:01 Uhr

Brakel/Höxter/Nieheim (red). Am Sonntagmorgen gegen 00.45 Uhr wurde ein Fahrradfahrer in Brakel auf der Nieheimer Straße kontrolliert, da er durch unsichere Fahrweise aufgefallen war. Der 32-jährige Nieheimer musste nach der Entnahme einer Blutprobe sein Fahrrad schieben. Ein 24-jähriger Mann aus Beverungen wurde gegen 4.55 Uhr in Lütmarsen überprüft da er ebenfalls sehr unsicher mit seinem Fahrrad unterwegs war. Auch er musste eine Blutprobe abgeben und sein Fahrrad schieben. Auf beide Fahrradfahrer wartet nun ein Strafverfahren.

Sonntag, 12. Januar 2020 11:55 Uhr

Brakel (red). Unbekannte Täter verschafften sich in der genannten Tatzeit gewaltsam Zugang zur Gesamtschule Brakel. Der oder die Täter gelangten in Büroräume, die von ihnen durchsucht wurden, ein vorgefundener Tresor wurde angegangen, konnte aber nicht geöffnet werden. Zum Diebesgut können noch keine Angaben gemacht werden, es wurde jedoch erheblicher Sachschaden angerichtet. Die Polizei bittet in diesem Zusammenhang um Hinweise zu verdächtigen Wahrnehmungen unter 05271/9620.

Samstag, 11. Januar 2020 12:44 Uhr

Bad Driburg (red). In der Nacht von Freitag auf Samstag kam es in Bad Driburg zu mehreren versuchten Ein- oder Aufbrüchen, aktuell sind vier Tatorte bekannt. In der Bachstraße und in der Von-Vincke-Straße ist jeweils ein privates Wohnhaus angegangen worden. In der Langen Straße wurde versucht in ein Geschäftsgebäude einzudringen. Am Bahnhof wurde versucht ein Zigarettenautomaten aufzuhebeln. Bei allen Taten blieb es beim Versuch. Die Polizei bittet in diesem Zusammenhang um Hinweise zu verdächtigen Wahrnehmungen unter 05271/962-0.

Politik
Freitag, 17. Januar 2020 11:00 Uhr
SPD-Ortsverein Bad Driburg lädt zur Jahreshauptversammlung ein
Mittwoch, 15. Januar 2020 10:54 Uhr

Kreis Höxter (red). "Mehr Frauen in die Politik – Wir freuen uns über das große Interesse von MdB Christian Haase, Bundesvorsitzender Kommunalpolitische Vereinigung der CDU und CSU Deutschlands", so der FrauenRat. In Höxter trafen sich FU Kreisvorsitzende Viola Wellsow, stellv. CDU Kreisvorsitzende Andrea Dangela und Michael Stickeln, Sprecher der Bürgermeister im Kreis Höxter mit Vertreterinnen des FrauenRat NRW zu einem Austausch.

Vorsitzende Dr. Patricia Aden, stellv. Vorsitzende Uta Fechler und Beisitzerin Andrea Rupp stellten die Stellungnahme des FrauenRat NRW zum Thema „Kommunalpolitisches Ehrenamt“ vor. Deutlich wurde unser gemeinsames Anliegen: Wir wollen unsere Demokratie stärken – dazu brauchen wir mehr Frauen in der Kommunalpolitik. „Wir müssen die demokratische Basis auf allen Ebenen stärken, um uns gegen die Radikalisierung der Ränder zu stellen. Ich begrüße daher alle Initiativen, die das ehrenamtliche Engagement unterstützen“, unterstreicht Christian Haase.

Der FrauenRat NRW, Interessensvertretung von ca. zwei Millionen Frauen, setzt sich für eine stärkere politische Anerkennung und eine wirksamere finanzielle Förderung der ehrenamtlichen Arbeit in Frauenverbänden ein. Dies gilt sowohl auf kommunaler Ebene als auch in überregionalen Zusammenschlüssen. Der FrauenRat NRW unterstreicht nachdrücklich die politische Dimension des Ehrenamtes. Die ehrenamtliche Arbeit in Verbänden und Vereinen leistet einen wertvollen Beitrag zur politischen Bildung und zur Unterstützung der Interessen der Bürgerinnen und Bürger.

