Dienstag, 10. September 2019 10:01 Uhr

Wolfgang Ewers präsentierte Schätze aus seinem privaten Henschel-Archiv

Bad Driburg (r). Die Henschel-Werke aus Kassel haben es ihm angetan. Wolfgang Ewers sammelt Kataloge, Prospekte, Datenblätter und Firmenzeitschriften der Firma Henschel, die sich mit dem Lokbau in Kassel beschäftigen.

Vor allem die Firmenjubiläen von 1910 bis 1973 konnten anhand von Originalunterlagen dokumentiert werden.

Henschel und Sohn, gegründet um 1810, um Glocken und Kanonenrohre zu gießen, machte sich bereits zu Beginn des Eisenbahnzeitalters als Lokomotiven-Hersteller einen Namen.

„Die berühmteste Lok von Henschel war der „Drache“, der 1848 mit der Fabriknummer 1 ausgeliefert wurde“, greift Wolfgang Ewers in seinen Wissensschatz, „aber auch der Henschel-Wegmann-Zug von 1935 und die Schnellfahrlokomotive E03 von 1965 waren Meilensteine.“

Durch eine Exkursion der Bad Driburger Eisenbahnfreunde im Jahre 2010 sprang der Funke über und das Interesse an dieser speziellen Lokomotivfabrik war geweckt.

„Im Laufe der Zeit hat sich die Firma auf weitere Gebiete ausgedehnt. Zeitweise wurden auch Autos, Flugzeuge und Rüstungsgüter gebaut“, erläutert Wolfgang Ewers, „ich beschäftige mich aber eher mit dem Lokomotivbau. Wir sind ja ein friedliebender Verein.“

Die Bad Driburger Eisenbahnfreunde konnten auch in diesem Jahr wieder viele Besucher im historischen Stellwerk Bad Driburg Ost (Do) begrüßen. Die Sonderausstellung „Henschel“ fand dabei viel Beachtung.

Foto: Martina Denkner

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