Donnerstag, 11. Juli 2019 13:11 Uhr

Schüler der Klasse 7 a der Gesamtschule fordern: "Helft uns die Plastikflut zu stoppen"

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7 a der Gesamtschule Brakel setzen sich gemeinsam mit ihren Lehrerinnen Jacqueline Willeke (oben links) und Angelika Krug (daneben) sowie dem Klimaschutzmanager der Stadt Brakel, Hendrik Rottländer (rechts), für die Vermeidung von Plastikmüll ein.

Brakel (red). Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7a der Gesamtschule Brakel streikten auf dem Wochenmarkt in Brakel als Teil der weltweiten Bewegung "Fridays for Future" für den Klimaschutz. "Muss das wirklich sein? Helft uns die Plastikflut zu stoppen" mit diesem Aufruf präsentierten sich die Schülerinnen und Schüler mit einem eigenen Stand auf dem Marktplatz vor dem Rathaus und regten die Marktbesucher zum Nachdenken an.

Mit Jute-Beuteln, die sie selbst kreiert und mit eigenen Sprüchen bedruckt haben, möchten Sie die Menschen erreichen und zum Umdenken animieren. Die Schülerinnen und Schüler wissen, dass die Klimakrise schon längst eine reale Bedrohung für ihre Zukunft darstellt. Denn sie, die "Erwachsenen von morgen" werden die Leidtragenden sein und für die Fehler, die bereits gemacht wurden und noch immer gemacht werden, gerade stehen müssen. Geleitet und unterstützt durch ihre Lehrerinnen Jacqueline Willeke und Angelika Krug haben die Schüler im Unterrichtsfach "Kultur", aber auch in Fächern Kunst und Hauswirtschaft, an diesem Thema gearbeitet. Mit "Jute statt Plastik" möchten Sie die Menschen "wachrütteln", bevor es zu spät ist "Macht alle mit - denn wir haben keinen Planeten B", so der Aufruf der Schüler. Jährlich werden bis zu 280 Mio. Tonnen Plastikmüll produziert, 10 Prozent dieses Mülls landet in den Meeren und tötet die dort lebenden Tiere - Lasst uns gemeinsam etwas daran ändern, appellierten die Schüler am Freitag.

Für das kommende Schuljahr haben sich die jungen Klimaschützer bereits weitere Aktionen vorgenommen. So befinde sich auch wieder eine Handysammelaktion in Planung. In Handys und Smartphones befinde sich unter anderem Platin, Gold, Silber, Selen; Kupfer, Nickel, Zink, Zinn und Blei. Bauteile der Geräte können also recycelt werden, eine Tonne Elektronikrecycling entspreche einer Tonne vermiedenem CO2 Ausstoß. Mit dem Geld, welches die Schüler vom Recyclinghof für ihre Handysammelaktion erhalten, möchten Sie weitere Klimaschutzprojekte finanzieren.

"Viele kleine Leute in vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge tun, können das Gesicht der Welt verändern."
Afrikanisches Sprichwort

Foto: Gesamtschule Brakel

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