Top 5 Nachrichten der Woche
Region Aktiv
Mittwoch, 13. November 2019 11:37 Uhr
Gymnasium St. Xaver erste „Digitale Schule“ im Kreis Höxter: Ministerin Gebauer zeichnet „MINT-freundliche Schulen“ und „Digitale Schulen“ in Nordrhein-Westfalen aus
Mittwoch, 13. November 2019 11:26 Uhr

Brakel (red). In diesem Jahr haben sich die Organisatoren des Nikolausmarktes etwas Neues ausgedacht. In dem Ausstellungsraum der Alten Waage soll es einen kleinen Basar im Rahmen des Nikolausmarktes geben. Am 07. Und 08. Dezember jeweils in der Zeit von 14:00 – 17:00 Uhr soll dieser das Angebot des Nikolausmarktes erweitern. „Alle Artikel zum Thema Weihnachtszeit können grundsätzlich verkauft werden. Jedoch keine Getränke und Leckereien, die gibt es ja bereits auf dem Nikolausmarkt“ so Mitorganisator Benedikt Gönnewicht. Tische werden durch die Stadt Brakel aufgestellt. Man muss lediglich seine Ware und ein wenig Deko mitbringen. Anmeldungen können unter 05272/360-1201; b.goennewicht@brakel.de bis zum 29.11.2019 abgegeben werden.

Foto: Stadt Brakel

Mittwoch, 13. November 2019 11:24 Uhr

Brakel (red). Das gemütliche Weihnachtsdorf beim diesjährigen Nikolausmarkt (05. – 08. Dezember) auf dem Marktplatz lädt „Groß und Klein“ zu ein paar gemütlichen Stunden ein, um den Stress des Alltages bei einem Becher Glühwein zu vergessen, aber sich auch durch diverse Musikprogrammpunkte gut unterhalten zu lassen. Das Eisstockturnier geht dieses Jahr in die 10. Runde

Die Turnierleitung übernimmt in diesem Jahr wieder der Verein für Rehabilitation und Breitensport Brakel e.V.. Montags ab 20:00 Uhr trifft sich der Verein zum „Bosseln („Eisstockschiessen in der Halle“) in der Bahndammhalle in Brakel. Jeder Interessierte ist gern gesehen und kann natürlich auch mitmachen. Wer Interesse hat, mit seiner Firma, seinem Verein oder mit einer privaten Truppe teilzunehmen, kann sich im Vorfeld bei der Stadt Brakel, Benedikt Gönnewicht, 05272/360-1201; b.goennewicht@brakel.de mit einem Team anmelden. Ein Team besteht aus drei Mitgliedern. Attraktive Sachpreise warten wieder auf die Gewinner.

Foto: red

Mittwoch, 13. November 2019 08:49 Uhr

Höxter (red). Jetzt ist es endlich soweit. Die lange Nacht der Livemusik startet am kommenden Samstag in die nächste Runde. Livemusik wird an diesem Abend ganz groß geschrieben. Für die ganze Partynacht mit insgesamt 11 Konzerten und DJ Sessions muss man nur einmal bezahlen und man erhält somit zu allen Festivallocations freien Zutritt. Noch bis zum 16. November 2019 bekommt man die Eintrittsbändchen für die alljährliche Kneipenwanderung für 14  Euro in allen beteiligten Locations, in allen bekannten VVK-Stellen, bei der Tourist-Info im Hist. Rathaus und bei der OWZ Geschäftsstelle Höxter. An der Abendkasse kosten die Bändchen 17 Euro.

Musikbeginn ist ab 20 Uhr und für jeden, der Musik mag, ist was dabei. Wer noch nicht weiß, wie er seine Musikroute planen möchte, hier nochmal alle Bandvorstellungen:

Rockingham aus Kassel präsentieren Hits von den EAGLES bis SLADE, von den BEATLES bis BRYAN ADAMS, von QUEEN über die BLUES BROTHERS bis KINGS OF LEON auf die Bühne. Ob Rock'n'Roll, klassischer Rock, überzeugender Beatrhythmus, ein Hauch von Country oder grooviger Soul - viele Musikgeschmäcker werden hier auf jeden Fall bedient! Wo? Im Bier Cafe! 

Auf D'mützen darf man sich in den Bürgerstuben freuen. Mit Gesang, Gitarre und Beat und null Elektronik spielen sie bekannte Songs aus der Rock, Pop und Schlagerwelt, nur eben mal anders. 

Nadja’s Kitchen werden einen sehr ausgewogenen Mix aus Country-Blues und Rock'n'Roll auf die Bühne von Freises Hinterhof bringen. Dabei greifen die Musiker teilweise auf ein sehr traditionelles Repertoire aus den 20er Jahren der amerikanischen Musikgeschichte zurück. Neben Evergreens von Presley, Cash und Perkins machen Nadja’s Kitchen gern Ausflüge in die modernen Musikgefilde der USA und spielen Songs von Chris Stapleton oder Brian Fallon. Zudem werden bekannte Stücke von Bob Dylan, Bruce Springsteen oder Survivor ganz neu interpretiert. Außerdem spielen Nadja’s Kitchen eigene Songs, die von melancholischem Blues bis hin zu punkigen Stücken reichen.

Ab 22 Uhr gehts dann wieder auf dem Plattenteller heiss her: Denn in der Residenz Stadthalle Foyer legt Sir Benny Styles (powered by Residenz Club Paderborn) auf und lässt mit einer 80er & 90er Party in Erinnerung schwelgen! Hier entweder mit Honky Tonk® Eintrittsbändchen freier Zutritt oder 8 Euro Eintritt! 

WohnzimmerSoul reduzieren Songs auf die Essenz. Songs akustisch neu interpretiert, gefühlvoll und wenn nötig auch mit viel Humor. WohnzimmerSoul® spielt für die Musik, die am meisten gemeinsam Spaß macht, somit ist das Mitmach- und Gänsehautpotential sehr groß im Schmeckwerk!