Die Vorsitzende des FrauenRat NRW, Dr. Patricia Aden, verdeutlicht: „Ehrenamtliches Engagement in unseren Mitgliedsverbänden politisiert unsere Mitglieder und stärkt das Selbstbewusstsein, sich politisch zu engagieren, besonders auf kommunaler Ebene.“

Unsere Forderungen an Land und Kommunen:

  1. Gleichstellung muss stärker als Querschnittsaufgabe wahrgenommen und aktiv gefördert werden! Anstatt zu reagieren, müssen Kommunen mehr agieren. Strukturen für politisches Ehrenamt und interne Kommunikation müssen flexibler mit Engagierten besprochen und vereinbart werden. 

  2. Rollenstereotype bewusst aufbrechen! Der Gebrauch von geschlechtergerechter Sprache in Verwaltung und Politik kann dazu beitragen.

  3. Finanzielle Ressourcen aufstocken! Ehrenamt braucht Unterstützung von hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Das bedeutet z.B. Gleichstellungsbeauftragte stärker zu unterstützen - es gibt ländliche Regionen in Nordrhein-Westfalen, in denen Gleichstellungsbeauftragte ehrenamtlich oder in einem zu geringen Stundenumfang arbeiten.

Besonders auf kommunaler Ebene sind Frauen deutlich unterrepräsentiert. Bundesweit liegt der Frauenanteil bei 27 Prozent an Führungspositionen in Kommunen, in Nordrhein-Westfalen knapp darunter. In ländlichen Regionen ist der Frauenanteil noch deutlich niedriger, in einigen Kommunen, beispielsweise in Ostwestfalen, sogar unter 10 Prozent. Wir sind überzeugt: Frauenförderung - nicht nur, aber auch auf kommunaler Ebene - ist Demokratieförderung!

Foto: FrauenRat NRW e.V.

Freitag, 10. Januar 2020 10:39 Uhr

Höxter (red). Die nächste Bürgersprechstunde in der Kreisverwaltung Höxter wird am Mittwoch, 15. Januar 2020, angeboten. Bürgerinnen und Bürger können sich in der Zeit von 16.30 Uhr bis 18.00 Uhr in Zimmer F 3 der Kreisverwaltung Höxter, Moltkestraße 12, mit ihren Anliegen an Herrn Kreisdirektor Klaus Schumacher wenden, der Herrn Landrat Friedhelm Spieker krankheitsbedingt vertreten wird.

Wirtschaft
Mittwoch, 15. Januar 2020 10:30 Uhr
NGG: Bei den 1.700 Bauarbeitern im Kreis Höxter droht 10-Euro-Lohn-Lücke
Mittwoch, 15. Januar 2020 10:17 Uhr

Kreis Höxter (red). Die Vereinigte Volksbank hat den Generationenwechsel im Vorstand eingeleitet und setzt damit ein starkes Zeichen für die Zukunftsstrategie der Bank. Sascha Hofmann ergänzt seit dem 1.1.2020 die Geschäftsleitung der Volksbank. Als Generalbevollmächtigter wird er neben den Vorständen Paul Löneke und Birger Kriwet die Geschicke der Bank leiten. Nach Lönekes Eintritt in den Ruhestand Ende Juni nächsten Jahres wird Sascha Hofmann zum 1.7.2021 Vorstandsmitglied der Vereinigten Volksbank und dann gemeinsam mit Birger Kriwet das neue Vorstandsteam bilden.

