Top 5 Nachrichten der Woche
Region Aktiv
Donnerstag, 23. Mai 2019 10:15 Uhr
Irisch-Keltisches Musik-Wochenende im Schafstall der Abtei Marienmünster
Donnerstag, 23. Mai 2019 08:50 Uhr

Kreis Höxtzer (red). LEADER steht für "Liaison Entre Actions de Dévelopement de l'Économie Rurale" (Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft) und ist ein methodischer Ansatz im Rahmen des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) zur Förderung der ländlichen Räume. Ziel von LEADER ist es, innovative Ideen zu entwickeln, damit ländliche Regionen sich zukunftsfähig entwickeln. Dazu haben sich in den Regionen Lokale Aktionsgruppen gegründet, die sich aus Sozial- und Wirtschaftspartnern, aber auch aus Partnern der Verwaltung zusammensetzen. Gemeinsam entscheiden sie über die Verwendung eines LEADER-Budgets, für das sie sich zuvor beworben haben. Das bereit gestellte LEADER-Budget reicht dabei - je nach Bundesland und LEADER-Region - von 1,5 bis über 20 Millionen Euro. Mit diesem Geld können die Ideen der Akteure vor Ort umgesetzt werden. Um in den Genuss der Fördermittel zu kommen, müssen alle Regionen vorher ein Entwicklungskonzept verfassen. Dieses Konzept wird in der Regel mit Beteiligung der Einwohner in einem guten Jahr geschrieben. Das Konzept enthält eine Analyse der Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken, außerdem meist ein Leitbild oder eine Vision sowie Ziele und Maßnahmen. Es wird auch dargelegt, wie und zu welchen Bedingungen gefördert wird.

Unserer LEADER-Region Kulturland Kreis Höxter stehen von der EU bis 2020 Projektgelder in Höhe von 2,4 Mio. Euro zur Verfügung. Damit hat sie schon 25 Projekte in Angriff genommen, weitere stehen auf der Agenda der nächsten Gremiensitzungen der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) im Juni. Zu den laufenden Projekten zählen beispielsweise der Coworking-Space in Godelheim, bei dem aus Räumen der alten Schule ein gemeinschaftlicher Arbeitsbereich gestaltet wird und das Projekt der Gemeinwohl-Ökonomie, um Unternehmen, Kommunen und Bildungsreinrichtungen gemeinwohlorientiert zu zertifizieren. Aber auch der ehemalige Löschteich in Manrode und der Bleichplatz in Dalhausen werden dank der EU-Förderung zu Begegnungstreffs für Bürger und Radfahrer umgestaltet. Pflegelotsen und Obstwiesenberater werden ausgebildet und das ein oder andere Konzept entwickelt wie beispielsweise für die Landgenuss-Radrouten und für den Komplex Hardehausen. Großvolumige Projekte wie das Bildungshaus Modexen und der Ludowinengarten in Bökendorf profitierten ebenso von den LEADER-Geldern.

Gefördert werden in Nordrhein-Westfalen pro Region zusätzlich 1,5 Stellen für regionale Ansprechpartnerinnen (Regionalmanagerinnen), die die Projektideen der Einwohner aufnehmen und diese intensiv bis zur Antragsstellung durch den LEADER-Prozess begleiten. Einzelne Projekte werden vom Regionalmanagement zudem direkt vor Ort mit Akteuren entwickelt. Sofern möglich, werden Projekte und Menschen miteinander vernetzt, auch über LEADERRegionen hinweg wie es durch den geplanten Wanderweg im Diemeltal geschieht. Vielleicht haben Sie keine Idee, was Europa alles für uns tut, aber Europa ist Alltag. Es sind nicht nur die freien Grenzen und die gemeinsame Währung, es sind gemeinsame Wertevorstellungen, die hier erarbeitet werden. Jede Region hat die Möglichkeit sich durch selbstbestimmte Entwicklungsschwerpunkte und eigene Ideen zu profilieren und positiv zu entwickeln - für ein nachhaltiges und demokratisches freies gemeinsames Europa, das sich auch in Zukunft für unsere Region und die Menschen, die darin leben, engagiert.

Vielleicht interessieren auch Sie sich für LEADER? Informationen dazu finden Sie auf der Homepage der www.leaderin-hx.eu

Foto: LEADER

Donnerstag, 23. Mai 2019 08:38 Uhr

Kreis Höxter/Brakel (red). Wie ist es eigentlich, Chefin eines richtigen vier Sterne Schlosshotels zu sein? Was ist ihr Lieblingsraum, wo drückt der Schuh und was muss man sich für Gäste und Mitarbeiter einfallen lassen, damit sich alle wohlfühlen? Auf diese und weitere Fragen antwortet die Geschäftsführerin des Schlosshotels Gehrden bei Brakel, Ines Claus, am Donnerstag, 23.5. auf Radio Hochstift in der Sendung „Wirtschaft live“ (18-19 Uhr).