Erinnern Sie sich an die Gipsy Kings mit ihren Welthits wie Volare, Baila Baila und Bamboleo? Rafael de Alcala ist ein authentischer Gipsy, der Frontsänger der legendären Gipsy Vagabonds. Unzählige Fernsehauftritte sowie Videoclips bei Viva machten ihn zu einem gefragten Publikumsmagneten. Seine „Musica Antidepressiva“ empfiehlt uns der temperamentvolle Musiker als Therapie gegen Alltagsstress. Mit seiner unverwechselbaren Stimme und virtuoser Flamencogitarre präsentiert er und seine Musiker ein breitgefächertes Programm im spanischer und lateinamerikanischer Titel, Gipsy-Pop und angesagte LatinoHits im Ritmo.

Special kind of Reggae gibt es in der Spiessbar! Das trifft es wohl auf den Punkt. Üblicher Reggae st es jedenfalls nicht. Der Sound ist zwar durchgehend von traditionellen Beats geprägt, allerdings kreieren Gitarrenarbeit, Gesang und psychedelische Facetten einen eigenen Style. Groovy, rockig, gitarrenorientiert, abwechslungsreich, unangepasst. Sie waren Bandcontest-Gewinner HAMMS in 2012 und Finalist im Bereich deutschsprachiger Raum im Rahmen des EU Rototom-Reggae-Contest 2013. 

Creeperhead werden im Paulaner Wirtshaus im Landsknecht rocken. Sie präsentieren Rock’n Roll, Classic-Rock, Rock und Pop der letzten 60 Jahre bis heute. Der kraftstrotzende Sound sorgt für glänzenden Hörspaß entliehener Hits von den Eagles, Kid Rock, Bon Jovi oder auch Rolling Stones und vielen anderen mehr. Mitsingen ist hier unumgänglich. Auch noch Tage später wollen die unvergesslichen Hits einfach nicht mehr aus dem Ohr. Als Pausenspecial darf man sich auf eine Rocklesung freuen: Uriah Heep, Saga oder Deep Purple - Der Leipziger Journalist Mark Daniel und sein Kumpel reisen den Rockhelden ihrer Jugend nach und erleben dabei allerhand. Ein witziges Buch über Rock und Roll(ator) im Alter.

Im Cosmo kann man mit den besten Schlagerhits feiern: Selbst Schlagerhasser kommen bei Aleks Schmidt auf den Geschmack, denn er verpackt seine Show in ein Entertainment, bei dem kein Auge trocken bleibt. Und so bringt er alle Generationen und Musikgeschmäcker in Stimmung, scherzt mit seinem Publikum, singt mit einem hohen Erkennungsmerkmal Lieder, die jeder kennt. Wer ihn einmal hört, kommt nicht mehr von ihm los…

THE HONKYTONES werden mit den besten Sounds der 50er und 60er Jahre durch die Kaminothek und Sachsenklause rocken und 'rollen.

Eine der Bands, die nicht viel Anlauf brauchen, um die Massen in Stimmung zu bringen, sind die Juicy Fruits. Geballte Männerpower, Gitarre, Bass und Schlagzeug gemixt mit ordentlich Rock'n'Roll und jede Menge Spaß beim performen, damit überzeugen sie schon seit Jahren das Honky Tonk Publikum. Von den Beatles, Rolling Stones, Marius Müller-Westernhagen, Status Quo, Carl Perkins, Spider Murphy Gang, Extrabreit, Die Ärzte, CCR, Robert Palmer, Sweet, Brian Adams, Eric Clapton, Tom Petty, Bill Haley, Achim Reichel, J.Geils Band, Golden Earring, T-Rex, Jerry Lee Lewis, Chuck Berry oder Pur bekommt man all das geboten, was man schon lange nicht mehr gehört hat. Wo? Im Aroma. 

Mehr Infos findet man auf www.honky-tonk.de

Alle Bands - Alle Locations

  • 01 Aroma, Stummrigestr. 1 20–1 Uhr: Juicy Fruits, Rock-Party-Knüller
  • 02 Bier Café, Westerbachstr. 52 20–1 Uhr: Rockingham, Von THE BEATLES bis BRYAN ADAMS über QUEEN bis BLUES BROTHERS
  • 03 Bürgerstuben, Am Markt 5 20–1 Uhr: D'mützen, Akustik-Songs die gute Laune machen!
  • 04 Cosmo Höxter, Wallstr. 15 21–2 Uhr: Aleks Schmidt, Party- und Schlagerhits
  • 05 Freises Hinterhof, Westerbachstr. 1 20–1 Uhr: Nadja's Kitchen, Mix aus Country-Blues und Rock'n'Roll
  • 06 Kaminothek und Sachsenklause, Möllinger Str. 4 20–1 Uhr: The Honkytones, Bester Rock'n'Roll, Rockabilly und Oldies aus den 50er und 60ern
  • 07 Paulaner Wirtshaus im Landsknecht, Stummrigestr. 17 21–2 Uhr: Creeperhead, "Asskickin" Cover Rock 21.40-22.10 Uhr: Mark Daniel, Rock-Lesung
  • 08 Residenz Stadthalle Foyer, Wallstr. 15 ab 22 Uhr: Sir Benny Styles, Kitsch on Tour - Die 80er & 90er Party - powered by Residenz Club Paderborn Achtung: Hier entweder mit Honky Tonk® Eintrittsbändchen freier Zutritt oder 8 EUR Eintritt!
  • 09 Ritmo, Weserstr. 11 20–1 Uhr: Rafael De Alcala-Trio, Gipsy-Pop & Latino-Hits
  • 10 Schmeck Werk, Am Markt 3 20–1 Uhr: WohnzimmerSoul, Acoustic Soul & Pop
  • 11 Spiessbar, Stummrigestr. 10 20–1 Uhr: Herbpirates, Special kind of Reggae

Foto: Creeperhead

Montag, 11. November 2019 10:56 Uhr

Brakel (red). Bürgermeister Hermann Temme lädt alle Bürgerinnen und Bürger in der Regel einmal im Monat zur Bürgersprechstunde ein. Im Rahmen der Bürgermeistersprechstunde besteht für alle Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit, eigene Anliegen vorzutragen sowie allgemein interessierende kommunale Angelegenheiten anzusprechen, Fragen zu stellen und Anregungen zu geben. Die nächste Bürgersprechstunde findet am Dienstag, 12. November 2019 von 16.30 Uhr bis 18.00 Uhr.