Sascha Hofmann, hat mit seinem Werdegang vom Auszubildenden zum Marktvorstand das Rüstzeug von der Pike auf gelernt. Schon jetzt kann er auf einen beeindruckenden Werdegang zurück blicken: Nach erfolgreicher Lehrzeit in der heutigen Raiffeisenbank HessenNord eG sammelte er mehrere Jahre Erfahrung in den Bereichen Rechnungswesen und Controlling, bevor er als Verbandsprüfer Volks- und Raiffeisenbanken im Genossenschaftsverband Frankfurt e.V. unterstützte. Sascha Hofmann wirkte zudem als Spezialist für den Bereich Gesamtbanksteuerung und für die Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk) mit und war beratend an der Implementierung und Umsetzung der sich aus den MaRisk ergebenden Richtlinien für die Banken beteiligt. Im Jahr 2010 erfolgte der Wechsel zur Raiffeisenbank Volkmarsen eG, wo er insgesamt 7 Jahre den Vorstandsvorsitz übernahm. „Mit Sascha Hofmann haben wir einen erfahrenen Kollegen für unser Haus gewonnen. Seine hervorragende Fachkompetenz wird fortan entscheidend mit dazu beitragen, dass wir für die zukünftigen Entwicklungen im Bankensektor gut aufgestellt sind", so Vorstandsvorsitzender Paul Löneke.

Mit dem neuen Vorstandsmitglied setzt die Vereinigte Volksbank ein deutliches Zeichen für die Zukunft. "Mit diesen Änderungen im Vorstand richten wir unsere Bank für die Zukunft aus und setzen damit ein klares Statement für eine selbstständige und starke Bank im Kreis Höxter. Bei allem was wir tun, werden wir uns weiterhin an den genossenschaftlichen Werten orientieren: Miteinander füreinander zu handeln, davon sind wir überzeugt. Als Bank, die von mehr als 36.000 Mitgliedern getragen wird, fühlen wir uns den Menschen im Kreis Höxter verbunden. Gemeinsam verfolgen wir das Ziel, sowohl als Bank als auch als Genossenschaft ein verlässlicher und sicherer Partner für unsere Mitglieder und Kunden zu bleiben", betont Vorstand Birger Kriwet.

Sascha Hofmann, der verheiratet und Vater von zwei Töchtern im Alter von 11 und 13 Jahren ist, ist die Freude über die neue Aufgabe sichtlich anzumerken: "An der Vereinigten Volksbank begeistert mich vor allem die regionale Verwurzelung und dass die strategische Ausrichtung der Bank stark von der genossenschaftlichen Idee getragen wird. Ich freue mich darauf die Menschen kennenzulernen und meine Ideen und Kenntnisse zum Wohle der Region und für eine stabile Zukunftsfähigkeit der Vereinigten Volksbank einzubringen. Meine ersten Wochen werden sicherlich von vielen neuen Begegnungen, Gesprächen und Eindrücken geprägt sein.“

Foto: Vereinigte Volksbank eG

Samstag, 11. Januar 2020 13:16 Uhr

Bad Driburg/Jena (red). Bisher gehörte das ARZ zum Verbund der Gräflichen Kliniken der Unternehmensgruppe Graf von Oeynhausen-Sierstorpff (UGOS) mit Sitz im nordrhein-westfälischen Bad Driburg. Zum 01. Januar 2020 hat die Nanz medico das ARZ mit seinen 70 Mitarbeitern übernommen. Mit dem Betreiberwechsel einher geht auch eine Namensänderung. So wird aus dem Ambulanten Reha Zentrum (ARZ), das Zentrum für ambulante Rehabilitation Jena (ZAR). Ansonsten soll alles unverändert bleiben. „Dass wir das etablierte Zentrum in Jena nahtlos weiterführen können, ist zum einen unserer Erfahrung und unserer Reputation bei Kostenträgern und Zuweisern geschuldet. Vor allem aber setzen wir auf das bisherige Team, das umfangreiche Leistungsspektrum und auf die Zusammenarbeit mit den Medizinern und Gesundheitsakteuren vor Ort“, erklärt Markus Frenzer, Geschäftsführer der Nanz medico GmbH & Co. KG.