Heimliche Hochzeit im Schloss, Wander-Qualitätsgastgeber, Retro-Käfer Arrangement – die Palette der Angebote und Möglichkeiten auf Schloss Gehrden ist groß. „Wir liegen zwar landschaftlich wunderschön, müssen mit besonderen Angeboten aber immer wieder auf uns aufmerksam machen“, sagt die Hotelchefin über die größte Herausforderung für ihr Haus. Das gilt für ihre Gäste genauso wie für Mitarbeiter, die sie für das Schloss mit seinen 35 Zimmern, Tagungsräumen und seinem Restaurant in den historischen Gemäuern gewinnen muss.

Schloss Gehrden ist auch als Anlage mit Geschichte immer einen Besuch wert. Das von Benediktinerinnen 1142 gegründete Kloster war zwischenzeitlich sogar kurz im Besitz von Jérôme Bonaparte, dem König von Westfalen, Napoleons Bruder. Das Fürstenzimmer mit originaler französischer Tapete ist bis heute erhalten. Seit dieser Zeit firmiert das Haus als Schloss. „Unsere Brasserie ist täglich geöffnet. Natürlich auch für Gäste, die nicht im Hotel übernachten, sondern uns als Ausflugsziel, zum Kaffee auf der Terrasse oder zum Abendessen im ehemaligen Kreuzgang besuchen möchten“ wirbt Ines Claus. Die Mitschnitte der Sendungen können im Nachgang auch als podcast auf der Webseite www.xregion.de gehört werden.

Foto: GfW

Mittwoch, 22. Mai 2019 12:13 Uhr

Neuenheerse (red). Eigentlich sollte das Egge Freibad in Neuenheerse bereits am 25.Mai seine Türen für die diesjährige Freibadsaison öffnen, doch dieser Termin muss nun kurzfristig verschoben werden. Die Verantwortlichen erklärten, dass der Starkregen der letzten Tage zu Schäden an der technischen Einrichtung geführt habe, sodass der Eröffnungstermin zunächst auf unbekannt verschoben werden muss. Interessierte werden im sozialen Netzwerk bei Facebook durch die Verantwortlichen des Freibads über den neuen Eröffnungstermin informiert.

Mittwoch, 22. Mai 2019 10:31 Uhr

Brakel (red). Nach alter Tradition, lädt der amtierende König in der nachösterlichen Zeit zum Königsessen ein. Dieser Tradition folgten der König Marc Jensen und seine Lebensgefährtin Manuela Glahe. Der Abend fand im Brakeler Hof statt. Neben Familie, Freunden und Vorstand sowie Ehrenoffiziere des Bürger-Schützenvereins von 1567 Brakel e.V. , waren auch folgende Ehrengäste erschienen. Der stellvertretende Bürgermeister Robert Rissing, Pfarrer Willi Koch von der katholischen Kirche und Pfarrer Volker Walle von der evangelischen Kirche. Oberst Karl Heinz Neu nahm den Abend zum Anlass, um sich bei Marc Jensen und seiner Lebensgefährtin Manuela für das Königsjahr und ihr Engagement für den Bürger-Schützenverein zu bedanken. Als Zeichen dafür überreichte der Oberst dem König den traditionellen Königsorden in Silber. 

König Marc Jensen blickte auf sein Königsjahr zurück und freut sich auf die noch verbleibenden Termine bis zum Ende seines Königsjahres. Es folgen noch einige Schützenfesttermine der Brakeler Ortschaften, an denen die Brakeler Majestät teilnehmen kann. König im Bürger-Schützenverein von 1567 Brakel e.V. wird man nur unter festen Voraussetzungen, die in der Satzung des Vereins verankert sind. Die Königswürde kann jeder Schütze erringen, der das 25. Lebensjahr vollendet hat, der 5 Jahre Mitglied im Verein ist und während des Königsschießens den besten Schuss getan hat. Während seiner Amtszeit ist er stimmberechtigtes Vorstandsmitglied.

Foto: BSV

Blaulicht
Mittwoch, 22. Mai 2019 10:47 Uhr
Großeinsatz am 1. Juni in Höxter: 700 Einsatzkräfte werden den Notfall üben
Mittwoch, 22. Mai 2019 09:55 Uhr

Brakel (red). In der Klöckerstraße in Brakel ist zwischen Dienstag, 21. Mai, 20:30 Uhr und Mittwoch, 22. Mai, 5:45 Uhr, ein Zigarettenautomat aufgebrochen worden. Das Gerät ist gegenüber eines Kioskes aufgestellt. Der Schaden am Gerät beträgt rund 2.000 Euro. Die Polizei in Höxter (05271/9620) bittet um Hinweise.

Dienstag, 21. Mai 2019 11:05 Uhr

Bad Driburg (red). Zwischen Freitag, 17. Mai, 16:45 Uhr und Montag, 20. Mai, 7:15 Uhr, ist in die Gesamtschule in Bad Driburg im Elsternweg eingebrochen worden. Der oder die unbekannten Täter verschafften sich unerlaubt Zutritt zum Gebäude und entwendeten aus der Mensa einen Tablet-PC und brachen einen Spind auf. Weiter wurde versucht die Tür eines auf dem Schulgelände befindlichen Bauwagens aufzuhebeln. Dieser Versuch misslang. Nach bisherigen Erkenntnissen entstand ein Gesamtschaden von 500 Euro. Die Polizei in Bad Driburg (05253 - 98700), bittet um Hinweise von Zeugen.