Foto: Stadt Brakel

 

Blaulicht
Montag, 11. November 2019 08:16 Uhr
Höxter: Polizei ermittelt nach Raubüberfall am Montagmorgen
Sonntag, 10. November 2019 11:16 Uhr

Brakel 8red). Ein am Samstagmittag in Brakel um 13.00 Uhr auf dem Parkplatz des Real-Marktes festgestellter Pkw- Schaden hat mutmaßlich seinen Ursprung gegen 09.45 Uhr. Um diese Zeit hatte der Besitzer seinen Pkw im Bereich der Bäckerei "Goeken backen" geparkt. Beim Einkauf im Bäckerei- Geschäft war dem Besitzer aufgefallen, dass ein dunkler Kleinwagen vor seinem Pkw eingeparkt hatte. Zwei ca. 25- jährige Mädchen, seien dann ausgestiegen, auffällig zwischen den beiden Fahrzeugen hin- und hergelaufen und anschließend schnell wieder weggefahren. Um 13.00 Uhr ist dem Geschädigten dann der Unfallschaden vorne links an seinem Pkw, Mazda - CX5 in blau, aufgefallen. Wer den Vorfall beobachtet hat und Angaben zum verursachenden Fahrzeug machen kann, möge sich bei der Polizei in Höxter unter der Nummer: 05271 - 9620 melden.

Sonntag, 10. November 2019 11:13 Uhr

Bad Driburg (red). Am Samstagmittag, um 12:57 Uhr, befuhr ein 33-jähriger Radfahrer in Bad Driburg die Brunnenstraße in Richtung Innenstadt. Da sich vor der geschlossenen Bahnschranke eine Fahrzeugschlange gebildet hatte, fuhr er rechts auf dem Radweg an dieser vorbei. Vor ihm links befand sich ein 70-jähriger Pkw- Führer, der, nach dem Öffnen der Schranken, beim Anfahren rechts in Richtung Radweg zog. Um einen Zusammenstoß zu vermeiden bremste der Radfahrer stark ab und stürzte, hierbei verletzte er sich leicht. Mutmaßlich ohne Kenntnis von dem Sturz setzte der Pkw- Fahrer seine Fahrt in Richtung Innenstadt fort. In der Langen Straße traf der Radfahrer dann auf den Pkw- Fahrer und konfrontierte ihn mit dem Unfall, dieser ging, ohne Angaben seiner Personaldaten, einfach weg. Durch die Polizei konnte der Pkw- Fahrer ermittelt werden, gegen ihn wurde ein Strafverfahren, wegen des Verdachts einer Verkehrsunfallflucht, eingeleitet. Die Polizei weist darauf hin, dass jeder der an einem Verkehrsunfall beteiligt sein könnte, seine Personalien mit dem Unfallgegner austauschen muss. Im Zweifel oder bei Uneinigkeit ist die Polizei zu verständigen.

Freitag, 08. November 2019 11:55 Uhr

Brakel (red). Auf dem Radweg zwischen Erkeln und Hembsen ist am 22. Oktober 2019 ein schwarzes Mountainbike der Marke Zündapp, Modell 365 moveable all year 2.0, mit einer 21-Gang-Kettenschaltung, aufgefunden worden. Bislang konnte der Eigentümer nicht ausfindig gemacht werden. Eigentümer und Hinweisgeber werden gebeten sich an die Polizei in Höxter zu wenden.

Mittwoch, 06. November 2019 09:18 Uhr

Brakel (red). Polizei und Angehörige suchen in Brakel nach einem 89-Jährigen. Der an Demenz leidende Mann lebt in einem Seniorenheim an der Ostheimer Straße in Brakel. Hier wurde er zuletzt am Dienstag, 5. November, um 17 Uhr von Pflegekräften gesehen. Seitdem ist sein Aufenthalt nicht bekannt. Der Vermisste ist 165 cm groß, hat Halbglatze, graue Haare und ein Pflaster am Kopf. Er ist Brillenträger und fällt durch ein hinkendes Gangbild auf. Er ist bekleidet mit einer dunklen Hose, kariertem Hemd und braunem Pullover. Er ist vermutlich ohne Jacke unterwegs. Hinweise zu dem Vermissten bitte an die Polizei in Höxter, Telefon 05271/962-0.

Update: Der seit dem Vorabend vermisste Mann konnte am 6. November, gegen 10:45 Uhr, im Bereich der Straße "Am Bahndamm" in Brakel lebend aufgefunden werden. Auf Grund offensichtlicher Unterkühlung wurde er in ein Krankenhaus gebracht

Politik
Dienstag, 12. November 2019 10:42 Uhr
Grundrente: SPD sieht den Kreis Höxter als Gewinner
Montag, 11. November 2019 13:08 Uhr

Würzburg/Kreis Höxter (red). Der Sprecher der AG Kommunalpolitik der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Christian Haase MdB wurde am 9. November 2019 mit rund 99 Prozent der Stimmen erneut zum Bundesvorsitzenden der Kommunalpolitischen Vereinigung von CDU und CSU (KPV) gewählt. Der ehemalige Bürgermeister aus Beverungen wurde damit für weitere zwei Jahre im Amt bestätigt. Haase fordert seine Partei auf, die Kommunen besser zu unterstützen: „Wir dürfen die Kommunen nicht am langen Arm verhungern lassen. Die Regierungskommission zur Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse hat gute Vorschläge erarbeitet, wie Deutschland in der Fläche lebenswert bleibt. Die Menschen erwarten zu Recht, dass die Bundesregierung jetzt auch liefert. Aus den Handlungsempfehlungen müssen konkrete Gesetzesentwürfe werden, die die Dezentralisierung voranbringen und strukturschwache Kommunen und den ländlichen Raum ertüchtigen. Dafür muss der Bund Geld in die Hand nehmen.“ 