Kernkompetenz der Gräfliche Kliniken: Stationäre Rehabilitation

Wirtschaftliche als auch strategische Gründe hatten Anfang 2019 zur Suche eines neuen Betreibers geführt. Erhoffte Synergieeffekte mit der zur Gruppe gehörenden „Moritz Klinik“ im benachbarten Bad Klosterlausnitz waren zudem nicht im erhofften Maße eingetreten. Bedingung sei von Anfang gewesen, dass neben einer für die Mitarbeiter sozialverträglichen Übernahme, der neue Betreiber auch die Einrichtung mit Know-how im ambulantem RehaBereich weiter voranbringt. Marcus Graf von Oeynhausen-Sierstorpff, Geschäftsführender Gesellschafter der gleichnamigen Unternehmensgruppe ist überzeugt: „Unsere Kernkompetenz liegt im Bereich der stationären Rehabilitation. Mit der Nanz medico haben wir einen passenden und verantwortungsvollen Betreiber gefunden, der das ARZ mit seinem hervorragenden Team zukunftsorientiert weiter entwickeln kann.“

Foto: UGOS

Sport
Samstag, 04. Januar 2020 11:42 Uhr
15 Frauenmannschaften kämpfen um den Titel bei der diesjährigen Hallenkreismeisterschaft
Samstag, 04. Januar 2020 11:20 Uhr

Brakel (red), Die Brakeler Blitze wollen den Kindern und Jugendlichen das Inliner fahren näher bringen und bieten daher zwei neue Kurse an. Jeden Freitag können Interessierte in der Halle im Brakeler Generationenpark von 16:30 bis 17:30 Uhr Kenntnisse erwerben und ihre Fertigkeiten vertiefen. „Wir konnten uns im Trainerteam etwas breiter aufstellen, sodass es uns jetzt möglich ist, die beliebte Laufschule langfristig anzubieten“, freut sich Abteilungsleiter Michael Bobbert über die komfortable Situation.

Die Laufschule, bei der es ausschließlich um das richtige und sichere Fortbewegen auf Inlineskates geht, startet in der geraden Kalenderwoche am 10. Januar. Eine Woche später, in der ungeraden Kalenderwoche, findet dann am 17. Januar der Skaterhockeylaufschulkurs statt, bei dem neben dem Fahren auch der Umgang mit Schläger und Ball im Vordergrund steht. Anschließend finden die Kurse wöchentlich abwechselnd statt.

„Die beiden Kurse sind so konzipiert, dass sie sich wunderbar ergänzen werden. Folglich muss man nicht zwei Wochen warten, bis man wieder auf die Skates darf“, gibt Übungsleiter Martin Bobbert an. Ihm stehen weitere ausgebildete Trainer der Blitze zur Seite, sodass Einsteiger zu beiden Kursen gerne gesehen sind.

Mitzubringen sind etwas zum Trinken, Inlineskates und Protektoren soweit vorhanden. Vor Ort können 10 er Karten zu je 30 € erworben werden, die für beide Kurse zählen und anteilsmäßig erstattet werden können, wenn die Karte nicht aufgebraucht wird. Die erste Schnupperstunde ist kostenlos. Vereinsmitglieder vom Turnverein Brakel können kostenlos teilnehmen.

Empfohlenes Alter für beide Kurse ist zwischen 4 und 10 Jahren. Ausnahmen können aber nach Rücksprache gemacht werden. Fragen und Anmeldungen können gerne an martin.bobbert@gmx.de geschickt werden, sind aber nicht notwendig.

Sonntag, 22. Dezember 2019 12:26 Uhr

Kreis Höxter (red).  Die Sportjugend im Kreissportbund Höxter hatte sich dazu entschlossen, erstmalig eine Auszeichnung für Aktivitäten im Kinder- und Jugendbereich der Sportvereine zu vergeben. Für das besondere Engagement im Kinder- und Jugendschutz wurde ein Sonderpreis überreicht.