Dienstag, 21. Mai 2019 10:32 Uhr

Lügde (red). Im sogenannten „Lügder Missbrauchsfall“ hat die Staatsanwaltschaft Detmold nun die Anklagen gegen den 56 Jahre alten Angeschuldigten sowie den 46 Jahre alten Angeklagten formuliert. Aus der 64-seitigen Anklageschrift geht hervor, dass die Staatsanwaltschaft Detmold dem 56 Jahre alten Angeschuldigten aus Lügde in insgesamt 293 Fällen insbesondere sexuellen Missbrauch von Schutzbefohlen, schweren sexuellen Missbrauch von Kindern sowie den Besitz von kinderpornographischen Schriften vorwirft.

Die Taten sollen im Sommer 1998 und seit Anfang des Jahres 2008 bis Dezember 2018 auf dem Campingplatz „Eichwald“ in Lügde-Elbrinxen begangen worden sein. Die Anklageschrift führt 22 Geschädigte auf, die im Zeitpunkt der Taten sämtlich minderjährig gewesen sein sollen. Außerdem soll der Angeschuldigte im Dezember 2018 im Besitz von 879 Bild- und Videodateien mit kinderpornographischem Inhalt gewesen sein. 

In 226 der 293 angeklagten Fälle soll der Angeschuldigte an zehn verschiedenen Kindern den Beischlaf vollzogen haben oder ähnliche sexuelle Handlungen an diesen vorgenommen haben, die mit einem Eindringen in den Körper verbunden gewesen sein sollen. In einem Fall soll der Angeschuldigte zwei Kinder veranlasst haben, sexuelle Handlungen aneinander vorzunehmen.

Aus der Anklageschrift geht zudem hervor, dass die Staatsanwaltschaft Detmold dem 49 Jahre alten Angeschuldigten aus Stade in zwei Fällen Anstiftung zum schweren sexuellen Missbrauch von Kindern, in einem Fall Beihilfe zum sexuellen Missbrauch von Kindern, in einem Fall die Vornahme sexueller Handlungen vor einem Kind sowie den Besitz kinder- und jugendpornographischer Schriften vorwirft.

In der Zeit von Herbst 2010 bis zum Frühjahr 2011 soll der Angeschuldigte in mindestens vier Fällen an Webcam-Übertragungen des 56-jährigen Angeschuldigten teilgenommen haben. In zwei Fällen soll der Stader den 56 Jahre alten Angeschuldigten vorher zu sexuellen Handlungen an Kindern und deren Übertragung per Webcam ausdrücklich aufgefordert haben. In einem Fall soll er die sexuellen Handlungen des Angeschuldigten an einem Kind über die Webcam beobachtet und kommentiert haben. 

In einem weiteren Fall soll der Mann aus Stade während eines Livechats vor den Augen der anwesenden Kinder onaniert haben. Darüber hinaus sollen bei dem Angeschuldigten im Januar 2019 42.719 Bild- und Videodateien mit kinder- und jugendpornographischem Inhalt aufgefunden worden sein.

Montag, 20. Mai 2019 10:57 Uhr

Bad Driburg (red). Ein oder mehrere unbekannte Täter haben am Sonntag, 19. Mai, in der Zeit nach Mitternacht bis 4 Uhr, eine Schaufensterscheibe eines Haushaltsdiscounters in der Fußgängerzone (Lange Straße) in Bad Driburg eingeschlagen und anschließend den Verkaufsraum betreten. Aus dem Geschäft wurden diverse Gegenstände entwendet. Durch die Zerstörung der Glasscheibe entstand ein Sachschaden von rund 1500 Euro. Hinweise und sachdienliche Angaben von Zeugen nimmt die Polizei in Bad Driburg unter 05253/98700 entgegen

Politik
Freitag, 17. Mai 2019 10:43 Uhr
Ein Blick hinter die Kulissen des Bundestages: Wirtschaftsjunior begleitet den Bundestagsabgeordneten Dieter Stier bei parlamentarischer Arbeit
Donnerstag, 16. Mai 2019 11:02 Uhr

Kreis Höxter (red). Bis zum März 2019 haben insgesamt 82.800 junge Familien mit niedrigem Einkommen einen Antrag auf Baukindergeld gestellt, davon 18.264 in Nordrhein-Westfalen. Das sind deutlich mehr Anträge als in anderen Ländern. Nach der Auswertung der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), die dafür zuständig ist, profitieren davon 60 Prozent der Haushalte, die ein zu versteuerndes Jahreseinkommen von weniger als 40.000 Euro aufweisen. Im Kreis Höxter wurden 55 Anträge positiv beschieden (mit einem Fördervolumen von insgesamt 1,1 Mio. Euro) und im Kreis Lippe 164 (mit einem Fördervolumen von insgesamt 3,8 Mio. Euro). Der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Christian Haase freut sich: „Die Anzahl der Anträge in ganz Deutschland, und besonders in Nordrhein-Westfalen und unserer Region, ist ein sehr starker Indikator, dass es einen großen Bedarf an Baukindergeld gibt. Es freut mich, dass so viele Familien mit diesem Geld gefördert werden und dass unser Programm zielgenau wirkt. Mit dieser Maßnahme steigern wir die Anzahl der jungen Leute, die sich den Traum vom Eigenheim erfüllen können.“