Arbeitsplätze in strukturschwache Regionen zu bringen ist aus Sicht der Kommunalpolitischen Vereinigung ein wirkungsvolles Instrument. Dazu muss eine umfassende und grundlegende Dezentralisierungsstrategie aufgesetzt werden, die die Bereiche Wirtschaft, Digitalisierung, Verkehr, Gesundheit, Bildung, Kultur und Verwaltung umfasst. Die Bundes- und Landesressorts sind aufgerufen, Vorschläge zu unterbreiten, welche Anreize für eine Unternehmensansiedlung in strukturschwachen Regionen geeignet sein könnten. Unternehmen und Mitarbeiter können Vorteile erhalten, damit zumindest zeitweise in dezentralen Arbeitsplätzen, Büros oder Werkstätten Wertschöpfung erbracht wird. Zu den drängendsten Problemen im ländlichen Raum zählt für Haase der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs. „Wir müssen in Bus und Bahn investieren – unabhängig von betriebswirtschaftlichen Interessen. Wir wollen eine bedarfsunabhängige Erschließung nach Entwicklungschancen und ein besseres, schnelleres und einfaches Planungsrecht“, so Haase.

Foto: Haase

Mittwoch, 06. November 2019 14:39 Uhr

Bad Driburg (red). „Wohin soll sich unsere Stadt entwickeln?", diese Frage stellten sich die GRÜNEN Bad Driburg im Rahmen eines Seminartages. Erste Ergebnisse einer Bestandsaufnahme sind bereits ausgewertet. „Bei unserem Rundgang durch die Stadt fielen natürlich die vielen offenen und versteckten Leerstände auf“, erläutert Fraktionssprecherin Martina Denkner, „es gibt nicht nur viele leere Ladengeschäfte, auch Wohngebäude stehen teilweise seit vielen Jahren leer.“ Besonders das Gebiet zwischen Lange Straße, Nordstraße und Schulstraße ist von Leerständen geprägt. „Die Gebäude werden nicht bewohnt und wenig gepflegt. In der Folge dieser baulichen Vernachlässigung leidet dann ein ganzes Viertel“, stellt Bernd Blome, GRÜNES Ratsmitglied mit Schwerpunkt Bauen und Planen fest. „Ganz schnell macht dann so ein Gebäude einen schlechten Eindruck. Das geht aber in einer Kur- und Badestadt gar nicht!“ Die GRÜNEN kritisieren, dass die alte Nordstadt und Teile der Innenstadt offenbar nicht mehr im Fokus der Stadtentwicklung stehen. „Diese Leerstände sind nicht mit individuellen Faktoren wie fehlende Nachfolge oder mangelnde finanziellen Möglichkeiten zu erklären. Vielmehr handelt es sich offensichtlich um ein strukturelles Problem. Was wir brauchen, ist eine offene Diskussion über diese schleichende Entwicklung!"; fordern die GRÜNEN. Klarer Lichtblick beim Stadtrundgang war natürlich der neue Spielplatz am Wasserrad an der Dringenberger Straße: gut geplant, gut umgesetzt und sehr gut angenommen.

Foto: GRÜNE

Wirtschaft
Montag, 11. November 2019 14:46 Uhr
Zwei Auszeichnungen für ABACUS-Nachhilfeinstitut
Samstag, 09. November 2019 09:03 Uhr

Brakel (red). Das Endoprothetikzentrum am St. Vincenz Hospital Brakel gehört zu den ersten zertifizierten Zentren dieser Art in Deutschland. Jetzt wurde das Zertifikat bereits zum vierten Mal in Folge von der medizinischen Fachgesellschaft "EndoCert" verlängert. Kriterien für die Auszeichnung sind unter anderem die Qualifikation des Personals, die technische Ausstattung sowie die Zahl der Eingriffe.

Am Brakeler Endoprothetikzentrum werden derzeit gut 950 Gelenkersatzoperationen jährlich durchgeführt. "Es ist erwiesen, dass die Qualität bei mehr als 500 Gelenkersatzoperationen deutlich steigt", sagt Chefarzt Prof. Rolf Haaker, der stolz auf die erneute Re-Zertifizierung ist. Dr. Jochen Bauer vom Qualitätsmanagement bestätigt: "Es gibt kaum Abweichungen von den Vorgaben, sondern lediglich Verbesserungshinweise der Auditoren. Das spricht für den hohen Qualitätsstandard und die sorgfältige Vorbereitung." Überprüft wurde auch die Ergebnisqualität, anhand von Komplikationsraten und stichprobenartigen Patientenfällen.

Die Patientenzufriedenheit steigern konnte die Klinik in jüngster Zeit vor allem im Bereich der Knieendoprothetik. In der kürzlich veröffentlichten Studie der AOK konnte das St. Vincenz Hospital mit 264 Eingriffen im Jahr 2018 hier sogar die meiste Erfahrung in Ostwestfalen-Lippe vorweisen und steht damit im Vergleich mit anderen Fachkliniken auf Platz 1.  

Das neue Verfahren der kinematischen Anpassung der Kniegelenke an den individuellen Bewegungsapparat der Patienten lockt unter anderem auch Medizinerkollegen aus dem In- und Ausland an das St. Vincenz Hospital, wie Prof. Haaker erklärt: "Wir hatten insgesamt bereits 28 Hospitationsgäste hier bei uns, aus ganz Europa und sogar aus Übersee. Es kamen beispielsweise Chef- und Oberärzte aus Österreich, Italien und Südafrika, Brasilien und Argentinien, die sich neben den Knie-OPs auch für den minimal-invasiven direkt vorderen Zugang zur Implantation einer Hüftgelenksprothese interessieren."

Die Anzahl der Hospitationen belegt für Prof. Rolf Haaker das internationale Renommee und die hohe Expertise seines Teams. Er plant gemeinsam mit seinen Oberärzten und Spezialisten Dr. Motjaba Sakhaii, Hartmut Weniger, Dr. Dragan Jeremic sowie Adham Moussa, die orthopädische Abteilung am St. Vincenz Hospital Brakel verstärkt als Referenzzentrum für Hüft- und Knieendoprothetik zu etablieren, damit auch Patienten anderer Kliniken von den neuen und schonenden Verfahren profitieren. 