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde erhielten jetzt die Vertreter der prämiierten Vereine eine Urkunde und einen Scheck für die Vereinskasse überreicht. Petra Huppert-Buch, Geschäftsführerin der Sportjugend im Kreissportbund Höxter, ermunterte die Preisträger, in ihrer besonders lobenswerten Arbeit nicht nachzulassen und somit Ansporn für andere Vereine zu sein, sich demnächst auch mal für diesen Preis zu bewerben. Zusammen mit Nadine Deppe, Vize-Vorsitzende des KSB, und Britta Kukuk, KSB-Fachkraft für Kinder- und Jugendarbeit, wurden folgende Aktivitäten der Sportvereine ausgezeichnet:

Der Reiterverein Bad Driburg erhielt einen mit 500 Euro dotierten Sonderpreis für ein besonderes Augenmerk auf den Kinder- und Jugendschutz. Außerdem punktete der Verein mit einem Sommerfest, einer Halloween-Party, Vorlesetag, Tauschtag, Teilnahme am Karnevalsumzug, Erste Hilfe am Pferd, einem Ausflug zu einer Pferdeshow und einer Kanutour.

Mit je 250 Euro Preisgeld belohnte die Sportjugend im KSB Höxter den Warburger SV (Teilnahme am Oktoberwochenlauf, Nikolausturnier und einem „Tag der offenen Tür“ unter dem Motto „Kinder stark machen“), den TuS Ovenhausen (Nikolausfeier, Spendenlauf, Herbstlauf und Kinder-Olympiade) und den TuS 1913 Hembsen (Wintersportangebote, Mountainbikefahrten, Sportveranstaltungen und DLV-Laufabzeichen). Mit einem Kinderkarneval und der Einbindung der Kinder und Jugendlichen in die Vorbereitungen zum 60-jährigen Jubiläum zeigte sich der HLC Höxter im Wettbewerb erfolgreich.

Für den Kinder- und Jugendsportpreis konnten sich Sportvereine bewerben, die im Jahr 2019 besondere kooperative, innovative oder zukunftsweisende Projekte oder Vereinsaktivitäten für Kinder- und Jugendliche durchgeführt haben. Weitere Bewerbungskriterien waren das Vorlegen bzw. Erarbeiten einer Jugendordnung sowie das Vorhandensein eines Jugendgremiums wie zum Beispiel J(ugend)-Team, Jugendvorstand o.ä. Bei der Auswahl der Vereine war dem Gremium des KSB Höxter wichtig, dass bei den prämierten Sportvereinen deutlich wird, welche Projekte diese unter Beteiligung von Kindern und Jugendlichen durchgeführt haben.

Es soll eine Kooperation mit Partnerorganisationen (Vereine, Kitas, Schulen, Sportjugend im Kreis oder Fachverbände o.ä.) erfolgen. Der Förderpreis wird nur vergeben, wenn das Projekt tatsächlich durchgeführt wurde. Der Kreissportbund Höxter gratuliert allen beteiligten Vereinen und bietet gleichzeitig seine Unterstützung und Hilfe bei der Durchführung der Projekte an.

Foto: KSB

Panorama
Mittwoch, 15. Januar 2020 11:57 Uhr
PB: Unbekannter Mann schlägt 13-Jährigen nieder - Polizei sucht Zeugen
Dienstag, 14. Januar 2020 10:29 Uhr

Düsseldorf (red). Die Landesregierung untermauert ihr finanzielles Engagement für die jüdischen Gemeinden: 3,4 Millionen Euro werden in 2020 für „Neubaumaßnahmen nebst Umbau- und Renovierungsmaßnahmen an jüdischen Einrichtungen“ bereitgestellt.

„Die finanzielle Förderung ist Ausdruck der Verbundenheit, die die Landesregierung zu den jüdischen Gemeinden unterhält. Wir freuen uns, dass heute jüdisches Leben mit neuen Gemeindezentren und Synagogen sichtbar in unserem Land vertreten ist und Heimat findet“, erläutert Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung. „Die Unterstützung der jüdischen Gemeinden ist zugleich Ausdruck der Wertschätzung und Solidarität, die uns mit den jüdischen Verbänden verbindet.“ Über die Verteilung der Mittel untereinander entscheiden die Empfänger selbst. Sie müssen mittels eines Testats eines Wirtschaftsprüfers die korrekte Verwendung der Gelder belegen.