Montag, 13. Mai 2019 09:43 Uhr

Höxter (red). Die SPD im Kreis Höxter fordert die Regierungskoalitionen in Bund und Land auf, endlich sich dieser wichtigen Reformen unseres Wahlsystems ernsthaft anzunehmen. Nach aktuellen Berechnungen, beruhend auf Wahlumfragen, könnte der Landtag in Düsseldorf, statt der gesetzlichen Größe von 181 Mandaten, bei der nächsten Landtagswahl auf bis zu 305 Abgeordnete ansteigen. Dieses ist dem gesonderten NRW-Wahlrecht, der Zersplitterung der Parteienlandschaft und den dadurch entstehenden Aus- und Überhangmandaten zu schulden. Nicht anders sieht es im Berliner Bundestag aus. Aktuell sind 709 Abgeordnete im Bundestag vertreten, obwohl die gesetzliche Größe bei nur 598 Abgeordneten besteht. Wie schon der damalige Bundestagspräsident Norbert Lammert, scheint der aktuelle Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble mit seinen Reformbemühungen an den verschiedenen Interessen der Bundestagsfraktionen zu scheitern. „XXL-Parlamente müssen passé sein und dürfen kein Dauerzustand in unserer Republik werden. Zur Lösungsfindung muss jede Fraktion ihren Anteil beitragen. Das Aufrechnen von eigenen Vor- und Nachteilen bringt uns nichtmehr weiter“, so Jürgen Unruhe, stellvertretender Vorsitzender. Der SPD Kreisverband Höxter fordert die beiden heimischen Abgeordneten auf, sich für eine rasche Lösung dieses Problems einzusetzen. Die Kreis-SPD hat bereits auf ihrem letzten Parteitag einen Antrag an die NRWSPD beschlossen, eine Wahlrechtsreform in NRW durchzuführen.

Wirtschaft
Donnerstag, 16. Mai 2019 11:00 Uhr
NGG warnt vor Tarifflucht: "Unternehmen im Kreis Höxter sollen sich an Tarifverträge halten"
Donnerstag, 09. Mai 2019 09:50 Uhr

Höxter (TKu). Es wächst etwas am Räuschenberg – Die Asplepios-Weserberglandklink befindet sich bautechnisch gesehen auf der Zielgeraden: In etwa zehn Wochen wird voraussichtlich der Neubau der Asklepios Weserberglandklinik in Höxter fertiggestellt sein. Dann ist der Umzug der Verwaltung und der Abteilungen mit geriatrischem und neurologischem Angebot vom alten in den neuen Kliniktrakt geplant. Zur Zeit wird die neue Klinik auch innen ausgebaut, damit der Umzug im Juli oder August erfolgen kann. Der Abriss der alten Klinik (Altbau von 1939 und das Hochhaus von 1969) wird voraussichtlich im September starten.

Nach dem Abriss werden nur noch das 1997 fertiggestellte Seniorenheim „Weserblick“ und das gelbe Eingangsportal des Altbaus übrig bleiben. Es wird der letzte Frühling der WBK sein, wie sie die Höxteraner sie seit mehr als 50 Jahren kennen. Die Stadtoptik wird sich dadurch markant verändern, denn die Klinik war von vielen Punkten im Stadtgebiet gut zu sehen. Der Bauschutt des Gebäudes soll größtenteils nicht abgefahren werden sondern soll als Untergrund für einen begehbaren Hang dienen. Der Zeitplan halte sich wacker, weiß der WBK-Geschäftsführer Rüdiger Pfeifer zu berichten. Der fast fertiggestellte Neubau mit 180 Betten auf drei Etagen umfasst eine Größe von 14.500 Quadratmetern und kostet einschließlich des Klinikabrisses mehr als 25 Millionen Euro. Eine offizielle Eröffnung sei nach Fertigstellung der Arbeiten im Sommer 2020 geplant, kündigte Pfeifer an. Aus einem neuen Newsletter, den Höxter-News.de nun von der Geschäftsleitung erreicht hat, werden die Verbesserungen der Therapieangebote und der Leistungen der „neuen Weserberglandklinik“ näher erläutert.

Die Aufteilung in der neuen Klinik ist praktisch gedacht, es wird zukünftig kurze Wege von den Zimmern zu den Therapieräumen geben. An den Plänen für die Innengestaltung durften die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Klinik sogar selbst mitreden. Das fördere deren Motivation, sagte Pfeifer. Geplant sei auch ein hochmodernes „Brain-Labor“ und ein „Hand-Labor“ als Therapiebereich. Eine hochmoderne Ausstattung und neue Geräte wie beispielsweise der sogenannte „Lokomat“ in Kombination mit einer hochqualifizierten medizinisch-fachlichen Betreuung in wunderschöner landschaftlicher Lage werden dafür sorgen, dass sich die Patienten in der neuen Klinik wohlfühlen werden, berichtet der Geschäftsführer Rüdiger Pfeifer.