Foto: KHWE

Freitag, 08. November 2019 12:09 Uhr

Brakel (red). Auch am Bildungszentrum der Katholischen Hospitalvereinigung Weser-Egge (KHWE) startet im kommenden Jahr die neue generalistische Pflegeausbildung, die die bisherigen Ausbildungen der Alten-, Kranken- und Kinderkrankenpflege zusammenfasst. Diese Ausbildung zur Pflegefachkraft dauert mit theoretischen Unterrichtsblöcken und praktischen Einsätzen weiterhin drei Jahre, der erste Jahrgang startet im August 2020. Am Mittwoch, 13. November, um 17 Uhr lädt das Bildungszentrum zu einer Infoveranstaltung ein, zu der Schülerinnen und Schüler aller allgemeinbildenden Schulen mit ihren Eltern sowie alle weiteren Interessierten herzlich eingeladen sind. Die Lehrkräfte informieren außerdem über die einjährige Ausbildung zur Pflegeassistenz, die auch Absolventen mit Hauptschulabschluss offen steht, sowie über das ausbildungs- bzw. berufsbegleitende Studium im Bereich Pflege Bachelor of Arts in Healthcare.

Foto: KHWE

Sport
Mittwoch, 13. November 2019 09:10 Uhr
Grundschulverbund der Stadt Beverungen siegte beim Laufabzeichenwettbewerb - Fast 29.000 Schüler starteten beim ‚AOK-Laufwunder‘ in Westfalen-Lippe
Mittwoch, 06. November 2019 13:17 Uhr

Brakel (red). Kevin Totz aus Brakel startete mit der Unterstützung vom Ingenieurbüro Gerhold in dieser Saison in der RCN und der VLN. Die beiden Breitensportserien sind auf dem legendären Nürburgring beheimatet und umfassen jeweils neun Rennen. Doch nicht nur das Fahren gehörte zur Aufgabe, sondern auch die komplette Vorbereitung des Fahrzeugs ging auf das Konto von Kevin Totz und seinem Cousin Cedrik.

RCN Titel bislang größter Erfolg

Den Grundstein für eine erfolgreiche Saison in der Rundstrecken Challenge Nürburgring legte Kevin Totz bereits beim ersten Lauf, als er zusammen mit Teamkollege Florian Quante den Sieg in der seriennahen Fahrzeuge Klasse der V5 einfuhr. Beim zweiten Saisonrennen machte der Winter noch einmal Halt in der Eifel, weshalb sich die Serienorganisatoren gegen den Start entschieden. Auf Grund der höheren Teilnehmerzahl wechselte Totz dann zum dritten Lauf in die Klasse V4, da die Höhe der Punkte an der Zahl der Teilnehmer bestimmt wird. Die weiteren Rennen beendete Totz dann mit Ausnahme vom siebten Lauf immer auf dem Podest.

Mit insgesamt zwei Siegen und vier zweiten Plätzen war die Ausgangslage zum Saisonfinale zwar gut, jedoch standen neben ihm noch zwei weitere Piloten als Titelanwärter fest. Mit einem Sieg zusammen mit seinem Cousin Cedrik machten die beiden Brakeler dann den Sack zu und gleichzeitig den Titel für Kevin Totz perfekt.

Kevin Totz zum RCN Meistertitel: „Ich bin super glücklich. Die Saison hätte bis auf den Ausfall beim siebten Rennen nicht viel besser laufen können.“

VLN Saison mit Höhen und Tiefen

Anders als in der RCN lief es für Kevin Totz in der VLN deutlich schwieriger. Zusammen mit Cousin Cedrik und Christian Andreas Franz startete man wie auch in der RCN in der Kategorie der V4-Fahrzeuge. Die Klasse in der im Schnitt rund 24 Teilnehmer an den Start gehen, ist eine der größten der VLN Langstrecken Meisterschaft und stellte in der vergangenen Saison sogar den Meister dieser Rennserie. Für den Brakeler startete die Saison mit zwei Ausfällen, woraufhin nach der Sommerpause zwei Podiumsplatzierung folgten. In den letzten vier Rennen standen dann noch ein vierter Platz, ein Ausfall und zwei Podestplätze zu Buche. Am Ende der Saison platzierte sich Totz mit insgesamt 45,51 Punkten auf Rang elf der Klasse V4.

Kevin Totz zur VLN Saison: „Für uns war es eine schwierige Saison. Insgesamt drei Mal mussten wir unser Fahrzeug vorzeitig abstellen und den Nürburgring ohne Punkte verlassen. Allerdings muss man auch sagen, dass wenn wir ins Ziel kamen auch immer vorne mit dabei waren und oftmals um den Sieg fahren konnten. Ich denke mit vier Podestplätzen kann man aber dennoch zufrieden sein.

Text: Max Bermel|NRingInfo; Foto: Patrick Funk/Max Bermel

Mittwoch, 06. November 2019 11:11 Uhr

Brakel (red). Zum Abschluss der Landesliga Saison konnten die Blitze ihren Zuschauern nochmal ein Torfestival bieten. Der 27:8 Heimerfolg gegen die Sauerland Steel Bulls bedeutet für die Nethestädter der dritte Platz in der Endabrechnung.

Nur im ersten Drittel ließen die Blau – Gelben fragen zum Ausgang der Partie offen, denn die Steel Bulls legten los wie die Feuerwehr. Innerhalb von drei Minuten führte der ehemalige Bundesligist mit 3:0. Nach der anschließenden Auszeit sorgte Levi Seck mit einem Schlagschuss in den Knick für den ersten Brakeler Treffer. Bis zum Drittelende konnten die Blitze verdient mit 5:3 in Führung gehen.

Auch im zweiten Drittel taten sich die Hausherren lange Zeit schwer. Als die Blitze beim Stand von 7:5 drei Treffer innerhalb von 13 Sekunden erzielten war die Vorentscheidung allerdings gefallen. Die schwindenden Kräfte der Gäste wurden eiskalt ausgenutzt, schließlich steckte die 25:6 Hinspielniederlage, die die Blitze ebenfalls Ersatzgeschwächt hinnehmen mussten, noch in den Köpfen der Spieler.  Die 15:6 Pausenführung wurde im dritten Drittel noch auf einen 27:8 Heimerfolg ausgebaut.