Michael Rubinstein, Geschäftsführer des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden von Nordrhein und Koordinator für die Mittelverwendung, unterstreicht die Bedeutung der finanziellen Unterstützung: „Die Förderung durch das Land ist Ausdruck der Verbundenheit mit uns. Dafür sind wir dankbar, denn die Modernisierungen und Neubauten ermöglichen es, dem vielfältigen jüdischen Leben in Nordrhein-Westfalen erweiterte beziehungsweise neue Möglichkeiten zu eröffnen.“

Von Aachen bis Unna reicht die Liste der rund 40 Projekte. Konkret wurden beziehungsweise werden jüdische Gemeindezentren saniert und ausgebaut, aber auch der Umbau einer ehemaligen Kirche in eine Synagoge mit Gemeindezentrum gefördert.

Hintergrund

Die Unterstützung des jüdischen Glaubens hat Tradition. Bereits 1992 wurde zwischen dem Land Nordrhein-Westfalen und den jüdischen Verbänden ein Vertrag geschlossen, mit dem sich das Land verpflichtet, die jüdischen Gemeinden in Nordrhein-Westfalen bei der Erfüllung ihrer Aufgaben zu unterstützen. 2017 wurde der fünfte Änderungsvertrag des Landes Nordrhein-Westfalen mit dem Landesverband der Jüdischen Gemeinden von Nordrhein, dem Landesverband Jüdischer Gemeinden von Westfalen-Lippe, der Synagogen Gemeinde Köln sowie dem Landesverband progressiver jüdischer Gemeinden in Nordrhein-Westfalen beschlossen. Seitdem stehen Mittel des Landes bereit, um jüdische Einrichtungen zu renovieren oder neu zu errichten. Der Förderbetrag erhöht sich jährlich bis zum Ende der Laufzeit des Vertrages im Jahr 2028 um je 200.000 Euro bis zur Höchstfördersumme von fünf Millionen Euro. Unabhängig davon stellt das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung weiterhin Mittel für die baulich-technischen Sicherungsmaßnahmen an jüdischen Einrichtungen bereit.

Dienstag, 14. Januar 2020 10:17 Uhr

Düsseldorf/Tel Aviv (red). Das neue Büro des Landes Nordrhein-Westfalen für Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung, Jugend und Kultur in Israel nimmt im Januar seine Arbeit auf. Als Leiter des NRW-Büros in Tel Aviv konnte der Israel-Experte Dr. Gil Yaron gewonnen werden. Dies berichtete Dr. Mark Speich, Staatssekretär für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales, am Freitag (10. Januar 2020) dem Ausschuss für Europa und Internationales im Düsseldorfer Landtag.
 
Ministerpräsident Armin Laschet: „Kein anderes Land pflegt so kontinuierliche, so enge und freundschaftliche Beziehungen zu Israel wie Nordrhein-Westfalen. Das neue Büro in Tel Aviv wird die zahlreichen Aktivitäten unseres Landes in Israel bündeln, unser Land vor Ort präsenter machen und neue Ideen für die Zusammenarbeit entwickeln. Das Büro soll auch zu einem Begegnungsort für Wirtschaft, Bildung, Forschung und Kultur werden. Zugleich ist die Einrichtung ein klares Signal der Wertschätzung an unsere Freunde in Israel, denn schließlich ist es weltweit das erste Büro Nordrhein-Westfalens in einem anderen Land mit einem so umfassenden Auftrag.“
 
Mit der in Tel Aviv angesiedelten Dependance der Staatskanzlei will die Landesregierung die bilateralen Beziehungen in allen Bereichen der Länderkompetenzen vertiefen. Das Büro wird in enger Kooperation mit dem Auswärtigen Amt und der Deutschen Botschaft in Tel Aviv agieren.
 