Der sogenannte „Lokomat“ ist einer der weltweit führenden Gangroboter für physiologisches Gangtraining für schwer betroffene Patienten, was aus dem Newsletter der Asklepios-Weserberglandklinik zu entnehmen ist. Energetisch wird das Gebäude der neuesten Technik entsprechen. Ein Blockheizkraftwerk sorgt dafür, das Strom und Wärme produziert und durch seine „Kraft-Wärme-Kopplung“ sinnvoll energetisch arbeitet. Im Gegensatz zur derzeitig genutzten Klinik, die von der einen zur anderen Seite etwa 400 Meter umfasst, werde hier sehr effizient geheizt, sagte der Geschäftsführer Rüdiger Pfeifer in einem Pressegespräch. Heute wie damals ist die Weserbergland-Klinik ein sehr fähiges Therapiezentrum, das überregional bekannt ist, wird in dem Newsletter mitgeteilt. Und so ist es wohl auch, wie sonst wäre eine Realisierung mit einem Investitionsvolumen von mehr als 25 Millionen Euro möglich.

Fotos: Thomas Kube und Michael Klören (Luftbild vom Flyer der WBK)

Sonntag, 05. Mai 2019 08:48 Uhr

Bielefeld (red). Die Akademie der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld (IHK) bietet am Donnerstag, 9. Mai 2019, in der Zeit von 14 bis 17 Uhr in der IHK-Zweigstelle in Paderborn (Stedener Feld 14), kostenlose Beratungsgespräche über Angebote zur beruflichen Weiterbildung an. Weiterbildungsberaterin Nicole von Barnekow informiert Interessenten individuell bezüglich ihrer beruflichen Weiterentwicklung und Weiterbildung. Ausgehend von der bisher erreichten Bildung und abgestimmt auf das gewünschte Ziel werden anbieterneutral Seminare und Lehrgänge vorgestellt. Die langfristige Sicherung des eigenen Arbeitsplatzes und die Erweiterung von Handlungskompetenzen angesichts einer längeren Lebensarbeitszeit seien Gründe, weshalb auch Arbeitnehmer verstärkt in Weiterbildung investierten, erläutert die Weiterbildungsberaterin der IHK-Akademie Ostwestfalen. Gegenstand der Beratung sei unter anderem die Auswahl einer geeigneten, zukunftsorientierten Bildungsmaßnahme sowie deren Finanzierungsmöglichkeit. Unter der Telefonnummer 05251 1559-30 oder unter paderborn@ihkakademie.de können individuelle Beratungstermine vereinbart werden.

Sport
Donnerstag, 23. Mai 2019 08:37 Uhr
Teilnehmer des Berufskolleg Kreis Höxter zeigen sich zufrieden mit den Ergebnissen
Mittwoch, 22. Mai 2019 10:32 Uhr

Alhausen (red). Der Kreisfussballausschuss hatte sich Ende des letzten Jahres mehrheitlich für den SV Rot-Weiß Alhausen als Ausrichter der Kreispokalendspiele 2019 entschieden. Der RWA konnte sich als Ausrichter erfolgreich gegen zwölf weitere Bewerber durchsetzen. Der Krombacher Kreispokal der Herren erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Die Pokalfinalisten stehen mittlerweile fest. Im Messen „Klein“ gegen „Groß“ konnten sich die Teams des FC Nieheim und des SV Dringenberg für das Finale qualifizieren. Der Landesligaaufsteiger aus der Weberstadt hatte im Halbfinale beim FC Stahle wenig Mühe und hat das Finalticket nach einem 7:0 gebucht. Der SV Dringenberg konnte sich durch den 3:2 Heimsieg gegen den FC Blau-Weiß Weser qualifizieren. Die beiden Finalteilnehmer messen sich nunmehr beim Endspiel des Krombacher-Kreispokals am Mittwoch, den 29. Mai, auf dem Sportplatz an der Dreizehnlindenhalle in Alhausen. Anstoß ist um 18:30 Uhr (Einlass ab 17:00 Uhr). Der Sieger auf Kreisebene qualifiziert sich für den Krombacher-Verbandspokal.

Am darauf folgenden Tag ist der SV Rot-Weiß Alhausen erneut Gastgeber eines sportlichen Großereignisses im Kreis Höxter. Am Donnerstag, den 30.Mai, erfolgt um 15:00 Uhr der Anstoß zum Swiss-life-Select Kreispokal-Endspiel der Damen. Hier stehen sich der SV Ottbergen-Bruchhausen und der SV Kollerbeck gegenüber. Der SV Kollerbeck konnte sich im Halbfinale mit einem 1:2 beim FC Germete-Wormeln durchsetzen. Der zweite Finalist aus Ottbergen-Bruchhausen schlug im Halbfinale den FC Boffzen mit 11:0. Der RWA freut sich als Ausrichter der Pokalendspiele auf ein schönes Fussballfest mit spannenden Begegnungen.