Die Blitze belegen nun mit 32 Punkten und elf Siegen aus 16 Spielen den dritten Tabellenplatz und haben die Erwartungen sowie Saisonziele damit übertroffen. Martin Bobbert steht zudem mit unglaublichen 95 Torbeteiligungen auf dem ersten Platz der Scorerliste der Landesliga Westfalen.

„Ich bin wirklich stolz auf die Jungs und Mädels. Gerade in der Rückrunde konnten wir nochmal einige Ausrufezeichen setzen. Wir genehmigen uns jetzt erstmal die verdiente Trainingspause und bereiten uns ab Januar auf die neue Saison vor. Außerdem sind wir auf der Suche nach neuen Spielern, da unsere Abiturienten für ihr Studium wegziehen müssen. Interessierte dürfen gerne an info@brakel-blitz.de schreiben“, blickt Übungsleiter Martin Bobbert schon in die Zukunft voraus.

Brakel (Tore/ Vorlagen): Mi. Bobbert (5/8), J. Hess (4/1) – B. Hess- Ma. Bobbert (7/0), Ellermann (3/2), Menne (7/5), Plückebaum (0/2), Seck (1/2), von Kiedrowski (0/3)

Foto: Brakel Blitze

Panorama
Freitag, 01. November 2019 10:58 Uhr
Sicherheit für die Kleinsten: Verkehrsministerium versorgt Kita-Kinder in Nordrhein-Westfalen mit reflektierenden Westen
Dienstag, 06. August 2019 10:25 Uhr

Paderborn (red), „Es war ein fröhliches, besinnliches und friedliches Libori-Fest“ – so lautete das Fazit von Bürgermeister Michael Dreier am Montagmorgen. Rund 1,5 Millionen Besucher haben die einmalige Mischung aus Kirche, Kirmes und Kultur in den vergangenen neun Tagen erlebt. Mit dem spektakulären Sparkassen-Libori-Feuerwerk war das Libori-Fest am Sonntagabend zu Ende gegangen. „Es war mehr als ein voller Erfolg“, so der Bürgermeister. In der traditionellen Libori-Abschlusskonferenz äußerte sich Michael Dreier auch zu der aktuellen Diskussion um die Rede von Clemens Tönnies zum Tag des Handwerks am letzten Donnerstag. Tönnies' Äußerungen zu den Auswirkungen des Klimawandels und seinen damit verbundenen Schlussfolgerungen zur Geburtenrate in Afrika seien „nicht zu akzeptieren und dürfen nicht toleriert werden“, sagte der Bürgermeister. Auch Kirche, Schausteller, Ordnungshüter und die Veranstalter der Stadt zogen ein positives Fazit. Benjamin Krysmann, Leiter der Pressestelle des Erzbischöflichen Generalvikariats, freute sich über eine sehr gute Beteiligung im Paderborner Dom. Rund 2000 Besucherinnen und Besucher hätten allein an dem feierlichen Gottesdienst zur Eröffnung teilgenommen. Auch auf den Treppen vor dem Dom sowie über die Streaming-Dienste des Erzbistums seien die Angebote der Kirche stark genutzt worden. Gut seien insbesondere auch die stillen Angebote angenommen worden, die einen Kontrast zum Trubel auf Kirmes und Markt bildeten. 

Rundum zufrieden zeigte sich auch Heinrich Heitmann aus dem Vorstand der Schaustellervereinigung Paderborn. „Es war ein Top-Jahr“, resümierte Heitmann, der gute Umsätze für die Schaustellerbetriebe sowie für die Ausschankgeschäfte und Biergärten verzeichnen konnte. Für die Spielgeschäfte sei 2019 sogar „das bisher beste Libori“. Das Wetter sei für die Kirmes optimal gewesen. Dies bestätigte auch Willi Koch als Sprecher der Marktbeschicker. Koch hob insbesondere die „angenehme und entspannte Atmosphäre“ auf dem Pottmarkt hervor. Über ein „super Publikum“ freute sich auch Uwe Seibel, Vorsitzender der Paderborner Werbegemeinschaft. Der verkaufsoffene Sonntag sei die richtige Entscheidung gewesen und habe „dem Handel sehr gut getan“, so Seibel. 

„Libori ist und bleibt Paderborns Top-Veranstaltung“, sagte Jens Reinhardt, Leiter des städtischen Amtes für Öffentlichkeitsarbeit und Stadtmarketing. Einer der Höhepunkte sei auch in diesem Jahr das Feuerwerk mit rund 20.000 Besuchern gewesen. Weitere 12. Zuschauerinnen und Zuschauer hätten die spektakuläre Show über die Social Media-Kanäle der Stadt Paderborn verfolgt. Ein großer Erfolg sei erneut der Rad-Tresor gewesen. Mit über 1400 geparkten Rädern sei das Angebot noch stärker genutzt worden als in den vergangenen Jahren. 

Für eine tolle Stimmung in der Innenstadt sorgte auch das vielfältige Bühnenprogramm. Sowohl das Programm auf der Kulturbrunnenbühne als auch die Veranstaltungen auf dem „Platz der kleinen Künste“ am Franz-Stock-Platz seien Publikumsmagneten gewesen. „Es ist schön, dass es in Paderborn die Möglichkeit gibt, aufstrebende Künstler in der Innenstadt zu zeigen“, freute sich Carsten Hormes vom Kulturbüro OWL. „Die Programme ergänzen sich wunderbar“, sagte Nora Oeynhausen vom Paderborner Kulturamt. Der „Platz der kleinen Künste“ sei mit bis zu 400 Besuchern am Nachmittag und bis zu 600 Besuchern während der abendlichen Konzerte mittlerweile ein etabliertes Angebot. 

Besonders positiv fiel in diesem Jahr das Fazit von Udo Olschewski, Leiter des Amtes für öffentliche Ordnung, zum Thema Sicherheit aus: „Es war ein friedvolles, ruhiges und schönes Fest – so habe ich es noch nicht erlebt“. Den positiven Eindruck bestätigte Ralf Schmitz, Leiter der Paderborner Feuerwehr. Ein Drittel weniger Rettungseinsätze als im Vorjahr habe es zu Libori geben. 24 Diebstähle, davon 17 Taschendiebstähle, einen Fall von Sachbeschädigung, acht Körperverletzungen und vier Sexualdelikte – das war die Bilanz der Paderborner Polizei, die Polizeihauptkommissar Michael Biermann vorstellte. 

