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Donnerstag, 03. April 2025 Mediadaten
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Brakel (red). Aus einer bereits seit Wochen aktiven Bürgerinitiative ist nun ein eingetragener Verein geworden: Am 27. März wurde in Brakel der Verein „Zu viel Wind“ gegründet, der zur Eintragung in das Vereinsregister angemeldet wird. Ziel des Vereins ist es, den geplanten Windpark „Brakel West“ zu verhindern. Die Mitglieder sehen in dem Vorhaben eine unverhältnismäßige Belastung für die Anwohnerinnen und Anwohner sowie eine Missachtung kommunaler Entscheidungen.

„Brakel hat bereits zwei Windparkflächen ausgewiesen - im Osten und im Süden der Kernstadt. Mit dem zusätzlichen Windpark Brakel West würden wir regelrecht eingekesselt“, sagt Wolfgang Koppi, 1. Vorsitzender des Vereins. „Daher auch unser Name: ‚Zu viel Wind‘. Es ist einfach genug.“

Hintergrund der Vereinsgründung ist die Entscheidung des Regionalrats, das Gebiet Brakel West für Windkraftanlagen freizugeben – entgegen dem einstimmigen Beschluss des Brakeler Stadtrats, der dieses Areal in seinem Flächennutzungsplan ausdrücklich ausklammert. Der neue Regionalplan setzt sich damit über den Willen der kommunalen Gremien hinweg. Für viele Bürgerinnen und Bürger ist das unverständlich und sorgt für großen Unmut.

„Wir stehen für einen verantwortungsvollen Ausbau der erneuerbaren Energien – aber nicht um jeden Preis und nicht auf Kosten der Lebensqualität“, erklärt Martina Kirchhoff, stellvertretende Vorsitzende. Der Verein sieht durch den geplanten Windpark erhebliche Beeinträchtigungen für die Anwohner – etwa durch Lärm, Schattenwurf und den massiven Eingriff in ein Naherholungsgebiet.

„Zu viel Wind“ geht aus einer engagierten Bürgerinitiative hervor, die in den vergangenen Wochen bereits mit Informationsmaterial, Gesprächen mit Bürgerinnen und Bürgern sowie Kontaktaufnahme zu politischen Gremien aktiv war. Ein deutliches Zeichen der Unterstützung war eine Unterschriftenaktion, bei der innerhalb kürzester Zeit mehr als 1.200 Unterschriften gegen den geplanten Windpark gesammelt werden konnten.

Mit der Vereinsgründung wird dieses Engagement nun auf eine feste organisatorische Basis gestellt. Zum Gründungsvorstand gehören Wolfgang Koppi (1. Vorsitzender), Martina Kirchhoff (stellvertretende Vorsitzende), Daniela Seck (Kassiererin) sowie Heidrun Tielker-Quast als Schriftführerin. Zu den weiteren Gründungsmitgliedern zählen Sebastian Averkamp, Frederic Löseke, Heinz Kirchhoff, Gabriele Rupprecht und Etienne Van Kersschaver, die sich bereits in der Bürgerinitiative aktiv eingebracht haben und nun auch im Verein engagiert mitwirken.

Der Verein sucht aktiv neue Mitglieder, die sich der Initiative anschließen und ein klares Zeichen für den Erhalt der Lebensqualität in Brakel setzen möchten. Bereits mit einem Jahresbeitrag von nur zwölf Euro können Interessierte den Verein nicht nur ideell, sondern auch finanziell unterstützen. Denn die nächsten Schritte – wie juristische Beratung, Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungen – werden mit teils erheblichen Kosten verbunden sein. "Die Mitgliedsbeiträge und auch freiwillige Spenden werden ein wichtiger Beitrag sein, um den gemeinsamen Einsatz gegen den Windpark Brakel West wirksam und professionell fortzuführen." erläutert der Vereinsvorstand. 

In den kommenden Wochen wird der Verein seine Öffentlichkeitsarbeit über Social Media, Informationsveranstaltungen und den Dialog mit politischen Entscheidungsträgern intensivieren. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, sich zu informieren, mitzudiskutieren und sich zu engagieren.

Foto: Wolfgang Koppi

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