Dienstag, 21. Mai 2019 09:45 Uhr

Brakel (red). Nach zuletzt zwei Siegen in Folge mussten die Herren von der Nethe eine 25:6 Schlappe hinnehmen. Lediglich im ersten Drittel konnten die Brakeler gegen den spielstarken Gegner mithalten. Anschließend zogen die Sauerland Steel Bulls das Tempo weiter an und bauten die Führung von 3:1 auf 14:2 aus. Auch das letzte Drittel brachte keine Wendung. „Vor dem Spiel war uns schon bewusst, dass heute nicht viel zu holen sein wird, schließlich sind die Steel Bulls nach ihrem Rückzug aus der ersten Bundesliga der erste Aufstiegskandidat. Dennoch dürfen wir in der Landesliga kein Spiel so hoch verlieren. Nächsten Sonntag haben wir zum Glück schon die Chance alles wieder gut zu machen. Um 17:30 Uhr empfangen wir Münster Mottek zum Heimspiel im Generationenpark“, blickt Coach Martin Bobbert voraus.

Brakel (Tore/ Vorlagen): Trogisch, N. Plückebaum (1/0) – B.Hess – Ma. Bobbert (2/0), Mi. Bobbert (1/2), Ellermann, J. Hess (1/0), Menne (1/0), T. Plückebaum, von Kiedrowski

Panorama
Montag, 20. Mai 2019 09:51 Uhr
20. Mai ist Weltbienentag - "Weniger Wildbienen bedeuten weniger Ernten, weniger Singvögel, weniger Vielfalt. Diese Negativkette müssen wir durchbrechen, das liegt in unserem ureigenen Interesse."
Samstag, 18. Mai 2019 11:47 Uhr

NRW (red). 16.000 Tonnen Müll sind es im Jahr, die rechts und links von Autobahnen, Bundes- und Landesstraßen und auf den Parkplätzen von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Straßen.NRW-Meistereien und beauftragten Firmen eingesammelt werden. Eine Sisyphos-Arbeit, glaubt man den Männer und Frauen in der leuchtend orangenen Warnkleidung, die oft dicht neben der Fahrbahn mit der Müllzange unterwegs sind: "Wir säubern eine Fläche und kaum sind wir weg, fliegen die nächsten Flaschen und Tüten aus dem Fenster", ist Stefan Hübner, Kolonnenführer und seit 33 Jahren Straßenwärter der Autobahnmeisterei Lüdenscheid, genervt.

Tütenweise Hausmüll auf den Rastplätzen

Nicht nur den Straßenwärterinnen und Straßenwärter "stinkt" der Müll. Auch viele Verkehrsteilnehmer nervt der Dreck. Da raten Plakate am Straßenrand zur Pause, auch das Auto selbst meldet sich mit einer stilisierten Kaffeetasse und mahnt eine Rast an. Nur beim kurzen Stopp an einem Parkplatz ist sofort zu sehen: Es waren schon andere da und die haben ihren Müll einfach liegen gelassen. Der Ort für eine entspannte Pause sieht anders aus. "Gerade dort, wo es keine Bewirtschaftung gibt, bleibt vieles liegen", weiß Jens Kaminski, Betriebsdienstleiter der Straßen.NRW-Autobahnmeisterei Lüdenscheid. Sein Team fährt im wöchentlichen Rhythmus die Rastplätze an und säubert sie. Allerdings: Was die Straßen.NRW-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aufsammeln, ist längst nicht nur Reisebedarf. Tütenweise stapelt sich der Hausmüll neben den bereitstehenden Abfalltonnen. Und auch auf den Wiesen zwischen den Parkbuchten und rings um die Sitzgelegenheiten finden sich die prall gefüllten Müllsäcke. "Oft wird es wohl im Vorbeifahren einfach aus dem LKW oder Auto geworfen."

Zwei Mal in der Woche leert eine Vertragsfirma die Müllbehälter auf den Parkplätzen. In den Ferien werden die Müllbehälter sogar dreimal wöchentlich geleert. Eine Grundreinigung steht eigentlich einmal im Jahr an. Doch das reicht vor allem in den Ballungsgebieten kaum aus. Denn das blaue Schild "Rastplatz bitte sauber halten" wird von zu vielen ignoriert.