Deutlich zurückgegangen seien die Abfall- und Glasbruchmengen, teilte Dr. Dietmar Regener vom Abfallentsorgungs- und Stadtreinigungsbetrieb (ASP) mit. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des ASP waren auch in diesem Jahr unermüdlich im Einsatz und sorgten dafür, dass bereits am frühen Morgen nichts mehr von den Spuren der Nacht zu sehen war. Die Parkstätten in der Innenstadt nutzten rund 96.000 Gäste, so Regener.

Der Padersprinter beförderte während Libori mehr als 500.000 Fahrgäste. Über 200 Zusatzfahrten wurden während der vergangenen neun Tage angeboten. Die Nutzerzahlen für das Park-and-Ride-Angebot, das seit 2012 existiert, zeigten in diesem Jahr einen Zuwachs von 25 Prozent. 

Bürgermeister Dreier dankte abschließend allen, die zum großen Erfolg des diesjährigen Libori-Festes beigetragen haben: den Marktkaufleuten und Schaustellern, Künstlern und Gruppen, vielen städtischen Ämtern, den zahlreichen Helfern hinter den Kulissen wie Rettungs- und Sicherheitsdiensten, den Sponsoren und den Anwohnern, die mit großem Verständnis das Libori-Fest tolerieren.

Donnerstag, 13. Juni 2019 12:46 Uhr

NRW (red). "Das Urteil ist ein Durchbruch für den Tierschutz, auch wenn unsere Revision formal betrachtet nicht erfolgreich war. Die Tötung männlicher Eintagsküken muss nach einer Übergangszeit nun eingestellt werden", kommentierte Landwirtschafts- und Verbraucherschutzministerin Ursula Heinen-Esser die heutige Grundsatzentscheidung des Bundesverwaltungsgerichtes. Sobald die schriftliche Begründung des Urteils vorliegt, werde das Ministerium diese sorgfältig auswerten und verbleibende Handlungsoptionen ausloten. Mit dem Urteil hat das Gericht zwar die vorinstanzlichen Entscheidungen bestätigt, allerdings auch festgestellt, dass die Praxis der Tötung männlicher Eintagsküken nicht vereinbar ist mit dem Grundsatz des Tierschutzes. 

"Das Bundeverwaltungsgericht hat klar von einer Übergangszeit gesprochen. Ich erwarte daher, dass angesichts des erheblichen technischen Fortschritts das Bundeslandwirtschaftsministerium schnellstmöglich die Rahmenbedingungen fördert, das Töten männlicher Küken zu unterbinden. Gemeinsames Ziel aller Beteiligten muss ein Ausstieg aus der Kükentötung sein. Die Wirtschaft soll schnellstmöglich auf tierschützende Praktiken bei der Legehennen-Erzeugung umsteigen. Die Methoden zur frühzeitigen Geschlechtsbestimmung im Ei stehen kurz vor der Marktreife, sind also sehr zeitnah umsetzbar", sagte Ministerin Heinen-Esser. 

Nach Angaben des Bundeslandwirtschaftsministeriums werden in Deutschland jedes Jahr etwa 45 Millionen männliche sogenannte Eintagsküken getötet. Ministerin Heinen-Esser ruft Verbraucherinnen und Verbraucher dazu auf, auch mit ihrem Einkaufsverhalten Einfluss zu nehmen: "Schon heute gibt es Alternativen im Lebensmitteleinzelhandel wie etwa die Mast von Bruderhähnchen oder die Aufzucht von Hühnern, die sowohl Eier legen als auch Fleisch ansetzen. Auch Methoden zur frühzeitigen Geschlechtsbestimmung im Ei stehen kurz vor der Marktreife."

Hintergrund

Auf Veranlassung des nordrhein-westfälischen Landwirtschaftsministeriums hatten im Jahr 2013 die zuständigen Veterinärämter Brütereien die Tötung männlicher Eintagsküken in Nordrhein-Westfalen untersagt. Dagegen klagten Unternehmen, woraufhin das Verwaltungsgericht Minden und das Oberverwaltungsgericht Münster die Untersagungsverfügungen als rechtswidrig aufgehoben und die Tötung männlicher Eintagsküken in Brütereien als gesetzeskonform eingestuft haben. Sie sei nach Abwägung aller Belange tierschutzrechtlich nicht zu beanstanden. Daraufhin wurde das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig angerufen.

Samstag, 08. Juni 2019 12:23 Uhr

Lügde (red). Ein Met, dazu stimmungsvolle Musik und wilde Gaukelei - diese und viel weitere Programmpunkte machen ihn aus, den mittelalterlichen Liuhidi-Markt in Lügde. Das Ambiente zwischen historischer Stadtmauer samt Stadtturm und Emmer lädt geradezu dazu ein in eine frühere Zeit einzutauchen, Teil des Lagerlebens zu werden und eine alte Epoche aufleben zu lassen. +++ „Liuhidi“ – das ist der alte Name Lügdes, wie er schon im 8. Jahrhundert in den fränkischen Reichsannalen erschien. Er wurde zum Synonym für einen Mittelaltermarkt mit ganz eigenem Charakter. Mittelalterakteure, wie Handwerker, Händler, Söldner, Ritter, Knechte, Gaukler und Musikanten erschaffen erlebbares Mittelalter und Aktionen wie das Kinderritterturnier, Knappentraining, Bogenschießen, Armbrustschießen, Schmieden und Korbflechten machen den Markt besonders familien- und kinderfreundlich. Als ganz besonderes Highlight tritt in diesem Jahr die Musikgruppe Poeta Magica auf. Das Ensemble wurde 1992 gegründet und ist europaweit für ihre lebendige und virtuose Musik aus verschiedenen Ländern bekannt. Mit ihrem unbegrenztem Repertoire, der unglaublichen Instrumentenvielfalt und den abwechslungsreichen Programmen aus dreißig Jahren Bühnenerfahrung genießt das Ensemble einen legendären Ruf. 

