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Freitag, 27. November 2020 10:31 Uhr

Experten beraten zu Herzschwäche:KHWE bietet telefonische Sprechstunde an

Höxter/Brakel (red). Die KHWE bietet am heutigen Freitag, 27. November, eine telefonische Sprechstunde zum Thema "Herzschwäche – Eine unterschätzte und lebensgefährliche Erkrankung" an". Dr. Eckhard Sorges, Chefarzt der Kardiologie am St. Ansgar Krankenhaus, und Dr. Martin Buerschaper, Facharzt für Kardiologie und Innere Medizin im Facharztzentrum, stehen von 13 bis 14.30 Uhr unter den Telefonnummern 05271/66 27 05 oder 05271/66 27 06 zur Verfügung. In Zeiten von Corona gibt es viele weitere wichtige Erkrankungen, über die es sich lohnt zu informieren. Dazu zählt insbesondere die von der Deutschen Herzstiftung in diesem Jahr als Hauptthema benannte Herzschwäche, die von den Medizinern auch Herzinsuffizienz genannt wird und im Volksmund als „Wassersucht“ bekannt ist. Die Herzschwäche ist meist Folge einer schweren Herz- oder Kreislauferkrankung und zählt mit zu den häufigsten Todesursachen in Deutschland. Etwa 3,5 Millionen Frauen und Männer leiden in Deutschland an einer Herzschwäche. 300.000 Menschen erkranken jährlich neu, etwa 70.000 sterben jährlich an dieser Krankheit. Mehr als 450.000 Patienten pro Jahr müssen deswegen im Krankenhaus stationär aufgenommen werden. Etwa zehn bis 20 Prozent der Menschen, die älter als 70 Jahre sind, haben ein schwaches Herz. Früher standen Mediziner der Herzschwäche fast hilflos gegenüber. Inzwischen sind große Fortschritte erzielt worden und die Therapiemöglichkeiten sind vielfältig. Nach Angaben der Experten Dr. Eckhard Sorges und Dr. Martin Buerschaper führen viele Menschen Beschwerden wie Leistungsabfall, Atemnot, geschwollene Beine oder nächtliches Wasserlassen nicht auf eine mögliche Herzschwäche zurück. Die Hauptursachen für das schwache Herz sind Bluthochdruck, die so genannte koronare Herzkrankheit oder – häufig bei älteren Patienten – die Herzklappenerkrankungen. Ursächlich sind seltener Herzmuskelentzündungen nach Infekten, die jedoch aktuell auch nach Covid-19-Infektionen auftreten. Die Therapiemöglichkeiten heutzutage sind vielfältig: Sie umfassen Medikamente, Bewegung als Therapie, elektrische Instrumente wie spezielle Herzschrittmacher zur Verbesserung der gestörten elektrischen Leitung in der Herzkammer, Schutz vor dem plötzlichen Herztod durch den ICD/Defibrillator, Telemedizin, schonende minimalinvasive Herzklappenoperationen oder sogar "künstliche Herzen" als Überbrückung bis zur Herztransplantation. Dr. Eckhard Sorges: "Als Schwerpunkt-Krankenhaus ist die Klinik für Kardiologie hochqualifiziert und zertifiziert für sämtliche kardiologische und intensivmedizinische Behandlungsmöglichkeiten am Herzen. Wichtig ist dabei die Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Hausärzten und Kardiologen, denn nur die frühzeitige Erkennung und Behandlung und natürlich die weitere Betreuung in der Nachsorge garantieren eine effektive Behandlung."

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