Rentner sammelt am Radweg Müll ein

Was auf den Rastplätzen rücksichtslos in die Umwelt geworfen wird, ist schon ein großer Müllberg. Doch auch rechts und links der Straßen und Radwege sammeln sich Flaschen, Kaffeebecher und Verpackungen von Hamburger und Co. Willi Klauke gehört nicht zum Team von Straßen.NRW, ist aber dennoch vor allem im Frühjahr unterwegs, um die Natur vom Müll zu befreien. 15.000 Kilometer hat der Rentner in den vergangenen zwei Jahren mit dem Fahrrad zurückgelegt – überwiegend im Sauerland. Immer im Blick: der Müll in den Böschungen. In einer langen Mail an Straßen.NRW hat er aufgelistet, was er in nur drei Tagen zusammengesammelt hat: 120 Bierflaschen, 60 Wein-, Sekt- oder Schnapsflaschen, 90 PET-Flaschen, 200 Getränkedosen und jede Menge Flachmänner. Das war Februar 2018. In diesem Frühjahr war es ein Mehrfaches, was er aus den Gräben und Böschungen entfernte. Allein an einem Parkplatz kamen 62 Wein und Sektflaschen, dazu Flachmänner, Piccolofläschchen und drei Eimer sonstiger Müll zusammen. Mit dem Rad hat der Rentner das nicht mehr einsammeln können: Er kam ein zweites Mal mit dem Auto zum Müllentsorgen. 

Straßen.NRW-Direktorin appelliert an Verkehrsteilnehmer

Klauke appelliert in seinem Schreiben an den Straßenunterhaltungsdienst und wünscht sich mehr Aktivität. Ein Wunsch, der mit den vielfältigen Aufgaben der Straßen.NRW-Meistereien, allerdings kaum zu vereinbaren ist. Das bundesweit gültige Leistungsheft für die Arbeiten der Straßenunterhaltung sieht für "Leistung 4.21: Abfälle und Müllablagerungen entlang der Strecke einsammeln und entsorgen" den Turnus "1" vor. Das bedeutet, dass einmal pro Jahr gereinigt werden kann. "Auch wenn wir die Notwendigkeit sehen, häufiger zu reinigen, bleibt dafür kaum Spielraum", sagt die Direktorin von Straßen.NRW, Elfriede Sauerwein-Braksiek. Sie kann die Anliegen von Bürgern gut verstehen, allerdings "liegt unser Hauptaugenmerk auf der Verkehrssicherheit, da hat die Abfallbeseitigung nicht oberste Priorität." Die Chefin des Landesbetriebes und vor allem all die Straßenwärterinnen und Straßenwärter, die täglich auf der Strecke unterwegs sind, appellieren darum an alle Verkehrsteilnehmer, selbst Verantwortung zu übernehmen und Rastplatz und Straße ein wenig wie den eigenen Vorgarten zu behandeln. Und wer würde dort Kaffeebecher und Cola-Flasche entsorgen? 

Hintergrund

  • Speisereste im Müll stellen ein ganz besonderes Problem dar. Denn sie können zur Verbreitung der Afrikanischen Schweinepest beitragen. Seit 2014 breitet sich diese hochansteckende Tierseuche nach Angaben des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) in Europa aus. Fleisch oder Fleischerzeugnisse von infizierten Tieren können diese Krankheit übertragen. Reisende oder Fernfahrern sollten Speisereste deshalb an Tankstellen, Raststätten oder Autobahnparkplätzen nicht achtlos wegwerfen.
  • Jedes Jahr fallen rund 80.000 Personenstunden für das Einsammeln der Abfälle an. Das entspricht ungefähr 50 Vollarbeitskräften. Allerdings erledigt Straßen.NRW nicht alle Tätigkeiten im Zusammenhang mit Müll durch eigenes Personal. Zum Teil beauftragt der Landesbetrieb auch Fremdfirmen.
  • Pro Jahr kostet es knapp sieben Millionen Euro, diese "Fremdabfälle" zu entsorgen. Im Gegensatz zu den Kommunen kann Straßen.NRW diese Ausgaben nicht über Gebühren refinanzieren. Sie gehen damit vollständig zu Lasten anderer wichtiger Aufgaben.
  • Müll und Mähen passen nicht zusammen. Auch wenn in der Regel im Vorfeld der Grünpflege Müll eingesammelt wird, bleibt einiges im dichten Gras verborgen und wird vom Mäher geschreddert. Vor allem Plastikabfälle werden so zum Umweltproblem.

Foto: Straßen.NRW

Mittwoch, 15. Mai 2019 07:50 Uhr

NRW (red). Jedes Jahr werden nach Angaben des Bundeslandwirtschaftsministeriums in Deutschland etwa 45 Millionen männliche sogenannte Eintagsküken getötet. "Diese Tierquälerei muss schnellstmöglich ein Ende haben. Mit den ethischen Grundsätzen des Tierschutzes ist diese Praxis nicht vereinbar", erklärt Landwirtschafts- und Verbraucherschutzministerin Ursula Heinen-Esser im Vorfeld der in dieser Woche anstehenden Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichtes zur Rechtmäßigkeit des Kükentötens. 

Unabhängig vom Ausgang des Verfahrens ruft Ministerin Heinen-Esser Verbraucherinnen und Verbraucher dazu auf, mit dem Einkaufsverhalten Einfluss darauf zu nehmen, der Tötung der männlichen Küken ein Ende zu setzen: "Schon heute gibt es Alternativen im Lebensmitteleinzelhandel wie etwa die Mast von Bruderhähnchen oder die Aufzucht von Hühnern, die sowohl Eier legen als auch Fleisch ansetzen. Auch Methoden zur frühzeitigen Geschlechtsbestimmung im Ei stehen kurz vor der Marktreife." Die Rahmenbedingungen müssten so gesetzt werden, dass die Wirtschaft möglichst schnell auf tierschützende Praktiken umsteigt.