Der Ministerpräsident weiter: „Nordrhein-Westfalen und Israel verbindet längst weitaus mehr als die sich für uns aus dem Menschheitsverbrechen der Shoa ergebende Verantwortung. Wir profitieren heute von engen Kontakten zur High-Tech Nation Israel. Tel Aviv ist nach dem Silicon Valley die innovativste Start-up-Region der Welt. Wissenschaft und Wirtschaft spielen hier Hand in Hand. Zukunftstechnologien wie etwa im Bereich der Künstlichen Intelligenz oder Big Data-Anwendungen im Bereich der Medizin sind für Nordrhein-Westfalen von größtem Interesse.“
 
Dementsprechend ist das neue Büro zunächst in einem modernen Coworking-Space in Tel Aviv untergebracht, in dem auch zahlreiche Start-up-Unternehmen arbeiten. Über den endgültigen Standort des Büros wird noch entschieden.
 
Das neue Büro wird in Israel für Nordrhein-Westfalen werben und israelischen Unternehmen und Investoren die Standortvorteile Nordrhein-Westfalens sichtbar machen. Dabei wird es eng mit der Deutsch-Israelischen Industrie- und Handelskammer (AHK) in Tel Aviv kooperieren, die bereits für das Land in Israel aktiv ist und ihre erfolgreiche Tätigkeit für Nordrhein-Westfalen fortsetzt.
 
Der neue Leiter des Israel-Büros: Zur Person Dr. Gil Yaron
Die Leitung des Büros des Landes Nordrhein-Westfalen in Tel Aviv übernimmt Dr. Gil Yaron, dessen Lebenslauf die engen Verbindungen zwischen beiden Ländern verkörpert. Ministerpräsident Laschet: „Mit Gil Yaron konnten wir einen ausgewiesenen Kenner der Region für die Leitung des Büros gewinnen. Mit seinen Artikeln, Büchern und Vorträgen in beiden Ländern trägt Gil Yaron seit über zwei Jahrzehnten zum besseren Verständnis zwischen Deutschen und Israelis bei. Er kennt den jüdischen Staat, sein Umfeld, seine Bevölkerung und seine Medien wie kaum ein anderer und unterhält seit seiner Kindheit engste Beziehungen zu Nordrhein-Westfalen. Zudem verfügt er über ausgezeichnete Kontakte und ein großes Netzwek in Israel.“
 
Gil Yaron kam 1973 als Sohn deutschstämmiger Israelis in Haifa zur Welt. Sein Großvater stammt aus Hoengen bei Aachen, seine Großmutter aus Nordhausen. Beide verließen 1933 nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten Deutschland und flohen in das damalige Mandatsgebiet Palästina. Yarons Eltern wanderten kurz nach seiner Geburt nach Düsseldorf aus. Dort wuchs er bis zum Abitur auf. Nach einem kurzen Studienaufenthalt an der renommierten Brown University in den USA kehrte Gil Yaron nach Israel zurück, um in Jerusalem an der Hebrew University Medizin zu studieren. Bis zu seiner Promotion 2006 forschte und veröffentliche er zudem im Feld der Molekularbiologie.
 
Schon vor Abschluss seines Studiums interessierte sich Gil Yaron für die Nahostberichterstattung. Er studierte Arabisch und Politik in Givat Haviva und an der Hebräischen Universität und schrieb für eine Vielzahl hebräischer, deutsch- und englischsprachiger Medien, zuletzt als Israel-Korrespondent für die WELT.
 
Hintergrund: Nordrhein-Westfalen und Israel
Nordrhein-Westfalen und Israel pflegen traditionell enge Beziehungen. Zahlreiche Schulpartnerschaften, Jugendbegegnungen und Stipendienprogramme für Studierende spiegeln diesen engen Austausch wider. Lehrer, Richter, Staatsanwälte und angehende Polizeibeamte können an Fortbildungs- beziehungsweise Studienreisen zur Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem teilnehmen. 28 israelische und nordrhein-westfälische Städte verbindet eine Partnerschaft.
 