Neben Poeta Magica dürfen sich die Besucher auch auf das Duo Asa-tru freuen. Phias Pendragon und Barni der Weltenbummler begeistern immer wieder auf Märkten, Straßenfesten, Familienfeiern und historischen Banketten die Besucher mit reichlich Musik, Narreteien, Spiel, Jonglage und Feuergaukeleien. Bereits bei dem letzten Liuhidi-Markt konnten sich die Gäste davon überzeugen und auch in diesem Jahr ist das Duo wieder Teil des Liuhidi-Marktes. Auch Jonny Robels ist dem ein oder anderen vielleicht noch ein Begriff. Er wandelt mit seiner Musik auf den alten Pfaden der keltischen Barden und versucht sich ihr Bewusstsein darin zu erschließen. Seine Musik kommt aus dieser Tradition, entwickelt aber auch eigenen Ansichten im Austausch mit anderen Einflüssen. Zudem komponiert und textet er auch selbst, zum Teil sogar in bretonischer Sprache. 

Besonders die Kinder kommen beim Liuhidi-Markt auf ihre Kosten: Bei zahlreichen Aktionen wie einem Kinderritterturnier, Bogenschießen und Animationen für das Jung- und Altvolk mit historischen Brett-, Riesen- und Feldspielen sind die kleinen Besucher zum Mitmachen eingeladen.

Neben den bereits genannten Programmpunkten erwarten die Besucher viele weitere Aktionen, diverse Stände und Lager. Auch der Marktvogt und der Buckelige vom letzten Liuhidi-Markt sind wieder dabei. Doch nicht nur das Programm kann sich in diesem Jahr wieder sehen lassen. Auch das kulinarische Angebot lässt keine Wünsche offen. Die Auswahl reicht von Knoblauchbrot, Spätzle und Sauerkraut über diverse Fleisch- und Käsesorten bis hin zu Falafel, sodass für jeden Geschmack etwas dabei ist. Abgerundet wird das gastronomische Angebot mit dem klassischen Met sowie verschiedenen Biersorten.

Der diesjährige Liuhidi-Markt bietet ein buntes Programm und lässt die Besucher in eine Reise in die Vergangenheit machen und das Lagerleben hautnah miterleben. Der Markt öffnet am Samstag (15. Juni) von 12:00 bis 23:00 Uhr und am Sonntag (16. Juni) von 12:00 bis 18:00 Uhr. Der Eintritt beträgt 5 €, Kinder unter Schwertmaß sind frei. Weitere Infos unter www.liuhidi.de

Fotos: Lügde Marketing

Montag, 03. Juni 2019 10:42 Uhr

Niedersachsen (red). Jetzt ist es amtlich: Das Bundeskabinett hat die E-Scooter ab Juni auch für Deutsche Straßen zugelassen. Damit steht der neuen Mobilität und dem Fahrspaß für viele Menschen nichts mehr im Weg. Doch bei Geschwindigkeiten bis 20 km/h kann ein Sturz zu schwersten Kopfverletzungen führen. Prof. Dr. Uwe Kehler, Chefarzt der Neurochirurgie und Prof. Dr. Lars Gerhard Großterlinden, Chefarzt der Orthopädie, Unfall- und Wirbelsäulenchirurgie an der Asklepios Klinik Altona in Hamburg warnen eindringlich vor den Risiken und appellieren, die E-Scooter nicht ohne Helm zu nutzen.

Bereits 14-Jährige können ab kommendem Monat die neuen E-Scooter fahren. Da diese "nur" bis zu einer Höchstgeschwindigkeit bis 20km/h zugelassen sind, hat der Gesetzgeber zwar einen Versicherungsschutz, aber keine Helmpflicht vorgeschrieben. „Wir haben ja bereits langjährige Erfahrungen mit Fahrradfahrern, die ohne Helm fahren und dann mit schweren Verletzungen in unsere Klinik kommen“, so der Chefarzt der Neurochirurgie. „Dabei können typische Kopfverletzungen wie Schädelhirntrauma, Hirnblutungen, Subdural- oder Epiduralhämatome oder Hirnödeme nachweislich teilweise oder sogar ganz durch das Tragen von Helmen verhindert werden.“ Die Folgen solcher Verletzungen reichen von Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen über epileptische Anfälle, Lähmungen, Sprachstörungen bis zu Pflegebedürftigkeit, Wachkoma und Tod. „Und tatsächlich sind Kinder und Jugendliche noch gefährdeter als Erwachsene. Sie sind weniger aufmerksam und vorausschauend und fahren risikoreicher“, warnt Prof. Dr. Kehler.

Eine Studie aus den USA, die von den Centers for Disease Control and Prevention (CDC) kürzlich veröffentlicht wurde, bestätigt die hohe Gefahr von Kopfverletzungen bei der Nutzung von EScootern. Untersucht wurden Verletzungen in der texanischen Hauptstadt Austin im Zeitraum September bis November 2018. Von den dort identifizierten 190 verletzten E-Scooter-Fahrern erlitten 45 Prozent Kopfverletzungen. Praktisch kein Fahrer trug einen Helm. „E-Scooter sind bei allem Fahrspaß grundsätzlich einfach nicht ungefährlich, wie wir aus den Erfahrungen in anderen Ländern wissen“, warnt auch der Chefarzt der Orthopädie, Unfall- und Wirbelsäulenchirurgie. So erlitten 70 Prozent der verunfallten E-Scooter-Fahrer in Austin Verletzungen an den oberen Gliedmaßen wie Händen, Handgelenken, Armen und Schultern, 55 Prozent erlitten Verletzungen an den unteren Gliedmaßen. 

„Ich hoffe, dass das, was bei Skifahrern mittlerweile ja Usus ist, sich auch bei den zukünftigen EScooter-Fahrern von Beginn an etablieren wird: Kopf schützen! Helm tragen!“, appelliert daher Prof. Dr. Kehler eindringlich. „Und dabei haben die Erwachsenen eine entscheidende Vorbildfunktion.“

Foto: Asklepios Klinik Altona

 

 

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