Das nordrhein-westfälische Landwirtschaftsministerium hatte im Jahr 2013 die zuständigen Veterinärämter angewiesen, die Tötung männlicher Eintagsküken in Nordrhein-Westfalen zu untersagen. Dagegen klagten Unternehmen, woraufhin das Verwaltungsgericht Minden und das Oberverwaltungsgericht Münster die Tötung männlicher Eintagsküken in Brütereien als gesetzeskonform eingestuft haben. Sie sei nach Abwägung aller Belange tierschutzrechtlich nicht zu beanstanden. Nun entscheidet das Bundesverwaltungsgericht am 16. Mai höchstrichterlich, ob die angeordnete Untersagung des Tötens männlicher Eintagsküken rechtmäßig ist oder nicht. Zudem wird die Klärung der grundsätzlichen Rechtsfrage erwartet, ob für die Tötung ein vernünftiger Grund im Sinne des Tierschutzgesetzes vorliegt und inwieweit wirtschaftliche Interessen dabei zu berücksichtigen sind.

Montag, 25. März 2019 08:25 Uhr

Bielefeld (red). Die Akademie der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld (IHK) hat ihr Weiterbildungsprogramm Frühjahr/Sommer 2019 pünktlich zum Frühjahrsbeginn veröffentlicht. Die Broschüre bietet einen Überblick über rund 350 Weiterbildungsmaßnahmen für Fach- und Führungskräfte im kaufmännischen und gewerblich-technischen Bereich. Zusätzlich zu rund 40 neuen Themen werden auch wieder beliebte Zertifikatslehrgänge wie ‚Online-Markteting-Manager/-in (IHK)‘ oder ‚Fachkraft (IHK) für betriebliches Rechnungswesen‘ angeboten. Als besonderes Highlight im ersten Halbjahr bietet die IHK-Akademie Ostwestfalen am 16. Mai erstmalig den ‚IHKKongress Office Management‘ an: mit spannenden Workshops und vielfältigen Impulsen für die Kommunikations-Drehscheibe Sekretariat.

Weitere Programmbestandteile sind Lehrgänge und Seminare im IT-Bereich sowie die traditionellen Vorbereitungslehrgänge auf IHK-Fortbildungsprüfungen, beispielsweise zum/zur Industriemeister/-in, Handelsfachwirt/-in, oder Geprüfte/-n IT-Projektleiter/-in. Interessenten können die kostenlose Broschüre unter der Telefonnummer 0521 554-300 anfordern oder im Internet unter www.ihk-akademie.de herunterladen. Informationen zu weiteren Trägern, die auf eine IHK-Abschlussprüfung vorbereiten, sind unter www.wis.ihk.de im Internet abrufbar.

Foto: red

Donnerstag, 14. Februar 2019 06:11 Uhr

NRW (red). Der Tierschutz für Schlachttiere soll verbessert werden. Auf Initiative von Niedersachsen und mit Unterstützung von Nordrhein-Westfalen wird das Thema am Freitag, 15. Februar, mit einem Entschließungsantrag in den Bundesrat eingebracht. Der gemeinsame Antrag hat zum Ziel, dass künftig bundesweit kameragestützte Überwachungssysteme in Schlachthöfen installiert werden.

"Angestrebt wird eine gesetzliche Regelung, die dem Tierschutzanliegen, aber auch den Interessen aller Betroffenen Rechnung trägt", betonte Niedersachsens Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast. Wenn das rechtlich verpflichtende standardisierte Überwachungssystem mit Kameras eingeführt wird, soll es in den besonders tierschutzrelevanten Bereichen eines Schlachthofes installiert werden. Ein Veterinär habe dann zum Beispiel die Möglichkeit, sich jederzeit per Smartphone auf eine Kamera einzuwählen.

"Die Einführung der Videoüberwachung in Schlachtbetrieben ist ein wichtiger Schritt, Tierleid in einzelnen Betrieben zu verhindern. Zugleich kann das Gros der Schlachthöfe dokumentieren, dass dort verantwortungsvoll gearbeitet wird. Das schafft Vertrauen und unterstützt die Arbeit der Kontrolleure", sagte Nordrhein-Westfalens Umwelt- und Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser. "Gemeinsame Aufgabe von Bund und Ländern ist es, die Zukunft der Nutztierhaltung nachhaltiger zu gestalten. Dialog, Forschung, Kontrolle und Transparenz sind hierfür die wesentlichen Säulen." Auch die Einführung eines einheitlichen Tierwohl-Label diene dazu, das Vertrauen in die Tierhaltung zu stärken und das Bewusstsein weiter zu schärfen. 

Mit der Entschließung im Bundesrat soll die Bundesregierung durch Unterstützung der Länder das Tierschutzanliegen weiter nach vorne bringen und einen Gesetzgebungsvorschlag entwickeln.

zum Anfang

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Ich akzeptiere Cookies von der Seite hofgeismar-news.de