Das Land Nordrhein-Westfalen übernahm in der Vergangenheit bei der Wiederaufnahme von Verbindungen zu Israel stets eine Vorreiterrolle. Lange vor der Aufnahme formeller diplomatischer Beziehungen bezogen israelische Diplomaten ihren Sitz zuerst in Köln und dann in der damaligen Bundeshauptstadt Bonn. Zugleich gelang es Nordrhein-Westfalen, Kontakte zur israelischen Gesellschaft aufzubauen. Die Arbeit des neuen Büros in Israel ist die Fortentwicklung einer langen Tradition enger Beziehungen mit Israel, die fortan mit weiteren Inhalten bereichert werden soll.

Foto: Land NRW / Shani Nahmias

Dienstag, 14. Januar 2020 10:11 Uhr

Paderborn (red). Jedes Jahr bietet das Jugendreferat des Evangelischen Kirchenkreises Paderborn Platz für zwei engagierte und motivierte junge Menschen, die sich ein Jahr lang in der Kinder- und Jugendarbeit einbringen sowie sich selbst weiterentwickeln möchten. Der Einsatz erfolgt im Arbeitsfeld der Jugendverbandsarbeit. Die Begleitung und Verwaltung der Einsatzstelle erfolgt über das Diakonische Jahr der Evangelischen Kirche von Westfalen.

Die Freiwilligen sind Teil des Teams des Jugendreferates und lernen unterschiedliche Bereiche der Kinder- und Jugendarbeit im Kirchenkreis kennen. Dazu gehören Kinder-, Jugend- und Konfirmandengruppen in den Gemeinden und die Schulungen, Freizeiten und Aktionen des Jugendreferats. Im Laufe des Jahres übernehmen die Freiwilligen dabei immer mehr Verantwortung und können eigene kreative Ideen mit in die Arbeit einbringen. Die Arbeit wird intensiv begleitet von einer Praxisanleitung.

Über das Jahr verteilt werden mehrere Seminare des Diakonischen Jahres angeboten. Diese dienen der Reflexion der Arbeit und der Persönlichkeitsbildung. Das Diakonische Jahr beginnt in der Regel nach den Sommerferien. Die Bewerbungen sind noch bis zum 31. Januar 2020 möglich.

Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite des Jugendreferates unter www.juenger-paderborn.de und unter www.diakonisches-jahr-westfalen.de

Telefonische Rückfragen können gerne unter (05251) 5002-10 an den geschäftsführenden Jugendreferenten Oliver Schwarz gestellt werden.

Donnerstag, 02. Januar 2020 14:33 Uhr

Krefeld (red). Die Krefelder Strafverfolgungsbehörden haben den verheerenden Brand im Krefelder Zoo weitestgehend geklärt. Das Feuer ist durch eine Himmelslaterne ausgelöst worden. Drei Frauen hatten in der Silvesternacht zuvor fünf von diesen aufsteigen lassen und sich nach der Pressekonferenz am gestrigen Mittwoch bei der Polizei Krefeld gemeldet. Die Kriminalpolizei konnte bisher vier dieser Himmelslaternen in der Nähe des Affenhauses sicherstellen. Bei der fehlenden fünften Laterne handelt es sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit um die Laterne, die den Brand ausgelöst hat. Die Frauen hatten die Laternen zuvor im Internet bestellt. In ihren gestrigen Vernehmungen hatten sie angegeben, dass sie kein Hinweis auf ein Verbot gefunden haben. Mit dem schlimmen Folgen hätten sie nicht gerechnet. Sie gaben nachvollziehbar an, dass ihnen das Geschehen unendlich Leid tue. Bei den Frauen handelt es sich um eine Mutter mit ihren zwei erwachsenen Töchtern im Alter von 30 bis 60 Jahren. Gegen die Krefelderinnen wird nun wegen fahrlässiger Brandstiftung ermittelt.

Foto: Polizeipräsidium Krefeld

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